Bislang profitierten Photovoltaikanlagen-Betreiber 20 Jahre lang von der gesetzlich festgelegten Einspeisevergütung nach dem Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG). Für die ersten Solaranlagen endet diese 20 Jahre garantierte Einspeisevergütung bald.

Viele Solar-Pioniere der ersten Stunde fragen sich jetzt, wie ihre Solaranlage auch nach dem Ende der gesetzlich garantierten Einspeisevergütung wirtschaftlich bleibt. Wenn auch du zu diesen Pionieren zählst, dann haben wir genau das Richtige für dich: Wir zeigen dir, wie du deine Photovoltaikanlage auch in Zukunft effizient weiterbetreiben kannst.

Was ist die EEG-Vergütung und wann endet diese?

Der Bundestag hat im Jahr 2000 das Gesetz zur Förderung der Erneuerbaren Energien (EEG) beschlossen mit dem Ziel, die Energiewende zu fördern und erneuerbare Energien wie Photovoltaik oder Windkraft stärker auszubauen. Im Bereich Solar sieht das EEG eine fixe Vergütung für die Einspeisung von Photovoltaikstrom in das öffentliche Stromnetz vor – und das über 20 Jahre hinweg. Am 31.12.2020 endet diese fixe Einspeisevergütung für die ersten Solaranlagen.

Wann läuft die EEG-Vergütung meiner Anlage ab?

Der Vergütungsanspruch des überschüssigen Solarstroms, der ins Netz eingespeist wird, läuft nach 20 Kalenderjahren aus – zuzüglich des Jahres der Inbetriebnahme. Ein Beispiel dafür: Wenn deine Photovoltaikanlage vor dem 31.12.2000 in Betrieb gesetzt wurde, endet die EEG-Vergütung für dich am 31.12.2020. Wenn deine Solaranlage am 03.02.2003 in Betrieb genommen wurde, läuft die Förderung am 31.12.2023 aus.

Worauf muss ich mich nach dem Auslaufen der Einspeisevergütung einstellen?

Mit dem Ende der Einspeisevergütung, endet auch die Regelung zur Stromabnahme mit deinem Netzbetreiber. Damit ergeben sich die Optionen, deinen Solarstrom selbst zu nutzen oder einen sogenannten Stromabnahmevertrag für die Einspeisung der Überschussenergie mit deinem Netzbetreiber abzuschließen. Auf politischer Ebene sind zur Zeit unterschiedliche Möglichkeiten für eine Anschlusslösung in Diskussion; eine finale Entscheidung steht aber noch aus.

Derzeit eine Option: Die „Sonstige Direktvermarktung“. Du als Anlagenbetreiber erhältst in etwa den Börsenstrompreis für Solarstrom, aber davon werden noch Vermarktungskosten deines Netzbetreibers abgezogen. Dabei erhalten Anlagenbetreiber den Marktwert Solar. Wie und in welchen Zeiträumen die Überschusseinspeisung für kleinere Anlagen geregelt werden soll, befindet sich immer noch in der politischen Diskussio – auch wenn gerade dieser Punkt eine zentrale Rolle für die Wirtschaftlichkeit der Anlage spielt.

Ohne eine vertragliche Regelung zur Abnahme deines Solarstroms mit dem Netzbetreiber, müsste die Solaranlage möglicherweise abgeschaltet werden, da eine ungeregelte Einspeisung gesetzlich nicht zulässig ist. Dafür hat der Yello Partner und Solarexperte SENEC genau die richtige Lösung: Bei SENEC kannst du die Daten deiner Altanlage eingeben und bekommst verschiedene Handlungsoptionen für den Weiterbetrieb deiner Anlage.

SENEC Online Anlagen Check.

Du suchst nach einer Lösung, wie es nach dem Auslaufen der EEG weitergeht?

Mache den Online Anlagen Check bei den Solar-Experten von SENEC, um herauszufinden, welche Lösung für dich am besten geeignet ist.

  • Individuelle Leistungsberechnung des Zustands deiner jetzigen Anlage
  • Darstellung deiner möglichen Handlungsoptionen für die Zeit nach der Einspeisevergütung

Was kann ich tun, wenn meine Einspeisevergütung ausläuft?

Wenn deine Photovoltaikanlage ausgefördert ist, hast du mehrere Möglichkeiten wie du mit deiner Solaranlage und der Nutzung des Solarstroms weiter verfahren kannst:

  1. Solarstrom weiterhin ins Stromnetz einspeisen
  2. Solarstrom für den Eigenverbrauch nutzen
  3. Solaranlage austauschen oder nachrüsten
  4. Solarstrom direkt vermarkten

Offen sind allerdings noch die genauen politischen Entscheidungen für die Nutzung von selbst erzeugtem Strom sowie die Einspeisung von überschüssigem Solarstrom in das öffentliche Netz. Wir halten dich dazu auf dem Laufenden und stellen sicher, dass du garantiert die beste Anschlusslösung für dich findest.

1. Weiterhin in das Stromnetz einspeisen.

Wenn deine EEG-Förderung für die Solaranlage ausläuft, kannst du den Strom zwar weiterhin in das öffentliche Stromnetz einspeisen, erhältst jedoch von deinem Netzbetreiber zunächst keine Vergütung mehr.

2. Auf Eigenverbrauch umrüsten und sparen.

Wenn du deine Photovoltaikanlage auf Eigenverbrauch umstellst, kannst du je nach den Gegebenheiten bei dir vor Ort ca. 15 bis 30 % deiner Stromkosten einsparen. Die Ersparnis hängt dabei von der erzeugten Solarstrommenge, sowie deinem eigenen Stromverbrauch ab. Vermutlich wirst du dein Stromverbrauchsverhalten etwas ändern müssen, um möglichst viel strom selber zu verbrauchen; zum Beispiel in dem du elektrische Haushaltsgeräte wie Spülmaschine, Waschmaschine und Trockner nun bevorzugt tagsüber einschaltest. Über die Nachrüstung eines Speichers kannst du deinen Eigenverbrauch sogar auf bis zu 70 % erhöhen.

3. Austausch oder Nachrüstung deiner Anlage.

Für den Fall, dass deine bisherige PV-Anlage deinen jetzigen oder zukünftigen Strombedarf nicht deckt, kannst du auch eine bedarfsgerechte, modernere Solaranlage bei SENEC kaufen oder bei Yello mieten. In manchen Fällen lohnt sich die Umrüstung auf Eigenverbrauch inkl. Speicher und Cloud – ein Service, den ebenfalls unser Partner SENEC anbietet.

4. Sonstige Direktvermarktung.

Wenn du eine sehr große Solaranlage über 30 kWp besitzt, kommt eine Direktvermarktung deines Stroms an der Strombörse in Frage. Hier wird der erneuerbar produzierte Strom gleichberechtigt neben konventionell erzeugtem Strom gehandelt und zum gleichen Marktpreis verkauft. Die Strombörsenerlöse werden vom Direktvermarkter an dich überwiesen und die Marktprämie wird, (inkl. eingepreiste Managementprämie), vom Verteilnetzbetreiber ausgezahlt. Die Summe aus Börsenerlös und Marktprämie entspricht dabei mindestens der Höhe der fixen Einspeisevergütung.

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