Entsafter kaufen: 5 Modelle im Vergleich.

Ein frischer Fruchtsaft am Morgen? Säfte und Smoothies aus unterschiedlichsten Obst- und Gemüsesorten? Kein Problem, sofern du einen Entsafter besitzt. Fitness-Trends und das Bewusstsein für eine gesunde Lebensweise haben dafür gesorgt, dass es zahlreiche Modelle auf dem Markt gibt. Los geht es bei rund 50 Euro, die teuersten Geräte kosten mehrere Hundert Euro. Worauf du beim Kauf eines Entsafters achten solltest und eine Übersicht über die richtigen Geräte für jeden Geldbeutel findest du hier.

Auf diese Eigenschaften solltest du beim Entsafter-Kauf achten.

Es gibt zwei grundsätzlich unterschiedliche Funktionsweisen bei Entsaftern. Konventionelle Geräte gewinnen den Saft via Zentrifugalkraft: Früchte oder Gemüse werden im Innern des Gerätes also erst grob geraspelt und dann so schnell geschleudert, sodass der Saft aus dem Fruchtmus herausgepresst wird – im Prinzip ähnlich wie bei einer Waschmaschine im Schleudergang. Ein Sieb hält die festen Bestandteile zurück, während der Saft in den Auffangbehälter des Geräts ablaufen kann.

Die zweite Geräte-Kategorie wird „Slow Juicer“ genannt, da sie mit schneckenförmigen Walzen allein durch langsames Pressen den Saft gewinnen. Hierzu reichen meist weniger als 100 Umdrehungen pro Minute, wohingegen es bei konventionellen Entsaftern eher 1000 U/min oder mehr sind. Wofür du dich entscheidest, ist – im wahrsten Sinne des Wortes – Geschmackssache.

Bei der Suche nach dem richtigen Gerät solltest du vor dem Kauf auch auf die Größe der Einfüllöffnung achten. Ein paar Zentimeter können hier den Unterschied machen, ob du Früchte und Gemüse vor dem Einfüllen noch klein schneiden musst oder direkt in den Entsafter geben kannst. Und noch ein wichtiger Praxis-Tipp: Kläre vor dem Kauf, wie einfach und schnell der Entsafter zu reinigen ist – denn das wird später darüber entscheiden, wie oft du ihn wirklich verwendest. Schließlich muss er nach jeder Nutzung gesäubert werden, um Schimmel und andere Bakterien fernzuhalten. Und wer will schon 10 Minuten am Spülbecken stehen für ein Glas Frucht- oder Gemüsesaft?

Suchst du zu deinem neuen Entsafter noch eine leistungsstarke Küchenmaschine mit gutem Preis-Leistungs-Verhältnis, kannst du dich hier über die besten Geräte informieren.

Das kompakte Einsteiger-Modell: Philips HR 1856/70.

Im Gegensatz zu einigen großen Profi-Varianten kann man den HR 1856/70 durchaus als einen kompakten Entsafter bezeichnen. Mit der halbrunden, durchsichtigen Kunststoffhaube, dem transparenten Einfülltrichter und dem ansonsten sehr schlicht und dunkel gehaltenen Korpus passt das Design des Geräts so ziemlich in jede Küche. Doch schauen wir ins Innere der Maschine: Der Entsafter von Philips leistet 800 Watt und hat ein Fassungsvermögen von zwei Litern Saft pro Durchgang, damit ist er vor allem für den nicht alltäglichen Einsatz und maximal zwei Personen genau das Richtige. Hinzu kommt der auch für Einsteiger geeignete Preis von knapp über 80 Euro. Die Einfüllöffnung ist mit 7,5 Zentimetern zwar nicht wirklich klein, aber nur durchschnittlich. Andere Geräte bieten hier noch etwas mehr Raum. Dennoch ist der Philips ein echter Preis-Leistungs-Tipp, und seine QuickClean-Technologie soll dafür sorgen, dass alle wichtigen Teile in einer Minute gereinigt sind.

  • Modellbezeichnung: Philips HR 1856/70
  • Watt: 800
  • Einfüllöffnung (in mm): 75
  • Liter Saft pro Durchgang: 2,0

Entsafter für Einsteiger.

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Der Langlebige für unter 100 Euro: Braun J700.

Der Braun J700 erinnert mit seiner vertikalen Bauweise eher an eine Kaffeemaschine und braucht dadurch erfreulich wenig Platz in der Küche. Die komplett vertikale Saftausgabe soll Spritzer vermeiden. Der Braun J700 gehört mit seinem Preis von knapp unter 100 Euro zwar noch in die eher günstige Kategorie, erledigt seine Sache aber ausgezeichnet. Neben zwei Geschwindigkeitsstufeneine für harte und eine für weiche Früchte und Gemüsesorten – bietet er außerdem noch ein Schnellentsafter-Feature. Wie der Name schon sagt, gibt er hier richtig Gas, und du kannst bereits nach wenigen Sekunden deinen Saft genießen. Das geht zwar auf Kosten der Effizienz – im normalen Modus würde er noch ein bisschen mehr Saft aus dem Pressgut holen –, ist aber dennoch völlig in Ordnung. Seine kompakte Bauweise macht ihn zu einem langlebigen Begleiter in deiner Küche. Der Tresterbehälter (Auffangbehälter für die ausgepressten Frucht- und Gemüsereste) ist mit zwei Litern ordentlich groß bemessen.

  • Modellbezeichnung: Braun J700
  • Watt: 1000
  • Einfüllöffnung (in mm): 75
  • Liter Saft pro Durchgang: 2,0
  • Preis: 95 Euro

Entsafter mit hoher Effizienz.

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Hervorragende Mittelklasse im futuristischen Gehäuse: Panasonic MJ-L700.

Gut Ding will Weile haben – nach diesem Motto arbeiten Slow Juicer wie der MJ-L700 von Panasonic. Anstatt die eingefüllten Lebensmittel zu schleudern, gewinnt er den Saft durch langsames Pressen. Das macht sich auch im geringen Energieverbrauch bei 150 Watt Leistung bemerkbar. Einen Tresterbehälter wie bei den ersten beiden Modellen gibt es hier nicht. Vielmehr hat der futuristisch wirkende Entsafter zwei Ausgänge – einen für den Saft, den anderen für die trockenen und festen Abfälle.

Du kannst also so viel hintereinander entsaften, wie du möchtest, ohne zwischendurch säubern und ausleeren zu müssen. Vorausgesetzt, du wechselst die untergestellten Gefäße, versteht sich! Durch die kompakte Bauweise und die Form der Pressen soll der Saft bis zur Ausgabe kaum mit Luft in Berührung kommen und dadurch weniger oxidieren als bei herkömmlichen Maschinen. Das macht sich beispielsweise dadurch bemerkbar, dass sich das Fruchtfleisch nicht absetzt. Da nicht alle Komponenten spülmaschinengeeignet sind, musst du bei der Reinigung allerdings zur Handarbeit bereit sein.

  • Modellbezeichnung: Panasonic MJ-L700
  • Watt: 150
  • Einfüllöffnung (in mm): 80
  • Liter Saft pro Durchgang: /
  • Preis: 220 Euro

Entsafter im futuristischen Design.

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Der Rolls Royce unter den Entsaftern: der Angel Juicer 7500.

13 Kilogramm schwer, ein Gehäuse komplett aus Edelstahl und ein leistungsstarker, langlebiger Industriemotor mit 180 Watt: Der Angel Juicer 7500 gehört zum absoluten Premium-Segment der Entsafter. Auch bei ihm handelt es sich um einen Slow Juicer. Er presst allerdings nicht mit rotierenden Schnecken, sondern mit sogenannten Zwillingspresskolben, die 82 Mal pro Minute rotieren. Mit seinem patentierten dreiphasigen Pressverfahren soll der Angel Juicer besonders schonend sein und bis zu 30 Prozent mehr Saft aus Früchten und Gemüse pressen als herkömmliche Modelle. Wie viel Saft du zusätzlich gewinnen musst, bis sich der Kauf gerechnet hat, musst du allerdings selbst ausrechnen. Mit seinem eigenwilligen Design ist der Angel Juicer 7500 definitiv ein echter Blickfang in deiner Küche. Weiterer Vorteil: Da er komplett aus Edelstahl gefertigt ist, sind alle Teile spülmaschinenfest.

Übrigens: Wie du die perfekte Spülmaschine für dich findest, erfährst du hier.

  • Modellbezeichnung: Angel Juicer 7500
  • Watt: 180
  • Einfüllöffnung (in mm): keine Angabe
  • Liter Saft pro Durchgang: /
  • Preis: 1.285 Euro

Der Rolls Royce unter den Entsaftern.

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Design trifft Entschleunigung: Der Klarstein Bella Rossa ist ein schicker Slow Juicer.

Wenn du in deiner Küche auf schönes Design und farbliche Akzente Wert legst, dann solltest du dir den Bella Rossa Slow Juicer von Klarstein genauer ansehen. Mit seinem knalligen Rot erinnert er ein bisschen an eine KitchenAid, neben dem Äußeren hat er aber auch hervorragende innere Werte zu bieten: Mit lediglich 70 Umdrehungen pro Minute entsaftet der Bella Rossa mit seinem Schneckenpresswerk Gemüse und Früchte. Das langsame Drehen (150 Watt braucht er hierfür) soll besonders schonend sein, da die enthaltenen Vitamine nicht durch schnelle Bewegungen erhitzt und dadurch vernichtet werden. Kleiner Nachteil: Die Bauweise des Bella Rossa ist nicht ganz so massiv, wie man auf den ersten Blick meinen könnte. Dafür bleibt der Entsafter preislich aber auch deutlich unter 100 Euro und ist damit unser Design-Preis-Tipp.

  • Modellbezeichnung: Klarstein Bella Rossa
  • Watt: 150
  • Einfüllöffnung (in mm): keine Angabe
  • Liter Saft pro Durchgang: /
  • Preis: 79 Euro

Slow Juicing.

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Nachhaltigkeit

Unser Nachhaltigkeitstipp: Wie dein Entsafter zum nachhaltigen Lebensstil beiträgt.

  • Klar, durch das Entsaften in der eigenen Küche bist du schon allein deshalb nachhaltiger unterwegs, weil Saft-Verpackungen entfallen. Achte beim Kauf von Obst und Gemüse darauf, dass dieses nach Möglichkeit nicht in Plastik verpackt ist. Außerdem entfallen weite Transportwege – besonders wenn du Obst und Gemüse saisonal und regional einkaufst.
  • Beim Kauf eines neuen Entsafters solltest du zudem auf zwei Dinge ganz besonders achten: auf die Verpackung und auf die verwendeten Materialien. Wurde der Karton aus recyceltem Material hergestellt? Wird auf unnötige Plastikverpackungen im Inneren verzichtet? Sind die Folien vielleicht sogar aus Maisstärke oder Zucker und damit recycelbar? Da die meisten Kunststoff-Arten aus Rohöl hergestellt werden, haben reine Metall-Entsafter wie der vorgestellte Angel Juicer hier die Nase vorn. Kleiner Nachteil: Die Metallverarbeitung ist relativ energieaufwendig. Doch dafür darf man von Metall-Bauteilen auch eine höhere Lebensdauer erwarten.
  • Der nachhaltigste Tipp für den Kauf eines Entsafters: Kauf dir nur dann ein neues Gerät, wenn du es wirklich benötigst. Solltest du doch deinen noch funktionierenden Entsafter gegen eine neuere oder leistungsstärkere Variante austauschen wollen, schenk dein altes Gerät weiter oder gib ihn bei einem Sozialkaufhaus ab. Bitte nicht wegwerfen!
  • Der letzte Satz gilt übrigens auch für die Reste, die beim Entsaften übrig bleiben: den sogenannten Trester. Diesen kannst du – je nach verwendetem Obst oder Gemüse – ganz unterschiedlich weiterverwenden. Hier ein paar Tipps:
    • Zitrusfrüchte: Gibt einen super Milch-Shake oder als Topping für Joghurts und Süßspeisen
    • Gemüse: Vegetarische Burger. Aus dem Gemüse-Trester kannst du leckere Bratlinge herstellen
    • Gesichtsmasken: Hast du den Trester von Karotten oder Gurken übrig, kannst du ihn mit Honig und Quark vermengen und als Gesichtsmaske nutzen. Nachhaltig und gesund!

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