EnBW HyperNetz: So lädst du dein E-Auto noch einfacher.

Der Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Autos schreitet nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa mit großen Schritten voran. Auch die EnBW sorgt mit dem Ausbau ihrer eigenen Ladeinfrastruktur und dem kontinuierlichen Wachstum des gesamten EnBW HyperNetzes dafür, dass du auf Fahrten mit deinem Stromer schnell und unkompliziert zur nächsten Ladesäule findest. Wir verraten dir die wichtigsten Details zum Laden im EnBW HyperNetz.

EnBW rüstet auf: Mehr als 100.000 Ladepunkte in sechs Ländern!

E-Autos sind auf unseren Straßen längst keine Seltenheit mehr. Vor allem der höhere Umweltbonus und die damit verbundenen niedrigeren Anschaffungskosten sorgen dafür, dass die Anschaffung eines neuen E-Autos für viele Autofahrer deutlich attraktiver geworden ist. Eine solche Entwicklung braucht es auch, denn E-Autos können einen wichtigen Beitrag zum Klimaschut leisten. Doch um das elektrische Fahren langfristig noch unkomplizierter, flexibler und somit attraktiver zu machen, bedarf es auch eines dichten Netzes an Ladestationen.

Da kommt es gerade recht, dass die EnBW konstant am Ausbau ihres HyperNetzes arbeitet und dadurch für eine immer dichter werdende Ladeinfrastruktur über Landesgrenzen hinweg sorgt. So sind im EnBW HyperNetz mehr als 100.000 Ladepunkte in Europa verfügbar. Während die EnBW in Deutschland, Österreich und der Schweiz E-Autofahrern bereits vorher den Zugang zum größten Ladenetz in diesen Ländern ermöglichte, sind im August drei weitere Länder in Europa hinzugekommen: Frankreich, Italien und die Niederlande.

Öffentlicher Parkplatz mit vier EnBW Ladesäulen.
Das HyperNetz der EnBW macht das Laden über lange Strecken einfach. (©EnBW)

Bis zu 100 Kilometer in fünf Minuten: Schnellladepunkte machen’s möglich.

Doch allein mit mehr Ladepunkten will man sich beim Ausbau der Infrastruktur nicht begnügen: Auch zeitsparend soll der Ladevorgang sein. Zügiges Aufladen ist nicht nur bei Fernreisen mit dem E-Auto ein wichtiger Faktor. Daher soll das Netzwerk bis 2025 mit mehr als 10.000 Schnellladepunkten aufwarten, so EnBW-Chef Frank Mastiaux. Allein in Deutschland werden es bis zum kommenden Jahr rund 1.000 neue Schnellladestandorte sein. Und auch in Österreich plant das Energieunternehmen, die Schnellladeinfrastruktur im Rahmen eines Joint Ventures weiter auszubauen. Flexibilität mit kurzen Boxenstopps an der Ladestation lautet die Devise.

E-Auto laden im Eiltempo: So funktionieren Schnellladesäulen.

Wenn du Schnellladestationen zum Laden deines E-Autos nutzt, kann dein Fahrzeug in gerade einmal fünf bis zehn Minuten genügend Strom für rund 100 Kilometer Reichweite laden. So kannst du beispielsweise die Zeit während eines kurzen Einkaufs effizient nutzen. Wie das funktionieren soll? Zunächst einmal ist es wichtig zu bedenken, dass Schnellladesäulen ausschließlich Gleichstrom liefern. Damit der Ladevorgang möglichst rasch vonstattengeht, ist eine besonders leistungsstarke Ladestation notwendig.

Von einer Schnellladestation spricht man ab einer Leistung von 50 Kilowatt. Der Strom wird durch einen Transformator, besonders große Pufferakkus oder einen Gleichrichter in der Ladesäule aufbereitet und anschließend direkt in dein E-Auto eingespeist. Das Schnellladeverfahren läuft zudem in mehreren Phasen ab: Zunächst wird das Fahrzeug schonend vorgeladen, um die Batterie nicht zu überlasten. Erst wenn deren Spannung die Grenze von drei Volt überschritten hat, wird die Schnellladephase eingeleitet. Wie lange du zum Nachladen von 100 Kilometern Reichweite brauchst, hängt natürlich nicht nur von der Technik der angesteuerten Ladestation, sondern vor allem von den technischen Voraussetzungen deines E-Autos ab. Die Angabe, dass 100 Kilometer in fünf bis zehn Minuten nachgeladen werden können, bezieht sich auf E-Autos mit den entsprechenden technischen Voraussetzungen.

Ein Preis für mehr Einfachheit, Fairness und Transparenz.

Übrigens: Für alle E-Auto-Besitzer gilt in den EnBW mobility+ Tarifen ein einheitlicher Preis, unabhängig vom Betreiber der jeweiligen Ladestation und vom Land. Das sorgt für größtmögliche Transparenz. Berechnet wird grundsätzlich nur die geladene Strommenge nach Kilowattstunden. Ab 2021, wenn die Mehrwertsteuer hierzulande wieder auf 19 Prozent steigt, werden für Wechselstrom 29 Cent pro Kilowattstunde fällig. Gleichstrom kostet dann 39 Cent pro Kilowattstunde (Angaben für kWh-Preise im EnBW mobility+ Viellader-Tarif mit 4,99 Euro monatlicher Grundgebühr). Die Abrechnung des Ladens ist dank der EnBW mobility+ App denkbar einfach. Günstiger wäre es zuhause, zum Beispiel über eine Wallbox, zum Beispiel in Kombination mit den Autostrom-Tarifen von Yello.

Voraussetzung für die Nutzung des EnBW HyperNetzes ist, dass du die kostenlose EnBW mobility+ App herunterlädst und dich registrierst. Mit der Anwendung kannst du nicht nur Lademöglichkeiten ausfindig machen, sondern auch den Ladevorgang starten und den verbrauchten Strom kontaktlos bezahlen. Außerdem empfiehlt es sich, zusätzlich die EnBW mobility+ Ladekarte mitzuführen. Im europäischen Ausland gibt es nämlich vereinzelt Ladestationen, an denen das Laden per App nicht möglich ist.

Öffentlicher Parkplatz mit vier EnBW Ladesäulen.
Laden in der Kaffeepause: An einer Schnellladestation der EnBW mal eben einen Boxenstopp für die Weiterfahrt einlegen! (©EnBW)
Nachhaltigkeit

Im EnBW HyperNetz laden und ökologische Nachhaltigkeit fördern.

Du besitzt bereits ein E-Auto? Sehr gut, dann hast du bereits einen ökologisch nachhaltigen Weg gewählt, um mobil zu bleiben. Lädst du dein Fahrzeug an Ladestationen der EnBW, profitiert das Klima gleich doppelt: Denn dann tankt dein E-Auto 100 Prozent Ökostrom aus erneuerbaren Energien.

Blockiergebühr: Für maximale Verfügbarkeit an der Ladesäule.

E-Auto-Besitzer kennen das Dilemma: Der Akku braucht frische Energie, doch alle Ladepunkte sind besetzt. Nicht selten nutzen Fahrer von E-Autos die Ladezeit für eine Kaffeepause, einen Spaziergang oder Erledigungen, während ihr Fahrzeug mit Strom versorgt wird. Zuweilen steht das E-Auto aber auch dann noch an der Station, wenn es längst aufgeladen ist. Das ist natürlich ärgerlich, wenn du selbst den Ladepunkt nutzen willst und womöglich zudem in Eile bist. Um solchen Szenarien vorzubeugen, wird im EnBW HyperNetz ab dem 2. November 2020 eine sogenannte Blockiergebühr mit Kostenairbag erhoben. Nach vier Stunden Anschlusszeit werden künftig zusätzlich 10 Cent pro Minute (bei 19% gesetzlicher MwSt. ab 01.01.2021) fällig.

So soll vorgebeugt werden, dass Ladestationen als Parkraum zweckentfremdet werden – für mehr Fairness und eine größere Verfügbarkeit der Ladepunkte. Die maximal kostenlose Anschlusszeit von vier Stunden wurde indes nicht zufällig gewählt: Analysen haben ergeben, dass ohnehin knapp 95 Prozent aller Ladevorgänge nach maximal drei Stunden abgeschlossen sind. Um die Kosten dabei dennoch kontrollierbar zu halten, ist in die Blockiergebühr ein Kostenairbag eingebaut. Dieser begrenzt die maximal anfallenden, zusätzlichen Kosten auf 11,70 Euro (ab 1. Januar 2021 mit 19 % Mehrwertsteuer auf 12,00 Euro) je Ladevorgang.

Öffentlicher Parkplatz mit vier EnBW Ladesäulen an denen Autos laden.
Parken an Ladestationen soll mit einer Blockiergebühr vorgebeugt werden, die nach vier Stunden Anschlusszeit fällig wird. (©EnBW)

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