Diese 5 Fragen zeigen, ob sich der Kauf eines E-Autos für dich lohnt.

Elektrofahrzeuge sind nachhaltig, emissionsfrei und leise, aber im Verhältnis noch immer teurer als vergleichbare Verbrenner. Außerdem müssen Langstreckenfahrer Abstriche in puncto Reichweite machen. Fast jeder namhafte Hersteller hat mittlerweile unterschiedliche Modelle im Programm. Hier erfährst du, ob sich der Kauf eines E-Autos für dich lohnt, worauf du beim Kauf achten musst, welche Förderungen es gibt und welche Fragen du dir stellen musst, um zu wissen, ob ein Stromer für dich das Richtige ist.

Welches E-Auto ist das richtige für mich?

Eine pauschale Antwort auf diese Frage kann natürlich niemand geben. Grundlegend musst du dir über deine konkrete (Nutzungs-)Situation im Klaren sein. Welche Strecken willst du mit dem E-Auto zurücklegen? Pendelst du täglich zur Arbeit? Willst du mit dem Elektrofahrzeug auch in den Urlaub fahren oder ist es eher ein Zweitwagen? Fährst du meist allein oder muss eine halbe Fußballmannschaft ins Auto passen? Denn davon hängt maßgeblich ab, worauf du beim Kauf achten solltest.

Hilfestellung bei der Beantwortung dieser Fragen und der Auswahl des passenden E-Autos leistet die yubee-App von Yello: Die Anwendung zeichnet dein Fahrverhalten auf, während du in deinem aktuellen Verbrenner unterwegs bist – vollkommen anonymisiert versteht sich. Basierend auf den gesammelten Daten erfährst du im Anschluss, mit welchem E-Auto du in den Kategorien Umwelt, Kosten und Zeit am besten abschneidest. Die Anwendung ist für jedermann nutzbar – egal, ob Yello-Kunde oder nicht.

Übrigens: Zukünftig hält die App auch Informationen zu Lademöglichkeiten in deiner Nähe für dich bereit. Wenn du dich also nach der virtuellen und einer realen Probefahrt für ein E-Auto entschieden hast, findest du mit der Anwendung die nächste Ladestation. Über die App kannst du außerdem den Ladevorgang starten und abrechnen.

Frau hält Smartphone mit Yubee-App in der Hand.

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Was kostet mich ein E-Auto?

Ähnlich wie bei einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor schlagen auch bei E-Fahrzeugen Kosten für Wartung, Kraftstoff und Versicherung zu Buche. Das günstigste Elektrofahrzeug derzeit auf dem europäischen Markt ist sicherlich der Renault Twizy, eine Kreuzung aus Roller und Auto. Es gibt ihn als Ein- oder Zweisitzer und er startet bei einem Preis von knapp 7.000 Euro. Einen Smart EQ bekommst du beispielsweise ab rund 22.000 Euro – dagegen knacken Luxus-Modelle verschiedener Hersteller auch gerne mal die 100.000-Euro-Grenze. Gute Nachricht: E-Autos bis zu einem Basispreis von 60.000 Euro werden von der Regierung und den Herstellern gefördert. Mehr dazu findest du weiter unten.

e-Go life im Werk
Gute Nachricht: Der Kauf günstiger E-Autos wird gefördert. © E.Go

Die Versicherungen sind meist identisch mit denen für Verbrenner. Nur wenige Anbieter haben günstigere Versicherungen für emissionsfreie Fahrzeuge im Portfolio. Das bedeutet, dass auch die Kosten ähnlich wie bei einem Fahrzeug mit Verbrennungsmotor sind. Wie viel ein E-Auto bei den Anbietern in der Versicherung kostet, kannst du im Internet mit verschiedenen Preisrechnern herausfinden. Meist lohnt sich wegen des hohen Anschaffungspreises ein Vollkasko-Schutz. Wichtig: Auf jeden Fall solltest du darauf achten, dass auch mögliche Defekte der Batterie – etwa durch Tiefenentladung – sowie mit ihr zusammenhängende Schäden wie eine in Brand geratene Ladesäule von der Versicherung abgedeckt sind.

Die Wartung ist bei E-Autos meist spürbar günstiger als bei vergleichbaren Verbrennern. Das liegt vor allem an der deutlich geringeren Anzahl an Verschleißteilen. In einem Kostenvergleich hat der ADAC herausgefunden, dass durch die geringeren Kosten für Wartung und Antriebsenergie der höhere Anschaffungspreis von Elektrofahrzeugen häufig ausgeglichen werden kann. Wie viel du für den verbrauchten Strom ausgeben musst, hängt von vielen Faktoren ab: Hast du eine eigene Ladestation am Haus? Wie ist der Vertrag mit deinem Stromanbieter? Kannst du das Auto bei der Arbeit kostenlos laden? Hier musst du eine ganz individuelle Rechnung aufstellen. Programme im Internet helfen dir dabei. Das führt uns direkt zum nächsten Punkt:

Wo kann ich es laden und was muss ich dabei beachten?

Die Orte, an denen du ein E-Auto laden kannst, lassen sich in drei Kategorien unterteilen: zu Hause, an öffentlichen Ladesäulen und an der Arbeitsstelle. Es spielt also eine Rolle, ob du im eigenen Haus wohnst oder zur Miete. Denn wer immer auf öffentlichen Parkplätzen parken muss und keine Ladesäule in der Nähe hat, hat kaum eine Chance, sein Auto über Nacht zu laden. In der Tiefgarage eines Mehrfamilienhauses sieht es leider meist nicht besser aus. Hier musst du dich mit den Eigentümern und der Hausverwaltung auseinandersetzen, ob eine Ladesäule angebracht werden kann.

Mach dich vor dem Kauf schlau: Wo kann dein E-Auto laden?

Bewohnst du ein eigenes Grundstück, hast du mehr Möglichkeiten: Du kannst dir eine eigene Ladesäule, gegebenenfalls sogar in Kombination mit einer Solaranlage, montieren lassen. Je nach Stadt und Bundesland gibt es für die Hardware und die Montage durch einen Elektriker unterschiedlich hohe Fördersummen.

Viele Arbeitgeber schließlich stellen mittlerweile kostenlos nutzbare E-Ladesäulen auf dem Firmengelände zur Verfügung. Das reduziert die laufenden Verbrauchskosten deines E-Autos erheblich. Bei öffentlichen Ladesäulen dagegen unterscheiden sich die Kosten für eine Kilowattstunde Strom je nach Anbieter.

Sollte ich ein E-Auto kaufen oder leasen?

Häufig rechnet sich bei E-Autos ein Leasing. Insbesondere für Selbstständige, die steuerliche Vorteile geltend machen können. Den bereits angesprochenen Umweltbonus der Bundesregierung und Hersteller gibt es übrigens auch für geleaste Elektrofahrzeuge. Da sich die Leasing-Raten je nach Hersteller und Modell unterscheiden, solltest du für dein konkretes Fahrzeug nachrechnen, ob sich ein Leasing lohnt. Auch die Kilometerleistung pro Jahr hat auf diese Frage erheblichen Einfluss. Wer jährlich mehr als 15.000 bis 20.000 Kilometer mit dem E-Auto zurücklegen möchte, ist voraussichtlich mit einem Kauf besser beraten.

Nicht zuletzt sind auch gebrauchte E-Autos sehr beliebt. Aber Vorsicht! Hier gilt es einiges zu beachten: Der Wertverlust ist bei einem Elektroauto aufgrund der geringeren Anzahl an Verschleißteilen deutlich geringer als bei einem Verbrenner – und damit der Anschaffungspreis für Gebrauchte höher. Besonders solltest du auf den Zustand der Reifen, der Hochvoltleitungen und der Batterie achten. Denn diese verliert mit der Zeit an Kapazität und damit an Reichweite. Hinzu kommt, dass bei einigen Herstellern die Batterie nur gemietet ist und nicht Teil des Kaufvertrags sein kann. Hier musst du einen neuen Mietvertrag abschließen – die Kosten fallen zusätzlich zum Kaufpreis des gebrauchten E-Autos an. Hier findest du einen Ratgeber zum Thema „Elektroauto kaufen oder leasen?“.

Junger Mann sitzt am Lenker und fährt in Auto
Kaufen oder Leasen? Welche Finanzierung lohnt sich für dich?

Welche staatlichen Förderungen gibt es und wie erhalte ich sie?

Um den Kauf eines E-Autos attraktiver zu machen, fördert die Bundesregierung Käufer mit bis zu 2.000 Euro, die Hersteller geben noch mal den selben Betrag dazu, so dass du bis zu 4.000 Euro Unterstützung erhältst. Das gilt für das Leasing oder den Kauf eines E-Autos, dessen Basispreis nicht höher als 60.000 Euro ist. Beantragen musst du den Umweltbonus auf der Website des Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Zudem gibt es unterschiedlichste Förderungen für den Kauf und die professionelle Montage von Elektro-Ladesäulen auf deinem Grundstück. Hier fördern Städte ebenso wie die Bundesländer oder Energieversorger.

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