Upgrades fürs E-Bike: Leistung und Komfort erhöhen.

Die meisten E-Bikes kommen schon von Werk aus mit toller Ausstattung und ordentlich Zubehör. Wenn aber zum Beispiel der Sattel, die Reifen oder auch der Lenker nicht passen, ist es höchste Zeit für ein Upgrade deines E-Bikes. Wir zeigen dir, wo du bequeme Sättel, bessere Reifen, langlebige Akkus und sichere Schlösser für dein elektrisches Zweirad bekommst.

Passende Reifen für dein E-Bike.

Die Bereifung fürs Fahrrad ist so wichtig wie passende Schuhe. E-Bike-Besitzer stellen dabei unterschiedliche Anforderungen an die Reifen. Ob Ausflüge zum See, der Arbeitsweg oder Bergpisten: Reifen müssen was aushalten. Auch das reine Gewicht eines E-Bikes stellt schon eine Belastung für die Reifen dar. Normalerweise reichen handelsübliche Fahrradreifen aus, doch manchmal muss mehr her.

Spezielle E-Bike-Reifen sind mit „E-Bike ready“ gekennzeichnet und speziell für die höhere E-Bike-Leistung ausgelegt. Sprich: besserer Grip, gute Kurvenlage, höhere Belastbarkeit, stärkere Seitenwände. Dazu wahlweise Pannenschutz, also eine Schicht unter der Radlauffläche, die Materialschäden vorbeugt. Passende Reifen findest du im Bike-Shop deines Vertrauens oder in Online-Shops wie fahrrad.de, bike24.de oder lucky-bike.de.

Es gibt vier beliebte E-Bike-Reifentypen, die sich für die verschiedenen E-Bike-Arten eignen: Draht-, Falt-, Schlauch- und Tubeless-Reifen. Die Preise für sie reichen von 20 bis über 90 Euro.

Drahtreifen.

Drahtreifen haben ein stabiles Stahldrahtgeflecht zwischen Felge und Reifen. Sie lassen sich leicht an- und abmontieren und zählen zum günstigen, aber robusten E-Bike-Standard. Sie eignen sich vor allem für City-, Trekking- und Mountainbikes.

Faltreifen.

Auch Faltreifen sind Drahtreifen, sie haben im Inneren jedoch flexible Kevlar- oder Aramidbündel. Sie sind faltbar, leichter und einfach zu montieren. Dadurch und durch ihr geringes Gewicht eignen sie sich als Ersatzreifen für E-Trekkingbikes und für lange Ausflüge.

Schlauchreifen.

Schlauchreifen sind direkt mit der Felge vernäht. Dadurch sind sie selbst bei hohem Luftdruck widerstandsfähig, sie haben einen geringen Rollwiderstand und rutschen bei einem Platten nicht von der Felge. Die Montage ist wegen des Klebeprozesses etwas aufwendig, weswegen sie vor allem bei E-Rennrädern zum Einsatz kommen. Sie sind außerdem sehr gut geeignet für E-Mountain- und E-Trekkingbikes.

Tubeless-Reifen.

Tubeless-Reifen sind für Mountainbikes und Trekkingräder interessant. Da Mantel und Schlauch aus einem Guss sind, kann es nicht zu Platten durch geplatzte Schläuche kommen. Die Gefahr einer Panne ist somit denkbar gering. Dank der geringen Reibung gibt es zudem nur wenig Rollwiderstand und die Federung ist besser.

Frau mit E-Bike in der Natur.
Unterschiedliche Untergründe stellen auch unterschiedliche Anforderungen an die Bereifung deines E-Bikes.

Mit neuem Akku Leistung des E-Bikes erhöhen.

Bei E-Bikes hängen Leistung und Reichweite vom Akku ab. E-Bike-Akkus haben eine Lebensdauer von zwei bis fünf Jahren. Willst du bereits vorher die Reichweite optimieren, bietet sich ein Akkutausch an.

Verwende möglichst nur Akku-Modelle deines E-Bike-Herstellers. Es gibt auch Universal- und Billig-Akkus, diese können jedoch durch falsche Spannung Schäden an Akku und Motor verursachen. Verwende besser moderne, originale und hochwertige Akkus für eine höhere E-Bike-Leistung.

Die technischen Details stehen auf dem Akku-Aufkleber. Theoretisch kannst du ihn selbst an- und abklemmen. Zur Sicherheit solltest du die Montage aber den Profis des Herstellers oder des Bike-Shops überlassen. Hochwertige Akkus kosten ohne Montage zwischen 400 und 600 Euro. Du erhältst sie im Bike-Shop oder in Online-Shops wie akkuman.de, fahrrad.de oder elektrofahrrad24.

Frau auf einem E-Bike in einem Park.
Um die volle Leistung aus dem Akku deines E-Bikes herauszuholen, bietet sich zum Teil ein Austausch an.

Im richtigen E-Bike-Sattel sitzen.

Die Fahrfreude hängt nicht nur von der E-Bike-Leistung, sondern auch vom Komfort ab. Wenn du den Standardsattel zu hart oder unbequem findest, schraub deinen persönlichen Sattel drauf. Eine Beratung zu Ergonomie, Sitzhaltung und -position bekommst du von den Experten im Fachhandel. Mach die Wahl des Sattels auf jeden Fall von deinen Bedürfnissen abhängig.

Für gewöhnliche Strecken, etwa zur Arbeit oder durch die Stadt, eignet sich ein nicht zu breiter, straffer Sattel, der Stöße abfedert und Hände, Schultern und Wirbelsäule schont. Straffe Sättel sind generell zu empfehlen. Der Sattel sollte auch nicht zu breit sein, da Sättel das Becken beim Treten unterstützen und nicht behindern sollen. Probesitzen gehört bei jedem Händler zum Service dazu.

Unser Tipp: City-Sattel EZone von Selle Royal und Sattel 612 Ergolux von SQlabs

Für E-Trekking- und E-Mountainbikes bieten sich schmalere und härtere Sättel an. Aufgrund der vorgebeugten Sitzhaltung sorgen harte Sättel für eine bessere Lastverteilung auf Arme und Schultern und eine Entlastung von Wirbelsäule und Gesäßmuskulatur.

Unser Tipp: Trekking- und MTB-Sättel von SQlabs und Ergon.

Ergonomische E-Bike-Lenker.

Auch Lenker beeinflussen Körperhaltung und Fahrkomfort. Bist du unzufrieden mit der Lenkerausstattung deines E-Bikes, rüste auf. Die Regel lautet: Je aufrechter die Körperhaltung durch Sattel und Fahrradmodell ist, desto breiter und weiter nach hinten gebogen sollte der Lenker sein.

Für Sportfahrer eignen sich eher robuste und gerade Mountainbike-Lenker, da die Stoßkräfte wegen der Motorisierung stärker sind und es deshalb schneller Brüche gibt. Die Sitzhaltung lässt sich auch mit einem Lenkervorbau verbessern. Dieser verkürzt oder verlängert den Sitzwinkel nach Bedarf.

Wir empfehlen ergonomische Lenker von SQlab und Lenker von Ergotec für E-City-, E-Trekking- und E-Mountainbikes.

Gepäckträger für dein E-Bike – zum Anklicken.

Fahrradtaschen und -körbe sind praktisch. Aber nicht alle E-Bikes bieten genügend Fläche für Taschen. Mit einem ansteckbaren Gepäcksystem stehen dir für den Transport verschließbare Boxen oder geräumige Körbe zur Verfügung.

Du brauchst dafür einen Steck-Adapter, den du am Fahrrad befestigst, und einen Korb, der zum Adapter passt. Meist sind Adapter und Korb im Kombi-Paket erhältlich.

Wir empfehlen Adapter und Körbe in Retro- oder moderner Ausführung von Racktime, Basil und Rixen & Kaul (Klickfix).

E-Schutz vor Diebstahl.

E-Bikes sind in aller Regel kostenintensiver als ihre unmotorisierten Verwandten. Entsprechend weh tut ein Diebstahl. GPS-Trackingsender unter dem Rücklicht oder der Motorabdeckung informieren dich per App über unerlaubte Bewegungen und tracken den Dieb.

Unsere Empfehlung: Bike Trax GPS-Tracker von PowUnity (ca. 199 Euro), IT´S MY BIKE Tracker und Velocate.

Nachhaltigkeit

Alte Akkus zum Fahrradhändler.

Entsorge den alten Akku nach dem Akkutausch unkompliziert und umweltgerecht bei einem Fahrradhändler, der auch Ersatz-Akkus verkauft.

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