Vergleich Samsung Galaxy Note 10 und Galaxy Note 10 Plus.

Das neue Flaggschiff der Note-Familie gibt es zum ersten Mal in zwei Varianten. Phablet-Fans weltweit dürfen sich seit dem 7. August über die mittlerweile neunte Generation des großzügig dimensionierten Smartphones freuen. Das „Galaxy eco system“ ist jetzt um die Modelle Note 10 und Note 10+ reicher. Warum nur ein must have vorstellen, wenn man zwei High-Ender in petto hat? Brillantes Display, Edge-Design, stylisch-lässige Gehäusefarben, der Zauber-Stylus „S Pen“: Yes, baby!

Das ist neu beim Samsung Galaxy Note 10.

Groß und riesig: Die Phablet-Smartphones im Größenvergleich.

„Liebling, ich habe das Note geschrumpft!“ Zum ersten Mal seit Markteinführung des Galaxy Note ist der direkte Nachfolger des Top-Smartphones aus dem Hause Samsung kleiner geworden. Der Technologieriese verkleinert die Bildschirmdiagonale beim Note 10 um 0,1 Zoll auf 6,3 Zoll. Das fällt dank eines verschwindend schmalen Rahmens um das „Infinity-O Display“ allerdings kaum ins Auge. Gemessen an anderen Highend-Smartphones wie dem iPhone XS, das nur 5,8 Zoll misst, ist selbst das Galaxy Note 10 noch vergleichsweise groß.

Das Plus-Modell wirkt dagegen noch ein ganzes Stück größer: Ganze 6,8 Zoll spendiert Samsung dem Display des Note 10+, das mit einer WQHD-Plus-Auflösung von 3.040 x 1.440 Pixeln (bei einer Pixeldichte von 498 ppi) und einer maximalen Helligkeit von bis zu 1.200 cd/m2 prunkt. Das reguläre Note löst dann auch „nur“ mit 2.280 x 1.080 Pixeln (bei 401 ppi) auf, was allerdings vollkommen ausreichend ist und nur im direkten Vergleich auffällt.

Zusätzlich unterstützen beide Modelle HDR10+ für dynamische Farben. Ebenfalls im Display untergebracht: der Fingerabdrucksensor. Hier setzt Samsung auf einen Ultraschallsensor, der sicherer sein soll als jeder optische Sensor.

Kameras für jeden Einsatzzweck.

Als Fotokünstler, der bisher mit einem Galaxy S10+ auf Motivjagd gegangen ist, brauchst du beim Note keine Abstriche zu machen. Die Kamera entspricht mehr oder weniger dem, was du schon kennst. Anders als bei den S10-Modellen, deren Frontkameras in der rechten Ecke im Display untergebracht wurden, positioniert Samsung beim Note 10 und 10+ eine sogenannte Punch-Hole-Kamera. Diese ist mittig auf der Vorderseite des Bildschirm eingelassen. Diese Dual-Pixel-Kamera löst mit 10 Megapixeln auf, unterstützt wie die Vorgänger Autofokus und besitzt eine f/2.2-Blende.

Auf der Rückseite sind drei Linsen verbaut: Dabei handelt es sich zum einen um eine Telelinse, die mit 12 Megapixel auflöst und über eine Blende f/2.1 verfügt. Darüber hinaus sind ein Weitwinkelkamera mit variabler Blende von f/1.5 oder f/2.4 und wie beim S10 der Ultraweitwinkelsensor (16 Megapixel, f/2.2) mit an Bord, der einen 123-Grad-Blickwinkel einfängt. Das Note 10+ bzw. das 10+ 5G sind zusätzlich noch mit einem vierten Sensor, dem sogenannten „ToF“-Sensor („Time of flight“), ausgestattet. Dabei handelt es sich um einen alten Bekannten, der auch das Kamera-Innenleben des Galaxy S10 auszeichnet. Diese „VGA-3D-Tiefenkamera“ misst die Distanz zum Objekt im Sucher. Das sorgt für eine verbesserte künstliche Unschärfe und dürfte insbesondere bei Augmented-Reality-Anwendungen ziemlich interessant werden.

Das Galaxy Note 10 hat den Sound-Zoom an Bord.

Stell dir vor, du filmst mit dem neuen Note 10 ein Live-Konzert deiner Lieblingsband (selbstverständlich in 4K und mit bis zu 60 Bildern pro Sekunde) in einem kleinen bis mittleren Club. Dabei zeichnen die neu entwickelten Mikrofone nur den Sound auf, den die Personen (oder Objekte) erzeugen, die auch tatsächlich im Bild zu sehen sind. Die „Umgebungsgeräusche“ werden ausgeblendet – intelligentes noise cancelling. Der Gig ist wunderbar, die Stimmung kocht, du zoomst den Sänger heran, und gleichzeitig zoomt auch sein Sound heran! Mit dem Galaxy Note 10 und dem Galaxy Note 10 Plus ist das gar kein Problem. Die drei verbauten Mikrofone pegeln sich auf den Gesang ein, der im Bildausschnitt produziert wird, und „schärfen“ das Klangbild („Zoom-in Mic“). Kleiner Wermutstropfen bei so viel Klangzauberei: Der klassische Kopfhöreranschluss (3,5 mm) fehlt. Samsung „entschärft“ diese Situation mit einem USB-C-auf-Audio-Adapter, der ebenso wie ein USB-C-Headset zum Lieferumfang gehört.

Mit dem Samsung Galaxy Note 10 lässt sich jetzt auch der Sound heranzoomen. (© Samsung)

Der S Pen: Werkzeug der Zukunft?

Wie schon im Vorgängermodell Note 9 ist der „S Pen“, ein ins Gerät integrierter, induktiv aufladbarer Stylus. Für das Note 10 hat Samsung jetzt nochmal eine Schippe drauf gelegt: So erwartet dich ein souped-up S Pen mit deutlich erweitertem Funktionsumfang. Dass es sich mit dem Zauberstift und seinen 4.096 Druckstufen ganz hervorragend schreiben, zeichnen und doodeln lässt versteht sich von selbst. Die Tatsache, dass das sogar bei abgeschaltetem Display und ohne den Bildschirm entsperren zu müssen möglich ist, ist dagegen eine Besonderheit. Neu ist auch ein sechsachsiger gyro sensor, der per Gestensteuerung (air gestures) nicht nur als Fernauslöser für die Kamera fungiert oder zur Fernsteuerung von Präsentationen dient. Ganz ohne damit den Bildschirm berühren zu müssen, kannst du verschiedenste Funktionen ausführen. In der Kamera-App wechselst du etwa zwischen Front- und Hauptkamera oder zoomst „aus dem Handgelenk“.

Mit dem S-Pen lässt sich jetzt auch Videomaterial während der Aufnahme bearbeiten. (© Samsung)

Der neu gestaltete Stift bietet außerdem noch mehr Flexibilität bei der Umwandlung von Handschrift in digitalen Text. Du kannst Notizen jetzt beliebig anpassen, die Schrift vergrößern oder verkleinern und die Textfarbe ändern. Außerdem kannst du deine Notizen in verschiedenen Formaten exportieren. Dazu gehören natürlich auch Microsoft-Word- und PDF-Dateien. Auch mit dem Video-Editor arbeitet der S Pen jetzt zusammen. Dabei wurde das Handling entscheidend verbessert, was dem präzisen, frame-genauen Arbeiten enorm entgegenkommt. Aber das ist nicht alles: Du kannst dein Videomaterial mit dem S Pen jetzt auch während der Aufnahme mit Anmerkungen versehen. Alternativ kommt das neue „AR Doodle“ zum Einsatz, um mit dem S Pen das Filmmaterial mit Zeichnungen, Effekten und Animationen kreativ weiterzuentwickeln. Und noch eine Verbesserung: Der überarbeitete Akku im S Pen hält jetzt mit einer Ladung mehrere Stunden durch – die graphic novel in einem Rutsch rückt in greifbare Nähe! Und wer weiß, was die Zukunft in Sachen S Pen bringt? Anfang des Jahres wurde Samsung das Patent für einen Stylus mit integrierter Kamera erteilt.

Samsung Galaxy Note 10 & 10+ – letzte Details.

Das Galaxy Note 10 und Galaxy Note 10+ werden mit dem neuen Betriebssystem Android 9 Pie ausgeliefert. An Bord ist außerdem Samsungs Interface One UI. Dabei handelt es sich um eine sehr aufgeräumte Bedienoberfläche, dank der du dein neues Smartphone intuitiv bedienen kannst. Über den Desktop-Modus Dex verbindest du deine neuen Samsung-Geräte problemlos mit deinem Computer. Und dank Microsofts Your-Phone-App kannst du verschiedene Inhalte wie SMS-Nachrichten, Benachrichtigungen oder Fotos zwischen dem Galaxy Note 10 bzw. 10+ und deinem Windows-10-Computer synchronisieren.

Du kannst das Galaxy Note 10 und Galaxy Note10+ ab sofort vorbestellen. Ab dem 23. August werden die Geräte dann ausgeliefert beziehungsweise in den Handel kommen. Die Standardgröße gibt es ab 949 Euro. Die Plus-Ausführung ist ab 1.099 Euro zu haben.

Ob du so viel Geld für ein neues Smartphone in die Hand nehmen möchtest, ist natürlich Geschmackssache. Interessant dürften das Galaxy Note 10 und das Galaxy Note 10 Plus vor allem für Business-Nutzer oder Kreative sein. Das liegt vordergründig an dem S-Pen, mit dem sich ganz einfach handschriftliche Notizen festhalten lassen. Wenn du in deinem Alltag dagegen keine Einsatzmöglichkeiten für den smarten Stift siehst, ist das Samsung Galaxy S10 eine interessante Alternative. Dieses verfügt abgesehen vom S-Pen nämlich über eine sehr ähnliche technische Ausstattung und ist mittlerweile wesentlich günstiger zu haben.

Das Galaxy Note 10 und das Galaxy Note 10+ werden in drei unterschiedlichen Farben zur Verfügung stehen. (© Samsung)

Titelbild: © Samsung

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