Seat Elektroautos: Elektrisch in die Zukunft.

Im Jahr 2019 begann Seat damit, einen Fahrplan für die Elektrifizierung seiner Fahrzeugflotte in die Tat umzusetzen – und hat sich in Sachen Elektroautos einiges vorgenommen. Für uns Grund genug, die Ziele der VW-Tochter im Bereich der E-Mobilität noch einmal genauer zu beleuchten.

VW entwickelt Toolkit für günstige Seat Elektroautos.

Die VW-Tochter entwickelte außerdem ein sogenanntes Modular Electrification Toolkit (Modularer E-Antriebs-Baukasten (MEB), mit dem kleinere und vor allem preisgünstigere E-Autos gefertigt werden sollen. Der MEB hat den bisherigen Modularen Querbaukasten (MQB) ersetzt. Mit dem neuen Toolkit will Seat in Zukunft auch Einsteigermodelle auf den Markt bringen, die preislich unter 20.000 Euro liegen – ähnlich wie VWs günstige Einsteiger e-up & Co.

Das erste Modell, das VW mit dem MEB herausbrachte, war der kompakte VW ID – inzwischen ist schon der VW ID.3 erhältlich. Bis zum Jahr 2022 wollen Seat, Skoda, Audi und VW insgesamt 27 unterschiedliche Modelle an MEB-Elektroautos produzieren.

Heckansicht von weißen VW Autos unter blauem Himmel VW Logo Schild
Der VW Konzern ist mit seinen Töchtern für die „Roadmap E“ bestens aufgestellt.

Seat: 6 unterschiedliche Elektroautos in Planung.

Seat hat sechs neue Elektroautos in Planung: Neben dem Cupra el-Born sind auch einige Hybridautos dabei, deren Reichweite teilweise bis zu 60 Kilometer betragen sollen. Der Seat Leon, der Cupra Leon und der Cupra Formentor sollen alle als Plug-in-Hybride (eHybride) auf den Markt kommen. Der Stromer Seat el-Born gesellt sich zu Seats erstem Elektroauto Mii electric.

Der Cupra Formentor ist auch als eHybrid erhältlich.

Im Jahr 2018 machte Seat den Namen Cupra als firmeneigene Performance-Marke bekannt. Der Cupra Formentor ging zunächst als Benziner mit 2,0-Liter-Vierzylinder und 306 PS an den Start. Jetzt will Cupra den Formentor auch mit Plug-in-Hybridantrieb anbieten, bei dem ein 148 PS starker, turbogeladener 1,4-Liter-Vierzylinder und ein 114 PS starker Elektromotor zum Einsatz kommen, die zusammen auf 241 PS kommen. Was sein Design betrifft, entspricht der Cupra Formentor mit seinen kupferfarbenen Akzenten und den eckigen LED-Scheinwerfern der bekannten Cupra-Ästhetik und ähnelt dem Cupra Ateca  und dem Cupra Leon.

Mit dem Cupra Leon eHybrid will Seat an die Leistungsspitze.

Der Cupra Leon eHybrid soll die Leistungsspitze der Seat Kompaktklasse markieren. Der 150 PS starke Benziner kommt zusammen mit dem 115 PS E-Motor sowie einer 13 kWh-Batterie auf insgesamt 245 PS. Wer lieber auf den konventionellen Antrieb zurückgreift, dem stehen mit dem 2,0-Liter-Zylinder in drei verschiedenen Leistungsstufen 245 PS, 300 PS oder 310 PS zur Verfügung. Letztere Variante ist dann aber mit Allradantrieb anstatt mit Frontantrieb ausgestattet.

60 Kilometer Reichweite mit dem Seat Leon eHybrid.

Mit dem 13-kWh-Batteriepack soll der neue Seat Leon eHybrid eine maximale Reichweite von 60 Kilometer haben und mit einer Bremsenergierückführung arbeiten – dadurch wird der Elektromotor während der Fahrt aufgeladen. Beim reinen Plug-in-Elektroantrieb können sich seine Fahrer auf 75 kW und zusammen mit dem 1,4-Liter-TSI-Motor auf eine Gesamtleistung von 150 kW freuen. Das Aufladen des Seat Leon eHybrid soll an der Wallbox in rund drei Stunden und an der Steckdose in etwa sechs Stunden möglich sein.

Hand läd mit weißem Charger ein weißes E-Auto.
Mit Seat baut der VW Konzern den Bereich der E-Mobilität weiter aus.

Seat investiert mit eigenem Schulungszentrum in die Zukunft seiner Elektroautos.

Das traditionsreiche Automobil-Unternehmen Seat rüstet sich umfassend für seine elektrische Zukunft. Zu Seats Turbo-Umstellung auf vollelektrische und Plug-in-Hybridautos (eHybrid) gehört auch, dass das Unternehmen seine Mitarbeiter selbst schult – und zwar im electromobility Learning Center (eLC) im Herzen des Werks Martorell in Spanien.

In dem über 400 Quadratmeter großen hauseigenen Schulungszentrum will Seat seinen mehr als 15.000 Mitarbeitern Wissen zu allen Aspekten der neuen E-Technologie, zur Mechanik und Sicherheit mit an die Hand geben. Das komplette Programm umfasst sowohl allgemeine Kenntnisse über das Elektroauto als auch speziellere Schulungen. Zum Beispiel werden das An- und Abkoppeln von elektrischen Systeme ebenso behandelt wie Sicherheitsverfahren zur Durchführung von Hochspannungsarbeiten.

Im Jahr 2019 stellte der spanische Autohersteller etwa 23 Millionen Euro für die Fortbildung seiner Mitarbeiter zur Verfügung. Somit investiert Seat bis zu 1.500 Euro pro Mitarbeiter – und will damit langfristig seinen Weg in die E-Zukunft ebnen.

Seat spielt eine wichtige Rolle für VWs „Roadmap E“.

In der „Roadmap E“, VWs Fahrplan für die Elektrifizierung seiner Fahrzeugflotte, schreibt sich der Konzern auf die Fahne, eine bilanzielle CO2-Neutralität bis 2050 zu erreichen – und Seat scheint ganz offensichtlich dieser Herausforderung gewachsen zu sein. Mit seinen neuen eHybriden, dem Modularen E-Antrieb Baukasten (MEB) und dem electromobility Learning Center (eLC) spielt Seat eine wichtige Rolle in der offensiven Elektrifizierungsoffensive von Volkswagen. Die VW-Tochter übernimmt einen großen Teil der Verantwortung, die Elektromobilität voranzutreiben und aktiv mitzugestalten.

Titelbild: © seat/Mediacenter

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