Einbau-Geschirrspüler im Vergleich. Diese 3 Geräte überzeugen im Test.

Um langen Sessions am Spülbecken zu entgehen, greifen bereits drei Viertel der deutschen Haushalte auf eine Spülmaschine zurück. Damit sich der weiße Helfer perfekt in die Küchenzeile einfügt, gehören Einbau-Geschirrspüler zu den absoluten Verkaufsschlagern. Wir haben uns in dem Marktsegment für dich umgesehen und stellen dir unsere drei Favoriten im 60er-Format vor. Von Basic-Modellen bis zur Luxusklasse ist für jeden etwas dabei.

Einbau-Geschirrspüler – worauf es ankommt.

Der Geschirrspüler ist in den meisten Küchen heutzutage kaum mehr wegzudenken. Mit dem praktischen Helfer kehrt selbst nach einem feucht-fröhlichen mit vielen Freunden schnell Ordnung in der Küche ein: Klappe auf, Geschirr rein, Klappe zu – und fertig. Darüber hinaus lassen sich mit einer Spülmaschine auch Energie und Wasser sparen. Moderne Varianten der praktischen Haushaltsgeräte sind in aller Regel nämlich ressourcenschonender als das Abwaschen mit der Hand. Grund genug, sich einmal genauer mit Geschirrspülern auseinanderzusetzen. Im Folgenden verraten wir, was du vor dem Kauf wissen musst:

Größe: Breiter ist besser.

Die Mehrheit der Haushalts-Großgeräte wie Waschmaschinen und Kühlschränke haben eine Breite von 60 Zentimetern. Auch bei Spülmaschinen ist das Angebot in diesem Segment am größten. Solltest du dagegen nur über eine kleine Küche verfügen, gibt es aber auch 45 Zentimeter breite Modelle. Allerdings haben die größeren Spülmaschinen durchaus ihre Vorteile: Neben der Tatsache, dass sie mit einem Spülgang mehr Geschirr sauber bekommen, sind die Geräte auch sparsamer und leiser. Und weil sich die Technik nicht auf engstem Raum drängen muss, sind Spülmaschinen mit 60 Zentimetern breiter preiswerter. Das gilt sowohl für die Anschaffung als auch für Reparaturen.

Einbau-Geschirrspüler: vollintegriert oder teilintegriert?

Wer eine schicke Einbauküche sein Eigen nennt, hat natürlich auch einen ästhetischen Anspruch. Da sollten die technischen Geräte nicht aus der Reihe tanzen. Einbau-Geschirrspüler fügen sich harmonisch in die Küche ein. Sie gibt es grundsätzlich in zwei Varianten: Vollintegrierte Modelle sind von vorn komplett mit einer zur gesamten Küche passenden Front verkleidet. Dadurch sind sie gar nicht als Geschirrspüler erkennbar. Teilintegrierte Modelle zeigen dagegen noch ihre Bedienelemente. Stört dich die Front eines Geschirrspülers nicht, kannst du natürlich auch einfach eine unterbaufähige Maschine unter die Arbeitsplatte schieben.

Betriebskosten: Sparsamkeit ist Trumpf.

Zur besseren Vergleichbarkeit geben Hersteller die Verbrauchswerte ihrer Maschinen auf einem standardisierten EU-Energielabel an: Neben der Zuordnung zu den Energieeffizienzklassen (EEK) von D (rot = am schlechtesten) bis A+++ (dunkelgrün = am besten) finden sich hier auch Zahlen zum durchschnittlichen jährlichen Strom- und Wasserverbrauch. Dabei können sich die Betriebskosten einer Spülmaschine mit der Klasse A+++ und und einem Modell mit der Energieklasse A+ in 12 Jahren Betriebszeit auf über 300 Euro summieren!

Ausstattung: Sicherheit und Komfort.

Um sauber zu spülen und zuverlässig zu trocknen, haben Einbau-Geschirrspüler zwischen fünf und 12 verschiedene Programme für unterschiedliche Bedürfnisse. Wie viel schmutziges Geschirr deine Spülmaschine in einem Arbeitsgang schafft, wird in „Maßgedecken“ gemessen. Eine Spülmaschine mit 60 Zentimeter Breite fasst durchschnittlich zwölf bis 14 davon. Natürlich geht der Spülgang nicht komplett lautlos über die Bühne. Ab 45 Dezibel und weniger kann eine Spülmaschine aber als relativ leise bezeichnet werden. Viele Besitzer lassen ihre Spülmaschine über Nacht laufen, wenn seine Betriebsgeräusche am wenigsten stören. Das hat auch den Vorteil, dass du die Energie und Wasser sparenden, aber langsameren Eco-Programme nutzen kannst.

Bei der Innenausstattung deines Geschirrspülers gibt es verschiedene Detaillösungen. Für welche du dich entscheidest, ist zum Teil Geschmackssache, zum anderen Teil aber auch eine Frage des Komforts. Unverzichtbar ist der „Hochwasserschutz“: Aqua-Stopp unterbricht im Krisenfall (abgerutschter oder geplatzter Schlauch) die Wasserzufuhr. Beim Vollwasserschutz schalten zusätzliche Sensoren im Inneren die Maschine ab, wenn ihr das Wasser bis zum Hals steht. Bei teilintegrierten Spülmaschinen mit offen zugänglichen Bedienelementen sorgen Kindersicherungen dafür, dass der Nachwuchs die Maschine nicht versehentlich in Gang setzt.

Solide Basis: Bauknecht IBBO 3C26 X (teilintegriert) und BIC 3C26 (vollintegriert).

Für rund 350 Euro bist du als Einsteiger mit der teilintegrierten Bauknecht IBBO 3C26 X gut aufgestellt: Mit einem Fassungsvermögen von 14 Maßgedecken, einer Energieeffizienzklasse A++ und dem integrierten Vollwasserschutz muss sich dieser Geschirrspüler nicht hinter teureren Mitbewerbern verstecken. Darüber hinaus zählen eine Kindersicherung, Startzeitvorwahl und ein Warmwasseranschluss zur Komplett-Ausstattung. Das Tolle des letztgenannten Features: Im Gegensatz zu anderen Geräten, wird in der Bauknecht-Spülmaschine bereits vorgewärmtes Wasser verwendet. Dadurch muss dieses für den Spül- und Trockenvorgang nicht extra erwärmt werden. Dadurch lassen sich pro Spülgang rund 30 Prozent Strom einsparen. Der jährliche Verbrauch von 2.660 Litern Wasser und 266 kWh Strom liegt im mittleren Durchschnitt. Die 46 Dezibel, die im Betrieb entstehen sind in Ordnung. Zum Vergleich: Die derzeit leisesten Spülmaschinen kommen auf 36 bius 38 Dezibel. Last but not least ist unter den neun Spülprogrammen natürlich eine Eco Variante. Zusätzlich gibt es praktische Extras wie eine Express-Option oder ein extra leises Nachtprogramm.

Die vollintegrierte Alternative von Bauknecht ist die BIC 3C26, die zum gleichen Preis erhältlich ist. Sie verbraucht pro Jahr etwas weniger Wasser. Dafür muss sie aber ohne Zeitsparfunktion und leider auch ohne einen höhenverstellbaren Oberkorb auskommen.

Vollintegriert: Bauknecht BIC 3C26.

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Komfortables Mittelfeld: Bosch Serie 6 SMI68MS02E (teilintegriert) und SMV68MD02E (vollintegriert).

In derselben Energieklasse wie die Bauknecht-Modelle spielt der teilintegrierte Bosch-Geschirrspüler SMI68MS02E für knapp über 600 Euro. Das vollintegrierte Schwestermodell SMV68MD02E ist für rund 550 Euro zu haben.

Im Gegensatz zu der Bauknecht-Serie arbeiten die Bosch-Spüler allerdings hörbar leiser: Die 42 Dezibel Betriebslautstärke sind ganz klar wohnküchentauglich und werden im Silence-Programm noch weiter unterboten. Acht Spülprogramme reichen von Eco bis Intensiv und von Vorspülen bis Extra Trocknen. Besonders sanft werden Gläser im eigenen Glasschutz-Programm gereinigt.

Zum höhenverstellbaren Oberkorb gibt es eine Besteckschublade statt eines schnöden Körbchens. Eine Beladung die kleiner ist als die maximalen 14 Maßgedecke wird automatisch erkannt und mit weniger Strom- und Wassereinsatz beantwortet. Ein Aquasensor passt den Spülvorgang automatisch an den Verschmutzungsgrad des Wassers an. Vertrauensbildend: Bosch garantiert den Rundumschutz vor Wasserschäden für die gesamte Lebensdauer der Geräte.

Teilintegriert: Bosch Serie 6 SMI68MS02E.

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Vollintegriert: Bosch Serie 6 SMV68MD02E.

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Teure Oberliga: Miele G 6730 SCi (teilintegriert) und G 6770 SCVi (vollintegriert).

Testsieger bei Stiftung Warentest wurde im großen Geschirrspülertest 2017 und 2018 die vollintegrierte Miele G 6770 SCVi. Diese ist auch als bauähnliches teilintegriertes Modell mit der Bezeichnung G 6730 SCi für rund 100 Euro weniger erhältlich. Allerdings sind knapp 1.100 Euro immer noch eine stolze Summe. Es stellt sich also die Frage, ob sich die Mehrausgabe lohnt. Für 14 Maßgedecke brauchen die Miele-Geräte mit der Energieeffizienzklasse A+++ pro Jahr sogar etwas mehr Wasser (2.716 Liter) als die preiswerteren Alternativen. Mit 213 kWh wird allerdings spürbar weniger Strom benötigt. Die Ersparnis: In zehn Jahren stehen unter dem Strich rund 100 Euro weniger Betriebskosten.

Hinzu kommt, dass Miele in puncto Langlebigkeit und Reparaturfreundlichkeit einen ausgezeichneten Ruf genießt. Die 3D-Besteckschublade hat sich Miele patentieren lassen. Die Korbgestaltung ist bis ins kleinste Detail durchdacht und lässt sich individuell anpassen. Auch die Auto-Open-Trocknung ist patentiert, mit der die Maschine am Ende des Spül- und Trockenprogramms die Tür einen Spaltbreit öffnet. Komfortabel und rückenfreundlich ist das Salzgefäß in der Tür, das ein Bücken überflüssig macht! Miele protzt zudem mit nicht weniger als elf Spülprogrammen und 20 Jahren Wasserschutzgarantie. Ob du all diese Features benötigst, liegt bei dir. Zwar ist der Preis um einiges höher als bei einem Einsteigergerät, dennoch finden wir, dass die extreme Anpassbarkeit an die eigenen Bedürfnisse und die hohe Verarbeitungsqualität den Mehrpreis rechtfertigen.

Vollintegriert: Miele G 6770 SCVi.

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