Nein, es geht hier heute nicht um eine bekannte Rockband, sondern um den Unterschied zwischen Gleichstrom und Wechselstrom. Ganz unmusikalisch, dafür maximal wissenschaftlich, denn der Unterschied zwischen Gleich- und Wechselstrom lässt sich bei einem Blick auf die Elektronen und ihre Bewegungsrichtung leicht erkennen. Beim Gleichstrom fließen die Elektronen immer „gleich“ in eine Richtung, während sie beim Wechselstrom ihre Richtung wechseln – und zwar periodisch!
Was ist Gleichstrom?
Die englischsprachige Abkürzung „DC“ für Gleichstrom bedeutet „direct current“ und deutet bereits an, was mit den Elektronen passiert: Sie fließen stets in die gleiche Richtung, nämlich immer vom Minuspol zum Pluspol. Ihre Spannungshöhe kann dabei ebenso variieren wie ihre Einsatzgebiete!
Hauptsächlich findet sich Gleichstrom bei batteriebetriebenen Endgeräten wie Handys oder Laptops, die durch eine Stromumwandlung im Netzteil aufgeladen werden und unter die Bezeichnung „Schwachstromtechnik“ fallen.
Was ist Wechselstrom?
Das „AC“ für Wechselstrom hingegen bedeutet „alternating current“. Hier wechseln die Elektronen periodisch die Richtung, in die sie sich bewegen. Der Plus- und der Minuspol der Spannungsquelle ändert sich also stetig. Übrigens: Wechselstrom wird in Hertz (Hz) gemessen und hat im europäischen Raum eine Frequenz von 50 Hz, was bedeutet, dass die Ladungsträger 50 Mal pro Sekunde ihre Richtung ändern. Wow!
Die Einsatzgebiete von Wechselstrom sind vielseitig. Ob Kühlschrank, Lampe, Föhn oder Fernseher, die allermeisten Geräte im Haushalt werden mit Wechselstrom betrieben. Seine Vorteile: Spannungsänderungen sind kostengünstig möglich und Energieübertragung funktioniert effizient – auch über weite Entfernungen.