Hochdruckreiniger: Die besten Modelle für zu Hause.

Ein Kärcher entfernt selbst hartnäckigen Schmutz aus Dachrinnen, von Hausfassaden und Mauern. Er vereinfacht aber nicht nur den Frühjahrsputz. Richtig eingesetzt und mit entsprechendem Zubehör kannst du einen Hochdruckreiniger sogar für Boote, Pools und Fassaden benutzen. Welche Anwendungen außerdem infrage kommen, erklären wir dir hier.

Das ist vor dem Kauf eines Hochdruckreinigers zu beachten.

Mit dem richtigen Hochdruckreiniger wird Putzen fast zum Vergnügen. Vor dem Kauf solltest du aber bereits wissen, wofür du das Gerät brauchst. Ein schmutziger Grill und Gartenmöbel erfordern nicht die gleiche Leistung wie ein schmutziger Gartenpool oder Landwirtschaftsgeräte. Die Hersteller haben ihr Sortiment inzwischen auch auf Privathaushalte ausgerichtet und bieten sowohl voll ausgestattete als auch kompakte Modelle zu günstigen Preisen an.

Hochdruckreiniger im Hausgebrauch: Für welche Flächen eignen sie sich?

Bei der Entscheidung für einen Hochdruckreiniger für Haus und Garten sind der Arbeitsdruck, Handlichkeit, Wasserdurchfluss und Gewicht wichtige Kriterien. Die erforderliche Leistungsstärke eines Hochdruckreinigers hängt davon ab, wie oft und für welche Flächen du ihn verwenden willst. Die Einsatzmöglichkeiten eines Hochdruckreinigers für den Hausgebrauch sind nahezu grenzenlos. Zum Entfernen von Moos, Unkraut und Flechten, altem Lack, Pollen und Salzresten oder allgemein von hartnäckigem Schmutz lässt sich das Powergerät auf folgenden Flächen anwenden:

  • Bodenplatten, Fliesen, Wege
  • Terrassen und Dielen
  • Gartenmöbel und Grillzubehör
  • Regentonnen
  • Pools und Gartenteiche
  • Mauern, Fassaden, Regenrinnen
  • Autos, Boote, Fahr- und Motorräder

Es gibt bestimmte Oberflächen, mit denen du etwas vorsichtiger umgehen solltest. Ein Beispiel sind Flächen aus Teakholz, die du prinzipiell mit dem Hochdruckreiniger von Schmutz befreien kannst, dabei aber einen niedrigen Druck (60 bis 80 Bar) verwenden solltest. Willst du die Fasern nicht beschädigen, siehst du am besten auch vom Gebrauch der Dreckfräse ab. Unser Tipp: Leichte Verschutzungen einfach abbürsten und das Holz anschließend mit pflegendem Öl behandeln. Wie leistungsstark der Hochdruckreiniger sein muss, hängt ganz wesentlich von der Größe der zu reinigenden Fläche ab. Für kleinere Flächen, zum Beispiel ein Auto oder Gartenzubehör, genügt ein kompakter, handlicher Hochdruckreiniger mit einem Arbeitsdruck von 130 bar und einer Fördermenge von 300 Litern pro Stunde. Für größere Flächen wie Mauern, Fassaden, Einfahrten oder Regenrinnen bietet sich ein leistungsstarkes Modell mit 160 bar und 500 Litern pro Stunde an – solche Geräte sind entsprechend teurer.

Ebenfalls von der Reinigungsfläche abhängig ist die Entscheidung zwischen einem Elektro- und einem Benzinhochdruckreiniger. Elektroreiniger haben den Vorteil, dass sie handlicher und leichter sind, sie benötigen jedoch immer einen Stromanschluss in der Nähe bzw. eine Verlängerungskabeltrommel. Benzinreiniger haben eine längere Lebensdauer und eignen sich auch für sehr große und/oder stark verschmutzte Flächen.

Elektrohochdruckreiniger steht hinter einem Carport zwischen Blumen und einer Leiter.
Kompakter Elektrohochdruckreiniger

Welches Hochdruckreiniger-Zubehör gibt es?

Für die gründliche Reinigung der Flächen ist das richtige Zubehör erforderlich. Hier findest du eine Übersicht über Ergänzungen für deinen Hochdruckreiniger.

  • Teleskopverlängerung/-lanze: Zur Reinigung schwer erreichbarer Stellen wie Regenrinnen oder hoher Fassaden geeignet.
  • Flächenreiniger mit Bürste: Er löst zum Beispiel hartnäckige Verschmutzungen von Gehwegen ab; ein Aufsatz verhindert, dass Dreck an die Hauswände spritzt.
  • Regen-/Fallrohrreiniger: Mit einem Reinigungsschlitten, der mit der Düse verbunden ist, kannst du das Innere von Dach- und Regenrinnen säubern.
  • Dreckfräse: Löst mit einem rotierenden Punktstrahl hartnäckigen Schmutz, sollte aber nicht auf empfindlichen Oberflächen angewendet werden.
  • Weitere Bürstenaufsätze: Diverse weiche oder rotierende Bürstenaufsätze zum Reinigen von Glasflächen, Felgen, Fliesen oder Fahrzeugen.

Kärcher: Kompakter Hochdruckreiniger für zu Hause.

Das Unternehmen Kärcher ist Marktführer für Reinigungsgeräte und -zubehör. Im Test der Stiftung Warentest schafften es seine Elektrohochdruckreiniger K5 Premium Full Control Plus Home (479,99 Euro) und K4 Compact Home (214 Euro) unter die Top 4. Für 3 Euro Freischaltgebühr kannst du den vollständigen Test der Stiftung Warentest lesen. Alternativ findest du das Video zum Test hier:

Vor allem der K4 Compact Home mit 130 bar Arbeitsdruck ist für den normalen Hausgebrauch geeignet. Er ist mit einem Flächenreiniger, Powerschrubber, Fassadenreiniger und Ersatzdüsen ausgestattet; die gelegentliche Reinigung von Autos, Zäunen und anderen Flächen von bis zu 30 m² rund ums Haus ist für dieses Gerät kein Problem. Mit einem Gewicht von rund 12 kg und mit ausfahrbarem Teleskopgriff ist der K4 handlich und leicht.

Alternative Modelle in dieser Preisklasse sind der K4 Full Control Home (299,99 Euro) und der K4 Premium Full Control .

Der K5 Premium Full Control Plus Home überzeugt durch Putzdruck- und Reinigungsmitteldosierung per Knopfdruck, ein 3-in-1-Jet-Strahlrohr für einen schnellen Wechsel zwischen Flachstrahl-, Rotor- und Reinigungsmitteldüse, eine Schlauchaufwicklung, einen Teleskopgriff für bequemen Transport, Flächenreiniger und Powerschrubber. Der Arbeitsdruck liegt bei 150 bar, mit einer Fördermenge von 500 Litern pro Stunde.

Nilfisk E 160 und Globus Baumarkt Primaster: Für semiprofessionelles Reinigen.

Zwei weitere von Stiftung Warentest mit der Note „Gut“ bewertete Hochdruckreiniger sind der Nilfisk E 160  und der Globus-Baumarkt Primaster – beide mit 160 bar Arbeitsdruck.

Der Nilfisk fördert 500 Liter pro Stunde und eignet sich damit für die semiprofessionelle Reinigung von Pool- und Gartenteichen, Mauern sowie Landwirtschaftsfahrzeugen. Der Primaster ist mit Flächenreiniger und Rotationsdüse ausgestattet; er zeichnet sich durch eine hervorragende Reinigungskraft und leicht regulierbaren Wasserdruck aus, ist mit 24 kg jedoch deutlich schwerer als die Modelle von Kärcher und der Nilfisk E 160.

Nachhaltigkeitstipp: Regenwasser für den Hochdruckreiniger nutzen.

Wassersparen ist auch im Garten ein Thema. Hochdruckreiniger mit rund 145 bar Arbeitsdruck verbrauchen immerhin etwa 500 Liter Wasser. Zum Vergleich: Ein normaler Rasensprinkler bringt es auf rund 1.000 Liter pro Stunde. Du kannst den Trinkwasserverbrauch aber senken, indem du Regentonnen aufstellst. Eine handelsübliche Regentonne fasst 500 oder mehr Liter; das darin gesammelte Wasser kannst du mit einem Wasserfilter und einer Druckpumpe zum Reinigen verwenden.

Ein No-Go: Hochdruckreiniger und Solaranlagen.

Unter keinen Umständen solltest du mit einem Hochdruckreiniger Solarstromanlagen reinigen. Die Solarpanele bestehen aus empfindlichem Glas und Silicium und sollten nur von Experten gesäubert werden.

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