Wärmepumpentrockner im Vergleich: 3 Geräte, die sich lohnen.

Kondenstrockner oder Wärmepumpe? Wärmepumpentrockner nutzen moderne Technik, um deine Wäsche schonend und zuverlässig zu trocknen. Dabei sind sie in Sachen Energieverbrauch um einiges sparsamer als Kondenstrockner. Allerdings sind Wärmepumpentrockner in der Anschaffung teurer. In diesem Wärmepumpentrockner Vergleich erfährst du, welche Funktionen und Leistungen du in den verschiedenen Preisklassen geboten bekommst und wann sich die Investition in einen Wärmepumpentrockner lohnt.

Einfach und sparsam: Beko DPS 7505 AO.

Wenn du nicht allzu viel Geld in einen Wärmepumpentrockner investieren möchtest, aber trotzdem großen Wert auf eine gute Energieeffizienzklasse legst („A++“), solltest du dir den Beko DPS 7505 AO anschauen. Für rund 400 Euro erhältst du hier solide technische Werte. Zwar zählt der Beko mit einem durchschnittlichen Energieverbrauch von 211 kWh im Jahr nicht zu den sparsamsten Wäschetrocknern, dennoch überzeugt der preiswerte Wärmepumpentrockner mit tollen Zusatzfunktionen, wie einem Daunenprogramm, einer LED-beleuchteten Schontrommel und einer Nachlege-Funktion. Der Wärmepumpentrockner wird mit der Kondensationseffizienzklasse „B“ ausgezeichnet: Er nimmt bis zu 90 Prozent der Feuchtigkeit aus der Wäsche auf und gibt zwischen 10 und 20 Prozent der Feuchtigkeit in die Raumluft ab. Eine hohe Luftfeuchtigkeit kann die Entstehung von Schimmel begünstigen. Deshalb gilt bei der Kondensationseffizienzklasse von Wärmepumpentrocknern: Je weniger Feuchtigkeit in den Raum abgegeben wird, umso besser.

Trotz des geringen Anschaffungspreises punktet der DPS 7505 AO mit der cleveren Flexy-Sense-Funktion: Sensoren ermitteln dabei den Feuchtegrad deiner Wäsche. Dadurch erreicht der  Wärmepumpentrockner den exakt gewünschten Trocknungsgrad (z.B. Schranktrocken oder Bügeltrocken). Sobald die Wäsche den richtigen Trocknungsgrad erreicht hat, wird sie in der Trommel weiter bewegt. Das verhindert Faltenbildung und schont die Fasern deiner Wäsche.

Fazit: Ein gutes Gerät für Sparfüchse und Minimalisten, die auf technischen Schnickschnack verzichten können, aber dafür beim Kaufpreis ordentlich sparen wollen.

Der Beko DPU 7306 XE. © 2017 Beko
Beko DPS 7505 AO:
  • Energieeffizienzklasse: A++
  • Jährlicher Energieverbrauch: 211 kWh
  • Kondensationseffizienzklasse: B
  • Füllmenge: 7 kg
  • Programmdauer (bei vollständiger Füllung): 174 Minuten
  • Lautstärke: 65 dB

Clever und günstig.

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Alltags-Allrounder: AEG T8DE86685.

Der Wärmepumpentrockner T8DE86685 von AEG liegt bei diesem Vergleich im preislichen Mittelfeld und kostet etwa 700 Euro. Auch dieses Gerät überzeugt mit dem sparsamsten Energie-Effizienzlabel „A+++“, muss allerdings in Sachen Kondensationseffizienzklasse Abstriche machen – hier reicht es nur für ein „B“. Dafür erkennt dieses Modell von AEG genau wie der Beko-Trockner über Feuchtigkeits- und Temperatursensoren, wann die Wäsche trocken ist, und schaltet sich automatisch ab, um Zeit und Strom zu sparen.

Weiterhin glänzt der AEG T8DE86685 mit verschiedenen Spezialprogrammen: Empfindliche Textilien wie Wolle und Seide kannst du damit sehr schonend trocknen, während ein spezielles Programm für Outdoor-Bekleidung dafür sorgt, dass die Funktionskleidung nicht mehr Wärme ausgesetzt wird als nötig, damit wasserdichte Membranen nicht beschädigt werden. So gut wie alle Programme können mit zusätzlichem Knitterschutz betrieben werden.

Fazit: Das Modell T8DE86685 von AEG ist eine gute Wahl für diejenigen, die Wert auf Energieeffizienz und ein paar mehr Spezialprogramme legen und trotzdem nicht all zu tief in die Tasche greifen wollen.

Der AEG T8DE86685. © 2017 AEG
AEG T8DE86685:
  • Energieeffizienzklasse: A+++
  • Jährlicher Energieverbrauch: 176 kWh
  • Kondensationseffizienzklasse: B
  • Füllmenge: 8 kg
  • Programmdauer (bei vollständiger Füllung): 173 Minuten
  • Lautstärke: 65 dB

Der Alleskönner für den Alltag.

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Immer ganz vorn mit dabei: Siemens iQ700 WT44W5W0.

Okay, das Topmodell aus der iQ700-Serie von Siemens liegt mit einem Listenpreis von 1.199 Euro ganz klar im oberen Preissegment. Dafür bekommst du aber auch ein Gerät der Premiumklasse, das bei Produkttests immer ganz vorne mitspielt. Hier ist das höchste Energie-Effizienzlabel „A+++“ schon fast eine Selbstverständlichkeit. Pro Jahr verbraucht der Siemens-Trockner im Schnitt 176 kWh. Allerdings rangiert auch dieser Wärmepumpentrockner in der Kondensationseffizienzklasse „B“. Er nimmt 80 bis 90 Prozent der Feuchtigkeit aus der Wäsche selbst auf, die übrigen 10 bis 20 Prozent werden in die Raumluft abgegeben. Wenn du in dieser Preisklasse Wert auf den Spitzenwert „A“ (bis zu 100-prozentige Kondensation) legst, ist der Siemens WT46W261 eher etwas für dich. Der hat dann allerdings nur die Energieeffizienzklasse „A++“.

Der Frontlader ist mit 62 Dezibel ausgesprochen leise, verfügt über acht Kilo Ladekapazität und lässt sich leicht bedienen. Der Knitterschutz lockert die Wäsche während des Trocknens immer wieder auf und verhindert so unnötige Falten in den Textilien. Hinzu kommen umfangreiche Extras wie eine LED-Innenbeleuchtung, Trockenautomatik, ein selbstreinigender Kondensator und mehr als zehn Spezialprogramme, beispielsweise für Dessous, Wolle und Handtücher.

Fazit: Der Mercedes und häufiger Testsieger unter den Wärmepumpentrocknern mit vorbildlicher Verarbeitungsqualität und vielen Extras. Allerdings hat so viel Komfort auch seinen Preis.

Der Siemens IQ700. © 2017 Siemens
Siemens iQ700 WT44W5W0:
  • Energieeffizienzklasse: A+++
  • Jährlicher Energieverbrauch: 176 kWh
  • Kondensationseffizienzklasse: B
  • Füllmenge: 8 kg
  • Programmdauer (bei vollständiger Füllung): 148 Minuten
  • Lautstärke: 62 dB

Luxustrockner zum Schnäppchenpreis.

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Zusammenfassung: Für welches Modell du dich letztendlich entscheidest, hängt zum einen von deinem Budget und zum anderen von deinen Gewohnheiten ab. Trocknest du oft und viel, lohnt sich die Investition in einen teureren Wärmepumpentrockner im Gegensatz zu den meist günstigeren Kondenstrocknern. Denn durch den geringeren Energieverbrauch amortisieren sich die Mehrkosten für einen Trockner mit Wärmepumpentechnologie im Laufe der Zeit. Der Vergleich zeigt aber auch, dass ein guter Wärmepumpentrockner schon zum Preis eines hochpreisigen Kondenstrockners zu haben ist, ohne nennenswerte Abstriche bei Funktionen und Leistung machen zu müssen. In diesem Fall ist eher entscheidend, wie viel Wert du auf Spezialprogramme, technische Spielereien wie TouchControl-Tasten, Displays oder Trommelinnenbeleuchtung legst. Denn für solche Features bezahlst du in der Regel noch einmal etwas mehr.

Titelbild: Wärmepumpentrockner von Beko © 2017 Beko

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