Der Stromverbrauch von 2 Personen – Kosten und Spartipps.

Ob unterwegs oder zu Hause – bestens vernetzt gestalten wir unseren Alltag. Ein Klick hier, ein kurzes Antippen dort: Licht und Elektronik lassen sich mit wenigen Handgriffen ein- und ausschalten, doch selbst die energieeffizientesten Geräte generieren auf Dauer laufende Kosten. Leben zwei Personen in einem Haushalt zusammen, addieren sich die Ausgaben für Strom und Wärme schnell. Wie du im Dschungel der Stromtarife und Energieeffizienz-Klassen deine Ausgaben im Blick behältst? Yello hat für dich recherchiert!

Stromverbrauch eines 2-Personen-Haushaltes: Zahlen und Fakten.

Ob gemeinsam mit dem Partner im kuscheligen Liebesnest oder mit der besten Freundin in der Mädels-WG – rund ein Drittel der Haushalte in Deutschland sind 2-Personen-Haushalte. Doch auch wenn es schön ist, das Leben miteinander zu teilen, die Kosten für Strom und Wärme können sich schnell addieren. Neben den stetig steigenden Energiepreisen entscheiden auch das eigene Nutzerverhalten, die Energieeffizienz der vorhandenen Elektrogeräte und die Größe der bewohnten Wohnung oder des eigenen Hauses über die anfallenden Stromkosten. Durchschnittlich ist der jährliche Stromverbrauch in einem 2-Personen-Haushalt mit 2.100 bis 3.000 kWh vergleichsweise hoch. Der Grund? Meist verfügen kleine Haushalte über eine ähnliche, technische Ausstattung wie größere WGs oder Familienwohnsitze. Kühlschrank, Flachbild-Fernseher, Waschmaschine und Geschirrspülmaschine gehören zur Grundausstattung fast jeder Wohnung und verbrauchen, ungeachtet der im Haushalt lebenden Personenzahl, einiges an Strom.

Junges Paar sitzt in der Küche vor einem Laptop
Damit es am Ende des Jahres kein böses Erwachen gibt, ist es wichtig, sich einen Überblick über den eigenen Stromverbrauch zu verschaffen und die Abschläge entsprechend zu kalkulieren.

Wie wohnst du? Diese Faktoren bestimmen den Stromverbrauch von 2 Personen.

Ob ihr eine Wohnung in einem Mehrfamilienhaus oder ein eigenes Einfamilienhaus mit Garten und Garage bewohnt, schlägt sich auch in der Höhe der Stromrechnung nieder. So beträgt der durchschnittliche Jahresverbrauch eines deutschen 2-Personen-Haushalts in einem Einfamilienhaus etwa 3.000 kWh. In einem Mehrfamilienhaus ergibt sich für einen 2-Personen-Haushalt ein jährlicher Stromverbrauch von rund 2.100 kWh. Wird eine elektrische Warmwasserbereitung genutzt, addieren sich für den 2-Personen-Haushalt im Einfamilienhaus noch einmal rund 600 kWh, im Mehrfamilienhaus 900 kWh hinzu. Die Abweichungen zwischen einer Wohnung in einem Mehrfamilienhaus und einem Einfamilienhaus ergeben sich zum einen durch die meist größere Gesamtfläche eines Eigenheims oder gemieteten Einfamilienhauses sowie durch die zusätzlichen Kosten für Außenbeleuchtung, elektrisch betriebene Gartengeräte und Garage.

An dieser Stelle ist allerdings nicht der Strom einkalkuliert, den du ggf. verwendest, um dein E-Auto zu Hause aufzuladen. Wie viel zusätzlichen Strom du durch die Aufladung deines Stromers zum Beispiel an der heimischen Wallbox einkalkulieren solltest, hängt vor allem vom jeweiligen Automodell, deinem Fahr- und Ladeverhalten ab.

Ein Beispiel zur Veranschaulichung: Der VW ID.3 hat auf einer Strecke von 100 Kilometern einen Verbrauch von etwa 18 kWh. Fährst du im Jahr rund 10.000 Kilometern und lädst dein E-Auto ausschließlich zu Hause auf, steigt der Stromverbrauch um 1.800 kWh. Damit du dabei nicht nur günstig, sondern auch klimaneutral unterwegs bist, bietet sich unser Autostrom-Tarif an. Über diesen beziehst du 100% Ökostrom aus Europa, den du nicht nur für dein E-Auto, sondern auch für deinen gesamten Haushalt einsetzen kannst.

 Verbrauch mit zentraler WarmwasserbereitungVerbrauch mit Durchlauferhitzer
Einfamilienhaus3.000 kWh3.600 kWh
Mehrfamilienhaus2.100 kWh3.000 kWh

(Quelle: Statista, „Jährlicher Stromverbrauch eines 2-Personen-Haushalts in Deutschland nach Gebäudetyp im Jahr 2019“)

Den Überblick behalten – So kommst du Energiefressern auf die Spur.

Um zu sehen, wie gut du und dein Mitbewohner in Sachen Stromverbrauch dastehen, kannst du nun die vorhandenen Richtwerte mit eurem tatsächlichen Jahresverbrauch abgleichen. Die entsprechenden Daten und Werte findest du in der Jahresendabrechnung deines Stromanbieters. Wer es ganz genau wissen will, kann mithilfe spezieller Stromverbrauchmessgeräte, die einfach zwischen das jeweilige Gerät und die Steckdose geschaltet werden, mögliche Stromfresser aufspüren. Häufig lässt sich beispielsweise durch das Austauschen eines alten Kühlschranks gegen ein modernes, energieeffizientes Gerät auf Dauer bares Geld sparen.

Eine weitere Möglichkeit, um deinen Energieverbrauch und die entsprechenden Kosten im Blick zu behalten, stellt unsere kWhapp dar. Mit der Energie-Check App, die in der Zwischenzeit schon mehr als 1 Million Downloads verzeichnen kann, erhältst du individuelle Abschlagsempfehlungen und vermeidest dadurch unerwünschte Nachzahlungen.

Energielabel
Strom sparen lässt sich zum Beispiel durch die Investition in einen neuen Kühlschrank mit entsprechendem Energielabel.

Stromverbrauch 2 Personen – Kosten senken mit unseren Energiespartipps.

Ob bei der Arbeit im Homeoffice oder der Installation von leuchtendem Weihnachtsschmuck: Stromsparen möchte jeder gerne, doch im Alltag weichen die guten Vorsätze häufig unbewussten Gewohnheiten. Wie du mit einem optimierten Nutzerverhalten bis zu mehrere hundert Euro Stromkosten im Jahr in eurem 2-Personen-Haushalt sparen kannst? Wir verraten es dir.

Stromverbrauch durch Standby-Modus vermeiden.

Entertainment-Hubs mit großformatigem Flachbild-Fernseher, Sound-Anlage, dimmbarer Beleuchtung, Festplatten-Rekorder und Blu-ray-Player sind eine feine Sache. Doch Geräte im Stand-by-Modus generieren laufende Stromkosten – auch dann, wenn sie gerade nicht genutzt werden. Um in einem 2-Personen-Haushalt Stromkosten zu sparen, empfiehlt sich die Nutzung einer Steckdosenleiste mit Kippschalter. So lassen sich sämtliche Geräte mit einem Handgriff ausschalten. Überall dort, wo mehre Geräte gesammelt betrieben werden, macht sich die Umstellung auf entsprechende stromsparende Steckdosenleisten besonders bezahlt.

Zur Veranschaulichung: Wenn du einen älteren Fernseher besitzt, der 5 Watt (W) im Standby-Modus, und du jeden Tag vier Stunden lang fernsiehst, beträgt der Standyby-Stromverbrauch alleine für dieses Gerät 36,5 kWh. (5 W (Stromverbrauch) x 20h (Standyby-Modus) x 365 Tage/Jahr = 36.500 Wh = 36,5 kWh). Energiekosten, die sich ganz einfach vermeiden lassen.

Stromsparen im Homeoffice.

Auch das Thema Homeoffice sorgt hinsichtlich der steigenden Stromkosten in deutschen 2-Personen-Haushalten nicht nur für Euphorie. Ob beim Ausdrucken von Dokumenten oder bei der Zubereitung des Mittagssnacks in der Heim-Kantine: Wer häufiger von zu Hause arbeitet, hat eben auch höhere Stromkosten zu tragen. Mit etwas Feinjustierung lassen sich die Energiekosten jedoch deutlich senken: Durch das Umstellen von Lichtquellen auf LEDs, das Herunterregeln der Bildschirm-Helligkeit oder die Aktivierung des PC-eigenen Energiespar-Modus lassen sich kleine Erfolge in Form von Ersparnissen erzielen, die sich in positiver Weise addieren.

Übrigens: Um den zusätzlichen Kosten für Strom, (Warm)wasser, Telefon und Heizung für Personen entgegenzuwirken, die im Rahmen der Corona-Pandemie 2020 überwiegend aus dem Homeoffice gearbeitet haben, plant die Bundesregierung eine Steuerentlastung in das Jahressteuergesetz 2020 aufzunehmen. 5 Euro pro Homeoffice-Tag, höchstens aber 600 Euro, sollen von der Steuer abgesetzt werden können. Dabei ist aktuell noch offen, ob die Homeoffice-Pauschale zusätzlich zum sogenannten Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.000 Euro gewährt wird oder ob sie wie andere Werbungskosten behandelt wird. Im erstgenannten Fall würden alle Personen profitieren, die 2020 aus dem Homeoffice gearbeitet haben. Im letztgenannten Fall profitieren dagegen nur diejenigen, deren Werbungskosten den Betrag von 1.000 Euro übersteigen. In jedem Fall solltest du bei deiner Steuererklärung 2020 besonders aufmerksam sein.

Stromsparen durch Anschaffung energiesparender Elektrogeräte.

In der Küche oder im Waschkeller sind mit veralteten Kühlschränken, spärlich beladenen Geschirrspülern oder zu heiß betriebenen Waschmaschinen häufig echte Energieräuber anzutreffen. Ist der Kühlschrank älter als 10 bis 15 Jahre, empfiehlt es sich unbedingt, auf eine zeitgemäße, energiesparende Neuanschaffung zu setzen. Geschirrspüler sollten idealerweise nur in voll beladenem Zustand genutzt werden. Einzelne Tassen oder Teller lassen sich meist schnell und energiesparend von Hand spülen. Auch die Nutzung des Schonwaschgangs der Waschmaschine und das Waschen bei maximal 30 bis 40 Grad Celsius wirkt sich positiv auf die Höhe der anfallenden Stromkosten in 2-Personen-Haushalten und auf den Schutz der natürlichen Ressourcen aus.

Durch einen Tarifvergleich und -wechsel kannst du die Stromkosten selbstverständlich ebenfalls nachhaltig senken. Das lässt sich online meist mit wenigen Klicks erledigen. Bevorzuge, wenn möglich, erneuerbare Energien. Mit unseren Klima-Tarifen leistest du übrigens nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern kannst dir darüber hinaus auch ein Wunschgerät nach deiner Wahl aussuchen.

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