Elektro-SUVs im Vergleich: Volvo XC40, Mazda MX-30 oder DS 3 Crossback E-Tense?

Frischer Wind: Der Volvo XC40 Recharge Pure Electric ist der erste vollelektrische SUV der Schweden. Gleiches gilt für den DS 3 Crossback E-Tense der französischen PSA-Gruppe. Und der Mazda MX-30 ist das erste rein elektrische Modell der Japaner. Drei SUVs, drei Preise. Wir stellen dir die Modelle vor!

Der Volvo XC40 Recharge: Schwedischer Style mit großer Reichweite.

Volvo legt stylish vor: Der erste vollelektrische SUV der Schweden erscheint – ganz im Stil von Volvo – optisch äußerst gefällig. In acht unterschiedlichen Farben ist der Wagen zu haben. Ab Herbst 2020 soll die Produktion beginnen. Jedoch hat der Neuling auch einen stolzen Preis. In der Ausstattungslinie Recharge Pure Electric geht es bei 62.000 Euro los. Dafür bekommt man aber auch viel Leistung. Mit 408 PS beschleunigt der Wagen in 4,9 Sekunden von 0 auf 100 Stundenkilometer.

Die Reichweite des Volvo XC40 Recharge Pure Electric liegt laut WLTP-Zyklus bei 400 Kilometern. Möglich macht’s eine 78-kWh-Batterie. Aufladen lässt sie sich – wenn erforderlich – unterwegs im Eiltempo. An bestimmten Stationen mit Gleichstrom-Schnellaufladung soll sie in etwa 40 Minuten von 10 auf 80 Prozent kommen. Praktisch ist dies vor allem bei langen Fahrten. Zu Hause plant man jedoch etwas mehr Zeit ein. Dort kommt eine Wallbox zum Einsatz. Dank Volvo-Wallbox kann der Stromer dem Autobauer zufolge in etwa 5,5 Stunden von 0 auf 80 Prozent aufladen. Daneben glänzt der Volvo XC40 Recharge Pure Electric mit Google-Services wie der Sprachsteuerung Google Assistant.

Mazda MX-30: Modisches Crossover aus Japan.

Auch Mazda feiert eine Premiere in puncto Elektroantrieb. Der Mazda MX-30 ist das erste vollelektrische Auto des japanischen Herstellers. Ein Crossover-SUV, auch CUV genannt. Preislich liegt der Mazda deutlich unter dem Volvo-Modell. Die Variante mit First-Edition-Paket, das unter anderem 18-Zoll-Leichtmetallfelgen und zwei Innenraumkonzepte zur Auswahl bietet, soll bei etwa 34.000 Euro starten. Allerdings findet sich derzeit auf der Mazda-Website auch ein Vorverkaufsangebot mit Kundenvorteil und Umweltbonus in Höhe von rund 27.500 Euro. Nachschauen lohnt sich also. Die ersten Auslieferungen des Mazda MX-30 sollen noch im Jahr 2020 stattfinden.

Der Neuling ist ein absoluter Blickfang. Das liegt unter anderem an den gegenläufig und weit öffnenden Freestyle-Türen. Diese tragen auch zur eleganten Silhouette des Elektrowagens bei, der außerdem mit einer coupéartigen Dachlinie glänzt. Jedoch muss man Abstriche bei der Reichweite hinnehmen. Sie liegt beim Japaner nach WLTP bei 200 beziehungsweise 262 Kilometern (kombiniert beziehungsweise innerorts). Tägliche Wegstrecken – beispielsweise zum Job oder zum Einkaufen – lassen sich damit ohne Probleme bewältigen. Im Mazda MX-30 steckt eine besonders leichte 35,5-kWh-Batterie. Wird der Wagen unterwegs über eine 50-kW-CCS-Schnellladesäule aufgeladen, lassen sich Mazda zufolge innerhalb von 40 Minuten bis zu 80 Prozent erreichen. Für zu Hause gibt es eine Wallbox, die die Batterie innerhalb von sieben bis acht Stunden voll lädt.

Elegantes aus Frankreich: Der DS 3 Crossback E-Tense.

Ein weiterer SUV-Stromer kommt aus Frankreich. Und zwar von der noblen Marke DS, die wie Citroën und Peugeot zur PSA-Gruppe gehört. Auch hier gibt es wieder eine Premiere: Es handelt sich um den ersten vollelektrischen SUV, den PSA herausbringt. Im Gegensatz zu den beiden zuvor vorgestellten Volvo- und Mazda-Modellen ist der DS 3 Crossback E-Tense bereits im Handel (Stand März 2020). Aktuell ist er ab 38.500 Euro zu haben. Bei einer Motorleistung von 100 kW beziehungsweise 136 PS weist der Franzose eine Reichweite von bis zu 332 Kilometern auf (nach WLTP). Das ermöglicht ein 50-kWh-Lithium-Ionen-Akku. Um von 0 auf 50 Kilometer pro Stunde zu beschleunigen, benötigt der Crossback 3,5 Sekunden. Von 0 auf 100 Stundenkilometer geht es in 9 Sekunden.

Dem Unternehmen zufolge lädt der DS 3 Crossback E-Tense zu Hause mit DS Wall Box vollständig innerhalb von fünf Stunden auf. Aber auch die Schnellladung an einer 100-kW-Ladestation ist möglich. Dann sollen 80 Prozent der Batterie innerhalb von nur 30 Minuten geschafft werden. Der Wagen hat auch einige Eye-Catcher zu bieten: Der Mini-SUV wartet auf mit in den Seiten versenkten Türgriffen, die automatisch aus- und wieder einfahren. Zudem finden sich seitlich auffallende Haiflossen. Der Innenraum ist hochwertig und komfortabel.

Du hast die Wahl!

Die drei neuen SUV-Stromer bringen mehr Auswahl auf den Markt der Elektroautos. Sie unterscheiden sich nicht nur – und das teils recht deutlich – im Preis. Auch hinsichtlich Reichweite oder Design sind sie verschieden. Welches Modell gefällt dir am besten? Wir wünschen viel Spaß beim Vergleichen und Aussuchen!

Elektroauto kaufen: Welche Reichweite brauchst du?

Wenn du planst, ein Elektroauto zu kaufen, kommt früher oder später das Thema Reichweite auf. Fährst du vor allem in der Stadt oder ist es wichtig, dass du Langstrecken ohne Zwischenladen schaffst? Tipp: Prüfe vorab für dich, welche Reichweite du benötigst!

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