VW ID.4: Ein Elektro-Crossover erweitert die ID.-Familie.

Intelligent, innovativ und nachhaltig: Mit seinen ID.-Modellen hat Volkswagen eine neue Ära der Elektromobilität eingeleitet. Nachdem der ID.3 im September 2019 offiziell präsentiert wurde, legt VW mit seinem ersten Elektro-SUV nach: Noch in diesem Jahr soll der VW ID.4 kommen. In der Zwischenzeit verraten wir schon die ersten Details.

VW ID.4: Die ID.-Familie bekommt Zuwachs.

Mit dem e-Golf steht die Flotte der VW-Elektroautos schon sehr gut da. Nun gesellt sich mit den ID.-Modellen eine eigenständige Elektro-Familie hinzu. Die Concept Cars der ID.-Familie sind gerüstet für die Herausforderungen der Zukunft: Sie sind elektrisch, effizient und lokal emissionsfrei.

Der vollelektrische ID.3, ein futuristisches E-Auto von der Größe eines Golfs, soll trotz Corona-Krise im Sommer kommen. Darauf ruht sich der Wolfsburger Autokonzern aber nicht aus: Die digitale Premiere des VW ID.4, dem elektrischen Pendant zum Tiguan, fand bereits statt. Der erste Elektro-Crossover von VW war ursprünglich als ID. CROZZ angekündigt, heißt nun offiziell ID.4.

Weiteren Zuwachs soll die Elektroauto-Familie ID. 2022 mit einem Passat namens ID. Space Vizzion bekommen. Außerdem stoßen ab 2022 noch der elektrische VW Bus (ID. Buzz) sowie 2023 das elektrische Pendant des VW Atlas (ID. Lounge) zur Familie. Bei letztgenanntem Modell handelt es sich um eine siebensitzige Geländelimousine.

Der VW ID.Buzz, ID.4 und ID.3 stehen auf einem Parkplatz vor Palmen.
Die ID-Familie kann sich sehen lassen. (© Volkswagen 2020)

Made by VW: Der VW ID.4 überzeugt mit innovativer Technik.

Volkswagen hat zwar die technischen Eckdaten seines neuen Elektro-Tiguans noch nicht offiziell bestätigt, doch es sickern immer mehr Details durch. Auf der VW-Website weisen die Ausführungen zum ID. CROZZ schon darauf hin, was die Zukunft bringen wird: autonomes Fahren durch einen ID.-Piloten. Grundsätzlich soll der ID.4 wie sein kleiner Bruder ID.3 auf dem modularen Elektrobaukasten (MEB) basieren. Dieser ermöglicht eine ganze Reihe unterschiedlicher Antriebs- und Batterievarianten.

Insider gehen davon aus, dass wahlweise drei Akkugrößen im Boden des VW ID.4 untergebracht sind: Die 45-kWh-Batterie garantiert eine Reichweite von 330 Kilometern, die 58-kWh-Batterie eine von 420 Kilometern und die 77-kWh-Batterie eine von stolzen 500 Kilometern – mit nur einer Batterieladung! Die Akkus sollen mit Dreh-, Gleich- und Wechselstrom aufladbar sein. Auch eine 111-kWh-Variante soll Spekulationen zufolge möglich sein.

Der neue VW ID.4 vor blauem Hintergrund.
Der VW ID.4 ist der erste SUV aus der neuen Elektrofamilie von VW. (© Volkswagen 2020)

Während das Basismodell zunächst nur als elektrischer Heckantriebler auf den Markt kommen dürfte, sollen später Modelle mit einem leistungsstarken Allradantrieb dazukommen. Die PS-Leistung dürfte vermutlich nahe an der des ID.3 liegen: Damit werden der 110-PS-Frontmotor und der 204-PS-Heckmotor den elektrischen Kompakt-SUV möglicherweise auf eine Gesamtleistung von gut 300 PS bringen.

Das Design des VW ID.4: Progressiv, innen und außen.

VW bleibt auch beim VW ID.4 bei der rundlichen Form seiner E-Autos. Dominierte in der ID.-CROZZ-Studie von 2017 noch eine Coupé-Linie, ist diese beim ID.4 nun weniger präsent. Der Heckabschluss ist steiler als in der Studie, die Heckscheibe schmal, der Dachspoiler gibt dem Heck einen sportlich-dynamischen Look. Noch mehr Dynamik versprüht der neue ID.4 durch die geschwungene untere Fensterlinie. Die Front kommt mit kurzem Überhang und steilstehender Frontpartie.

Einige Designelemente setzt VW-Konzern-Designchef Klaus Bischoff gekonnt ein, um die Elektro-Volkswagen auch optisch von ihren Pendants mit Verbrennungsmotor zu unterscheiden. Beim VW ID.4 fallen vor allem diestarken Einzüge auf den Flanken auf, die dem E-Crossover eine Taille geben und für einen sportlichen Look sorgen. Auch die schwarz abgesetzten, geschwungenen Schwellerverkleidungen sowie das schwarze Dach sind typische Designelemente des VW ID.4. Das schwarze Dach lässt den Elektro-SUV sportlicher und flacher erscheinen – de facto ist er nämlich etwas höher als der klassische Tiguan. Typische ID-Scheinwerfer mit LED-Leuchtbändern runden das sportlich-progressive Design ab.

Mit rund 4,60 Metern ist das E-Auto noch ein kleines Stückchen länger als der klassische Tiguan, innen ist es viel geräumiger. Für zusätzlichen Platz sorgen die tief im Wagenboden gelegenen Batteriezellen und der kompakte Elektromotor. Der Innenraum des VW ID.4 überzeugt zudem mit modernsten Technologien: Das klar strukturierte Cockpit verfügt über digitale Touchfunktionen, intuitive Sprachsteuerung und Infotainment.

Preis und Marktstart des VW ID.4.

Volkswagen hat sich bisher noch nicht zu den Preisen geäußert. Man geht davon aus, dass die 45-kWh-Version des VW ID.4 bei circa 35.000 bis 40.000 Euro einsteigt – und damit etwas über dem Preis von 29.900 Euro des ID.3 mit der kleinsten Batterievariante liegt. Auch der günstigste Tiguan mit Verbrennungsmotor befindet sich mit 30.850 Euro auf diesem Preisniveau. Das „Weltauto“ ID.4 wird in Europa, den USA und China produziert und verkauft. Trotz Corona-Epidemie will VW am vorgesehenen Marktstart Ende 2020 festhalten.

Profitiere von der erhöhten Umweltprämie!

Seit 19. Februar 2020 gilt der erhöhte Umweltbonus für die Elektromobilität. Wenn du dir einen VW ID.3 oder ID.4 zulegen möchtest, lohnt sich ein Antrag auf die Umweltprämie ganz besonders – der Zuschuss für alle E-Autos bis zu einem Nettolistenpreis von bis zu 40.000 Euro ist von 4.000 auf 6.000 Euro gestiegen. Zudem wurde die Antragstellung erleichtert.

Titelbild Copyright: © Volkswagen 2020

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