Elektroautos von Mercedes: Welche Modelle gibt es?

Auch bei Mercedes Benz setzt man mittlerweile auf E-Mobility. Die Stuttgarter wollen ihre gewohnte Qualität auch bei den E-Autos zeigen. Sind Elektroautos von Mercedes eine Investition wert? Welche Modelle gibt es und was bringt die Zukunft?

E-Mobilität bei Mercedes: Elektroautos im Kommen.

Mercedes Benz. Kaum eine andere Automarke steht so sehr für den Autostandort Deutschland. Die Fahrzeuge mit dem Stern waren für viele Jahre Statussymbol und Familienkutsche, leistungsstarker Flitzer und bodenständiger Kombi zugleich. Wer Mercedes fuhr, der hatte es geschafft. So zumindest dachten viele Menschen in Deutschland und der ganzen Welt. Und heute? Die Mobilität hat sich verändert. Neue Antriebsformen sind auf dem Vormarsch und das Thema Umweltschutz spielt gerade im Bereich der Fortbewegung eine immer wichtigere Rolle. Da kann und will das Unternehmen natürlich nicht zurückstecken. Aber Elektroautos von Mercedes? Geht das überhaupt? Und wie!

Auch in Stuttgart-Zuffenhausen hat man die Zeichen der Zeit erkannt und setzt immer mehr auf Elektroautos. Mercedes erweitert seine Flotte und will Kunden die altbekannten Vorteile der Marke bieten und gleichzeitig das Thema Nachhaltigkeit und Umweltschutz mitdenken. Die Frage ist, wie und ob E-Mobilität und Mercedes zusammen funktionieren. Elektroautos sprechen schließlich auf den ersten Blick eine andere Zielgruppe als die klassischen Mercedes-Fans an. Welche Möglichkeiten bietet der Konzern also Autofahrern, die beides verbinden möchten?

Ein Mann steht in der Wüste vor einem einem Mercedes Benz EQC und bindet sich einen Schuh zu.
First Mover: Der Mercedes Benz EQC war der Erste mit Elektromotor aus Stuttgart. (©Daimler AG)

Mercedes Benz EQC: Der Vorreiter.

Bereits seit 2019 ist der Mercedes Benz EQC auf dem Markt. Der vollelektrische SUV war das erste Elektroauto, das Mercedes serienmäßig produziert hat. Während SUVs den Ruf haben, besonders viel Sprit zu verbrauchen und damit die Umwelt zu belasten, versucht der Konzern, mit dem EQC einen anderen Weg zu gehen. Das Ergebnis kann sich durchaus sehen lassen. Der EQC überzeugt SUV-Liebhaber mit den Vorzügen dieser Fahrzeugkategorie: Viel Platz für bis zu fünf Personen und dazu genügend Stauraum, hohe Sitzpositionen, ansprechendes und durchdachtes Design sowie eine massive und sichere Bauweise. Von außen ist der EQC also in erster Linie ein „ganz gewöhnlicher“ SUV. Unter der Motorhaube sieht die Sache allerdings anders aus.

Blick auf den E-Motor des Mercedes Benz EQC.
Leistungsstark und leise: Der erste E-SUV von Mercedes hat die Kunden überzeugt.

Statt mit einem gewohnten Verbrenner-Motor wartet der Stromer mit einem 408 PS starken E-Motor auf, der seine Energie von einem 80-kWh Lithium-Ionen-Akku bezieht. Damit ist eine Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h drin und die Reichweite beträgt bis zu 454 Kilometer. Dabei verbraucht das Fahrzeug 22 kWh auf 100 Kilometern. Das Aufladen erfolgt wahlweise über die heimische Steckdose oder Wallbox oder an einer öffentlichen Ladestation. An einer Schnellladestation schafft es das Elektroauto von Mercedes auf eine Akku-Ladung von 80 Prozent in 40 Minuten. Schnell ist der Wagen auch von 0 auf 100: 5,1 Sekunden sind ein durchaus beachtlicher Wert. Dazu überzeugt der nahezu lautlose EQC mit Fahrassistenzsystemen für ein noch sichereres Fahrerlebnis.

Mercedes Benz EQV: Das Raumwunder.

Sogar noch eine Nummer größer kommt der Mercedes EQV daher. Der Van bietet Platz für bis zu acht Personen plus zusätzliches Gepäck. Ganz in der Tradition der klassischen Vans aus dem Hause Mercedes ist auch dieses Exemplar in zwei Längen erhältlich. Das Elektroauto verfügt über einen 100-kWh-Akku und ermöglicht eine Fahrleistung von bis zu 400 Kilometern mit einer Ladung – zumindest im Stadtverkehr. Die Schnellladefunktion bringt den Wagen mit 110 kW von 10 auf 80 Prozent in 45 Minuten. Auch der EQV fährt natürlich nahezu geräuschlos und verbraucht auf 100 Kilometern 27 kWh. Die Leistung ist mit 204 PS sehr ordentlich.

Gedacht ist das Elektroauto Mercedes EQV für unterschiedliche Zielgruppen: Außer für Familien eignet sich der Van auch für Clubs, Vereine, Fahrdienste, Hotels und Taxiunternehmen. Mit bis zu 5,37 Meter Länge bietet der Wagen nicht nur viel Stauraum, sondern auch ordentlich Beinfreiheit für alle Mitfahrer. Sein anvisiertes Haupteinsatzgebiet liegt im urbanen Raum, wo der Kleinbus leise über die Straßen rollen soll.

Weißer Mercedes Benz EQV parkt in einer Straße im Dorf.
Der Mercedes Benz EQV ist ein Raumwunder mit viel Beinfreiheit für bis zu 8 Personen. (©Daimler AG)

Mercedes Benz EQS: Die Luxusklasse.

Doch Mercedes will auch Elektroautos mit dem gewissen Etwas produzieren. Angedacht ist die Luxusklasse EQS, die sich in erster Linie an Sportwagen-Liebhaber und Coupé-Freunde richten soll. Die S-Klasse mit E-Motor ist für 2021 geplant und soll für eine Reichweite bis zu 700 Kilometer ausgelegt sein. Weitere Informationen sind aktuell noch nicht bekannt, es ist aber davon auszugehen, dass das sportliche Elektroauto von Mercedes noch ein ganzes Stück leistungsstärker als der E-SUV EQC werden wird.

Vision Concept Mercedes Benz EQS parkt in futuristischer City-Kulisse.
Sportlich auch auf Langstrecken: Der Mercedes Benz EQS soll mit einer Ladung bis zu 700 Kilometer schaffen. (©Daimler AG)

Elektroautos von Mercedes Benz: Die Flotte wird erweitert.

Es ist natürlich nicht davon auszugehen, dass Mercedes komplett auf Elektroautos umschwenkt und Verbrenner schon bald der Vergangenheit angehören. Vielmehr stellt der Bereich E-Mobility beim Konzern eine logische und sinnvolle Erweiterung der Produktpalette dar. Neben den bekannten und nach wie vor beliebten Modellen mit Verbrennungsmotor bietet man nun auch lohnende Alternativen für Menschen, die voll und ganz auf Strom setzen möchten. In Zukunft wird die E-Flotte sehr wahrscheinlich erweitert werden, sodass neben SUVs, Vans und Luxusfahrzeugen auch andere Fahrzeugtypen ein Update auf einen vollelektrischen Antrieb bekommen.

Bis dahin bietet Mercedes neben den oben genannten E-Autos auch eine ganze Reihe an Hybrid-Fahrzeugen, die wahlweise mit Strom oder einem Verbrennungsmotor betrieben werden können. So findet bereits jetzt Schritt für Schritt der Wandel in Richtung E-Mobility statt.

Charger von Mercedes Benz läd ein E-Auto.
Mercedes Benz wird mit der neuen E-Flotte das Angebot des Hauses zukunftsorientiert erweitern.
Eine Nummer kleiner: Elektroautos von smart.

Fahrer, die eher auf einen kleinen Cityflitzer mit E-Antrieb setzen möchten, werden bei smart fündig, der Schwestermarke von Mercedes. Die Elektroautos smart EQ fortwo und smart EQ forfour sind bereits erhältlich.

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