Elektroauto 2017: Die besten Stromer im Überblick.

Noch ist das Elektroauto ein eher seltener Anblick auf Deutschlands Straßen. Das soll sich in den kommenden Jahren ändern. Yello gibt dir einen Überblick über wichtige Modelle und Preise aus dem Jahr 2017.

E-Mobility – ein Überblick.

Das Elektroauto ist in Deutschland nach wie vor ein Nischenprodukt. Laut des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) lag 2018 der Anteil der Neuwagen mit alternativen Antriebsarten bei 5,3 Prozent. 3,8 Prozent der Neuzulassungen waren Hybride, gerade mal 1 Prozent waren Elektroautos. Bei insgesamt 3,44 Millionen neu zugelassenen Pkw eine überschaubare Zahl. Daran konnte die Kaufprämie für Elektroautos nichts ändern. Die Prämie soll Unentschlossene überzeugen, in ein Elektroauto zu investieren. Große Wirkung zeigte sie bislang nicht: Die Absatzzahlen befinden sich hierzulande weiterhin im Keller.

Kaufprämie für Elektroautos.

Bis zu 400.000 E-Autos sollen in Deutschland an den Mann gebracht werden. Um den Absatz von Elektroautos in Deutschland anzukurbeln, fördert der Staat den Kauf seit dem 18. Mai 2016 mit einer staatlichen Prämie. 4.000 Euro kannst du beim Erwerb eines Elektroautos online beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle beantragen. Bei Plug-in-Hybriden winkt ein Zuschuss von 3.000 Euro. Die Kosten teilen sich Bund und Hersteller. Angenommen wird die Kaufprämie für Elektroautos bislang eher schleppend. Laut BaFa wurde der Umweltbonus zwischen Juli 2016 und April 2019 insgesamt nur 113.993 mal beantragt. Die drei Spitzenplätze bei den Herstellern belegen BMW mit rund 19.000, Renault mit rund 15.00 und Volkswagen mit über 14.000 Anträgen. Achtung! Den Umweltbonus kannst du noch bis zum 30. Juni 2019 beantragen

Von einem zu kleinen Angebot kann mittlerweile nicht mehr die Rede sein. Die Hersteller haben in der Zwischenzeit Modelle auf den Markt gebracht und arbeiten verstärkt daran, die Vielfalt zu verbessern. Hier ein Überblick über die Modelle, die seit 2017 in Deutschland auf den Straßen unterwegs sind.

Kleinstwagen und Kleinwagen: Elektroauto für Einkauf und Stadt.

Mitsubishi Electric Vehicle (i-MiEV)

Mitsubishi brachte 2009 mit dem i-MiEV die erste Elektroauto-Großserie auf den Markt – für einen Fahrzeugpreis von circa 26.900 Euro. Die technische Basis wurde später vom französischen PSA Konzernin den Elektromodellen Citroën C-Zero und Peugeot iOn verbaut. Der einzige Unterschied: die Innenausstattung. Die Technik hat sich verbessert und der i-MiEV ist in der Grundausstattung für rund 16.000 Euro zu haben. Mit komplett geladener Batterie kommst du 150 Kilometer weit und kannst in der Spitze auf bis zu 130 km/h beschleunigen.

Ein Mitsubishi MiEV Silver fährt in einer gründen Landschaft auf einer Straße.
Mitsubishi Electric Vehicle (i-MiEV)
PreisReichweiteHöchstgeschwindigkeit
16.000 Euro 150 Kilometer 130 km/h

BMW i3

BMW stellt beim i3 die Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt. Das gilt für den Antrieb und die verbauten Materialien: Der Innenraum des Elektroautos besteht aus ökologisch abbaubaren Stoffen, die Karosserie aus leichtem Carbon. Kostenpunkt: 40.000 Euro. Was den Preis angeht, liegt der der BMW i3 im Vergleich zu anderen E-Autos aus dem Kleinwagensegment hinten. In puncto Schnelligkeit hängt er die Konkurrenz in seiner Klasse locker ab. Bis zu 150 km/h schafft der kleine Flitzer, wenn du das Gas durchdrückst. Die Reichweite bewegt sich mit 190 Kilometer im oberen Mittelfeld. Das Nachfolgemodell, der iNext, soll bis 2020 auf den Markt kommen. Es soll laut Hersteller das Gleiche wie ein entsprechendes Modell mit Benzinmotor kosten. Abhängig von der Batterie soll es 500 bis 750 Kilometer schaffen. Hier erfährst du mehr über den Stromer von BMW.

Ein blauer BMW i3 fährt auf einer Straße in den Bergen.
BMW i3
PreisReichweiteHöchstgeschwindigkeit
38.000 Euro190 Kilometer 150 km/h

Renault Zoe

Der Renault Zoe hatte als erstes Elektrofahrzeug in der Bundesrepublik eine Schnellladefunktion zu bieten. Es war im Januar 2016 mit 4.620 Exemplaren das am häufigsten zugelassene E-Auto in Deutschland. Der praktische Begleiter schafft mit einer Akkuladung 240 Kilometer, fährt bis zu 135 km/h schnell und kostet rund 22.000 Euro.

Ein blauer Elektro-Renault fährt in einer grünen Landschaft auf einer Straße, im Hintergrund ist eine Großstadt zu sehen.
Renault Zoe
PreisReichweiteHöchstgeschwindigkeit
22.000 Euro 240 Kilometer 135 km/h

Kompaktklasse: effizientes Elektroauto für längere Strecken.

VW eGolf

2014 brachte Volkswagen den eGolf mit 190 Kilometern Reichweite auf den Markt. Im Laufe dieses Jahres soll die Neuauflage erhältlich sein: mit größerem Akku, einer Reichweite von 300 Kilometern und einer Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h. Der Preis soll bei rund 35.000 Euro liegen.

Weisser eGolfsteht in einem Wohngebiet auf dem Parkplatz
VW eGolf
PreisReichweiteHöchstgeschwindigkeit
20.000 Euro300 Kilometer 150 km/h

Nissan Leaf

Der Nissan Leaf gehört zu den erfolgreichsten Elektroautos der Welt. Die Basisdaten des japanischen Allrounders: 150 Kilometer Reichweite, eine Höchstgeschwindigkeit von 144 km/h und ein Kaufpreis von rund 24.000 Euro.

Weisser Nissan E-Wagen steht auf einem Parkdeck in einer Stadt
Nissan Leaf
PreisReichweiteHöchstgeschwindigkeit
24.000 Euro 150 Kilometer 144 km/h

Opel Ampera-e

Der mit Spannung erwartete Ampera-e soll im Frühjahr 2017 in die Autohäuser rollen und laut Herstellerangaben bis zu 500 Kilometer weit und 160 km/h schnell fahren können. Die technische Basis des Modells stammt vom US-Bruder Chevrolet Bolt, der die Crossover-Karosserie weitergereicht hat. Laut Gerüchten soll der Ampera-e in der Grundausstattung 35.000 Euro kosten.

Gelber Opel Ampera-e fährt in einer Tiefgarage
Opel Ampera-e
PreisReichweiteHöchstgeschwindigkeit
35.000 Euro 500 Kilometer 160 km/h

Elektroautos der Mittelklasse: E-Mobilität mit mehr Platz.

Hyundai Ioniq Elektro

Der Hyundai Ioniq ist das erste Modell auf dem Markt, das bald drei verschiedene Antriebskonzepte im Angebot haben wird: mit dem Benzin/Elektro-Hybridantrieb und einem reinen Elektroantrieb sind zwei davon erhältlich. Der Plug-in-Hybrid soll noch in diesem Jahr folgen. 2016 feierte das Modell Weltpremiere und seit November 2016 ist die Elektroversion für rund 34.000 Euro zu haben. Der Hyundai Ioniq kommt 280 Kilometer weit und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h. 2018 und 2020 sollen laut Hersteller Modelle mit 320 und 400 Kilometer Reichweite zur Verfügung stehen. Als eines der ersten Elektrofahrzeuge auf dem europäischen Markt hat der Hyundai einen CCS-Combo-2-Gleichstromladeanschluss als Serienausstattung an Bord.

Weisser Hyundai Ioniq steht an einem Kanal inmitten einer alten Stadt
Hyundai Ioniq Elektro
PreisReichweiteHöchstgeschwindigkeit
25.000 Euro280 Kilometer 150 km/h

E-Mobility fürs dicke Portemonnaie – oder nicht?

Tesla

Einer der ersten Autobauer, die sich dem Thema Elektromobilität widmeten, war eine US-Firma: Tesla revolutionierte 2006 den Markt mit dem Zweisitzer Tesla Roadster. Kostenpunkt: 110.000 US-Dollar – ein stolzer Preis. Das Model S gibt es seit 2012, versionsabhängig mit 400 Kilometer Reichweite, 200 km/h Höchstgeschwindigkeit und einem Basispreis von mindestens 70.000 Euro. Seit 2019 erobert der neue Tesla Model 3 die Straßen – hier erfährst du alles über den amerikanischen Stromer.

Ein Tesla Silver 3 steht bei Sonnenuntergang auf einer Landstraße
Tesla Model 3
PreisReichweite
33.000 Euro 345 Kilometer
Abbildung vom Zündapp City E-Bike

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