E-Scooter-Zubehör: So pimpst du deinen City-Stromer.

Keine Lust auf Staus oder überfüllte (und oft unpünktliche) Busse und Bahnen? Die Lösung ist nach wie vor der E-Scooter. Welches Zubehör deinen Stadtflitzer aufs nächste Level bringt und welches du dir im Zweifelsfall sparen kannst, haben wir hier für dich zusammengetragen.

Safety first: Sicherheitszubehör für E-Scooter.

Egal, wie verantwortungsvoll du mit deinem E-Scooter durch die Straßen rollst: Als Teilnehmer am öffentlichen Straßenverkehr bist du auch auf die Umsichtigkeit der anderen Fahrer und Fußgänger angewiesen. Da kann ein wenig Schutz nicht schaden. Und apropos „umsichtig“: Für viele Modelle gibt es mittlerweile Rückspiegel zu kaufen. So weißt du vor allem beim Abbiegen immer genau, was in deinem Rücken passiert.

Um zu gewährleisten, dass du auch nachts aus jedem Blickwinkel gesehen wirst, lohnt sich ein Reflektorenset. Das Set kostet je nach Anbieter nur ein paar Euro und wird beidseitig an deinem Gefährt angeklebt. Gerätst du dann in das Scheinwerferlicht eines herannahenden Autos, bist du bestmöglich zu sehen.

Eine Helmpflicht gibt es für E-Scooter nicht. Trotzdem bist du mit einem Schutzhelm in jedem Fall auf der sicheren Seite. Unfälle passieren leider immer wieder, und mit Kopfverletzungen ist nicht zu spaßen. Helme für E-Scooter sind leicht, lassen sich einfach verstauen und sehen in vielen Fällen sogar stylish aus. Ein Muss ist der Helm demnach nicht, eine klare Empfehlung aber in jedem Fall. Willst du ganz sichergehen, kannst du dir auch Knie- und Ellenbogenschoner anschaffen. Angesichts von Geschwindigkeiten von bis zu 20 Stundenkilometern sind sie zwar definitiv keine schlechte Idee, in der täglichen Handhabung allerdings mitunter etwas unpraktisch.

Junge Frau mit Helm auf einem E-Scooter.
Auch wenn auf dem E-Scooter keine Helmpflicht besteht, solltest du für deine eigene Sicherheit durchaus einen tragen.

Den E-Scooter vor Diebstahl schützen.

Der Sicherheitsgedanke zählt aber natürlich auch dann, wenn du gerade nicht mit deinem Flitzer unterwegs bist. E-Scooter sind ein beliebtes Diebesgut, weshalb du vorsorgen solltest. Zusätzlich zur Sperrfunktion bietet sich ein solides Sicherheitsschloss an. Zwar kannst du theoretisch auf jedes beliebige Schloss zurückgreifen, du solltest aber bedenken, dass vor allem zwischen den Speichen des Scooters nur wenig Platz ist. Es gilt also ein sicheres Schloss zu finden, das gleichzeitig auf die Bauweise des Fahrzeugs zugeschnitten ist.

Während eine Alarmanlage in der Regel eher zu viel des Guten ist, kann ein GPS-Tracker je nach Modell durchaus Sinn ergeben.

Pimp your ride: Taschen, Körbe und Halterungen.

Selbst wenn du deinen Scooter nur für den Weg zur Arbeit, zur Uni oder für die Freizeit nutzt: Eine Verstaumöglichkeit kann nicht schaden, gerade da beide Hände natürlich an den Lenker gehören. Praktisch ist in jedem Fall ein Lenkerkorb, den du an der Lenkstange befestigen kannst. So verändert sich das Fahrverhalten nicht und du hast deine Utensilien im Blick. Auch mit einer Lenkertasche, einem Korb oder einer Art Koffer mit Deckel kannst du einiges transportieren und hast gleichzeitig ein Auge darauf. Von einem Gepäckträger, der über dem Hinterrad montiert wird und somit quasi auf Fußhöhe in deinem Rücken liegt, raten wir eher ab.

Für die kleine Erfrischung zwischendurch eignen sich Getränkehalter, die einfach an der Lenkstange befestigt werden. Während der Fahrt solltest du allerdings aufs Trinken verzichten. Für die schnelle Erfrischung in der Pause zwischendurch, ist ein Getränkehalter allerdings äußerst praktisch. Ebenso sinnvoll ist eine Handyhalterung. Sie wird am Lenker angebracht und empfiehlt sich insbesondere dann, wenn du auf deine Navigations-App zugreifen möchtest. Die aktive Nutzung des Smartphones während der Fahrt ist bei allen Fahrzeugen schließlich streng verboten und wird mit einem Bußgeld geahndet. Vor Fahrtbeginn darfst du aber natürlich deine Route eingeben.

Geschäftsmann auf einem E-Scooter.
Auch für Pendler auf dem Weg zur Arbeit sind E-Scooter eine interessante Alternative.

Ersatzteile für deinen Scooter.

Alle Verschleißteile deines E-Scooters können prinzipiell ausgetauscht werden. Die Frage ist dann nur, ob sich der Austausch finanziell rechnet. Die Achillesferse vieler Scooter ist der Akku, der je nach Nutzungsverhalten für zwei Jahre ausgelegt ist. Hier lohnt sich in der Regel eine Neuanschaffung. Infos bekommst du auf der Seite des Herstellers. Andere Ersatzteile, wie ergonomische Lenkergriffe oder Offroad-Räder, sind dagegen Geschmacksache und nicht zwangsläufig sinnvoll.

Welches Zubehör für den E-Scooter lohnt sich wirklich?

Die Auswahl an Gadgets für E-Scooter ist riesig und reicht von Nonsens-Produkten über nützliche Anbauten bis hin zu sicherheitsrelevantem Equipment. Gerade aus letzterem Bereich lohnt sich die Anschaffung einiger Artikel, wie zum Beispiel Reflektoren oder ein gutes Sicherheitsschloss. Auch eine Tasche und eine Halterung für das Smartphone sind sinnvolles Zubehör für E-Scooter. Alles Weitere ist eine Frage deiner persönlichen Vorlieben.

Gadgets hinzufügen mit Augenmaß.

Beachte: Viel hilft nicht immer viel! Gerade bei einem leichten und handlichen Gefährt wie dem E-Scooter ist es eher kontraproduktiv, Lenker und Rahmen mit viel Zubehör zu beschweren. Eine kluge Auswahl vorausgesetzt können allerdings problemlos auch mehrere Gadgets sinnvoll verbaut werden.

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