Solarbeleuchtung: So wird dein Garten noch strahlender.

Die Solarleuchte ist eine clevere Alternative zu herkömmlichen Lampen. Natürlich benötigt sie auch Strom, erzeugt diesen jedoch tagsüber selbst aus dem Sonnenlicht und speichert die Energie in einem kleinen Akku. Somit ist sie nicht auf das Stromnetz angewiesen und verursacht keine zusätzlichen Stromkosten. Dies ist aber nicht der einzige Vorteil der energieeffizienten Lampe. Dadurch, dass kein Anschluss an das Stromnetz notwendig ist, müssen auch keine Kabel im Garten verlegt werden. Sie sind an jedem Ort einsetzbar und sehr einfach anzubringen. Das erforderliche Zubehör wird meist mitgeliefert.

So funktionieren Solarleuchten.

Die Lampe besitzt ein kleines Solarpanel, welches am Tag die Sonnenenergie auffängt und in einem integrierten Akku speichert, um so nachts völlig ohne Stromversorgung zu leuchten. Das heißt, sie leuchten erst, wenn das Tageslicht nachlässt. Diese einfache Technologie ermöglicht es, größeren Lichtbedarf im Garten und auf dem Grundstück zu decken. Zwei unterschiedliche Bauweisen haben sich bei Solarleuchten durchgesetzt. Das Solarmodul ist entweder direkt an der Lampe verbaut oder extern in einem zweiten Gehäuse. Dieses muss mit der Solarleuchte verbunden werden, bietet jedoch den Vorteil, dass diese unabhängiger von ihr platziert werden können, zum Beispiel an einem sonnigeren Ort im nahen Umkreis. Leuchten mit fest integrierten Solarzellen sind dafür kompakter.

Das musst du beim Kauf beachten.

Der Akku: Lampions, Lichterketten, Windlichter und Bodenlaternen – die Auswahl am Markt ist riesig. Einige Modelle gibt es bereits ab einem Euro zu kaufen, doch diese Billig-Solarleuchten sind aufgrund schwacher Akkus oder mangelhafter Solarzellen nicht zu empfehlen. Manche Solarleuchten enthalten heute noch Nickel-Cadmium-Akkus. Da das darin enthaltene Cadmium schädlich für die Umwelt ist, solltest du lieber zu Leuchten mit einem Nickel-Metallhydrid- oder Lithium-Ionen-Akku greifen. Diese verfügen über eine längere Energiedichte und sind dadurch nachhaltiger. Zusätzlich solltest du beim Kauf auf die mAh-Zahl achten. Hier gilt die Regel: Je höher die mAh-Angabe, desto mehr Energie kann der Akku speichern und umso länger kann die Leuchte nachts leuchten. Zum Beispiel kann ein Akku mit einer Leistungsangabe von 1000 mAh ein Gerät bei Raumtemperatur über 10 Stunden mit 100 mA versorgen. Oder er gibt innerhalb einer Stunde seine komplette Ladung von 1000 mA ab. Falls ein Winter-Betrieb gewünscht ist, achte auf hochwertige Produkte mit gutem Solarpanel und extern aufladbarem Akku.

Die Leuchtmittel: Solarleuchten gibt es mit Glühbirnen, Energiesparlampen, Niedervolt-Halogenlampen oder LED-Lampen. Da die LED-Leuchte 90% weniger Energie verbraucht als die Glühbirne, ist sie das effizienteste Leuchtmittel. Auch die Lebensdauer ist bei LED-Leuchten mit bis zu 50.000 Stunden am höchsten. Zudem erzeugt sie ein warmes Licht, abhängig von der Kelvin-Angabe, die die Farbtemperatur des Lichtes angibt.

Auch bei den Materialien gibt es Unterschiede. Hier solltest du auf den Anwendungsort und -zweck achten. Rostfreier Edelstahl, Aluminium oder hochwertiger Kunststoff schenken eine längere Lebensdauer.

Die Typen: Für die Wegbeleuchtung eignen sich Stand- oder Sockelleuchten sowie Solarfackeln mit Bewegungsmelder hervorragend. Der Bewegungsmelder ist in der Regel ein Infrarotsensor, der Wärmequellen erkennt und somit bei Annäherung einer Person oder eines Fahrzeugs das Licht zuschaltet. Darüber hinaus sorgt ein oftmals gleichsam verbauter Dämmerungssensor dafür, dass das Licht nur bei Dunkelheit eingeschaltet werden kann. Das verhindert ein unnötiges Aktivieren der Leuchte bei ausreichendem Tageslicht.

Möchtest du Solarleuchten nur als Dekoelement verwenden, dann reichen Lampen mit schwacher Leuchtkraft. Für eine eher indirekte Terrassenbeleuchtung eignen sich Solarlampen mit einem warmen Schein. Sie schaffen ein gemütliches Ambiente und leuchten nicht zu grell. Perfekt dafür sind zum Beispiel bunte Lampions oder Solar-Lichterketten. Blumenbeete wiederum kommen am besten mit Punktstrahlern zur Geltung.

Bunte Lichterkette im Garten
Bunte Solar-Lichterketten für gemütliches Ambiente.

Das ist beim Aufbau wichtig:

Das Solarmodul muss ausreichend Tageslicht abbekommen, daher sollte eine direkte Sonneneinstrahlung erfolgen. Unter Dächern oder Bäumen ist das Teil nicht zu 100% einsatzfähig. Richte das Modul am besten nach Süden und halte es frei von Staub, Schmutz und anderen Störfaktoren. Ist Licht aus Sicherheitsgründen unbedingt notwendig, solltest du besser auf Leuchten mit Stromanschluss setzen.

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