Samsungs neues Galaxy S20: die Ultra-Überraschung?

Andere Kamera, anderer Name: Während die ganze Tech-Welt mit der Ankündigung eines Galaxy S11 von Samsung gerechnet hat, ist nun bekannt, dass der neue Spitzenreiter in Samsungs Oberklasse den Namen Galaxy S20 trägt. Außerdem kündigten die Südkoreaner bei der Vorstellung in San Francisco die größeren Ausführungen S20 Plus und S20 Ultra an. Die Ultra-Variante sorgt in erster Linie durch ihre Kamera für Aufsehen.

Die Kamera des Samsung Galaxy S20

Ähnlich wie beim größten Konkurrenten Apple heben sich auch bei Samsung die Top-Smartphones von ihren günstigeren Geschwistern besonders durch die verbaute Kamera und deren Qualität ab. Das Samsung Galaxy S20 wird mit einer 12-Megapixel-Kamera ausgestattet sein. Das klingt erst einmal nach einer ziemlichen Rückentwicklung, zumal man in den letzten Monaten damit gerechnet hatte, dass Samsung seinem neuen Oberklasse-Handy einen Bildsensor mit mehr als 100 Megapixeln spendieren würde. Getreu dem Motto „weniger ist manchmal mehr“ soll die Qualität der Bilder dennoch einen großen Schritt nach vorne machen.

Bekannt wurde diese „Rückbesinnung“ durch einen Post des gewöhnlich gut informierten Ice Universe auf Twitter, der allerdings noch im Dezember von einer Kamera mit 48 Megapixeln ausgegangen war. Der Clou dabei: Trotz lediglich 12 Megapixeln soll die Größe der Pixel auf dem Sensor von 1,4 Mikrometer (beim aktuellen Samsung Galaxy S10) auf 1,8 Mikrometer wachsen. Je größer die Pixel, desto mehr Licht können sie aufnehmen – die Qualität der Bilder steigt. Insbesondere Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen profitieren enorm von der neuen Technologie.

Beim Galaxy S20 Ultra hält Samsung für die Weitwinkelkamera einen leistungsstarken 108-Megapixel-Sensor (0,8 µm) bereit, der auch im Xiaomi Mi Note 10 verbaut ist. Verwackler soll ein optischer Bildstabilisator (OIS) ausgleichen, die Optik ist mit Blende f/1,8 noch merklich lichtstärker als bei der Ultra-Weitwinkelkamera. Allen drei Varianten ist außerdem das besagte Ultra-Weitwinkelpbjektiv mit jeweils 12 MP, ein optischer Hybrid-Zoom und ein Tele gemein. Letzteres bietet beim S2 Ultra 48 Megapixel (0,8 µm), Blende f/3,5 und den optischen Bildstabilisator. Bei den kleineren Versionen sind es 64 Megapixel (0,8 µm). Die Frontkamera der regulären und Plus-Ausführung bietet 10 MP; der große Bruder kommt auf satte 40.

Hohe Auflösung, schmaleres Display

Bei der Auflösung des Displays dürfen wir scheinbar einiges erwarten. 1440 x 3200 Pixel soll es haben und würde damit zu den höchstauflösenden Geräten auf dem Markt zählen. Zum Vergleich: Ein iPhone 11 Pro Max liegt bei 1242 x 2688 Pixeln, ein normales iPhone 11 bei 828 x 1792. Die Displays kommen je nach Ausführung mit 6,2, 6,7 oder 6,9 Zoll daher. Die Geräte bieten Dynamic-AMOLED-Panels, die HDR10+-zertifiziert sind. Eine Veränderung im Vergleich zu den vergangenen Modellen: Das Display reicht nun nicht mehr ganz so weit in den rechten und linken Rand der Smartphones hinein. Wie vorab bereits vermutet, befindet sich am oberen Bildschirmrand die Kameraaussparung, das sogenannte Punch Hole.

Die Bildwiederholungsrate soll bei 120 Hertz liegen – also 120 Wiederholungen des Bildes pro Sekunde. Das lässt vor allem schnelle Bewegungen wesentlich flüssiger aussehen. Das Galaxy S10 hat lediglich 60 Hertz. Ob diese vor allem für Gamer und Filmfans spannende Neuerung für alle Varianten des S20 gilt, bleibt abzuwarten.

Was vielen Fans hingegen nicht schmecken dürfte: Ähnlich wie bei vielen anderen Smartphones wird nun auch beim Galaxy S20 der Klinkenstecker entfallen und einem USB-C-Anschluss weichen. Wenn du also noch Kopfhörer mit dem guten, alten 3,5-mm-Klinkenstecker hast, wirst du entweder einen Adapter benötigen oder auf ein Modell mit Bluetooth umsteigen müssen. Ob ein entsprechender USB-C-auf-Klinke-Adapter bereits mitgeliefert wird, ist noch nicht bekannt.

5G-Technologie für alle Versionen

Deutschland stellt sich langsam auf die 5G-Technologie ein, doch bei aktuellen Geräten spielt der kommende Standard häufig noch keine Rolle. Das ist beim Galaxy S20 anders: Alle drei Versionen sind 5G-kompatibel, allerdings gibt es zwischen Flaggschiff und regulärer Ausführung einen Unterschied. Während nämlich das S20 Ultra in Deutschland standardmäßig mit der 5G-Technik ausgestattet ist, kannst du beim Erwerb des S20 oder S20 Plus zwischen einer 5G- und einer Nicht-5G-Version entscheiden.

Preise, Release und Farbvarianten

Du kannst das Galaxy S20 (Ultra) nun bereits vorbestellen, der Marktstart ist allerdings erst am 13. März. Eine große Auswahl bei den Farben ist leider nicht gegeben. Du kannst dich lediglich zwischen Cosmic Gray und Cosmic Black entscheiden. Das Ultra-Einstiegsmodell kostet 1.349 Euro, die Variante mit 512 GB Speicher kostet 1.549 Euro. Hier alle Preis-Varianten:

  • Samsung Galaxy S20 (RAM/Speicher 8 GB/128 GB) 899 Euro / mit 5G 999 Euro
  • Samsung Galaxy S20 Plus (8/128 GB) 999 Euro / mit 5G 1.099 Euro / mit 5G und 512 GB Speicher 1.249 Euro
  • Samsung Galaxy S20 Ultra 5G (12/128 GB) 1.349 Euro / mit 16/512 GB 1.549 Euro

Titelbild: © Samsung, 2020

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