E-Roller im Vergleich: Populäre Elektroroller in der Übersicht.

Elektroroller erobern die Städte. Sie sind leise, sauber und im laufenden Betrieb super günstig. Wir zeigen in unserem E-Roller-Vergleich, welche Kosten auf dich zukommen, wie groß die Reichweite ist und auf was du beim Kauf achten solltest.

Umweltfreundlich und leise: E-Roller im Vergleich.

Die Zeiten, als Vespas knatternd und qualmend über die Straße fuhren, gehören langsam der Vergangenheit an. Elektroroller, kurz E-Roller genannt, liegen im Trend. Statt Benzin benötigen die E-Roller nur eine Steckdose zum Volltanken. Sie sind wartungsarm und gleiten fast geräuschlos durch die Stadt. Besonders populär: E-Roller mit einer Geschwindigkeit von maximal 45 Stundenkilometern. Solche Kleinkrafträder stellen wir hier im E-Roller-Vergleich vor. Bei diesen Modellen reicht ein Moped-Führerschein für den umweltfreundlichen Fahrspaß aus. Zusätzlicher Pluspunkt: Mit Teilkaskoschutz kostet die Versicherungsprämie ab etwa 70 Euro jährlich.

Junger Mann auf altem Roller über Straße

Gerade in der Stadt und auf kürzeren Distanzen bietet sich der E-Roller an. Mit einer Akku-Reichweite von teilweise mehr als 100 Kilometern kommst du problemlos von A nach B. Falls doch einmal eine längere Strecke zu bewältigen ist, kannst du mit einem zusätzlichen Ersatz-Akku die Reichweite entsprechend verlängern. Mittlerweile hat sich auch im Hinblick auf den Preis einiges getan. So sind E-Roller teilweise schon ab etwas mehr als 1.000 Euro zu haben: Für eine höhere Reichweite, eine bessere Qualität der Bauteile und eine wertigere Verarbeitung bietet es sich allerdings an, dass du etwas mehr Geld in die Hand nimmst. Dazu solltest du überlegen, dir gegebenenfalls einen zweiten Akku zuzulegen, für den du mindestens 300 Euro einkalkulieren solltest. Auch im Unterhalt sind die Fahrzeuge mit Akkuantrieb kaum zu schlagen: 100 Kilometer mit dem E-Roller kosten dich etwa einen Euro – da können benzinbetriebene Motorroller nicht mithalten.
Bei der Anschaffung kommen dann noch Kosten für Helm oder falls nötig Schutzbekleidung hinzu.

Für wen eignen sich E-Roller?

Die leisen Krafträder sind ideal für alle Strecken, die mit dem Rad zu weit und für das Auto zu kurz sind. Ihre Elektromotoren überzeugen mit spurtstarkem Antritt im Stadtverkehr. Bei den meisten E-Rollern lassen sich die Akkus entnehmen und bequem an der heimischen Steckdose laden. Weiterer Pluspunkt: Die laufenden Kosten sind bei E-Rollern niedrig, die Fahrtkosten betragen etwa nur ein Fünftel der Kosten eines Benziners.

  • Vorteile

  • Nachteile

  • sprintstark in der Stadt
  • niedrige Unterhaltskosten
  • umweltschonend
  • wartungsarm

Von Reichweite bis Kosten: Das ist wichtig beim Kauf.

Vor dem Kauf solltest du dich von einem Fachhändler beraten lassen und E-Roller-Tests von seriösen Fachmagazinen checken. Vorsicht bei vermeintlich verlockenden Angeboten im Baumarkt und beim Discounter: E-Roller unter 1.000 Euro weisen qualitative Mängel auf und verfügen meist nur über einen fest verbauten Akku. Außerdem setzen die Billig-Hersteller auf Blei-Akkus, die weniger leistungsstark sind und eine geringe Lebensdauer haben. Auf diese Punkte solltest du beim Kauf eines E-Rollers achten:

  • Nur E-Roller mit Lithium-Ionen-Akku kaufen
  • Der Akku sollte sich zudem entnehmen lassen
  • Auf Ladezeiten, Gewicht und Reichweite des Akkus achten
  • Auf die Lebensdauer des Akkus achten, Ersatz ist meist teuer
  • Auf den verbauten Motor achten: Qualitätsmotoren wie beispielsweise von BOSCH leisten viel und benötigen weniger Energie.
  • Förderung erfragen: Einige Landkreise fördern Elektroroller, zum Teil gekoppelt an einen Vertrag für die Stromlieferung.
  • Tests von E-Rollern etwa in den Fachmagazinen „Chip“ und „Auto Bild“ vergleichen

5 populäre E-Roller in der Übersicht.

Das Angebot an Elektrorollern ist groß, zur Orientierung hier fünf beliebte E-Roller im Vergleich:

Govecs Schwalbe: Ein Klassiker wird elektrisch.

Jeder, der sich mit dem Thema Motorroller auseinandergesetzt hat, wird irgendwann über die Schwalbe gestolpert sein, die mit eleganter Optik zu überzeigen weiß. Glücklicherweise hat dieser zeitlose Klassiker einen neuen Antrieb erhalten und steht mittlerweile auch als E-Roller zur Verfügung. Dem Look der Schwalbe kannst du deinen ganz eigenen Stempel verpassen. So hast du die Auswahl zwischen insgesamt sechs Lack- und drei verschiedenen Sitzfarben. Darüber hinaus kannst du zusätzliche Extras wie zum Beispiel einen zweiten Akku oder ABS-Bremssystem zusätzlich erwerben. Während sich die Schwalbe insgesamt als wirklich guter E-Roller präsentiert, bringt sie einen nicht zu unterschätzenden Nachteil mit sich: Der Akku ist fest in der Sitzbank verbaut. Dadurch kann sich der Ladevorgang trotz des mitgelieferten fünf Meter langen Ladekabels zum Teil recht schwierig gestalten. Ach übrigens: Sofern du nicht die Katze im Sack kaufen und im Vorfeld zu einer Probefahrt aufbrechen möchtest, ist der Sharing-Anbieter emmy die richtige Anlaufstelle. Hier kannst du die E-Schwalbe ganz ausgiebig testen.

Fahrzeugdaten:

  • Gewicht (inkl. Akku): 135 kg
  • Reichweite: 134 km
  • Ladezeit: 5 Stunden
  • Preis: 5.590 Euro, Aufpreis Zweit-Akku: 990 Euro

Piaggio Vespa Elettrica: Stadtflitzer mit italienischem Flair.

Mit der Vespa Elettrica hat ein weiterer echter Klassiker den Sprung in Richtung E-Mobilität geschafft. Auch dieses Modell kann mit eleganter Optik überzeugen. Allerdings macht sich auch bei dem 130 Kilogramm schweren E-Roller ein Nachteil deutlich bemerkbar: Auch hier ist der Akku fest verbaut, sodass das Nachtanken schnell zur Herausforderung werden kann. Dicke Pluspunkte bekommt die E-Vespa für die Sprachsteuerung und die Möglichkeit, Anrufe während der Fahrt ganz einfach per Knopfdruck anzunehmen.

Fahrzeugdaten:

  • Gewicht (inkl. Akku): 130 kg
  • Reichweite: 100 km
  • Ladezeit: 3,8 Stunden
  • Preis: 6.4000 Euro

Niu MQi+: Leichtgewicht des chinesischen Weltmarktführers.

Die chinesische Marke Niu ist Weltmarktführer bei E-Rollern – der MQi+ ist ein qualitativ guter Stadtflitzer mit einem extrem geringen Gewicht von 59 Kilogramm. Der Vorteil gegenüber den beiden zuvor vorgestellten Modellen: Der Akku des MQi+ lässt sich bequem entnehmen und anschließend in den heimischen vier Wänden aufladen. Ein weiteres Highlight ist die 360-Grad-Beleuchtung, die für mehr Sichtbarkeit im Großstadtdschungel sorgt. Ebenfalls interessant: Mit einem Preis von gerade einmal knapp 2.600 Euro ist er wesentlich günstiger als E-Schwalbe und E-Vespa. Übrigens: Das Plus im Namen bedeutet, dass auf dem Niu zwei Personen bequem Platz nehmen können. Keine Selbstverständlichkeit, auch wenn die meisten E-Roller für den Transport von zwei Personen zugelassen sind.

Fahrzeugdaten:

  • Gewicht (inkl. Akku): 130 kg
  • Reichweite: 60 – 100 km
  • Ladezeit: 7 Stunden
  • Preis: 2.599 Euro 

Unu Scooter: Kleines Stauraumwunder.

Auch der Unu Scooter ist mit seinen 81,5 Kilogramm ein eher leichter E-Roller. Interessanterweise lässt sich auch bei diesem Modell der Akku ganz einfach entnehmen und in der heimischen Wohnung aufladen. Das ist auch gut so, denn die Ladezeit beträgt immerhin stolze sieben Stunden. Bonuspunkte sammelt der Unu mit seinem großen Stauraum im Sitz. Dort finden bis zu zwei Helme Platz. Last but not least sollte auch der digitale Schlüssel nicht unerwähnt bleiben. Dieser lässt sich an Freunde oder Verwandte schicken, die den Scooter dann ganz einfach per Smartphone öffnen und nutzen können.

Fahrzeugdaten:

  • Gewicht (inkl. Akku): 81,5 kg
  • Reichweite: 50 km bis 100 km (mit zwei Akkus)
  • Ladezeit: 7 Stunden
  • Preis: 2.799 Euro

Emco Nova R3000: Retro-Look trifft moderne Technik.

Ein echter Hingucker ist auch der Emco Nova R3000. Der auffällige E-Roller kommt im schicken Retro-Look daher und hat trotzdem moderne Technik an Bord. Die unter dem Sitz versteckten Akkus lassen sich ebenfalls herausnehmen und an der heimischen Steckdose laden. Humor beweist der Hersteller bei der Bewertung der Bedeutung von E-Rollern für die E-Mobilität. Emco bezeichnet E-Roller nämlich ausdrücklich als Ergänzung zu E-Bike und Elektroauto.

Fahrzeugdaten:

  • Gewicht (ohne Akku): 86 kg
  • Reichweite: 130 km (mit zwei Akkus)
  • Ladezeit: 3 bis 4 Stunden; 2 Stunden an Schnellladegerät
  • Preis: 4.049 Euro

Titelbild © NIU

Abbildung eines Elektro-Faltrads

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