Strom sparen im Home Office: Unsere Tipps.

Jogginghose statt Krawatte, Sofa statt Schreibtisch und Hausmannskost statt Kantine: Home Office klingt für viele erstmal nach einem wahr gewordenen Traum. Dann kommt die erste Stromrechnung, und die Freude wird merklich getrübt. Das muss nicht sein – mit unseren Stromspar-Tipps fürs Home Office.

Computer, Drucker und Co.: So nutzt du sie effektiver.

Aktuell sind viele Büros verwaist und die Mitarbeiter gehen ihrer Arbeit in den eigenen vier Wänden nach. Der einigermaßen plötzliche Wechsel ins Home Office stellt dabei nicht nur viele Unternehmen vor einige Hürden. Auch die Angestellten müssen sich mit der neuen Situation arrangieren. Natürlich bietet das Arbeiten von zuhause durchaus einige Vorteile, allerdings steigt gleichzeitig die Stromrechnung – und so sind Tipps fürs Stromsparen am Ende echtes Geld wert.

Das beginnt beim Hauptarbeitsgerät der meisten „Zuhausebleiber“: dem Computer. Wenn du die Wahl hast, solltest du den Laptop deinem Desktop-Rechner vorziehen. Notebooks verbrauchen nämlich deutlich weniger Strom. Aber auch beim Desktop-Computer gibt es gute Tipps für das Home Office. Bildschirmschoner und rechenintensive Anwendungen sind Stromfresser, weshalb du hier mit Energiesparmodus und durchdachtem Nutzungsverhalten viel erreichen kannst. Dazu zählt auch der Einsatz sinnvoller Apps für das Home Office.

Auch Drucker, Kopierer und Scanner sind echte Stromfresser, insbesondere da sie in den meisten Fällen höchstens zwischendurch verwendet werden, aber trotzdem oft durchgehend laufen. Wenn du daher versuchst, Druckaufträge, Kopien oder Scans zu bündeln, kannst du das jeweilige Gerät zielgerichtet anschalten und dir ansonsten im Home Office den Strom sparen.

Selbst wenn du ein Gerät nicht verwendest, verbraucht es im eingeschalteten Zustand Energie. Diese Stand-by-Falle solltest du unbedingt umgehen. Benutzt du deinen Rechner oder ein anderes Gerät für längere Zeit nicht, schalte es einfach aus. Das gilt natürlich erst recht nach Feierabend.

Frau im Video Call. Im Home Office Gels sparen.
Sofern du die Möglichkeit hast, solltest du im Home Office auf deinen Laptop statt auf einen Desktop-Computer setzen. Das macht dich in deinen vier Wänden nicht nur mobil, sondern spart auch ordentlich Strom.

Handy und Internet: Hier fallen keine großen Kosten an.

Im Home Office gilt noch deutlicher als sonst die Devise „immer erreichbar“. Da der Flurfunk und die kurzen Wege im Büro ausfallen, wird ein aufgeladenes Handy ebenso erwartet wie eine gute Internetverbindung. Zumindest das Aufladen deines Smartphones fällt kostentechnisch nicht sonderlich ins Gewicht und liegt pro Tag nur bei wenigen Cent.

Bei deinem Router kannst du hingegen tatsächlich Geld sparen. Wenn du mit einem Timer oder händisch dafür sorgst, dass der Router nachts ruht, reduzierst du deinen Stromverbrauch. Hier musst du allerdings bedenken, dass so unter Umständen auch dein Festnetz ausgeschaltet wird.

Frau am Schreibtisch vor Laptop.
Na klar: Während der Arbeitszeit muss dein Router definitiv eingeschaltet sein. Wird er allerdings nicht benötigt, kannst du durch die Abschaltung Strom sparen.

Kochen im Home Office: Tipps für eine stromsparende Küchennutzung.

Doch nicht nur in deinem eigenen Büro oder im Wohnzimmer befinden sich Geräte, die im Home Office deutlich häufiger zum Einsatz kommen. Auch deine Küche wird während der Remote-Arbeitszeit intensiver genutzt. Höchstwahrscheinlich spart dir das insgesamt etwas Geld, da selbstgekocht in der Regel günstiger ist als der Besuch im Restaurant. Gleichzeitig steigt allerdings auch dein heimischer Stromverbrauch.

Natürlich gibt es aber auch hier ein paar kleine Tipps zum Stromsparen. Wenn du zum Beispiel einen Wasserkocher verwendest, um Wasser für Nudeln oder Tee zu erhitzen, geht es nicht nur schneller, sondern du sparst auch direkt Strom. Dein Backofen verbraucht hingegen mit Heiß- und Umluft weniger, da du dir das Vorheizen sparen kannst. Und wenn du satt und glücklich bist, sollte die Spülmaschine nur vollbeladen und im Sparprogramm laufen. Sie ist übrigens nicht nur bequemer, sondern auch energiesparender als eine Spülsession mit der Hand. Solltest du über den Kauf einer neuen Maschine nachdenken, informier dich am besten, welches Modell sich für dich und deine Erfordernisse anbietet.

Und was wäre der Arbeitstag ohne Kaffee? Wenn es auch bei dir gerne mal mehr als eine Tasse wird, brühst du am besten morgens bereits einen kleinen Vorrat und hältst diesen in einer Thermoskanne warm. So läuft die Maschine selbst seltener und du musst trotzdem nicht auf den köstlichen Wachmacher verzichten.

Eine gesunde und energieeffiziente Arbeitsatmosphäre.

Auch unabhängig von deinem Büro und deiner Küche gibt es im Home Office Tipps für weniger Energieverbrauch. Insbesondere in Sachen Raumtemperatur lässt sich hier einiges sparen. Im Winter solltest du deine Heizung auf eine feste Temperatur einstellen und möglichst nicht variieren. Im Sommer ist ein Tischventilator sparsamer als eine Klimaanlage. Alternativ verdunkelst du die Fenster und lüftest morgens und abends gut durch. So hast du auch dann eine angenehme Temperatur, wenn draußen die Sonne brennt.

Nachhaltigkeit

Unser Nachhaltigkeitstipp: LED-Lampen verbrauchen weniger.

In deinem Home Office solltest du auf LED-Lampen setzen. Diese verbrauchen bis zu 80 Prozent weniger Strom als andere Leuchtmittel. So schonst du deinen Geldbeutel und beleuchtest deine Zimmer gleichzeitig nachhaltig. Ansonsten gilt für alle Geräte und jedes Zimmer: Mehrfachsteckdosen mit Schalter verwenden. Sobald du ein Gerät ausgeschaltet hast, kannst du es so vom Strom nehmen und verhindern, dass es trotz Ruhezustand weiter deine Stromrechnung belastet.

Home Office ist für die meisten Deutschen Neuland.

Laut einer repräsentativen Umfrage der Universität Konstanz ist die aktuelle Situation für den überwiegenden Teil der Befragten ungewohnt. Danach haben knapp 35 Prozent der gut 700 Befragten keinerlei und knapp die Hälfte nur geringe Erfahrungen mit dem Home Office. Da kommen Tipps doch genau zur rechten Zeit.

kWhapp-Teaser

kWhapp – die kostenlose Energie-Check-App.

Mit kWhapp hast du deine Energiekosten das ganze Jahr im Griff. Einfach Zählerstand scannen, Verbrauch erfahren und Nachzahlungen vermeiden.

Jetzt mehr erfahren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

facebook instagram twitter youtube linkedin xing envelop hilfe login menu burger phone messenger whatsapp mail kwk gas strom waermestrom more playbutton loading-indicator