E-Auto Prämie: Bei diesen Modellen sparst du richtig.

Die COVID-19-Pandemie hat weltweit die Wirtschaft getroffen. Um den deutschen Automarkt anzukurbeln und gleichzeitig die Klimaziele voranzutreiben, erhöht die Bundesregierung den Umweltbonus für Elektroautos mit einer Innovationsprämie. Die Rabatte sind ordentlich, denn auch die Mehrwertsteuer wird gesenkt. Wer sich für einen Stromer interessiert, sollte die Chance nutzen. Wir sagen dir, bei welchen Modellen du mit der E-Auto-Prämie am meisten rausholst!

E-Auto-Prämie: Bis zu 10.000 Euro sparen.

Das aktuelle Konjunkturpaket umfasst insgesamt 130 Milliarden Euro. Wenn du also schon länger mit dem Gedanken spielst, dein Auto durch einen Stromer zu ersetzen, solltest du die Gelegenheit jetzt beim Schopf packen. Elektroautos und Plug-in-Hybride sind ab Juli deutlich günstiger. Insgesamt erhalten Käufer von Elektroautos bis Ende 2025 staatliche Unterstützung beim Kauf – in diesem Jahr sind die Vorteile aber besonders groß. Durch die kombinierten Vorteile einer niedrigeren Mehrwertsteuer von 16 Prozent und die Verdopplung der staatlichen E-Auto-Prämie, der so genannten Innovationsprämie, sparst du bis zu 10.000 Euro! Das gilt übrigens auch für Leasingraten – hier wird der Bonus als verdeckte Anzahlung miteingerechnet.

Die Förderung setzt sich aus zwei Teilen zusammen: Einen Teil zahlt der Hersteller, den anderen der Bund – genauer gesagt das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Der Anteil des Bundes wurde als Reaktion auf die Folgen von Corona jetzt verdoppelt. Für batterieelektrisch angetriebene Autos mit, deren Neupreis unter 40.000 Euro liegt, gibt es satte 9.000 Euro netto als E-Auto-Prämie; bei Plug-In-Hybriden derselben Kategorie sind es immerhin 6.750 Euro Förderung. Greift dann auch noch die niedrigere Mehrwertsteuer, kannst du insgesamt bis zu 10.000 Euro sparen.

Kaufst du deinen Stromer gebraucht, gibt es vom Staat 5.000 Euro, bei einem Plug-In-Hybrid aus zweiter Hand 3.750 Euro. Voraussetzung: Die Gebrauchten dürfen maximal ein Jahr alt sein und maximal 15.000 Kilometer auf dem Tacho haben. Hat das Auto zuvor schon einmal eine BAFA-Förderung erhalten, gibt es leider nichts mehr.

Umweltbonus: Freie Markenwahl, unter einer Bedingung.

Für welchen Hersteller du dich entscheidest, steht dir frei, die E-Auto-Prämie gilt für alle Marken – sofern sie auf der Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge des BAFA auftauchen. Auch Tesla-Modelle und Premium-SUVs qualifizieren sich für den neuen Zuschuss. Topmodell für Sparfüchse ist das Tesla Model 3 2020: Zieht man bei einem Brutto-Listenpreis von etwa 47.500 Euro sowohl E-Auto-Prämie als auch Mehrwertsteueranteil ab, gibt es den Edelstromer in diesem Jahr schon ab 36.881 Euro. Damit ergibt sich beim Tesla 3 2020 die derzeit größte Ersparnis.

Junge Frau lädt ein Elektroauto
Ein E-Auto kann sich auch unter ökonomischen Gesichtspunkten lohnen.

Maximalprämie bei E-Autos bis zu 40.000 Euro Netto-Listenpreis.

Den maximalen Umweltbonus erhalten E-Autos, die bis zu 40.000 Euro netto kosten. In diesem Segment der förderfähigen Fahrzeuge stehen aktuell immerhin rund 30 vollelektrische Stromer zur Auswahl und es werden immer mehr. Durch die zusätzlich gesenkte Mehrwertsteuer ergibt sich mit der E-Auto-Prämie rechnerisch die größte Ersparnis bei den Fahrzeugen, deren Netto-Listenpreis möglichst nahe an den maximal geförderten 40.000 Euro liegt. Die größten Schnäppchen machst du daher nach Abzügen mit Fahrzeugen wie dem Kia e-Niro (ca. 32.000 Euro), dem DS3 Crossback e-Tense (ca. 29.000 Euro) oder dem BMW i3 (ca. 28.500 Euro).

Weißer Tesla Model 3 auf eine Highway
Auch Tesla-Modelle sind für den Zuschuss qualifiziert.

Fast geschenkt: Kleine Flitzer mit E-Auto-Prämie.

Wer auf der Suche nach einem E-Auto-Schnäppchen ist, schaut sich am besten in der Kategorie der Kleinwagen um. Ein Beispiel: Den E.Go Life 40+ sowie den Seat Mii Electric kriegst du nach Abzug von E-Auto-Prämie und mit niedrigerem Mehrwertsteuersatz schon für unter 11.000 Euro. Die einzige Hürde dürfte sein, dass der Seat inzwischen kaum noch erhältlich ist. Ähnliche Preise haben seine Konzerngeschwister VW e-Up! und Skoda Citigo E IV. Die Kleinsten sind mit vier Sitzen und einer Reichweite von bis zu 260 Kilometern alltagstauglich und lassen sich innerhalb einer Stunde wieder zu 80 Prozent laden.

Ein Blick zu Daimler ergibt: Der Smart EQ fortwo kostet mit den diesjährigen Ersparnissen ebenfalls nur etwa 11.500 Euro, ist allerdings mit deutlich weniger Reichweite und Stauraum eher für Minimalisten geeignet. Renault ZOE, Peugeot E-208, Opel Corsa E und Nissan Leaf sind unter Einbezug von E-Auto-Prämie und niedriger Mehrwertsteuer allesamt für unter 20.000 Euro zu haben. Das Argument, Autos mit Elektroantrieb seien zu teuer, gilt also nicht mehr: Bei diesen Preisen können viele Stromer locker mit Verbrennern mithalten.

Weißer Sear Mii Electric auf eine Parkplatz
Kleine Flitzer wie der Seat Mii Electric lohnen sich richtig.
Ran an den Speck.

Wer einen Stromer mit E-Auto-Prämie kaufen möchte, sollte mit der Entscheidung nicht zu lange warten: Schon jetzt sind viele Modelle nicht mehr verfügbar oder haben zum Teil Lieferfristen von mehr als einem Jahr. Da die niedrigere Mehrwertsteuer nur bis Jahresende gilt und der Umweltbonus zudem genehmigt werden muss, heißt es jetzt schnell zuschlagen, wenn du richtig sparen willst. Ein weiterer Grund, sich zu beeilen: Es ist durchaus möglich, dass einige Hersteller ihre Listenpreise vor dem Hintergrund der Innovationsprämie erhöhen.

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