Weihnachtsbeleuchtung außen

Alle Jahre wieder sorgt sie bereits in den Wochen vor Heiligabend für ganz besondere Highlights und Akzente: Eine schicke Weihnachtsbeleuchtung gehört zur besinnlichen Jahreszeit für viele einfach dazu – und zwar sowohl draußen als auch im Haus. Damit du bei der Auswahl und Installation deiner persönlichen Lichtfestspiele keine böse Überraschung erlebst, solltest du ein paar wichtige Dinge beachten, wie du im Folgenden lesen wirst. Außerdem verraten wir dir, mit welchen dekorativen Beleuchtungsmöglichkeiten du ganz besondere Akzente setzt.

Safe Christmas: Bei Weihnachtsbeleuchtung geht Sicherheit vor.

Du stehst auf Schnäppchenpreis-Artikel vom Elektromarkt-Wühltisch oder auf Online-Angebote? Dann musst du beim Thema Weihnachtsbeleuchtung besonders vorsichtig sein. Ganz egal, ob du deine Fenster, den Balkon oder den Garten im Lichterglanz erstrahlen lassen möchtest – schau genau hin, was du kaufst, denn: Billige Lichterketten, Sternenkränze und Co. weisen oft gravierende, manchmal sogar lebensgefährliche Sicherheitsmängel auf. Im harmlosesten Fall gibt die Schnäppchen-Weihnachtsbeleuchtung dann lediglich schnell den Geist auf und muss entsorgt werden. Es kann aber auch zu gefährlichen Stromschlägen kommen – vor allem, wenn am Material gespart wurde. Die häufigsten Ursachen für Stromschläge durch die Weihnachtsbeleuchtung sind:

  • schlechte Isolierung,
  • falsche Stecker,
  • sich lösende Leitungen,
  • porös gewordene Plastikverkleidungen.
Achte beim Einkauf der Weihnachtsbeleuchtung unbedingt auf die Qualität der Ware.

Deshalb gilt: Wenn du eine Weihnachtsbeleuchtung für außen planst – ganz egal, ob auf dem Balkon, im Garten, auf dem Dach oder vielleicht sogar an einem großen Baum –, dann achte unbedingt darauf, dass alle Leuchtelemente mit folgenden Symbolen gekennzeichnet sind:

  • Dreieck mit Tropfen = spritzwassergeschützt,
  • Quadrat mit Tropfen = regenwassergeschützt,
  • Kürzel IP 144 = Witterungsbeständigkeit bei Schnee und Regen.
Das Dreieck für „spritzwasser-“ und Quadrat für „regenwassergeschützt“.

Bei Billigprodukten, die oft nicht den deutschen Sicherheitsbestimmungen entsprechen, besteht außerdem die Gefahr, dass sich die verwendeten Leuchtmittel stark erhitzen. Sind die Lichterketten dann noch in der Nähe von leicht entflammbaren Materialien angebracht, kann so schnell ein Feuer entstehen.

Ein kurzer Blick auf die Verpackung verschafft dir Klarheit: Ist sie auf Deutsch beschriftet – Name und Adresse des Herstellers sind klar gekennzeichnet und du findest dort das GS-Siegel (Geprüfte Sicherheit) ist das ein klares Zeichen für eine sichere Weihnachtsbeleuchtung. Achtung! Die CE-Kennzeichnung (Communauté Européenne) gilt nicht als offizielles Prüfsiegel, sondern bedeutet lediglich, dass der Hersteller sich (nach eigenen Angaben) bei der Produktion an die Sicherheitsvorschriften gehalten hat.

Strom sparen beim Weihnachtslichtermeer: Aber richtig!

So ein vorweihnachtliches Lichtermeer ist zweifellos wunderschön anzuschauen und bringt die Augen von kleinen und großen Kindern zum Leuchten. Leider sind die zusätzlichen Stromkosten, die durch eine Weihnachtsbeleuchtung entstehen können, nicht ohne. Ein Beispiel gefällig? In sechs Wochen verbraucht eine Lichterkette mit herkömmlichen Glühlampen laut der Deutschen Energie-Agentur (dena) Strom für rund 33 Euro. Einen effizienten Kühlschrank könne man damit ein ganzes Jahr betreiben, so die dena.

Deutlich sparen kannst du, wenn du auf Weihnachtsbeleuchtung mit LED-Leuchtmitteln setzt: Sie brennen nicht so schnell durch und verbrauchen viel weniger Strom, weil sie nicht so viel Hitze entwickeln. Bei einigen Modellen ist der Stromverbrauch bis zu 90 Prozent geringer als bei herkömmlichen Glühbirnen. Und dabei musst du für LED-Lichter inzwischen nicht einmal viel mehr ausgeben als für normale Leuchtmittel. Auch in Sachen Langlebigkeit sind LEDs unschlagbar: Eine LED-Lichterkette hält bis zu 100-mal länger durch als Modelle mit anderen Leuchtmitteln. Selbst das von vielen als zu kalt empfundene Licht der LED-Technik ist heute kein Thema mehr. Längst gibt es LED-Weihnachtsbeleuchtung auch in warmen Lichttönen.

Sparen mit LED – auch zu Weihnachten.

Ein weiterer Trick, um deine Weihnachts-Stromrechnung in Grenzen zu halten: Kauf dir Solar-Weihnachtsbeleuchtung. Lichterketten und Co., die ihre Energie über Solarzellen beziehen, verbrauchen logischerweise keinen Strom – eignen sich aber wiederum nur für den Außenbereich oder andere Orte, wo sie ausreichend Tageslicht speichern können.

Auch der Kauf einer Zeitschaltuhr ist empfehlenswert. Denn so kannst du deine Weihnachtsbeleuchtung gezielt erst dann erstrahlen lassen, wenn sie auch wirklich zur Geltung kommt – nämlich pünktlich zur Dämmerung. Und rechtzeitig zur Schlafenszeit der Nachbarn stellt sich der Zauber auch wieder aus, ohne dass du jeden Abend selbst dran denken musst. So hast du keinen Stress und sparst zudem ebenfalls unnötige Stromkosten.

Mit einer Zeitschaltuhr hast du die Kontrolle über deine Weihnachtsbeleuchtung.

Einen Rechner, mit dem du den Stromverbrauch und somit auch die zu erwartenden Stromkosten für deine Weihnachtsbeleuchtung abschätzen kannst, findest du hier.

Achtung, fertig, Licht! Ab wann darf es offiziell glitzern?

Auch wenn du vielleicht zu den richtig großen Lichtshow-Fans zählst, die am liebsten bereits im Oktober loslegen würden: Bis heute gilt die Regelung, dass Weihnachtsbeleuchtung im Allgemeinen erst nach dem Totensonntag eingeschaltet wird. Dabei handelt es sich um den letzten Sonntag vor dem ersten Advent. Dazu für dich als Hintergrund-Info: Der Totensonntag, der um 1816 von König Friedrich-Wilhelm III. von Preußen eingeführt wurde, soll den Toten gedenken und zudem daran erinnern, dass unsere Lebenszeit begrenzt ist. Erst nach diesem Tag beginnt deshalb die Adventszeit und somit auch die der Weihnachtsbeleuchtung. Auch die meisten Weihnachtsmärkte öffnen erst nach dem Totensonntag.

Die erste Weihnachtsbeleuchtung der Geschichte.

Die erste elektrische Weihnachtsbeleuchtung geht auf das Konto von Thomas Edison. Der US-Erfinder stellte im Jahr 1880 seine Christbaumbeleuchtung draußen vor seinem Labor aus, damit sich die Passanten an dem Lichterglanz erfreuen konnten. Zwei Jahre später erfand Edward Johnson die elektrisch betriebene Lichterkette für die Weihnachtszeit, die aus rund 80 kleinen Glühbirnen bestand. Die kommerzielle Produktion dieser Lichterketten startete im Jahr 1890.

Weihnachtsmärkte starten meist nach dem letzten Sonntag vor der Adventszeit.

Bloß kein Nachbarschaftsstreit wegen Weihnachtsbeleuchtung.

Auch bei der Weihnachtsbeleuchtung musst du die gesetzlichen Ruhezeiten einhalten. Das heißt: Spätestens um 22 Uhr ist Schluss. Das gilt vor allem dann, wenn du in einem Mietshaus mit mehreren Parteien wohnst und mit deiner Weihnachtsbeleuchtung Geräusche verbunden sind – wie zum Beispiel Weihnachtslieder, ein singender Weihnachtsmann oder Rentier-Glöckchen. Generell ist es auch empfehlenswert, dass du dich mit deinen Nachbarn kurz absprichst. Vor allem, wenn du außen eine besonders opulente Weihnachtsbeleuchtung planst, die den halben Stadtteil unterhalten könnte.

Mehr als ein leuchtendes Beispiel: Beleuchtungs-Inspirationen.

Die klassische Lichterkette für innen und außen ist schön und gut. Aber was empfiehlt sich, wenn du es etwas ausgefallener magst? Hier ein paar Tipps:

  • Immer beliebter werden Leuchtstäbe, die in den Boden gesteckt werden und insbesondere an kleinen Hecken, Büschen, Wegen oder Zäunen echte Hingucker sind. Es gibt sie in vielen verschiedenen Formen, zum Beispiel als Eiszapfen, mit Sternen oder Weihnachtsbäume.
Kleine Weihnachtsbäume am Wegesrand.
  • In den USA schon seit Längerem der Hit: die Laser-Weihnachtsbeleuchtung. Sie ist perfekt geeignet, wenn du keine Lust oder keine Zeit hast, dein Zuhause mit vielen Lichterketten und sonstigen Elementen zu dekorieren. Mit dem Laserbeamer kannst du Hauswände, Bäume oder Büsche nicht nur in ein Sternenmeer verwandeln oder Schneeflocken über sie tanzen lassen. Die Muster und Möglichkeiten sind noch weitaus vielfältiger. Auch das Zusammenstellen deiner ganz persönlichen Lightshow ist mithilfe eines Laserstrahlers kein Problem.
  • Wer im Rahmen der Weihnachtsbeleuchtung keine Lust auf Kabelsalat hat, der kann es mit einer kabellosen Lichterkette Hier stecken in jeder einzelnen Kerze Batterien – ein Stromanschluss ist also nicht nötig. Das Ein- und Ausschalten funktioniert bequem per Fernbedienung.

Kleiner Zusatztipp: Achte vor allem bei Outdoor-Weihnachtsbeleuchtung auf warmweißes Licht. Dadurch erzeugst du eine besonders behagliche und gemütliche Atmosphäre. Zu viele verschiedene und grelle Farben wirken dagegen schnell kitschig und anstrengend.

Yello wünscht dir viel Spaß beim Zusammenstellen deiner ganz persönlichen Christmas-Lightshow! An den Bewohnern von Stenkelfeld solltest du dir dabei allerdings lieber kein Beispiel nehmen. Warum? Das hörst du hier.

Eine halbe Million Weihnachtslichter.

Eine der wohl spektakulärsten Weihnachtsbeleuchtungen Deutschlands findet sich im niedersächsischen Calle. Die hier ansässige Familie Vogt entdeckte ihre Leidenschaft für die ganz große Weihnachtslichtershow im Jahr 1999: Nach einer USA-Reise waren die Koffer mit diversen Lichterketten gefüllt. Anfangs schmückten sie nur ein paar Sträucher im Garten mit den Lämpchen. Doch spätestens 2008 hatte Rolf Vogt das Deko-Fieber gepackt: 300.000 Lichter zierten in diesem Jahr das Haus. 2016 waren es schon mehr als eine halbe Million. Stromkosten allein für den Monat Dezember: rund 3.000 Euro! Kosten, die Vogt mit Erlösen aus Glühweinstand und Imbisswagen allerdings locker decken kann. Denn jedes Jahr lockt das Haus Tausende Gäste an…

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