Der weltweite Energiebedarf steigt immer weiter an. Gleichzeitig ist ein Ende der fossilen Ressourcen abzusehen. Regenerative Quellen wie die Solarenergie gewinnen daher mehr und mehr an Bedeutung. Sie gelten als zukunftsträchtige Alternative im Energiemix von morgen. Egal ob für Strom oder Wärme – Solarenergie können sich Eigenheimbesitzer ganz einfach mit einer Solaranlage zu Nutze machen.

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Was ist Solarenergie?

Als Solarenergie, auch Sonnenenergie, wird die Energie der Sonnenstrahlung bezeichnet. Ihr besonderes Merkmal: Sie lässt sich vom Menschen vielfältig nutzen. Solarzellen in Photovoltaikanlagen, solarthermischen Kraftwerken oder Sonnenkollektoren wandeln Sonnenenergie direkt in Strom oder Wärme um. Das spart fossile Brennstoffe ein und reduziert den Ausstoß von CO2. Damit zählt Solarenergie zu den umweltfreundlichsten Energieressourcen überhaupt.

Übrigens: Die Erdoberfläche wird eigentlich nur von einem Bruchteil der Solarenergie erreicht. Je nach Region sind das 0,114 bis 0,268 kW pro Quadratmeter. Zum Vergleich: An der Grenze zur Erdatmosphäre ist die Intensität mit 1,367 kW deutlich höher. Bevor Solarenergie auf die Erde trifft, wird der Großteil bereits absorbiert. Trotzdem reicht die Intensität auf der Erde aus, um Sonnenenergie in den unterschiedlichsten Bereichen der Energieversorgung zu nutzen. Die Menge, die täglich die Erde erreicht, ist 5.000 Mal höher als der komplette Tagesenergiebedarf der Weltbevölkerung.

Warum Solarenergie?

Ob Ressourcenknappheit, steigende Energiepreise oder negative Ökobilanz – konventionelle Technologien zur Stromerzeugung stehen in der Kritik. Kein Wunder also, dass Alternativen wie die Solarenergie immer weiter auf dem Vormarsch sind. Sie punkten genau da, wo fossile Brennstoffe an ihre Grenzen kommen.

Im Gegensatz zu Öl, Kohle oder Gas ist die Sonne als Energielieferant nicht nur weltweit, sondern auch unbegrenzt verfügbar. Darüber hinaus kann Solarstrom dezentral – also direkt dort wo Energie benötigt wird – erzeugt werden. Dadurch entfallen lange Transportwege und damit verbundene Energieverluste. Ein weiterer Vorteil: Bei der Gewinnung von Strom aus Solarenergie entsteht weder Feinstaub noch CO2. Klimaschäden werden so entscheidend reduziert.

Aber nicht nur die Umwelt, auch Sie als Verbraucher profitieren von Solarenergie. So können Sie mit einer effizienten Solaranlage Ihre monatlichen Stromkosten dauerhaft senken. Die Unabhängigkeit von konventionellen Energieträgern schützt zusätzlich vor steigenden Stromkosten und Preisschwankungen bei den Brennstoffen. Nebenbei steigert eine Solaranlage den Wert Ihrer Immobilie und damit die Attraktivität für potenzielle Käufer.

Illustration Geldscheine und Münzen

Tipp.

Von einer satten Rendite über mehr Unabhängigkeit bis zur Wertsteigerung Ihrer Immobilie – Solaranlagen bieten jede Menge Vorzüge. Yello informiert Sie über die sechs größten Vorteile für Eigenheimbesitzer und Umwelt.

Wie funktioniert Solarenergie?

Solarenergie lässt sich auf vielfältige Art und Weise nutzen. Je nach Anwendung unterscheidet sich dabei die Funktionsweise. Bei Photovoltaikanlagen treffen die Sonnenstrahlen direkt auf Solarmodule. Die dort befindlichen Solarzellen wandeln das Sonnenlicht in elektrischen Strom um. Ein Halbleiter, der meist aus Silizium besteht, nutzt den photovoltaischen Effekt. Unter dem Einfluss von Licht (Photonen) entstehen freie Ladungen, die als Elektronen über einen elektrischen Leiter abfließen. Der dabei entstehende Gleichstrom kann unmittelbar für den Betrieb elektrischer Geräte genutzt oder wahlweise in Batterien eingespeichert werden.

Weit verbreitet sind netzgekoppelte Solarstromanlagen. Sie können Strom, der nicht direkt genutzt wird, ins öffentliche Netz einspeisen. Der erzeugte Gleichstrom wird dabei zunächst vom Wechselrichter in netzkonformen Wechselstrom umgewandelt. Anschließend ist er für den Endverbraucher nutzbar.

Wo wird Solarenergie genutzt?

Solarenergie wird vor allem für zwei Formen der Energiegewinnung genutzt. Neben der Erzeugung von Strom (Photovoltaik) zählt dazu auch die Erzeugung von Wärme (Solarthermie). Um die Sonneneinstrahlung effizient zu nutzen, kommen in beiden Fällen spezielle Kollektoren zum Einsatz. Photovoltaikanlagen bestehen in der Regel entweder aus monokristallinen bzw. polykristallinen Modulen oder großflächigeren Dünnschichtmodulen. Anlagen zur Solarthermie arbeiten mit Flachkollektoren oder Vakuumröhrenkollektoren.

Neben der technischen Ausstattung unterscheiden sich beide Formen im Umgang mit der Sonnenenergie. Photovoltaikanlagen wandeln die Sonnenenergie in elektrischen Strom um. Dieser kann dann für den Haushalt verwendet oder aber in das öffentliche Stromnetz eingespeist werden. Bei der Solarthermie wird die Sonnenenergie dagegen in Wärme umgewandelt. Damit können Sie beispielsweise Ihr Brauchwasser erwärmen oder Ihre Heizung unterstützen. Während sich Solarthermieanlagen auf die Bereitstellung von Wärme beschränken, können Sie Photovoltaikanlagen mit speziellen Zusatzsystemen ausstatten. So können Sie Photovoltaikanlagen um die Vorteile einer Solarthermieanlage erweitern.

Solarenergie effektiv speichern.

Solarenergie wird vor allem dann erzeugt, wenn die Sonne scheint. An bewölkten Tagen ist die Produktion zwar immer noch möglich, aber insgesamt geringer. Denn die Intensität ist abhängig von der Sonneneinstrahlung und unterliegt tages- und jahreszeitlichen Schwankungen. Um eine konstante Energieversorgung zu gewährleisten, haben sich Stromspeicher etabliert. Sie speichern überschüssigen Strom vom Tag und stellen ihn dann bereit, wenn Sie ihn wirklich brauchen.

Eine integrierte Steuerungseinheit regelt, wie viel Strom eingespeichert werden soll. Dabei wird zunächst geprüft, ob der Strom aktuell benötigt wird. Ist das nicht der Fall, wird der Solarstrom eingespeichert. Ist auch der Speicher irgendwann nicht mehr aufnahmefähig, wird der überschüssig erzeugte Strom ins Netz geleitet.

Solarenergie in Deutschland.

Der Anteil der Photovoltaik an der Stromversorgung in Deutschland steigt stetig an. Aktuell liefern mehr als 1,6 Millionen Solaranlagen ca. 6,6 Prozent des benötigten Stroms hierzulande. Insgesamt werden knapp 40 Milliarden Kilowattstunden Strom aus Solarenergie ins Stromnetz eingespeist. Alleine im Juli 2018 wurden 6,7 Milliarden Kilowattstunden durch Solarenergie erzeugt, was einem Anteil von 15 Prozent an der Gesamtstromerzeugung entsprach - Rekord!

Sonnenernte Juli 2018 in Deutschland

Quelle: BSW-Solar (www.solarwirtschaft.de)

Darüber hinaus startete die Bundesregierung bereits vor 20 Jahren eine umfassende Solarförderung, um den Einsatz erneuerbarer Energien weiter voranzutreiben. So konnten bereits zahlreiche Privatbesitzer von lukrativen Vergütungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) profitieren. Sobald Sie Solarstrom ins öffentliche Stromnetz einspeisen, erhalten Sie eine in kWp gestaffelte Einspeisevergütung. Daneben existieren noch weitere Fördermöglichkeiten. Besonders attraktiv ist dabei die Förderung der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Diese fördert Sie bei der Finanzierung einer Photovoltaikanlage mit unterschiedlichen Krediten.

Illustration Portemonnaie

Tipp.

Wer seinen eigenen Strom mit einer Solaranlage erzeugen möchte, muss nicht zwingend auf einen Schlag viel Geld investieren oder einen Kredit aufnehmen. Mit einer Solaranlagen zur Pacht von Yello zahlen Sie lediglich eine fixierte, monatliche Pachtrate, mit denen Sie die Investitionskosten gering und planbar halten.

Photovoltaik in Deutschland.

Photovoltaik gehört, laut einer wissenschaftlichen Studie, zu den günstigsten Technologien zur Stromproduktion in Deutschland.

Alles über Solarzellen.

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Fragen und Antworten.

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Der Unterschied ist klein, aber fein. Bei einer Miete, z.B. für ein Auto oder eine Wohnung, zahlen Sie einen vereinbarten Betrag und können im Gegenzug das Auto fahren oder in der Wohnung leben. Bei einer Pacht zahlen sie ebenfalls einen vereinbarten Betrag für die Nutzung einer Sache, beispielsweise eines Ladenlokals oder eines Feldes, können aber die Erträge, die Sie erwirtschaften, behalten.
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