Tipps: So kannst du Strom sparen rund um Weihnachten.

Die Weihnachtszeit ist eine besinnliche Zeit. Viele machen es sich zuhause richtig gemütlich und schlemmen nach Lust und Laune. Eine stattlich strahlende Weihnachtsbeleuchtung darf dabei oft nicht fehlen. Was aber sagt das Energiekonto zur Weihnachtszeit? Oftmals nichts Gutes. Unsere Tipps rund um Beleuchtung, Plätzchenbacken und Co. sollen dir daher dabei helfen, Strom zu sparen an Weihnachten.

Strom sparen: Auch an Weihnachten gar nicht so schwer!

Zur Weihnachtszeit funkeln und glitzern Lichterketten, Weihnachtssterne und Co. so unschuldig – aber dahinter stecken teilweise wahre Energiefresser. Mit dem Strom, den sie in den Wochen rund um das Fest verbrauchen, ließen sich besonders effiziente Haushaltsgeräte manchmal ein ganzes Jahr lang betreiben. Grund genug, auch während der besinnlichen Zeit einige Tipps rund um das Thema Stromsparen an Weihnachten zu beherzigen. Vieles sind durchaus Stromspar-Tipps, die für das ganze Jahr gelten.

Weihnachtsbeleuchtung am Fenster
Gerade bei der Beleuchtung lässt sich zu Weihnachten ordentlich Geld sparen.

Funkelnde Lichterketten als Energieräuber.

Schauen wir uns zuerst die Lichterketten zum Fest genauer an. Ohne Frage: Eine stimmungsvolle Beleuchtung sorgt beim gemütlichen Weihnachtsessen für ein ganz spezielles Ambiente. Wer dabei jedoch auf herkömmliche Lichterketten setzt, verbraucht mitunter einiges an Energie. Insbesondere, wenn viele Birnchen lange leuchten. Ein Rechenbeispiel: Schmückst du deinen Weihnachtsbaum mit einer Lichterkette mit einer Länge von etwa fünf Metern und einer entsprechenden Leistung von 50 Watt ergibt das einen Stromverbrauch von 0,3 kWh bei einer Laufzeit von 6 Stunden (Formel: Leistung des Geräts (Watt) * Zeit (Stunden) * 0,001 = Stromverbrauch (Kilowattstunden)). Auf den gesamten Dezember bezogen verbraucht die Lichterkette 9 kWh. Ausgehend von einem durchschnittlichen Strompreis von 30 Cent pro Kilowattstunde ergibt sich daraus ein Strompreis von 2,70 Euro – und das für nur eine Lichterkette.

Hier kann es sich also durchaus lohnen, die alte Dekoration durch energiesparendere LED-Ketten, -Sterne und Co. auszutauschen. Mit einer wesentlich geringeren Leistung von etwa 6 Watt ergibt sich bei einer LED-Lichterkette bei gleicher Betriebszeit nämlich ein wesentlich geringerer Strompreis von 32 Cent pro Monat. Theoretisch könntest du also etwa acht LED-Lichterketten einsetzen und würdest dann erst den Stromverbrauch einer „normalen“ Lichterkette erreichen. Wenn du dir also sowieso neue Leuchtdekoration zulegen möchtest, lohnt es sich, direkt auf LED-Geräte zu setzen.

Ein weiterer Vorteil der aktuellen LEDs ist, dass es sie mittlerweile auch in warmen Lichttönen gibt. Vorbei sind die Zeiten der kühlen, nüchternen Neonbeleuchtung. Zudem gelten LEDs als langlebig und werden während der Nutzung nicht so heiß wie herkömmliche Birnen. Das kann nicht nur dabei helfen, Strom zu sparen, sondern auch dabei, Weihnachten etwas sicherer zu machen. Denn heiße Birnen sollte man von trockenen Materialien wie Papier oder auch trockenen Tannennadeln aus Brandschutzgründen fernhalten.

Weihnachtliche Solar-Leuchtdekoration für deinen Garten?

Aber nicht nur in den Innenräumen gilt es zu optimieren, um Strom zu sparen. An Weihnachten sind häufig auch Gärten und Terrassen das Ziel von groß angelegten Leuchtinitiativen. Generell wichtig, wenn du dort Leuchtelemente verwendest: Achte darauf, dass sie vor Spritzwasser und Regenwasser geschützt sind. Außer du dekorierst mit explizit wasserfesten Lichterketten und Co. Wer dann auch draußen auf LED umsattelt, kann weitere Energie einsparen. Zudem solltest du einmal hinterfragen, wie lange die Beleuchtung im Garten wirklich laufen muss. Ausschalten ist schließlich besonders effektiv, um Energie einzusparen. Zeitschaltuhren können dir dabei ganz einfach behilflich sein.

Egal, ob drinnen oder draußen: Generell ist es bei Lichterketten und Co. sinnvoll, auf Sicherheit zu setzen. Achte beispielsweise auf das GS-Siegel („Geprüfte Sicherheit“), kontrolliere jedes Jahr den Zustand deiner Leuchtdekoration und checke die Kabel sowie Isolierungen. Apropos Kabel: Wer in Bereichen mit ausreichend Sonneneinstrahlung auf Solar-Leuchtmittel setzt, kann noch mehr Strom einsparen bei der Weihnachtsdekoration. Und auch die bisweilen lästigen Kabel fallen dann weg. Wir haben dir in einem anderen Artikel übrigens weitere Tipps rund um die Weihnachtsbeleuchtung zusammengestellt.

Weihnachtliche Plätzchen
Auch beim Backen kannst du mit ein paar einfachen Tipps bares Geld sparen.

Clever backen und kochen: So kannst du Strom sparen beim Weihnachtsgenuss.

Nicht nur bei der Beleuchtung, sondern auch beim Schlemmen lässt sich Strom sparen. Rund um Weihnachten kannst du zum Beispiel beim Plätzchenbacken umweltfreundlicher haushalten, indem du clever planst und vorbereitest. Wenn du in deiner Küche verschiedene Plätzchensorten zauberst – vielleicht mithilfe einer praktischen Küchenmaschine – dann backe am besten alle Sorten direkt hintereinander. So vermeidest du, dass der Ofen in Backpausen wieder abkühlt und erneut mit Energieeinsatz aufgeheizt werden muss.

Egal, ob im Ofen Plätzchen, Gans oder Auflauf schmoren: Generell empfiehlt es sich, ihn dabei möglichst selten zu öffnen. Denn mit jedem Öffnen geht Hitze und damit Energie verloren. Also gedulden und erst die fertigen Gerichte anknabbern! Wenn du bei einem Rezept außerdem zwischen Ober- und Unterhitze oder Umluft wählen kannst, ist in puncto Energieverbrauch die letztere Einstellung empfehlenswert. Denn bei Umluft genügt eine etwas niedrigere Temperatur und es lassen sich sogar gleichzeitig mehrere Backbleche in den Ofen schieben.

Ein weiterer simpler Trick, um Strom zu sparen an Weihnachten, betrifft die Töpfe auf deinem Herd: Deckel drauf! Auch wenn darin Soßen, Suppen oder Glühwein duften. Der Deckel hält die Hitze nämlich dort, wo du sie benötigst.

Im besten Fall hast du schon vor der Anschaffung von Ofen und Herd alles richtig gemacht: Ähnlich wie bei Waschmaschinen oder Kühlschränken werden nämlich auch Backöfen in unterschiedliche Energieeffizienzklassen eingeteilt. Diese reichen von A+++ für extrem niedrigen Verbrauch bis B mit eher hohem Verbrauch. Wie die Verbraucherzentrale schreibt, lassemn sich Backöfen mit den Energieeffizienzklassen A+++ und A++ allerdings nur selten im Handel finden. Am häufigsten sind dagegen Geräte mit der Energieeffizienz A und A+. Wenn du die Wahl hast, solltest du dich immer für ein A+-Gerät entscheiden. Diese Geräteklasse verbraucht nämlich bis zu 30 Prozent weniger Strom als ein A-Gerät. Darüber hinaus bieten sich Backöfen mit dreifach verglasten Türen an, da diese die Hitze besser halten können.

Bei Herdplatten gibt es die Einteilung in Energieeffizienzklassen dagegen leider nicht. Hier lässt sich als Tipp aber sagen, dass du aus energetischer Sicht in jedem Fall auf eine Gasherd setzen solltest. Gas ist nämlich effizienter und dadurch klimafreundlicher als Strom beim Kochen.

Fazit: Strom sparen an Weihnachten lohnt sich.

Überraschungen mag jeder gerne, oder? Es kommt darauf an. Unter dem Weihnachtsbaum sind sie natürlich sehr willkommen. Bei der Stromrechnung hingegen können wir getrost darauf verzichten. Wer hohe Stromrechnungen vermeiden möchte, sollte deshalb auch an Weihnachten das Thema Energie lieber nicht völlig aus dem Blick verlieren.

Nachhaltigkeit

Nachhaltig feiern mit energiesparenden Geschenken?

Wer Strom sparen möchte und Weihnachten besonders bewusst angehen will, sollte auch einmal über umweltfreundliche Geschenke nachdenken. Das bietet sich speziell bei Elektrogeräten an. Hier ist die Energieeffizienzklasse ein zentrales Kriterium. Ganz vorne platziert sich übrigens „A+++“. Nachhaltig kann es aber auch sein, auf Qualität und Langlebigkeit zu achten. Denn wenn ein Gegenstand schon nach Kurzem unbrauchbar ist, entsteht direkt wieder Abfall. Und wie wäre es mit Shoppen auf Portalen für Gebrauchtes? Nicht immer muss es etwas Neues sein.

Im Kleinen anfangen kannst du aber auch bei der Geschenkverpackung: Wer hierfür seine ausgelesenen Tageszeitungen wiederverwendet, statt auf pompöse Plastikverpackungen zu setzen, trägt ebenfalls zu einem nachhaltigeren Weihnachtsfest bei. Alternativ bietet es sich außerdem an, beim Auspacken von Geschenken vorsichtig vorzugehen und Geschenkverpackung entsprechend mehrfach zu verwenden. Auch damit kannst du zumindest einen kleinen Teil zum Umweltschutz beitragen.

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