29. Mai 2015 | Energiesparen | 3 Kommentare

#stromtogo: Den Akku laden – ein Thema bewegt.

Akku laden und Batterien.Stromtogo Zusammenfassung Akku leer - Smartphone laden
Humor ist eben, wenn man doch lacht – obwohl der Akku des Smartphones leer ist und der Weg zur nächsten Steckdose ungewiss. Das Thema, wo man den Akku laden kann, ist greifbar und nah. 


Mit diesem und anderen vielsagenden und augenzwinkernden Tweets vieler User haben wir einen emotionalen Einstieg in unser Thema gewählt: Unter dem Hashtag #stromtogo stellten wir sechs Wochen lang mit Artikeln, Videos, Grafiken und Gastbeiträgen von Bloggern den schwächelnden Akku von Smartphones in den Fokus und führten Interviews mit Akku- und Smartphoneexperten.

Strom to go ist ein Thema, das viele bewegt – vor allem dann, wenn auf dem Smartphone eben nichts mehr läuft. Das belegen auch die Kommentare hier im Bloghaus. So schreibt Bernd:

Mein Handy hat vor einigen Tagen plötzlich auf einer langen unbekannten Strecke mit dem Auto den Geist aufgegeben. Dabei brauchte ich es doch als Navi!
Zum Glück hab ich dann unter dem Sitz noch einen verstaubten Europaatlas gefunden….

Oder Maja berichtet:

Mein Handy hat mich neulich nach einer Aufführung unseres Theaters in einer anderen Stadt im Stich gelassen. Finden Sie heutzutage mal eine Telefonzelle, um Bescheid zu sagen dass Sie abgeholt werden können!

Die Panik bricht aus, Angst macht sich breit: der Akku des Smartphones neigt sich dem Ende zu. Lustige, interessante, kreative Akku-Tweets. Aber wen wundert’s? Immerhin hat über die Hälfte aller Bürger ein Smartphone oder Tablet und das Kommunikationsverhalten hat sich durch diese mobilen Endgeräte stark verändert. Überall wird telefoniert, fotografiert, getwittert, werden Videos verschickt und Statusmeldungen aktualisiert: allzeit erreichbar und in vielen sozialen Netzwerken präsent. Manche haben über diesen Weg sogar mehr zu sagen, als ihnen im direkten Face-to-Face-Gespräch einfällt. Bei einigen dieser Zeitgenossen sollte sich viel häufiger der Smartphone-Akku mal entladen, damit sie ihre Kenntnisse in Sachen der nicht mobilen Kommunikation wieder neu aufladen können, meinen manche Kritiker.

Doch zweifelsohne gibt es jene Situationen, in denen man dummerweise dem Mantra „Akku laden“ nicht gefolgt ist – man hat zwar auch wunderbare Begegnungen, kann sie aber nicht im Bild festhalten. Und dann gibt es natürlich auch brenzlige Lagen, in denen ein funktionierendes Smartphone dringend notwendig wäre.

Wer das erlebt hat, wird künftig sicherlich sein Akku richtig laden! Manchmal klappt es auch ohne einen Akku für unterwegs. So kann ein gewonnener Spaziergang am Strand die Allzeit-Erreichbarkeit in Frage stellen.

Mobile Endgeräte: Ein Blick in die Zukunft.

Das Thema bietet neben diesen persönlichen Eindrücken aber noch viel mehr Stoff. So lohnt sich in diesem Zusammenhang auch ein „historischer“ Abriss: Wie sah die Evolution der mobilen Unterhaltung aus? Vom Walkman über den Gameboy bis hin zum iPad haben sich nicht nur die Funktionen der Objekte geändert, sondern auch die Akkulaufzeit weiterentwickelt.
Früher besaß man viele einzelne Geräte, heute oftmals nur eins. Geräte entwickeln sich mit den Jahren weiter – auch die Smartphones. Und weil der Akku häufig als Schwachstelle unserer Smartphones gesehen wird, wollten wir gerne wissen, wie weit die Entwicklung hier fortgeschritten ist. Wie sieht die Gegenwart und Zukunft der Energieversorgung unserer mobilen Endgeräte aus? Antworten darauf gaben uns Damjan Stamcar von Sony Deutschland und Alexander Perederi von LG.

Aus Sicht von Dr. Gerhard Hörpel, Mitbegründer und Direktor des MEET Batterieforschungszentrums der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, werden Lithium-Batterien und Akkus noch ganz lange, eine ganz wichtige Rolle spielen. Wie werden sich Akkus zukünftig entwickeln und an welchem Stand befinden wir uns jetzt? Werden Smartphones bald Tage statt Stunden halten? Auf diese und andere Fragen rund um die Entwicklung der Akkus gab uns der renommierte Batterie- und Akkuspezialist ausführliche Antworten.

Batterie und Akku laden – von kleinen Fischen und Reiseberichte.

Wie genau funktioniert eigentlich eine Batterie? Wie war das noch mal mit der Anode und der Kathode? Sie haben keine Antwort parat? Wenn Sie unsere llustration gesehen und den Text von Leonie gelesen haben, dann können Sie die Funktionsweise der Batterie auch in sechs Schritten erklären und mit den Fischen um die Wette schwimmen 😉

Batterien und Akkus – wie sieht die Verteilung in Deutschland aus? Die #stromtogo-Grafik von Yello beantwortet diese Frage anschaulich und übersichtlich. Insgesamt kommen 1,5 Milliarden Gerätebatterien pro Jahr in den Handel. Dies entspricht 42.500 Tonnen! Zwar übernehmen mit 76 Prozent die Batterien den Löwenanteil, aber die Akkus – hier vor allem die Lithium-Ionen-Akkus – haben in den vergangenen Jahren stark aufgeholt.

Aber was wäre ein Thema ohne Erfahrungsberichte und nützliche Tricks? So gibt uns Reisebloggerin Christine Neder Tipps für den Strom to go und berichtet über die Möglichkeiten, wie sich der Akku unterwegs wieder aufladen lässt. Wie holt man die längste Akkulaufzeit aus dem iPhone oder einem Android-Phone heraus? Frank Feil vom Gadgetblog Stereopoly gibt einfache Tipps für mehr Strom to Go. Das Deaktivieren überflüssiger Benachrichtigungen hilft, den Akku zu schonen.

Wenn es mit dem iPhone von Frankfurt nach New York geht – wie lange hält der Akku und wo bekommt man Strom to go? Antworten hierauf gibt Johannes Knapp von NewGadgets.de. Beim Sightseeing in New York ist neben dem Smartphone auch die Powerbank sein treuer Begleiter.

Apropos Treue: Wenn das Ladegerät seinen Dienst getan hat, dann wird es vielfach einfach hängen gelassen – in der Steckdose. Den Akku laden und Strom sparen ist möglich. Das schreit nach Verhaltensänderung, denn auch im Leerlauf verbraucht es weiterhin Strom. Leonie bringt es auf den Punkt:

Wenn das Smartphone nicht lädt, Ladegerät von der Steckdose trennen.

  1. Mark sagt:

    Der Akku geht in den ungünstigsten Momenten aus, das kenne ich auch zu gut. Habe mir eine Aufladestation geholt, quasi auch als Strom to go! Allerdings muss man darauf achten, dass auch diese regelmäßig aufgeladen wird 😀 Das Kabel in der Steckdose zu lassen ist tatsächlich ein großer Fehler, nichts geht so sehr und unnötig ins Geld.

  2. Franz sagt:

    Unter dem Motto stromtogo würde ich mir anstatt leistungsfähigeren Akkus oder Powerbanks, die man ständig mitschleppen muss und die ja auch vorher geladen werden müssen, eine Kombination aus superschnell ladendem Akku und Wireless Ladestationen wünschen. Schnell ladende Akkus sind ja schon absehbar, aber leider wird es wohl Aufgrund der Reichweite bei Wireless Stromversorgungen noch auf lange Zeit nicht möglich sein so etwas zu realisieren.

  3. Paul sagt:

    Es ist echt Wahnsinn, wo hin sich alles entwickelt. Wir sind teilweise so abhängig von den Mobilen Endgeräten, dass tatsächlich fast sowas wie Panik ausbricht, wenn der Akku leer geht. 😀 Ich habe eine Powerbank, die mich zuverlässig auch unterwegs mit Strom versorgt. Allerdings gilt hier auch das gleiche Thema, wie beim Handy-Akku. Wenn man vergisst die Powerbank zu laden, ist man genauso aufgeschmissen. 😀 Bin gespannt wohin die Reise noch geht….

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