Galaxy Buds: Die ersten komplett kabellosen Kopfhörer von Samsung.

Schaust du dich um, läuft mittlerweile gefühlt jede zweite Person mit kabellosen Earbuds im Ohr herum. Apple hat den Trend 2016 mit den AirPods eingeleitet, nun gibt es mit den Galaxy Buds auch True-Wireless-Kopfhörer von Apple-Rivale Samsung. Wir verraten, was die In-Ear-Headphones leisten.

Galaxy Buds: Optik, Klang und Preis.

Bei der Präsentation seines neuen Smartphone-Flaggschiffs Galaxy S10 stellte Samsung im Februar auch seine ersten komplett kabellosen Kopfhörer vor – die Galaxy Buds.

Die True-Wireless-Kopfhörer mit integriertem Akku erinnern an Ohropax, du steckst dir die Silikonohrstöpsel (Maße: 22,3 x 17,5 x 19,2 Millimeter) ins Ohr. Je nach gewählter Farbe schauen dann zwei weiße, gelbe oder schwarze Kugeln aus deinen Ohren heraus. Ein großer Unterschied zu den AirPods von Apple, häufig scherzhaft als „Zahnbürstenköpfe“ bezeichnet.

Die Galaxy Buds sitzen angenehm fest, fallen bei ruckartigen Kopfbewegungen nicht heraus. Damit du sie perfekt an deine Ohren anpassen kannst, sind im Lieferumfang mehrere Aufsätze enthalten. Sie sind resistent gegen Schweiß und Tropfwasser und somit besser für Sport geeignet als die AirPods.

Nun zum Klang: Samsung wirbt mit „tuned by AKG“ – das Unternehmen hat die Galaxy Buds zusammen mit dem konzerneigenen Kopfhörerspezialisten AKG Harman entwickelt. Laut ersten Tests ist der Sound solide, es mangelt aber an Bässen. Für die Tester von „Giga“ ist der Klang „etwas schwach im Bass, aber dafür klar und neutral abgestimmt“. Die Galaxy Buds seien daher „nicht die erste Wahl für Bass-Fetischisten“. „Computer Bild“ bemängelt ebenfalls den „recht mageren Tieftonbereich“ und zudem „die niedrige Maximallautstärke“.

Konzipiert sind die Galaxy Buds vorrangig für Galaxy-Geräte. Auch iPhone-Nutzer können sie verwenden, erfahrungsgemäß greifen die meisten Besitzer von Apple-Smartphones aber beim Zubehör auf Apple-Produkte zurück.

Der empfohlene Verkaufspreis für die Galaxy Buds beträgt 149 Euro. Zum Vergleich: Apples AirPods 2 kosten mit Lade-Case 179 Euro. Auch von Herstellern wie Bang & Olufsen, Bose, Sennheiser und Sony gibt es ähnliche Kopfhörer. Als Referenzmodell gilt derzeit der Sennheiser Momentum True Wireless – der aber auch 299 Euro kostet.

Wireless Charging: Kabelloses Laden per Induktion.

Die Galaxy Buds kommen mit einem Case, das zur Aufbewahrung und zum Laden dient. Stecken die In-Ear-Kopfhörer in der kleinen Box (26,5 x 38,8 x 70 Millimeter), die locker in die Hosentasche passt, lädt ihr Akku die Ohrstöpsel wieder auf. Der Akku der Ladebox wiederum lässt sich mithilfe des neuen Galaxy S10 kabellos per Induktion aufladen. Dafür muss der User das Case nur auf die Keramikrückseite des Smartphones legen. Nachteil: Das Handy lässt sich dann nicht nutzen. Den Akku der Aufbewahrungsbox kannst du auch über USB-C an der Steckdose aufladen. Eine Status-LED auf der Außen- und Innenseite zeigt dir, wann der Stromspeicher voll ist.

Verbindung, Bedienung und Akkulaufzeit.

Die Kopplung der Kopfhörer mit dem Smartphone erfolgt am einfachsten mit einem aktuellen Galaxy-Handy (mindestens Android 5.0), auf dem die App Galaxy Wearable installiert ist. Mit der Samsung-Smartwatch Gear S3 kannst du die Galaxy Buds auch verbinden, ebenso mit Bluetooth-fähigen Android-Geräten anderer Hersteller und sogar dem iPhone.

Um dein Galaxy-Smartphone zu verbinden, legst du die Aufbewahrungsbox mit den Buds neben dein Handy und öffnest den Deckel des Case. Ein Pop-up-Fenster öffnet sich auf dem Smartphone-Display, du tippst zur Bestätigung – und fertig.

Bedienen kannst du die Galaxy Buds über Touchpads an den Ohrstöpseln: Tippst du beispielsweise einmal, startet ein Track oder pausiert. Mit zweimaligem Tippen springst du zum nächsten Song, nimmst einen Anruf an oder beendest ihn. Über die Galaxy-Wearable-App kannst du Lautstärke und Equalizer einstellen, den Akkustand überblicken und die Touchpads konfigurieren.

Bis zu sechs Stunden Musikgenuss sind laut Samsung mit einer Akku-Ladung möglich – Apples AirPods schaffen nur fünf Stunden am Stück. Das Lade-Case des Galaxy Buds soll Energie für weitere sieben Stunden liefern.

Titelbild © Samsung

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