Neue E-Autos 2019 und 2020: Das sind die Highlights!

Eigentlich hättest du Lust auf ein E-Auto, weißt aber nicht, welcher Wagen zu dir passt und wann der richtige Zeitpunkt für einen Kauf ist? Kein Wunder, schließlich überschlagen sich die Hersteller derzeit mit Ankündigungen neuer Modelle. Also jetzt schon kaufen oder lieber noch warten? Klar ist: In den nächsten Monaten gehen wichtige Modelle an den Start, darunter der VW ID.3. Hier erfährst du, welche Neuheiten 2019 und 2020 sonst noch vorgestellt werden und ob sich das Warten lohnt.

Modelle 2019

Peugeot e-208.

340 Kilometer Reichweite (nach WLTP), eine Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 8,1 Sekunden und eine Schnellladefunktion, die dem Akku in gerade einmal 30 Minuten 80 Prozent seiner maximalen Ladung und somit 200 Kilometer Reichweite zurückgibt: Mit dem e-208 hat Peugeot einen ernst zu nehmenden Konkurrenten für Renaults Zoe auf den Markt gebracht. Das Besondere: Im Gegensatz zu Renault bietet Peugeot keine Miet-Option für den Akku an. Der 50-kWh-Speicher wird zusammen mit dem Auto verkauft.

Unter der Motorhaube sorgt ein 100 kW (136 PS) starker E-Motor für den nötigen Vortrieb. Mit dem 3D i-Cockpit, das über zwei Leseebenen verfügt, behältst du alle wichtigen Informationen während der Fahrt im Blick. Darüber hinaus überzeugt der e-208 mit cleveren Extras: So kannst du mit den Fahrprogrammen Eco, Normal und Sport den Stromverbrauch während der Fahrt aktiv beeinflussen. Auch die Rekuperation, also die Energierückgewinnung beim Bremsen, lässt sich in zwei Stufen regeln. Per App kannst du den Stromer außerdem vorheizen, den Ladezustand oder Verbrauchsstatistiken abfragen. Das Tolle: Der neue Peugeot e-208 ist ab einem Preis von 30.450 Euro verfügbar und hat in der Basisversion eine Klimaautomatik, LED-Tagfahrlicht, einen 7-Zoll-Farb-Touchscreen, einen Regensensor und einen Müdigkeitswarner an Bord.

NEFZ und WLTP: Ein neues Testverfahren für realistischere Reichweitenangaben.

Bei der Entscheidung für oder gegen ein Elektroautos ist das wohl wichtigste Auswahlkriterium die Reichweite. Bis August 2017 wurde diese über das als „Neuer Europäischer Fahrzyklus“ (NEFZ) bezeichnete Testverfahren ermittelt. Das Problem: Die NEFZ-Werte waren nicht belastbar. So konnte es durchaus passieren, dass ein Stromer, der im Katalog mit einer Reichweite von 500 Kilometern beworben wurde, auf der Straße gerade einmal die Hälfte der Strecke ohne Boxenstopp an der Ladesäule bewältigen konnte.

Aus diesem Grund wurde im September 2017 mit dem „Worldwide Harmonized Light(-Duty) Vehicles Test Procedure“ (WLTP) ein neues Testverfahren eingeführt. Bei diesem sind verschiedene Testparameter geändert worden, um realistischere Ergebnisse zu erzielen. Die wichtigsten Änderungen:

  • Der Testzyklus wurde von 20 auf 30 Minuten verlängert.
  • Daraus resultierend wurde die Streckenlänge im Vergleich zum NEFZ-Verfahren von 11 Kilometern auf 23 Kilometer mehr als verdoppelt.
  • Anstelle einer simulierten 13-minütigen Stadtfahrt und einer 7-minütigen Überlandfahrt wird im WLTP-Verfahren in vier Phasen mit unterschiedlicher Motorbelastung (low, medium, high und extra-high) getestet.
  • Die Durchschnittsgeschwindigkeit wurde von 33 auf 47 km/h erhöht. Außerdem wurde die Höchstgeschwindigkeit von 120 km/h auf 130 km/h angepasst.

Darüber hinaus fließen beim WLTP-Verfahren Fahrzeuggewicht und Zusatzausstattung in die Bewertung mit ein.

Smart EQ fortwo Facelift.

Smart spendiert seinem EQ fortwo ein Upgrade in Sachen Design und Infotainment. Am sichtbarsten werden die Änderungen an der Frontseite: Statt eines Logos prangt hier nun der Smart-Schriftzug. Der Kühlergrill – der bei einem reinen E-Auto ja eigentlich eine Zierleiste ist – wurde tiefergelegt, um eine sportliche Anmutung zu erzielen. Am Heck fallen neu gestaltete Rückleuchten auf. Im Innenraum wurde Wert auf großzügige Ablagefächer gelegt, das Waben-Design des „Kühlergrills“ spiegelt sich mit entsprechender Steppung auch im Sitz. Auch in Sachen Infotainment geht Smart neue Wege: Das Acht-Zoll-Display lässt sich per „Smart EQ Control App“ auf das eigene Smartphone spiegeln. So kannst du beispielsweise schon vor der Fahrt die Klimatisierung aktivieren. Bei den wichtigen technischen Daten ändert sich ansonsten nichts. Die Leistung des Elektromotors liegt bei 60 kW (82 PS). Der Akku mit einer Kapazität von 17,6 kWh bringt es auf eine bescheidene Reichweite von 159 Kilometern nach NEFZ.

Skoda Citigo e iV.

Der Skoda Citigo e iV kommt mit dem gleichen Motor wie der Seat Mii electric auf den Markt. Sein 61-kW-Motor (83 PS) braucht aus dem Stand 12,3 Sekunden bis 100 km/h, die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 130 Stundenkilometern. Dank seines Akkus mit einer Kapazität von 36,8 kWh sind nach WLTP bis zu 260 Kilometer Reichweite drin. Mit passendem CCS-Stecker ist die Energiezelle an einem 40-kW-Gleichstrom-Schnelllader innerhalb von einer Stunde auf bis zu 80 Prozent aufgetankt. Der Skoda Citigo e iV ist ab Ende September bestellbar.

Peugeot e-2008.

Der französische Autobauer hat für Ende 2019 eine SUV-Neuerscheinung angekündigt, die es sowohl als Verbrenner als auch als E-Auto geben wird – den e-2008. Basierend auf der CMP-Plattform, die der PSA-Konzern unter anderem auch beim DS 3 Crossback E-Tense zum Einsatz bringt, unterscheiden sich Benziner, Diesel und Stromer nur in Details. Optisch kommt das Modell sportlich daher. Dazu tragen etwa die markanten LED-Frontscheinwerfer im Krallen-Design bei. Ein Akzent, der sich auch bei den Rückleuchten wiederfindet. Mit einem Elektromotor, der es auf eine Leistung von 100 kW (136 PS) bringt, ist auch für ausreichend Spritzigkeit beim Fahren gesorgt. Für den 50-kWh-Akku, der an einer Wallbox mit dreiphasigem Laden in etwas mehr als fünf Stunden geladen ist, wird eine Reichweite von 310 Kilometern nach WLTP-Norm angegeben. Interessant ist die per Schalthebel regelbare Rekuperation. Im „moderaten Modus“ soll das Bremsverhalten ähnlich wie bei einem Verbrenner ausfallen. Im „verstärkten Modus“ jedoch entschleunigt das Fahrzeug, sobald der Fuß vom Gaspedal genommen wird, was Energie spart und ein neues Fahrgefühl darstellt. Auch interessant: Peugeot gewährleistet, dass der Akku noch acht Jahre beziehungsweise 160.000 Kilometer nach dem Kauf auf eine Ladekapazität von 70 Prozent kommt. So hast du garantiert lange Spaß an deinem emissionsfreien SUV!

Renault Zoe Facelift 2019.

Mit dem Zoe Facelift 2019 aus dem Hause Renault erscheint Ende des Jahres die zweite Auflage eines der beliebtesten Elektroautos Deutschlands. Die wichtigste Neuerung in dem aktualisierten Modell ist der Akku: Statt 41 kWh des leistungsstärksten Vorgängermodels beziehungsweise 22 kWh der ursprünglichen Basisversion speichert die Energiezelle des neuen Facelifts serienmäßig 52 kWh. Dadurch soll sich die maximale Reichweite von 300 auf 390 Kilometer (nach WLTP) erhöhen. Auch in Sachen Design hat Renault nachgelegt: Auf der Vorderseite des E-Autos überzeugen neue Voll-LED-Scheinwerfer, ein angedeuteter Kühlergrill und eine Schürze. Im Heck kommen jetzt Rückleuchten mit horizontalen Streben zum Einsatz.

Im Innenraum des kleinen Flitzers hat sich ebenfalls einiges getan: Das verbaute Lederlenkrad wirkt qualitativ hochwertig und überzeugt mit einer guten Ergonomie. Zur Serienausstattung gehört ein zehn Zoll großes digitales Kombi-Instrument, das gegen Aufpreis um weitere Funktionen erweitert werden kann. Dank des neuen Easy-Link-Systems sind Apple CarPlay und Android Auto serienmäßig mit dabei. Das Sieben-Zoll-Display in der Standardausführung kann gegen Aufpreis gegen eine 9,3 Zoll große Alternative ausgetauscht werden. Komplettiert wird die edle Ausstattung durch eine Verkehrszeichenerkennung, einen Totwinkelwarner sowie einen Notbrems- und Spurhalte-Assistenten. Beim Einparken unterstützen eine automatische Einpark-Funktion, eine automatische Parkbremse und eine Rundumüberwachung. Erhältlich ist der Zoe Facelift 2019 in zwei Motor-Optionen: Das Basismodell wird von einem 80 kW (109 PS) starken R110-Motor angetrieben. Das Topmodell hat dagegen einen R135-Motor mit 100 kW (136 PS) zu bieten.

Kia E-Niro / Kia E-Soul.

In den Startlöchern stehen für 2019 gleich zwei E-Autos von Kia: der brandneue E-Niro und die dritte Generation des elektrischen Soul. Der E-Niro ist optisch ein SUV mit höherer Sitzposition, Frontantrieb und einem gefälligen, wenngleich wenig aufregenden Design. Zwei Varianten stehen zur Auswahl: 100 kW (136 PS) mit 39,2-kWh-Batterie und 289 Kilometer Reichweite oder 150 kW (204 PS) mit 64-kWh-Batterie und 455 Kilometer Reichweite. Den E-Niro kannst du zwar schon bestellen, laut Kia ist jedoch derzeit mit einer Lieferzeit von zwölf Monaten zu rechnen. Gleiches gilt für das Schwestermodell von Hyundai: Auch beim Kona Elektro müssen sich Käufer in Geduld üben. Immerhin verspricht Hyundai für 2020 kürzere Lieferzeiten, da der Kona dann auch in Europa produziert wird.

Auch das 2019er-Modell des E-Soul in den Ausführungen mit 81 kW (110 PS) und 150 kW (204 PS) ist bereits verfügbar – zumindest theoretisch. Wie bei vielen interessanten Neuerscheinungen muss allerdings mit längerer Lieferzeit gerechnet werden, da die starke Nachfrage das Angebot übersteigt.

DS 3 Crossback E-Tense.

Hinter DS steckt der französische Autobauer Citroen. Nachdem unter dem Markennamen zunächst Teile der hauseigenen Modelle veredelt wurden, sind mit Fahrzeugen wie dem DS 7 Crossback und dem DS 3 Crossback mittlerweile auch diverse eigenständige Ausführungen auf den Markt gekommen. Dabei setzt DS neuerdings voll und ganz auf Elektromobilität: Jedes Jahr wird ein neues Modell vorgestellt, das auch als Plug-in-Hybrid oder vollelektronisch zur Verfügung steht. Mit dem DS 3 Crossback E-Tense steht in 2019 der erste vollelektrische SUV des Unternehmens in den Startlöchern. In Sachen Ausstattung und Design bleibt DS seiner hochwertigen Ausrichtung treu. Versenkte Türgriffe, die automatisch ausfahren, wenn sich der Fahrer bis auf 1,50 Meter nähert, gehören ebenso zum Lieferumfang wie ein edel ausgestatteter Innenraum.

Angetrieben wird der DS 3 Crossback E-Tense von einem 100-kW-Elektromotor (136 PS). Bei einer Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h kommt der kompakte SUV auf eine Reichweite von 320 Kilometern (nach WLTP). Für die notwendige Energie sorgt ein 50 kWh starker Akku, der an einer Schnellladesäule innerhalb von 30 Minuten auf 80 Prozent seines maximalen Fassungsvermögens geladen werden kann. Der Marktstart des attraktiven SUVs ist für den Dezember 2019 geplant. Dann soll der DS 3 Crossback E-Tense ab einem Preis von 38.390 Euro erhältlich sein.

Audi e-tron quattro.

Bereits letztes Jahr vorgestellt, rollen jetzt die ersten Modelle des ersten vollelektrischen Audi-Modells zu den Händlern. Größentechnisch fährt der e-tron zwischen Q5 und Q7, füllt im Prinzip also die Q6-Lücke. Mit 4,90 Meter Länge und einer Reichweite von 400 Kilometern ist er ein vollwertiges Auto. Zwei Elektromotoren, je einer an Vorder- und Hinterachse, leisten zusammen 300 kW (408 PS). Beeindruckend ist die fehlende Geräuschkulisse: Bis auf Reifen- und Windgeräusche hört man absolut nichts, nicht mal ein Summen. Im gleichen Revier wildert auch schon der Jaguar i-Pace. Ob es nun der Ingolstädter sein soll oder der Brite – zu den besten E-Autos 2019 zählen sie beide.

Mercedes-Benz EQC.

Mercedes hat mit Elektroautos schon reichlich Erfahrung: E-Smart und B-Klasse rollen schon seit einigen Jahren abgasfrei über unsere Straßen. Seit Mitte 2019 auch der Mercedes EQC, dessen zwei E-Motoren 300 kW (408 PS) an Vorder- und Hinterräder schicken. Sein 80-kWh-Akku soll für 450 Kilometer reichen. Im Gegensatz zu vielen anderen Elektroautos ist seine Karosserie vergleichsweise konventionell gestylt und richtet sich an die eher konservative Mercedes-Kundschaft.

Innen sorgt ein großer Bildschirm von der Fahrertür bis über die Mittelkonsole für ein futuristisches Ambiente. Kleiner Wermutstropfen: Wer einen Mercedes EQC haben will, muss sich beeilen. In einem Interview mit „Welt online“ sagte Daimler-Chef Zetsche: „Wir sind sicher, dass wir die Nachfrage in 2019 nicht befriedigen können und vermutlich auch 2020 nicht.“ Insofern dürfte der Mercedes EQC nicht nur zu den besten E-Autos 2019 gehören, sondern auch zu den begehrtesten.

Tesla Model 3.

Das lang erwartete „Volumenmodell“ des E-Auto-Pioniers Tesla ist seit Anfang 2019 auch in Deutschland verfügbar. Allerdings zunächst nicht zu dem angekündigten Preis von 35.000 Dollar, denn Tesla bietet zunächst die stärker motorisierten Varianten an. Die haben dann schon Allradantrieb, 335 kW (456 PS) und eine Reichweite von 530 Kilometern an Bord. Und sie kosten mindestens um die 58.000 Euro. Die abgespeckten Modelle folgen wohl erst 2020/2021. Somit ist der Tesla Model 3 (noch) kein Highlight unter den Elektroautos 2019. Unser Tipp: warten. Und in der Zwischenzeit schon mal ein anderes E-Auto 2019 oder 2020 ausprobieren.

Modelle 2020

VW ID.3.

VW ID.3, das erste komplett für einen E-Antrieb entwickelte Fahrzeug von Volkswagen, feiert noch in diesem Jahr Weltpremiere und gehört definitiv zu den Highlights bei den E-Autos. Unter der Karosserie mit markanter Front befindet sich die neue MEB-Plattform, die als Basis für weitere rein elektrisch angetriebene Fahrzeuge dienen soll. Die in den Wagenboden integrierte Batterie sorgt für einen niedrigen Schwerpunkt und viel Platz im Innenraum.

Vorgesehen sind laut „Auto Bild“ verschiedene Akku-Pakete mit bis zu 110 kWh, selbst die kleinste Variante soll mindestens 330 Kilometer Reichweite bieten. Mit der größten Akku-Variante sollen sogar bis zu 550 Kilometer drin sein. Ähnlich wie Tesla beim Model 3 führt VW den ID.3 über ein Anzahlungsmodell ein, mit dem sich Interessanten ihr Fahrzeug sichern können. Die auf 30.000 Stück limitierte „First Edition“ ist bereits offiziell vergriffen. Interessenten können sich jedoch weiterhin registrieren und landen dann auf einer Liste für Nachrücker. Auf jeden Fall müssen Käufer bis Juni 2020 warten, ehe VW die ersten ID.3 liefert. Der Preis für die kleinste Akku-Variante soll dann bei unter 30.000 Euro liegen.

Die passende Versicherung.

Lange Lieferzeiten für Stromer stellen derzeit die Geduld der Käufer auf die Probe. Denn die Nachfrage übersteigt das Angebot bei weitem. Aber auch das längste Warten hat einmal ein Ende, und spätestens dann stellt sich die Frage nach der passenden Versicherung. Hier solltest du nach einer Police Ausschau halten, die das wertvollste Bauteil deines E-Autos vollumfänglich absichert: den Akku. Je klarer und besser verständlich die Regeln hierzu sind, desto besser.

Honda e.

Honda? Ja, der japanische Autohersteller kündigt sich mit dem pfiffigen elektrischen Kleinwagen Urban e bei den E-Autos 2020 an. Pfiffig, weil das Design ohne Schnörkel auskommt – innen und außen. Und weil der quirlige Fünftürer Platz für fünf Personen bietet. Mit einem 35,5-kWH-Akku soll der Flitzer eine Reichweite von bis zu 220 Kilometern haben. Per CCS-Stecker soll sich die Batterie in nur 30 Minuten zu 80 Prozent aufladen lassen. Wer auf die Retro-Optik des Urban e steht, kann bereits eine Reservierung vornehmen.

Polestar 2.

Schwedisch-chinesische Konkurrenz für den Tesla Model 3: Mit dem Polestar 2 greift die Volvo-Schwestermarke Polestar im gehobenen Mittelklasse-Segment an. Die Motorisierung fällt hier durchaus eindrucksvoll aus. Mit dem 300 kW (408 PS) starken E-Motor beschleunigst du die Limousine in weniger als fünf Sekunden von 0 auf 100 km/h. Der unter dem Fahrzeug verbaute 78-kWh-Akku schafft laut Herstellerangaben eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern nach WLTP – und ist damit etwas weniger effizient als das Model 3. Als interessante Neuheit ist hervorzuheben, dass bei Polestar die gesamte Bord-Software auf Googles Betriebssystem Android basiert, was dem Nutzer eine unkomplizierte Bedienung ermöglicht, wie er sie von seinem Smartphone kennt. Ein Koppeln von separaten Geräten per Android Auto oder Apple CarPlay ist nicht mehr notwendig, um Apps wie Google Maps zu laden. Das beliebte Kartenprogramm zeigt in der E-Auto-Variante auch Ladestationen und die dort verfügbaren Steckertypen an. Ein großes Plus für die Langstrecke!

Der chinesische Autobauer Geely, zu dem Volvo gehört und der auch die neuen elektrifizierten Smarts bauen wird, will im Laufe des Jahres 2020 mit der Produktion beginnen. Es bleibt abzuwarten, wann die ersten Modelle auf dem deutschen Markt zu haben sind. Wie auch schon beim Tesla Model 3 wird zunächst nur die Premium-Version zum Preis von ca. 60.000 Euro erhältlich sein, eine Variante für unter 40.000 Euro soll später folgen.

Opel Corsa-e.

Wie der Polestar 2 feierte auch der neue Corsa-e auf der IAA 2019 Premiere. Nach dem Verkauf von Opel an den PSA-Konzern 2017 wurde auch der Corsa auf die markenübergreifende CMP-Plattform umgestellt, die es erlaubt, Modelle mit unterschiedlichen Antriebsarten auf einer Fertigungslinie herzustellen. Die bereits sechste Corsa-Baureihe gibt es folglich als Benziner, Diesel und vollelektrisch. Die wichtigsten Parameter des E-Autos: Der Elektromotor befindet sich an der Vorderachse und verfügt über eine Leistung von 100 kW (136 PS). Damit beschleunigst du in ordentlichen 8,1 Sekunden von 0 auf 100 km/h. Der 50-Kilowattstunden-Akku bringt dich nach WLTP 330 Kilometer weit. Auf der Langstrecke kannst du Schnellladesäulen nutzen: Mit 100 kW Ladeleistung soll der Akku binnen 30 Minuten zu 80 Prozent aufgefüllt sein. Preislich liegt die Basisvariante bei knapp 30.000 Euro. Falls du diese nicht ausgeben willst, könnte das Leasingangebot mit einer monatlichen Rate von 299 Euro interessant sein.

Einfach ausprobieren.

Du bist dir generell noch unsicher, ob ein E-Auto deinen Anforderungen genügt? Dann teste doch erst mal ausgiebig und finde heraus, wo die Stärken und Schwächen der verschiedenen Modelle liegen. Der auf Stromer spezialisierte Vermieter Nextmove vermietet tage-, wochen- oder auch monatsweise. Damit gelingt dein Einstieg in die Elektromobilität ohne Risiko!

Titelbild: © 2019 AUDI AG

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