Stromer-Vielfalt von Opel: Elektroautos der Rüsselsheimer.

Opel hat die Elektroauto-Zukunft fest im Blick. Denn die Rüsselsheimer Autobauer, die zur französischen PSA-Gruppe gehören, bieten seit Längerem nicht nur den elektrischen Ampera-e an. Auch Corsa und Co. fahren als Stromer vor. Im folgenden Artikel schauen wir uns einige E-Modelle aus dem Hause Opel etwas genauer an.

Elektroautos aus Rüsselsheim.

Stromer bleiben natürlich auch im Jahr 2021 ein spannendes Thema – zumal der erhöhte Umweltbonus gerade bis 2025 verlängert wurde. Grund genug für uns zu prüfen, was Opel in puncto Elektroautos zu bieten hat!

Corsa-e: Die sechste Generation des Traditionsautos ist elektrisch.

Der Erste im Bunde ist der Corsa als Stromer-Variante. Der Corsa lässt sich definitiv als Erfolgsgeschichte bezeichnen. Seitdem er 1982 auf den Markt kam, gilt er als einer der beliebtesten Wagen von Opel. Vor dem Corsa-e waren bereits fünf Generationen des kleinen Opels auf deutschen Straßen unterwegs. Und auch in der sechsten Generation als reines Elektroauto muss er sich in Sachen Beliebtheit nicht verstecken.

Die Reichweite des Corsa-e ist etwa vergleichbar mit der seines SUV-Bruders Mokka-e (dazu weiter unten mehr). Sie liegt bei etwa 330 Kilometern nach WLTP. Zum Laden können Eilige unterwegs auf Schnellladesäulen setzen. Dort sollen bei 100 Kilowatt Ladeleistung ganze 80 Prozent der leeren Batterie in nur 30 Minuten aufgeladen werden können. Voraussetzung für das Schnellladen ist der 11 kW Onboard-Charger, der in Deutschland ab der Ausstattungsvariante „Edition“ serienmäßig mit dabei ist. Der Corsa-e kann mit einer Ladeleistung von bis zu 100 kW an Schnellladesäulen geladen werden. Opel gibt in einer Infografik an, dass der reguläre Corsa-e an einer solchen Ladestation mit jeder Lademinute etwa 9 Kilometer Reichweite gewinnt. Folge dem nachfolgenden Link, um eine freie Ladestation in deiner Nähe zu finden. Außerdem gelangst du hier zum Autostrom-Tarif von Yello.

Neben der Option zum Highspeed-Laden lassen sich natürlich viele weitere Features gegen Aufpreis buchen. Dazu gehören zum Beispiel Sicherheits- und Assistenzsysteme wie ein Abstandsradar, ein Totwinkelwarner oder Verkehrsschilder-Erkennung.

Bei einem Traditionsmodell wie dem Corsa lautet die Gretchenfrage: Wie nehmen die alteingesessenen Fans von Opels Kleinwagen die elektrische Variante des Klassikers an? In den einschlägigen Foren mehren sich auf jeden Fall positive Stimmen. Und unter dem untenstehenden Video von Car Maniac ist das Urteil der YouTube-Nutzer recht eindeutig: So schreibt zum Beispiel der Nutzer Ahmad Ghoul: „Das Auto hat mich heute extrem überzeugt“. Ähnlich sieht es Kevin Krackow: „Ich mag den neuen Corsa, er sieht gut aus dank PSA und endlich auch als E-Auto“. Der Nutzer bezieht sich mit dieser Aussage auf den Automobilhersteller Groupe PSA (abgekürzt für „Peugeot Société Anonyme“), der Opel 2017 kaufte.

Preislich beginnt das aktuelle Opel-Elektroauto ab rund 29.150 Euro. Dafür erhältst du ein Modell mit 136 PS und einer 50 kWh-Lithium-Ionen-Batterie. Zur Auswahl stehen bei dem Corsa-e übrigens drei Fahrmodi – mal dynamischer, mal mehr reichweitenorientiert.

Das Heck des Opel Corsa e. (© Opel)
Das Heck des Opel Corsa e.

Ampera-e: Opels Reichweiten-Champion.

Schauen wir uns den nächsten Kleinwagen unter den Opel-Elektroautos an – den Ampera-e. Bereits seit einigen Jahren am Markt, ist er aktuell laut Opel-Website ab rund 41.910 Euro erhältlich (Stand Dezember 2020). Das Opel-Elektroauto mit dynamischem Design spricht uns nicht nur optisch an. Der Wagen, der fünf Passagieren Platz bietet, beschleunigt von 0 auf 100 in nur 7,3 Sekunden. Seine Reichweite kann sich ebenfalls sehen lassen – und zwar auch im Vergleich mit anderen E-Autos. Mit nur einem Ladevorgang sind Opel zufolge 423 Kilometer nach WLTP-Verfahren drin.

Je nachdem, wo du das reichweitenstarke Opel-Elektroauto laden möchte, ist übrigens etwas mehr oder weniger Geduld nötig: Während du nach 30 Minuten an der normalen Haushaltssteckdose nur etwa sechs Kilometer Reichweite nachladen kannst, ist eine Wallbox wesentlich schneller. Sie schafft circa zwölf Kilometer Reichweite in dieser Zeit. An einer öffentlichen Schnellladestation geht es jedoch deutlich rasanter. Dort sind bei komplett entladener Batterie ganze 150 Kilometer pro 30 Minuten Ladezeit möglich.

Zur Ausstattung: Serienmäßig bietet das Opel-Elektroauto Ampera-e unter anderem Chromelemente, Touchscreen und 17-Zoll-Felgen. Optional kannst du noch diverse weitere Goodies hinzubuchen – zum Beispiel die Premium-, die Winter-Komfort- oder die Assistenz-Ausstattung. Letztere bietet unter anderem eine Rückfahrkamera, einen Spurwechsel- sowie einen Parkassistenten.

Roter Opel Ampera-e auf einer Brücke.
Bis zu 520 Kilometer Reichweite sollen beim Opel Ampera-e drin sein.

Opel Mokka-e: Elektroauto im SUV-Stil.

Wenden wir uns dem Mokka-e zu – dem elektrischen SUV von Opel, das neues Design mit modernster Technologie verbinden soll. Wer ihn haben möchte, muss allerdings noch ein wenig Geduld aufbringen. Auf der Website von Opel ist momentan (Stand Dezember 2020) der 1. Mai 2021 als unverbindliche Lieferzeit für den Mokka-e angegeben.

Preislich startet der Elektro-SUV bei 32.990 Euro und bietet dann unter anderem 16-Zoll-Leichtmetallräder und eine 50 kWh-Lithium-Ionen-Batterie. Und wie steht es um die Reichweite? Einmal Laden soll für über 300 Kilometer Fahrspaß ausreichen. Genau sind es nach Angaben von Opel 324 Kilometer nach WLTP-Zyklus. Als Ladezeit sind 5,25 Stunden bei 11 Kilowatt und dreiphasigem Laden angegeben. Dazu legt der rund 4,15 Meter lange SUV 136 PS obendrauf und eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 150 Stundenkilometern.

Die aktuellste Version des Mokka-e trägt als erstes Modell das neue Gesicht der deutschen Marke. Der sogenannte Opel-Vizor legt sich wie ein Visier über die Front des Fahrzeugs und vereint Fahrzeuggrill, Scheinwerfer und das Markenlogo nahtlos in einem Element. Pate für das neue Design des Mokka-e war übrigens ein echtes Kultauto. Von einer Chromspange eingerahmt mit Doppelscheinwerfern vor schwarzem Hintergrund erinnert die Frontpartie des Mokka-e an den Opel Manta. Technisch lassen sich die Fahrzeuge natürlich nicht miteinander vergleichen. Im Mokka-e feiert nämlich auch das sogenannte Pure Panel-Cockpit seine Premiere. Dabei behält der Fahrer über zwei Widescreens alle wichtigen Informationen im Blick und kann auf ein breites Portfolio an Infotainment-Systemen zurückgreifen. Das gefällt offenbar so gut, dass der Mokka-e den von den Lesern der Auto Bild und Computer Bild vergebenen „Connected Car Award 2020“ gewinnen konnte.

Neben dem Mokka-e steht übrigens noch ein weiteres Opel-SUV zur Verfügung, der seine Energie (zumindest teilweise) aus der Steckdose beziehen kann: der Grandland X. Der Plug-in-Hybrid, den es mit Allrad- oder mit Frontantrieb gibt, startet preislich ab 44.190 Euro. Seine elektrische Reichweite liegt Opel zufolge bei 55 bis 57 Kilometern nach WLTP.

Grüner Opel Mokka-e vor einem Backsteingebäude
Der neue Mokka-e trägt als erstes Modell das neue Markengesicht Vizor (Bild: © Opel Automobile GmbH).

Zafira-e Life: Der Elektro-Kleinbus.

Darf’s etwas mehr Platz sein? Falls ja, sagt dir vielleicht der geräumige Zafira-e zu. Je nach gewähltem Modell finden darin bis zu neun Personen Platz. Beim Zafira-e kannst du zwischen drei unterschiedlichen Längen und zwei Batteriegrößen (50 und 70 kWh) auswählen. Dabei sollen die meisten Versionen mit einer Fahrzeughöhe von 1,90 Metern trozdem tiefgaragentauglich sein. Kein ganz unwichtiger Punkt, wenn der Ausgangspunkt für deine Ausflüge die Stadt ist. Wenn du dabei auf zusätzliches Gepäck setzt, lässt sich der sowieso schon üppige Innenraum noch ergänzen. Opel bietet gegen Aufpreis die Installation einer Anhängerkupplung an. Damit kann der Stromer Anhängelasten von bis zu 1.000 Kilogramm ziehen und reiht sich damit in die aktuell noch überschaubare Riege von Elektroautos mit Anhängerkupplung ein.

Die nach WLTP-Verfahren angegebene Reichweite der Version mit der kleineren Batterie von bis zu 230 Kilometern bzw. mit der größeren Batterie von bis zu 329 Kilometern wird der Zafira mit zusätzlicher Anhängelast allerdings nicht mehr ausreizen können. Das kann auch der starke Elektromotor mit einer Leistung von 100 kW (136 PS) und einer Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h nicht ändern.

Preislich startet der Stromer-Kleinbus ab rund 52.440 Euro. Aufgrund seiner Größe dürfte dieses Opel-Elektroauto zum Beispiel für größere Familien besonders interessant sein.

Oranger Opel Zafira-e in der Stadt
Der Opel Zafira-e ist ein echtes Elektroauto für Familien und kann sogar einen Anhänger ziehen (Bild: © Opel Automobile GmbH).
Elektrifizierungsoffensive bei Opel.

Wie bei anderen Autobauern wie Renault oder Seat dreht auch Opel im Segment der Elektroautos ordentlich auf. Das hat sich bereits 2020 gezeigt und setzt sich auch 2021 so fort. Kein Wunder: Immerhin lautet das ambitionierte Ziel der Rüsselsheimer, die gesamte Produktpalette bis 2024 zu elektrifizieren. Wir freuen uns auf noch mehr Vielfalt bei den Opel-Elektroautos!

Titelbild: © Opel Automobile GmbH

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