Action-Cams – so wird dein Urlaubsfilm zum Blockbuster.

Action-Cams haben sich als unverzichtbare Begleiter bei den verschiedensten Sportarten und Aktivitäten etabliert. Yello gibt einen Überblick über Features und Fähigkeiten von Action-Kameras – und nennt drei Modelle sowie ihre Stärken.

Action-Cams – darum geht’s.

Freizeit- und Amateurfilmer sämtlicher Sportarten und anderer Aktivitätsbereiche benutzen sie längst: Action-Kameras sind perfekt, um auch in Extremsituationen, wie bei Motorradfahrten, Tauchgängen oder Fallschirmsprüngen, exzellente Videoaufnahmen zu erhalten. Das Resultat sind spektakuläre Videos und actiongeladene Sequenzen, die auf Plattformen wie Youtube für abertausende Klicks und Views sorgen. Yello erklärt, was es genau mit den robusten Begleitern auf sich hat, worauf du bei der Anschaffung achten solltest und welche Modelle für wen infrage kommen.

Action-Cams: Zuverlässig auch unter harten Bedingungen.

Eine Action-Cam bezeichnet ein Kamerasystem, dessen Größe, Gewicht, Robustheit und Technik darauf ausgelegt ist, Sport- und Outdoor-Aktionen per Video festzuhalten. Die Kamera ist entweder durch ein zusätzliches Gehäuse vor Umwelteinflüssen geschützt, oder es handelt sich um ein Modell, das von Haus aus wasser- und stoßfest ist. Die Kameras können an Helmen, am Körper oder an Sportgeräten befestigt werden. Sie verfügen über ein Weitwinkelobjektiv, um alle Aktionen in einem möglichst großen Gesamtzusammenhang zu erfassen.

Wo kommen Action-Cams zum Einsatz?

Typische Einsatzgebiete sind unter anderem:

  • Fallschirmspringen
  • Tauchen
  • Klettern
  • Fahrradfahren
  • Surfen
  • Basejumping
  • Drachenfliegen
  • Skateboarden
Abbildung Action-Cam in der Stadt
Nicht nur für was für Action-Sport – Stadtrundgang mit der Action-Cam.

Was sollte ich beim Kauf einer Action-Cam beachten?

1. Anwendungsgebiet bedenken:

Wofür willst du das gute Stück überhaupt verwenden? Das ist eine Frage, die entscheidend ist, damit du am Ende ein für dich sinnvolles Gerät in den Händen hältst. Machst du zum Beispiel vor allem Aufnahmen, bei denen die Kamera Stöße verkraften muss, wie beim Skifahren oder Mountainbiken, dann solltest du auf einen digitalen Bildstabilisator achten. Das wirst du allerdings auch im Preis der Kamera merken. Weitere Aspekte von Action-Cams, die für dich besonders relevant sein können, findest du unter „Wichtige Eigenschaften von Action-Cams“.

2. Modelle und Preise vergleichen:

Recherchiere ausgiebig, bevor du eine Action-Cam kaufst. Vergleiche die angebotenen Geräte vor allem hinsichtlich der Eigenschaften, die du für deine Zwecke benötigst. Dasselbe gilt finanziell: Die Preise vergleichbarer Action-Cams können je nach Anbieter stark variieren. Deshalb gilt auch hier: genau hinschauen und vergleichen. In unserem GoPro-Vergleich findest du mehr Infos.

3. Investiere mehr Geld, wenn deine Ansprüche hoch sind:

Für Videos höchster Qualität, etwa in 4K-Auflösung mit hoher Bildwiederholungsrate, solltest du grundsätzlich einen höheren Preis einkalkulieren. Dennoch gilt: Selbst im Einsteigerbereich bis rund 100 Euro finden sich Kameras, die bei Aufnahmequalität und versammelten Features wirklich positiv hervorstechen.

Wichtige Eigenschaften von Action-Cams.

Auflösung und Bildwiederholungsrate:

Viele günstige Modelle bieten mit 4K zwar eine exzellente Auflösung, verbinden diese aber mit einer niedrigen Bildwiederholungsrate von nur 25 Bildern pro Sekunde (FPS). Das Ergebnis sind ruckelige Aufnahmen bei schnellen Bewegungen. Daher solltest du bei Cams aus dem Einsteiger- und Mittelklasse-Bereich lieber auf die niedrigere Auflösung Full HD in Verbindung mit einer höheren Bildrate setzen. Mehr dazu erfährst du in unserem Infokasten „Wie hängen Auflösung und Bildwiederholungsrate zusammen?“.

Vibrationen/digitale Bildstabilisatoren:

Digitale Bildstabilisatoren sind wichtig, wenn die Kamera vielen Vibrationen und Erschütterungen ausgesetzt ist. Die Stabilisatoren sorgen dafür, dass dennoch ein ruckelfreies Bild entsteht. Vibrationen kannst du übrigens auch dadurch abmildern, dass du die Action-Kamera am Körper befestigst anstatt zum Beispiel an deinem Mountainbike-Lenker. Dein Körper dämpft die Erschütterungen in der Regel besser ab.

Qualität bei Licht:

Die verschiedenen Kamera-Modelle kommen unterschiedlich gut mit Dämmerlicht oder Gegenlicht zurecht – eine Eigenschaft, die sich vorab nur schwer über die technischen Daten ablesen lässt. Sieh dir also Video-Beispiele des jeweiligen Modells im Internet an. Achte darauf, ob die Aufnahmen bei wenig Licht ausreichend scharf sind, ob die Kamera gut fokussiert, wie dunkel die Umgebung bei Gegenlicht wird und wie schnell und exakt die Cam sich an die Lichtverhältnisse anpasst.

Bedienung der Action-Cam:

Zum einen sollen Action-Cams besonders kompakt, zum anderen leicht bedienbar sein, zum Beispiel mit Handschuhen. Während manche Hersteller auf nur einen oder wenige – und dafür große – Knöpfe setzen, bieten andere viele Einstellungsmöglichkeiten direkt am Gerät. Während sich die ersten Systeme sehr gut für spontane Aufnahmen eignen, lassen sich letztgenannte vor dem Einsatz perfekt auf den jeweiligen Zweck einstellen.

Besonders umfangreiche Einstellungsmöglichkeiten erhältst du über Smartphone-Apps, die mit der Action-Cam zusammenarbeiten. Telefon und Kamera werden per WLAN miteinander verbunden. Über den Smartphone-Bildschirm werden Features, wie beispielsweise Kamerawinkel, Qualität oder Aufnahmemodus eingestellt. Mit einigen Kameras kannst du deine Aufnahmen sogar direkt auf eine Internetplattform wie Youtube streamen.

Eine weitere Bedienungs-Alternative bieten Modelle mit Fernbedienungen, die am Handgelenk oder Knie getragen werden. Sie sind wasserdicht und können so auch unter extremen Bedingungen eingesetzt werden. Da ein Bildschirm in die Fernbedienung integriert ist, benötigt die Action-Kamera keinen eigenen Screen, was eine kompaktere Bauweise ermöglicht.

Speicherkarte:

Speicherkarten gibt es in den Formaten MicroSDHC oder MicroSDXC. Die erstgenannte Technologie bietet bis zu 32 GB Speicherplatz. MicrosSDXC-Speicherkarten könnten theoretisch mit Kapazitäten von bis zu 2048 GB produziert werden. Derzeit sind sie allerdings nur bis maximal 200 GB erhältlich. Wenn du mit 4K-Qualität aufnehmen willst, solltest du MicroSDXC-Karten verwenden. Bereits eine 4K-Aufnahme von zehn Minuten benötigt bei 30 FPS rund 4,5 GB Speicherplatz. Zusätzlich muss auch die Datenübertragungsrate der Karte stimmen. Eine Schreibgeschwindigkeit von 10 MB/s reicht für 4K-Qualität bei 30 Bildern pro Sekunde aus. Wird die Bildwiederholungsrate der 4K-Aufnahme erhöht, beispielsweise auf 60 FPS, muss eine Karte mit höherer Schreibgeschwindigkeit her. Überlege dir also, ob es eine 4K-Aufnahme sein muss, und achte darauf, mit welchem Speicherkartenformat deine Action-Cam kompatibel ist.

Akku:

Akkus halten in der Regel von 60 bis über 90 Minuten. Wenn du also längere Aktionen planst, achte darauf, dass du einen Ersatzakku dabei hast. Viele Hersteller bieten aber auch einen Zweitakku im Bundle an. Um die Batterie zu schonen, schalte vor dem Filmen Stromfresser, wie WiFi-Verbindungen, GPS, Bluetooth oder den Bildschirm aus.

Schnittstellen:

Neben dem USB-Anschluss als Standard gibt es WiFi, Bluetooth und GPS als weitere Schnittstellen. Wer insbesondere auf die beiden letztgenannten verzichten kann, spart Geld.

Zubehör:

Die Ausstattung mit Zubehör ist je nach Hersteller sehr unterschiedlich. Befestigungen zum Beispiel liegen bei dem einen bereits im Set bei, müssen bei dem anderen teuer hinzugekauft werden. Hier bieten vor allem Budget- und Mittelklasse-Anbieter einen großen Umfang an Zubehör und damit enormes Sparpotenzial.

Drei Action-Cams für unterschiedliche Anwendungsgebiete.

Für Sparfüchse:

Die DBPOWER EX5000 kostet keine 100Euro. Dennoch bietet die Action-Cam unterm Strich einige Features, die für Einsteiger vorerst ausreichend sein dürften. Die Stärken des Modells:

  • HD in 1080p und 720p
  • 120 Minuten Akkulaufzeit
  • Viel Zubehör

Für Wassersport-Junkies:

Die GoPro Hero Session hat eine äußerst kompakte Quader-Form und besitzt ein wasserdichtes Gehäuse. Bis zu einer Tiefe von 10 Meter hält es problemlos stand – perfekt etwa für Schnorchler oder Surfer, die ihre Erlebnisse festhalten wollen. Die Stärken des Modells:

  • Sehr kleines Gehäuse
  • 1080p bei 60 FPS
  • Wasserdicht bis 10 m

Für Ausdauer-Spezialisten:

Die YI 4K Action-Cam bietet gute technische Werte und ein 2,19 Zoll großes Retina Touch Display. Das Gerät hat nur einen einzigen Knopf, über den es an- und ausgeschaltet sowie ausgelöst wird. Der Rest der Einstellungen funktioniert intuitiv über das Display. Die Ausdauer der Cam ist bei gebotener Bildqualität hervorragend: 120 Minuten im UltraHD Modus bei 30 FPS dürfte so manchen Sportler überzeugen. Die Stärken des Modells:

  • Guter Preis bei exzellenter Technik
  • Intuitive Bedienung
  • Hohe Akkulaufzeit
Wie hängen Auflösung und Bildwiederholungsrate zusammen?

Die Auflösung 4K hat ungefähr viermal so viele Bildpunkte wie Full HD und ist derzeit bei Action-Cams das Maß der Dinge, wenn es um möglichst scharfe Aufnahmen geht. FPS (frames per second) bezeichnet die Bildwiederholungsrate, mit der eine bestimmte Qualität wie 4K aufgenommen werden kann. Hintergrund: Grundsätzlich kann das menschliche Auge Videos nur dann flüssig wahrnehmen, wenn sie mit einer Mindestgeschwindigkeit von 24 Bildern pro Sekunde abgespielt werden. Das bedeutet, dass 30 Bilder pro Sekunde in 4K-Qualität keinen großen Puffer bieten. Machst du nun schnelle Bewegungen mit deiner Action-Cam, wirken die Aufnahmen ruckelig und auch die Zeitlupenfunktion wird in der Nachbearbeitung nicht mehr anwendbar sein. Bei besonders hohen Ansprüchen solltest du also darauf achten, dass neben der hohen Auflösung auch der FPS-Wert bei mindestens 60 oder sogar 120 liegt.

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