Stromzähler ablesen – was muss ich wissen?

Den Stromzähler ablesen geht ganz einfach und sollte jeder machen. Hier gibt’s Informationen zum Stromzähler und das 1×1 des Stromzählerablesens.

Der Keller ist ein unheimlicher und mysteriöser Ort. Zwischen dunklen Ecken und miefigen Gerüchen wohnt ein ganz spezielles Wesen, welches sich der Zählerei und der Exaktheit verschrieben hat: der Stromzähler. Die Gattung der Stromzähler kennt verschiedene Zählerarten.

Doch eins haben sie alle gemein: sie messen den gelieferten Strom, das heißt den Stromverbrauch der einzelnen Haushalte. Und den kann und sollte jeder aufmerksame Mensch mindestens einmal im Jahr ablesen. Auf geht’s ins Abenteuer und zwar zum Stromzähler Ablesen in den Keller!

Wie lese ich den Zählerstand ab?

Die meisten Menschen haben ihren zugehörigen Stromzähler im Keller hängen. Meiner hingegen hängt im Treppenhaus und präsentiert sich in seiner vollen grauen Pracht. Wenn ich den Zählerstand ablesen möchte, geht das ganz einfach: Zuerst schlüpf ich in die Pantoffeln, mach mich auf den Weg zu meinem Stromzähler und notiere mir die Zählernummer im Smartphone oder ganz altmodisch auf einem Stück Papier.

Die persönliche Nummer des Zählers befindet sich im unteren Bereich des Zählers. Die Zählernummer ist wichtig, damit jeder Kunde individuell durch den Netzbetreiber und Stromanbieter zugeordnet werden kann. Dann lese ich den Zählerstand ab. Dieser befindet sich im oberen Teil des Zählers. Beim Zählerstand sollen nur die Zahlen vor dem Komma notiert werden.

Noch einfacher geht’s allerdings mit der kostenlosen Energie-Check-App kWhapp: Damit kannst du den Stromzählerstand nämlich ganz einfach scannen. Egal, ob du Yello Kunde bist oder nicht. Als Yello Kunde kannst du zusätzlich auch deinen Gasverbrauch im Blick behalten.

Wer kommt sonst noch, um den Stromzähler ablesen?

Der Stromzähler gehört dem Netzbetreiber und wird durch deren Außendienstler abgelesen oder per Ablesekarte, die ihr im Briefkasten zum rechten Zeitpunkt findet, abgefragt. Oder, sie wird vom Netzbetreiber geschätzt. Der Netzbetreiber legt auch den Zeitpunkt fest, wann der Zählerstand übermittelt werden soll. Dabei wissen viele nicht: Euer Stromanbieter muss nicht unbedingt der Netzbetreiber sein. Und der Netzbetreiber ist nicht mit dem Stromanbieter zu verwechseln.
Bei Yello Kunden liest der Netzbetreiber bzw. schätzt dieser den Zählerstand und gibt die genutzten Kilowattstunden an Yello weiter. Der Kunde kann aber auch jederzeit seinen Zählerstand selbst ablesen und mit der App kWhapp scannen, im persönlichen Mein Yello Bereich eingeben oder telefonisch durchgeben.

Bei einem Umzug sollte der Umzügler den Zählerstand stets im Auge behalten:

  • Zählerstand der neuen Wohnung notieren bei der Schlüsselübergabe. (Anfangszählerstand)
  • Zählerstand der alten Wohnung ebenfalls am Tag der Schlüsselübergabe. (Endzählerstand)

Die Vielfalt der Stromzähler.

Der Ein-Tarifzähler hat nur ein Zählwerk. Derzeit ist er noch Standard und der üblichste Zähler in Deutschland. Sobald der Kunde Strom verbraucht, dreht sich das Rädchen. Es wird nicht zwischen verschiedenen Tarifklassen unterschieden. Der gleiche Kilowattstundenpreis gilt Tag und Nacht.

Der Doppeltarifzähler besitzt zwei Zählwerke. Zwei verschiedene Tarife sind hier möglich. Das Stichwort lautet: Nachtspeicherheizung und Nachtstrom. Nachts wenn der Strom nicht so viel von den Haushalten verbraucht wird, kann in manchen Tarifen Strom in die Nachtspeicherheizung eingespeist werden. Das heißt tagsüber und in der Nacht drehen sich unterschiedliche Rädchen zum Strom-Zählen.

Die Digitalen/Elektronische Zähler oder auch Intelligenten Zähler, Smart Meter können Stromdaten direkt an das Energieversorgungsunternehmen weiterleiten. Intelligente Stromnetze (Smart Grid) stehen unter dem kontroversen Aspekt des Datenschutzes.

Früher gab es in vielen Haushalten einen Münzzähler, in den man vorab Geld einwerfen musste, um eine bestimmt Zeit Strom nutzen zu können. Ein Prepaid-Stromvertrag sozusagen.

Wie genau und ehrlich sind denn die Zähler?

Sehr ehrlich und sehr genau! Ein Stromzähler muss vom Netzbetreiber abgenommen sein. Die Eichdauer der gängigen Zähler liegt bei 16 Jahren. Elektronische Zähler werden alle 8 Jahre überprüft. Sobald die Eichdauer vorbei ist, werden Stichproben aus der Baureihe genommen und einer Überprüfung unterzogen. Sind diese in Ordnung, bekommen alle Geräte der Baureihe eine weitere „Plakette“ für die nächsten 16 bzw. 8 Jahre.

Das heißt, dass nicht jeder individuelle Stromzähler geprüft wird und die Plakette noch ein altes Datum anzeigen kann. Bei Verdacht auf Ungenauigkeit kann der Verbraucher allerdings einen Prüfer kommen lassen. Sollte sich herausstellen, dass der Stromzähler einwandfrei funktioniert, muss der Verbraucher die Prüfung selber bezahlen.

Wie kann ich selbst prüfen, ob mein Stromzähler richtig zählt? Ich kann eine Pi mal Daumen Überprüfung machen. Das bedeutet:
Alle Geräte, die Strom verbrauchen, ausschalten oder im Schaltkasten die Sicherungen rausnehmen – bitte daran denken, dass auch der Kühlschrank und andere wichtige Geräte dann ohne Strom sind und sich abschalten. Dann könnt ihr beobachten, was mit dem Rädchen im Stromzähler passiert. Dreht es sich weiter wie zuvor?

Übrigens: Stromklau, bzw. die Entziehung elektrischer Energie wird mit Freiheitsstrafen bis zu 5 Jahre oder Geldstrafen geahndet.

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