Stromzähler ablesen – was muss ich wissen?

Den Stromzähler ablesen geht ganz einfach und sollte jeder machen. Hier gibt’s Informationen zum Stromzähler sowie ein kleines 1×1 zum Stromzählerablesen.

Mindestens einmal im Jahr wirst du von deinem Netzbetreiber dazu aufgefordert, den Zählerstand abzulesen und zu übermitteln. Wie das funktioniert und worauf du dabei achten solltest, erfährst du im Folgenden.

Wo finde ich meinen Stromzähler und wie ie lese ich den Zählerstand ab?

Die meisten Menschen haben ihren zugehörigen Stromzähler im Keller hängen. Oftmals ist er aber auch Treppenhaus oder im Flur zu finden und präsentiert sich in seiner vollen grauen Pracht. Wer seinen Zählerstand ablesen möchte, geht ganz einfach vor: Zuerst in die Pantoffeln schlüpfen, dann auf den Weg zum Stromzähler machen und die Zählernummer im Smartphone oder ganz altmodisch auf einem Stück Papier notieren.

Die persönliche Nummer des Zählers befindet sich im unteren Bereich des Zählers. Die Zählernummer ist wichtig, damit jeder Kunde individuell durch den Netzbetreiber und Stromanbieter zugeordnet werden kann. Dann geht’s ans Ablesen des Zählerstands. Das Zählwerk befindet sich im oberen Teil des Zählers. Beim Zählerstand sollen nur die Zahlen vor der Kommastelle notiert werden.

Noch einfacher geht’s allerdings mit der kostenlosen Energie-Check App kWhapp, die jetzt sogar mit neuem Design und verbesserten Services noch mehr Pluspunkte bei allen Energie-Checkern sammeln kann: Mit kWhapp kannst du deinen Stromzählerstand nämlich ganz einfach scannen. Egal, ob du Yello Kunde bist oder nicht. Als Yello Kunde kannst du zusätzlich auch deinen Gasverbrauch im Blick behalten und beispielsweise deinen Abschlag direkt in der App anpassen – ganz individuell und bequem von zu Hause aus. 

Wo melde ich den Verbrauch?

Der Stromzähler gehört dem Netzbetreiber und wird durch dessen Außendienstler abgelesen. Alternativ wird der Zählerstand per Ablesekarte abgefragt, die du ausfüllen und kostenlos zurück schicken kannst. Eine weitere Möglichkeit ist, den Zählerstand online zu übermitteln.  Darüber hinaus kann der Netzbetreiber deinen Jahresverbrauch auch schätzen. Der Netzbetreiber legt auch den Stichtag fest, bis wann der Zählerstand übermittelt werden soll. Der Zählerstand wird vom Netzbetreiber an den Stromanbieter übermittelt und ist zur korrekten Ausstellung der Jahresrechnung wichtig. Dabei wissen viele nicht: Der Stromanbieter als Stromlieferant muss nicht unbedingt der Netzbetreiber sein. Und der Netzbetreiber ist nicht mit dem Stromanbieter zu verwechseln.

Auch bei Yello Kunden liest der Netzbetreiber ab bzw. schätzt dieser den Zählerstand und gibt die genutzten Kilowattstunden an Yello weiter. Als Yello Kunde kannst du aber auch jederzeit deinen Zählerstand selbst ablesen und mit der kostenslosen Energie-Check App kWhapp scannen, im persönlichen Mein Yello Bereich eingeben oder telefonisch durchgeben.

Bei einem Umzug sollte der Umzügler den Zählerstand stets im Auge behalten:

  • Zählerstand der neuen Wohnung notieren bei der Schlüsselübergabe. (Anfangszählerstand)
  • Zählerstand der alten Wohnung ebenfalls am Tag der Schlüsselübergabe. (Endzählerstand)

Was sind Eintarif- und Doppeltarifzähler und wie unterscheiden sie sich?

Der Eintarifzähler hat nur ein Zählwerk. Sobald der Kunde Strom verbraucht, dreht sich das Rädchen. Es wird nicht zwischen verschiedenen Tarifklassen unterschieden. Der gleiche Kilowattstundenpreis gilt Tag und Nacht.

Der Doppeltarifzähler besitzt zwei Zählwerke. Zwei verschiedene Tarife – Hochtarif bzw. umgangssprachlich Tagstrom (HT) und Niedertarif bzw. umgangssprachlich Nachtstrom (NT) –  sind hier möglich. Das Stichwort lautet: Nachtspeicherheizung und Nachtstrom. Nachts, wenn nicht so viel Strom von den Haushalten verbraucht wird, kann in manchen Tarifen Strom in die Nachtspeicherheizung eingespeist werden. Das heißt, tagsüber und in der Nacht drehen sich unterschiedliche Rädchen zum Strom-Zählen.

Illustration Ein- und Doppeltarifzähler
Wenn du weißt, wo du gucken musst, ist auch das Ablesen eines Doppeltarifzählers kein Problem (Bild: © Yello).

Die Digitalen/Elektronischen Zähler oder auch Intelligenten Zähler bzw. Smart Meter können Stromdaten direkt an das Energieversorgungsunternehmen weiterleiten. Intelligente Stromnetze (Smart Grid) stehen unter dem kontroversen Aspekt des Datenschutzes.

Smart Meter
Mit einem Smart Meter lassen sich Stromdaten direkt an den Energieversorger weiterleiten (Bild: © EnBW).

Wie genau und ehrlich sind denn die Zähler?

Sehr ehrlich und sehr genau! Ein Stromzähler muss vom Netzbetreiber abgenommen sein. Die Eichdauer der gängigen Zähler liegt bei 16 Jahren. Elektronische Zähler werden alle 8 Jahre überprüft. Sobald die Eichdauer vorbei ist, werden Stichproben aus der Baureihe genommen und einer Überprüfung unterzogen. Sind diese in Ordnung, bekommen alle Geräte der Baureihe eine weitere „Plakette“ für die nächsten 16 bzw. 8 Jahre.

Das heißt, dass nicht jeder individuelle Stromzähler geprüft wird und die Plakette noch ein altes Datum anzeigen kann. Bei Verdacht auf Ungenauigkeit kann der Verbraucher allerdings einen Prüfer kommen lassen. Sollte sich herausstellen, dass der Stromzähler einwandfrei funktioniert, muss der Verbraucher die Prüfung selber bezahlen.

Wie kann ich selbst prüfen, ob mein Stromzähler richtig zählt?

Ich kann eine Pi mal Daumen Überprüfung machen. Das bedeutet: Alle Geräte, die Strom verbrauchen, ausschalten oder im Schaltkasten die Sicherungen rausnehmen – bitte daran denken, dass auch der Kühlschrank und andere wichtige Geräte dann ohne Strom sind und sich abschalten. Dann kannst du beobachten, was mit dem Rädchen im Stromzähler passiert. Dreht es sich weiter wie zuvor? Dann scheint mit deinem Stromzähler etwas nicht zu stimmen.

Gewusst? Stromklau, bzw. die Entziehung elektrischer Energie wird mit Freiheitsstrafen bis zu 5 Jahre oder Geldstrafen geahndet.

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