Mikrowellen im Test: Auftauen, Garen und Genießen.

Wenn es in der Küche schnell gehen soll, ist die Mikrowelle der perfekte Helfer. Inzwischen können Mikrowellen viel mehr, als nur Tiefkühlgerichte aufwärmen. Gemüse zu garen, Speck knusprig zu braten und sogar pochierte Eier zuzubereiten, stellt die Mikrowelle vor keine großen Herausforderungen. In unserem Mikrowellen-Vergleich zeigen wir dir unsere 5 Top Modelle.

Einsteiger-Mikrowelle für unter 100 Euro: Die SHARP R242INW Mikrowelle im Test.

Die erste Mikrowelle im Test für unter 100 Euro überzeugt nicht nur dank ihres moderaten Preises. Die SHARP R242INW Mikrowelle mit einer maximalen Leistung von 800 Watt verfügt über acht verschiedene Automatik-Programme, darunter sechs automatische Programme zum Aufwärmen und zur Zubereitung von Pizza, Popcorn, Pellkartoffeln, Tiefkühlgemüse, Tellergerichten und Getränken. Außerdem gibt es zwei Programme zum Auftauen, die du entweder zeitgesteuert per Timer oder gewichtsabhängig einstellen kannst. Die Menüauswahl ist leicht zu bedienen und enthält für den Haushalt mit Nachwuchs eine Kindersicherung. Worauf du bei der SHARP R242INW Mikrowelle allerdings verzichten musst, sind eine integrierte Dampffunktion, Ober-/Unterhitze und ein System zur Selbstreinigung. Bei einem Preis von deutlich unter 100 Euro, ist das aber auch wenig verwunderlich. Wenn du die Mikrowelle überwiegend dafür verwenden möchtest, um Essen vom Cortag warm zu machen oder Gerichte aus dem Tiefkühler aufzutauen, bist du mit der Sharp R242INW gut beraten.

SHARP R242INW Mikrowelle

  • Preis: ab 64,89 €
  • Leistung: 800 Watt
  • Programme: 8 Automatik-Programme
  • Kapazität: max. 20 Liter
  • Gewicht: 10,0 Kilogramm
  • Abmessung (B/H/T): 34,9 x 25,7 x 35,8 Zentimeter
  • Besondere Eigenschaft: Funktion zum Auftauen per Timer

Alternative Einsteiger-Mikrowelle im Test: Die Severin MW 7875 Mikrowelle.

Die Severin MW 7875 Mikrowelle arbeitet mit einer Leistung von 700 Watt. Sie ist ein Kombigerät, das sich über zwei Drehregler bedienen lässt: Ein Regler bestimmt die Garzeit, mit dem anderen kannst du eine der neun Leistungsstufen auswählen. Auf die Grill- und Auftaufunktionen ist Verlass, aber auch anspruchsvollere Funktionen – beispielsweise zum Garen – bietet dieses Einsteiger-Modell. Die Mikrowelle von Severin verfügt über ein ausreichend großes Fassungsvermögen von 20 Liter. Der Innenraum ist lackiert, dadurch bleiben Lebensmittelreste oder Spritzer nicht haften, sodass sich die Mikrowelle leichter reinigen lässt. Optisch überzeugt die Mikrowelle mit einem Gehäuse aus Edelstahl, schwarzer Frontseite, silber hervorgehobenen Drehreglern und einem silbernen Griff. Ob du dich für das Modell von Sharp oder Severin entscheidest, ist vor allem eine Frage des Geschmacks. Preislich bewegen sich die beiden Mikrowellen auf einem ähnlichen Niveau. Auch die Leistung von 800 bzw. 700 Watt ist vergleichbar. Den Ausschlag für das eine oder für das andere Gerät gibt vermutlich die Art der Bedienung. Es stellt sich die Frage, ob du deine Mikrowelle lieber über Knöpfe und vorkonfigurierte Automatikprogramme oder aber über Drehregler und mehr manuelle Einstzellungsoptionen bedienen möchtest.

Severin MW 7875 Mikrowelle

  • Preis: ab 68,23 €
  • Leistung: 700 Watt
  • Leistungsstufen: 9 Stufen inklusive Grill- und Auftaufunktion
  • Kapazität: max. 20 Liter
  • Gewicht: 11,3 Kilogramm
  • Abmessung (B/H/T): 45,2 x 35,2 x 26,3 Zentimeter
  • Besondere Eigenschaft: lackierter Garraum für eine leichte Reinigung
Mann öffnet die Tür einer Mikrowelle.
Die Qual der Wahl: Wenn die gewünschten Funktionen definiert sind, wird der Markt überschaubarer.

Mikrowellen-Test im mittleren Preissegment: Die Samsung MW3500 Mikrowelle. 

Die Samsung MW3500 Mikrowelle mit einem kratzfesten Innenraum aus Keramik-Emaille liegt in unserem Mikrowellen-Vergleich im mittleren Preissegment. Sie verfügt über 24 Automatik-Programme, die sich für die Zubereitung von frischen und von rohen Lebensmitteln eignen. Zum Auftauen bietet dir die Samsung MW3500 fünf verschiedene Quick-Defrost-Programme, die eingefrorenes Fleisch, Brot oder Obst im Handumdrehen wieder auftauen. Zum Schmelzen und Karamellisieren gibt es vier Programme. Einziges Manko: Das Licht im Innenraum der Samsung-Mikrowelle geht nur bei geöffneter Tür an. Dafür punktet sie im Mikrowellen-Test mit ihrer Optik: Das silberne Gehäuse mit schwarzer Frontseite und abgerundeten Kanten wirkt hochwertig und modern. Im Vergleich zu den beiden vorher vorgestellten Einsteiger-Modellen ist das Modell von Samsung nicht nur zum Aufwärmen und Auftauen geeignet, sondern kann als ernstzunehmende Ergänzung beim Kochen betrachtet werden.

Samsung MW3500 Mikrowelle

  • Preis: ab 169 €
  • Leistung: 800 Watt
  • Programme: 24 Automatik-Programme
  • Kapazität: max. 23 Liter
  • Gewicht: 12,0 Kilogramm
  • Abmessung (B/H/T): 48,9 x 27,5 x 37,4 Zentimeter
  • Besonderheit: kratzfester Innenraum aus Keramik-Emaille 

Mikrowellen-Test im oberen Preissegment: Die Panasonic Kombi-Mikrowelle NN-GD35HBGTG .

Die Panasonic Kombi-Mikrowelle NN-GD35HBGTG ermöglicht einen Einstieg ins Kochen mit Dampf. Die kombinierten Funktionen aus neun Automatik-Programmen und acht Dampfgar-Programmen machen diese Mikrowelle im oberen Preissegment zu einem Alleskönner. Sie bietet die Vorteile des nährstoffschonenden Dampfgarens, ohne auf die üblichen Schnellfunktionen wie Auftauen oder Erhitzen zu verzichten. Panasonic beschreibt den gleichzeitigen Betrieb von Mikrowelle, Grill und Dampfgarer als Kombinationskochen. Im Lieferumfang enthalten sind eine Pizzapfanne und ein Dampfgareinsatz. Das Kombi-Modell arbeitet mit einer Leistung von 1.000 Watt und wird mit einer Touch-Funktion und einem Drehregler bedient. Mit einem Preis von knapp 170 Euro ist die Panasonic-Mikrowelle kein Schnäppchen. Dafür erhältst du mit der Option zum Dampfgaren allerdings auch ein Gerät, das weit mehr bietet als eine einfache Mikrowelle. Die Frage ist natürlich immer, wofür du das Gerät einsetzen möchtest.

Panasonic Kombi-Mikrowelle NN-GD35HBGTG Mikrowelle

  • Preis: ab 175,90 €
  • Leistung: 1.000 Watt
  • Programme: 17 Programme (8 mit Dampfgar-Funktion und Turbodampfgar-Funktion)
  • Kapazität: max. 23 Liter
  • Gewicht: 12,5 Kilogramm
  • Abmessung (B/H/T): 53,5 x 42,0 x 33,0 Zentimeter
  • Besonderheit: bietet eine Kombination aus Mikrowelle, Dampfgarer und Grill
Frau stellt Schüssel mit Wasser und Zitrone in eine geöffnete Mikrowelle.
Mit einer Schüssel, etwas Wasser und einer halben Zitrone lassen sich Gerüche aus einer Mikrowelle entfernen.

Oberklasse-Mikrowelle: Die Bauknecht MW 49 SL Mikrowelle im Test.

Die Oberklasse-Mikrowelle Bauknecht MK 49 SL ist ein 5-in-1 Modell und das hochwertigste in unserem Mikrowellen-Vergleich. Die Mikrowelle kann auftauen, erhitzen, dampfgaren, grillen und erwärmen. Bei den Programmen setzt Bauknecht auf 18 verschiedene, teils patentierte Automatik-Programme, die zeitsparende Zubereitungsmethoden ermöglichen. So eignet sich zum Beispiel die Crisp-Funktion zum Überbacken von Aufläufen und die Crisp-Fry-Funktion für knusprige Pommes. Da kann selbst ein E-Grill nicht mithalten. Dank der Selbstreinigungs-Funktion bleibt die Bauknecht MK 49 SL Mikrowelle lange in einem guten Zustand. Das Bedienungsmenü der Mikrowelle ist mit einem modernen Display und benutzerfreundlichen Touch-Tasten ausgestattet. Dafür erfordert das Gerät mit einem Preis von mehr als 230 Euro aber auch ein entsprechend großes Budget. Wenn du eine Mikrowelle suchst, die deinem Backofen Konkurrenz machen und deine selbstgemachten Pommes auf ein neues Level heben kann, bist du mit dem Gerät von Bauknecht aber genau richtig aufgestellt.

Bauknecht MW 49 SL Mikrowelle

  • Preis: ab 232,97 €
  • Leistung: 800 Watt
  • Programme: 18 Automatik-Programme
  • Kapazität: max. 25 Liter
  • Gewicht: 18,4 Kilogramm
  • Abmessung (B/H/T): 45,8 x 52,5 x 31,0 Zentimeter
  • Besonderheit: mehrere Booster-Programme für ein noch schnelleres Auftauen oder Erhitzen

Fazit: Eine Mikrowelle für jeden Einsatzzweck.

Unser Mikrowellen-Test zeigt, dass es für so ziemlich jeden Einsatzzweck eine passende Mikrowelle gibt. Neben dem Budget, das dir für das Update deiner Küchenausstattung zur Verfügung steht, entscheiden natürlich vor allem deine Ansprüche darüber, welches Gerät das richtige für dich ist. Wer sich lediglich einen Küchenhelfer zum Aufwärmen und Auftauen von kalten Speisen wünscht, ist mit einem der vorgestellten Einsteiger-Modelle gut bedient. Wer dagegen seine Koch-Skills ausbauen und neue Formen der Zubereitung ausprobieren möchte, sollte sich dagegen für eine Mikrowelle aus dem oberen Preissegment entscheiden.

Nachhaltigkeit

Die Mikrowelle als energiesparende Alternative?

Unumstritten ist die Mikrowelle im Hinblick auf ihre Klimabilanz nicht. So fanden Forscher der University of Manchester in ihrer Studie von 2018 zum Beispiel heraus, dass alleine die zu diesem Zeitpunkt in der EU genutzten 130 Millionen Geräte für einen jährlichen CO2-Ausstoß von 7,7 Millionen Tonnen verantwortlich sind. Das entspricht der Emission von 6,8 Millionen Autos.

Grund dafür ist der vergleichsweise hohe Stromverbrauch der Geräte, der mit steigender Wattzahl natürlich höher ausfällt. Im direkten Vergleich mit einem Ofen oder Herd kann die Mikrowelle aber auf der anderen Seite ein echter Energiespartipp sein – sofern sie richtig eingesetzt wird. Vor allem das Aufwärmen von kleinen Portionen funktioniert mit der Mikrowelle in aller Regel energieeffizienter als auf dem Herd. Das liegt daran, dass die jeweiligen Speisen bzw. das darin enthaltene Wasser in der Mikrowelle direkt erwärmt werden. Auf einem Elektroherd werden dagegen zunächst Heizspirale, Kochfeld und Topf und auf einem Induktionsherd zumindest nur der Topf erwärmt, bevor die jeweilige Speise heiß wird.

Willst du dagegen größere Mengen erwärmen beziehungsweise ein ganzes Gericht kochen, bietet sich der Herd als Alternative an. Nicht nur in logistischer Hinsicht ist dieser hier im Vorteil. Auch dadurch, dass nach dem Aufheizen in aller Regel in einer niedrigeren Heizstufe weiter gegart werden kann, lässt sich gegenüber der Mikrowelle Energie sparen.

So oder so solltest du bei deiner Mikrowelle darauf achten, dass du sie vom Strom nimmst, wenn sie nicht im Einsatz ist, um zusätzlich Energie zu sparen. Darüber hinaus sollte ein Gerät natürlich so lange wie möglich im Einsatz bleiben, bevor du dich für eine neue Mikrowelle entscheidest. Denn nicht nur im Betrieb, sondern vor allem auch in der Herstellung hinterlassen die Geräte einen CO2-Fußabdruck.

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