WhatsApp: So aktivierst du den Dark Mode.

Mit Spannung erwartet, jetzt endlich da: der Dark Mode für WhatsApp ist nun in der finalen Version für iOS und Android vorhanden. Wir erklären dir, was es mit dem Modus auf sich hat und wie du ihn nutzen kannst. Außerdem checken wir, ob das Feature wirklich so gut für deine Augen und den Akku deines Handys ist, wie oft behauptet wird.

Der Dark Mode – schon gehört?

Der Dunkelmodus liegt voll im Trend. Mehr und mehr Betriebssysteme und Apps bieten ihn an, beispielsweise die Systeme Android 9 bzw. 10 für Android-Geräte oder iOS 13 für iPhones und iPads. Twitter, Outlook und seit Kurzem auch Instagram gehören zu den Apps mit zusätzlicher abgedunkelter Variante. Was ist besonders an dem Feature? Wie der Name schon sagt, ist der Dark Mode dunkler als die „normale“ Darstellung auf dem Display. Statt weiß, grell und hell wird der Hintergrund dunkel dargestellt. Und die Schrift wird weiß statt schwarz – also genau umgekehrt zu der bislang üblichen Darstellung. Das soll die Augen schonen und den Akku des Geräts weniger belasten.

Von der Beta-Version zum finalen Feature.

Wer abends im Bett gerne noch WhatsApp-Nachrichten ins Smartphone tippt, kennt das Problem: Das helle Design der App kann die Augen in dunkler Umgebung ziemlich anstrengen. Daher tüftelte man bei WhatsApp bereits früh an einem Dark-Mode-Feature. Erstmals verfügbar war es in der Beta-Version 2.20.13 der Android-App. Nun hat es das Feature in die regulären WhatsApp-Varianten unter iOS und Android. Geschafft.

Hände halten ein Smartphone bei Nacht.
Im Dunkeln kann die Display-Helligkeit ein Problem für die Augen sein.

Schritt für Schritt: So aktivierst du das Feature.

Die Aktivierung des Dark Modes ist denkbar einfach. Hier die Schritt-für-Schritt-Anleitung:

  • Gehe in der App zum Menüpunkt „Einstellungen“ (über das Drei-Punkte-Icon).
  • Klicke auf den Punkt „Chats“.
  • Tippe auf den Unterpunkt „Design“.
  • Dort stellst du das Design einfach auf „Dunkel“ um.

Noch ein Tipp: Solltest du beim Testen merken, dass „Dunkel“ ganz und gar nicht dein Fall ist, kannst du den Modus einfach wieder deaktivieren. Wähle dazu im gerade beschriebenen Unterpunkt „Design“ die Option „Hell“ aus. Anschließend verwendet WhatsApp statt des Dark Modes wieder das bekannte, helle Farbschema.

Gut für Augen und Akku?

Es heißt: Der Dark Mode kann Augen und Akku entlasten. Das gilt aber nur unter bestimmten Bedingungen. Welche das sind, erklären wir dir.

Damit die Augen dank des dunklen Modus nicht so schnell ermüden, ist es wichtig, dass die Umgebung ebenfalls dunkel ist. Verwendest du ihn hingegen im Hellen, kann dies sogar nachteilige Effekte haben. Ob Dark Mode oder normale Darstellung – für deine Augen ist es generell von Vorteil, öfter eine Bildschirmpause einzulegen. Denn aufgrund der dauerhaft kurzen Distanz zum Display können die Augen austrocknen oder irritiert sein. Um sie bestmöglich zu entspannen, solltest du daher immer mal wieder ein Objekt in der Ferne anschauen.

Und wie sieht’s aus mit Stromsparen dank Dark Mode? Die Rechnung erscheint einfach: Der Modus ist weniger hell, daher zieht er weniger Energie aus dem Akku. So weit, so gut. Dieser Effekt lässt sich jedoch nur für Smartphones mit OLED-Display attestieren. Bei dieser Display-Art sind bei einem schwarzen Hintergrund die betreffenden Pixel einfach ausgeschaltet. Dementsprechend benötigt das Gerät im Dark Mode auch weniger Energie. Bei einem Handy mit LCD-Display ist hingegen jedes Pixel beleuchtet – und zwar unabhängig davon, wie hell es ist. Also verbraucht das Smartphone stets dieselbe Strommenge. Das dunkle Design hilft hier beim Sparen leider nicht weiter.

Nachhaltigkeit

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Der Dark Mode kann den Akku deines Smartphones entlasten, wenn es ein OLED-Display hat. Für alle, die gerne noch mehr Strom sparen wollen (oder ein Gerät mit LCD-Display besitzen), haben wir weitere Tipps: Beispielsweise lohnt es sich, stets alle Apps zu beenden, die du gerade nicht benutzt. Sonst laufen sie im Hintergrund weiter und „fressen“ Energie. Gleiches gilt für WLAN und Bluetooth. Sogar Ladegeräte verbrauchen Strom, selbst wenn sie nicht verwendet werden, aber noch in der Steckdose stecken. Daher immer raus damit! Zuletzt zum Display, dem größten „Stromverschwender“ im Handy. Es muss nicht immer in maximaler Leuchtkraft erstrahlen. Wer hier – je nach Umgebungshelligkeit – etwas nach unten regelt, kommt mit einer Akkuladung deutlich weiter.

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