Elektroauto-Vergleich: Das passende E-Mobil für dich!

Wenn du ein E-Auto kaufen möchtest, ist die Auswahl noch recht bescheiden. Nicht einmal 30 verschiedene Fahrzeugtypen stehen dir in Deutschland zur Verfügung. Trotzdem ist für nahezu jeden Geschmack, jeden Geldbeutel und jede Gelegenheit mindestens ein Modell dabei. Unser Elektroauto-Vergleich hilft dir bei der Auswahl.

Der kompakte Stadtflitzer.

Wenn du keine Lust auf die nervige Parkplatzsuche hast, bist du mit dem Smart EQ (ab 21.490 Euro) bestens unterwegs. Mit seiner Länge von 2,70 Metern kannst du den Zweisitzer auch mal quer in einer Parklücke abstellen und bequem shoppen. Deine Einkäufe verstaust du dann in dem 187-Liter-Kofferraum. Für den Antrieb sorgt ein 81-PS-Elektromotor, der den Smart EQ auf bis zu 160 km/h beschleunigt. Der 17,6-kWh-Akku reicht für 160 Kilometer. Das Schönste: Den Smart EQ gibt es auch als Cabrio und als Forfour mit fünf Türen und Platz für vier oder gar auf Wunsch fünf.

smart EQ city

Der Einsteiger-Stromer, der gar kein Auto ist.

Die Alternative zum Smart in unserem Elektroauto-Vergleicht ist der Renault Twizy. Er ist mit Preisen ab 6.950 Euro (zuzüglich monatlicher Batteriemiete) erheblich günstiger und ein Hingucker, da er keine Türen hat. Cool: Die Basisversion mit ihrem 5,4-PS-Elektromotor darfst du schon mit 16 Jahren fahren, wenn du einen Führerschein der Klasse AM hast. Der abgespeckte Twizy schafft allerdings nur 45 km/h, während die Variante mit 18 PS auf 80 km/h kommt. Im Twizy sitzen zwei Personen hintereinander, einen Kofferraum gibt es nicht. Dafür passt er mit seinen 2,34 Metern selbst in Parklücken, bei denen der Smart kapitulieren muss. Allerdings nimmt der Twizy eine Sonderstellung in unserem Elektroauto-Vergleich ein: Zulassungstechnisch ist er kein Auto, sondern ein Quad. Deshalb gibt’s für ihn auch keine staatliche Förderung (siehe Infobox).

So viel Förderung bekommst du beim Kauf eines E-Autos.

Die Bundesregierung fördert gemeinsam mit der Automobilindustrie den Kauf von E-Autos. Die Förderung beträgt insgesamt 4.380 Euro, setzt sich aus 2.000 Euro Herstellerrabatt auf den Netto-Listenpreis, 380 Euro Mehrwertsteuerersparnis und 2.000 Euro Umweltprämie vom Staat zusammen. Drei Voraussetzungen muss dein E-Auto dafür erfüllen: Es muss neu sein, darf nicht mehr als 60.000 Euro kosten und muss auf der sogenannten BAFA-Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge stehen. Erfüllt dein E-Auto diese Kriterien, ist es zusätzlich zehn Jahre lang von der Kfz-Steuer befreit. Was du sonst noch beim Kauf beachten solltest, liest du hier. Alle Infos zu den laufenden Kosten eines E-Autos findest du hier.

Der Kleinwagen, der komfortabel auf Touren kommt.

Jetzt kommen wir in unserem Elektroauto-Vergleich zu den Fahrzeugen, die sich auch für größere Touren eignen. Der Renault Zoe (ab 22.100 Euro, zuzüglich monatlicher Batteriemiete) ist ein sympathischer Kleinwagen, der genügend Komfort und Reichweite für längere Pendlertouren bietet. Selbst mit dem kleinen 23,3-kWh-Akku schafft der Zoe rund 240 Kilometer, mit 41-kWh-Stromspeicher sind sogar 400 Kilometer möglich. Wenn dir der Zoe zu futuristisch aussieht, kannst du alternativ zum VW e-Up (82 PS, 160 km Reichweite, 130 km/h Spitze, ab 26.900 Euro) greifen.

Volkswagen e-up auf der Autobahn
Komfortabler Kleinwagen: Der VW e-Up. © 2016 Volkswagen AG

Das Cabrio der unkomplizierten Art.

Wer es luftig mag und keinen besonderen Wert auf Komfort und Prestige legt, sollte sich beim Citroën-Händler mal den E-Mehari (ab 25.270 Euro) anschauen. Er erinnert optisch an einen Playmobil-Buggy, ist aber ein cooles E-Auto. Sollten du und deine bis zu drei Mitfahrer mal vergessen, das Verdeck zu schließen – kein Problem. Der Innenraum ist komplett wasserfest. Groben Dreck kannst du einfach mit dem Gartenschlauch absprühen. Im Wagenboden hat der E-Mehari einen Stöpsel, den du einfach herausziehen kannst – und das Wasser läuft wie in der Badewanne ab. Der Elektromotor mit seinen 68 PS ist für 110 km/h gut, die 30-kWh-Batterie soll für 200 Kilometer reichen.

Das E-Auto, auf das sich alle einigen können.

Wenn du unsicher bist, welches E-Auto zu dir passt, kannst du es wie Millionen andere Autofahrer machen: Du greifst zu einem VW Golf. Wie seine Verbrenner-Geschwister ist der e-Golf (ab 35.900 Euro) klassenlos und passt zu jedem. Technische Highlights setzt der Elektro-Golf mit seiner 136-PS-Maschine zwar nicht, aber mit einem Spurt von Null auf 100 km/h in 9,6 Sekunden, 150 km/h Spitze und einer 35,8-kWh-Batterie mit 300 Kilometer Reichweite präsentiert er sich in unserem Elektroauto-Vergleich grundsolide. Alternativen sind der Nissan Leaf (ab 31.950 Euro, 150 PS, 144 km/h, 415 km Reichweite) und der Hyundai Ioniq Elektro (ab 31.635 Euro, 120 PS, 165 km/h, 280 km Reichweite).

e Golf Medium

Der Spaßmacher im futuristischen Design.

Ich will Spaß, ich geb Gas – mit dem BMW i3 haut das hin. Sein bärenstarker 170-PS-Elektromotor sorgt für viel Fahrspaß und ist für 150 km/h Spitze gut. Der aus Kohlefaser und Aluminium gefertigte i3 ist vier Meter lang und hat vier Sitzplätze. Die realistische Reichweite beträgt in Verbindung mit der 33,2-kWh-Batterie gut 200 Kilometer und lässt sich durch einen gegen Aufpreis erhältlichen Range Extender erweitern. Es handelt sich dabei um einen benzinbetriebenen Generator, der die Batterie während der Fahrt auflädt. Der Clou des i3 (ab 37.550 Euro) sind sein elegant-futuristisches Design und die hinteren Türen, die sich gegenläufig zu den vorderen öffnen. Alle weiteren Infos zum i3 findest du hier.

Elektroauto: Der BMW i3 vor Kranhaus

Das Raumwunder für die Großfamilie.

Ein Elektroauto für größere Familien – da müssen Eltern etwas tiefer in die Tasche greifen. Beispielsweise für den Nissan e-NV200, der stolze 41.053 Euro kostet. Dafür können in dem Elektro-Van auch bis zu sieben Personen reisen. Der 109 PS starke Elektromotor schafft 123 km/h, dank der großen 40-kWh-Batterie sind Reichweiten von bis zu 300 Kilometern drin. Und mit der serienmäßigen Schnellladefunktion ist der Akku bereits nach 40 Minuten zu 80 Prozent gefüllt. Praktisch: Baust du den e-NV200 zum Zweisitzer um, stehen dir satte 4.200 Liter Laderaum zur Verfügung. Du wirst staunen, wie häufig du mit dem Nissan bei Umzügen deiner Freunde helfen darfst …

Nissan e NV200 parkend vor einem Gebäude

Der Coole aus den USA.

Wenn Geld bei dir keine große Rolle spielt oder du dir eine feine Business-Limousine als Dienstwagen aussuchen darfst, ist das in den USA gefertigte Tesla Model S (ab 71.999 Euro) genau richtig. Es ist das vielleicht coolste Fahrzeug in unserem Elektroauto-Vergleich und bietet eine luxuriöse Ausstattung (17-Zoll-Monitor zur Bedienung) mit diversen Assistenzsystemen. Die beiden Elektromotoren, je einer an Vorder- und Hinterachse, leisten je nach Ausstattung bis zu 700 PS – und katapultieren den Tesla dann in gerade mal 2,7 Sekunden von null auf 100. Beim Tempo sind maximal 250 km/h drin, der große 100-kWh-Akku ermöglicht Reichweiten von bis zu 600 Kilometern.

Das Spielzeug für den Großverdiener.

Du willst mit deinem E-Auto mal richtig Gas geben und hast zu viel Geld auf dem Konto? Für schlappe 1,4 Millionen Euro bekommst du beim chinesischen Hersteller NextEV den Nio EP9. Mit vier Elektromotoren und zusammen 1.360 PS Leistung hat er im Frühjahr 2017 mit gemessenen sechs Minuten und 45,9 Sekunden sogar auf dem Nürburgring den Nordschleifenrekord geknackt. Von null auf Tempo 100 geht’s in 2,7 Sekunden, 200 km/h sind nach weiteren 4,4 Sekunden erreicht. Schluss ist erst bei 313 km/h – das macht den Nio EP9 zum schnellsten Elektroauto der Welt. Wen interessiert da noch die angegebene Reichweite von 427 Kilometern?

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