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Förderung bei Wärmestrom.

Warum wird Wärmestrom gefördert?

Wenn Sie Ihre Heizung sanieren lassen oder in Ihrem Neubau auf den Einbau einer energieeffizienten Heiztechnik setzen, tragen Sie ganz besonders dazu bei, dass der CO₂-Ausstoß massiv gesenkt wird. Darum werden solche Maßnahmen staatlich gefördert.

Wer fördert?

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie; Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) im Rahmen des Marktanreizprogramms (MAP) und die KfW-Bank. Weitere Informationen zur Förderung finden Sie auf den Seiten des BAFA und der KfW-Bank

Wer wird gefördert?

Privatpersonen bzw. Hauseigentümer im Rahmen eines Neubaus oder Sanierung können eine Förderung beantragen.

Was wird gefördert?

Gefördert werden die Optimierung oder Ersatz sowie der Einbau einer Heiztechnik zugunsten der erneuerbaren Energien: In diesem Fall die Wärmepumpe. Elektrospeicherheizungen hingegen gelten eher als ineffiziente Altanlage – da die CO₂-Last sehr hoch ist.

Welche Wärmepumpen werden nicht gefördert?

Die Art Wärmepumpen, welche die erzeugte Wärme direkt an die Luft übertragen, und solche zur ausschließlichen Warmwasserbereitung (Warm- bzw. Brauchwasserwärmepumpen) sind von der Förderung ausgeschlossen.

Prüfen Sie, ob Sie die Voraussetzung für eine mögliche Förderungsmaßnahme erfüllen!

Sie haben eine effiziente Wärmepumpe bis einschließlich 100 Kilowatt Nennwärmeleistung zur:

  • Kombinierten Warmwasserbereitung und Raumheizung von Gebäuden.
  • Raumheizung von Gebäuden, wenn die Warmwasserbereitung des Gebäudes zu einem wesentlichen Teil durch andere erneuerbare Energien erfolgt.
  • Raumheizung von Nichtwohngebäuden.
  • Bereitstellung von Prozesswärme.
  • Bereitstellung von Wärme für Wärmenetze.
    Zusatzvoraussetzung bei Sanierung: Ihre Heizanlage muss bereits mindestens 2 Jahre installiert gewesen sein.

Voraussetzung erfüllt? Dann sind sie berechtigt, die Förderungsmaßnahme zu beantragen, die auf Sie zutrifft.

Förderung bei Sanierung bestehender Heizanlagen.

Basisförderung bei Sanierung: Elektrische Wärmepumpe.

Wärmequelle Luft:
60 Euro je Kilowatt installierter Nennwärmeleistung, mindestens jedoch:

  • 2.250 Euro je Anlage bei leistungsgeregelten und/oder monovalenten Wärmepumpen.
  • 1.950 Euro je Anlage bei allen sonstigen elektrischen Wärmepumpen mit der Wärmequelle Luft.

Wärmequelle Erde und Wasser:
150 Euro je Kilowatt installierter Nennwärmeleistung, mindestens jedoch:

  • 6.750 Euro je Anlage bei allen Wärmepumpen mit den Wärmequellen Erdwärme oder Wasser.
  • 6.000 Euro je Anlage bei allen Wärmepumpen mit der Wärmequelle Erdwärme, bei gleichzeitiger Erdsondenbohrung.

Alle Wärmequellen.
150 Euro je Kilowatt installierter Nennwärmeleistung, mindestens jedoch: 6.750 Euro je Anlage.

Innovationsförderung bei Sanierung: Elektrische Wärmepumpe.

Wärmequelle Luft:
60 Euro je Kilowatt installierter Nennwärmeleistung, mindestens jedoch:

  • 2.250 Euro je Anlage bei leistungsgeregelten und/oder monovalenten Wärmepumpen.
  • 1.950 Euro je Anlage bei allen sonstigen elektrischen Wärmepumpen mit der Wärmequelle Luft.

Wärmequelle Erde und Wasser:
150 Euro je Kilowatt installierter Nennwärmeleistung, mindestens jedoch:

  • 6.750 Euro je Anlage bei allen Wärmepumpen mit den Wärmequellen Erdwärme oder Wasser.
  • 6.000 Euro je Anlage bei allen Wärmepumpen mit der Wärmequelle Erdwärme, bei gleichzeitiger Erdsondenbohrung.

Alle Wärmequellen.
150 Euro je Kilowatt installierter Nennwärmeleistung, mindestens jedoch: 6.750 Euro je Anlage.

Zusatzförderung bei Sanierung und Neubau.

Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE).
Für die Ersetzung bzw. solarthermische Modernisierung einer besonders ineffizienten Altanlage erhalten Sie einen Betrag von 20 % des im Rahmen des Marktanzreizprogramms für die Installation der neuen Anlage bewilligten Gesamtförderbetrags (ohne Zusatzförderung für gleichzeitig durchgeführte Optimierungsmaßnahmen – „Optimierungsbonus“).

Einen einmaligen Investitionszuschuss von 600 Euro erhalten Sie zudem für die Umsetzung aller erforderlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz am Heizungssystem.

Die Zusatzförderung nach dem APEE ist nicht kumulierbar mit dem Optimierungsbonus nach dem Marktanzreizprogramm.

Kombinationsbonus bei effizienten WP.
500 Euro je Anlagenkombination ist möglich bei:

  • Gleichzeitiger Errichtung einer förderfähigen Solarthermie- oder Biomasseanlage.
  • Gleichzeitiger Errichtung einer nicht nach diesen Richtlinien förderfähigen Solarkollektoranlage.

Gebäudeeffizienzbonus (KfW).
50 % der Basisförderung kann gewährt werden, wenn die Anlage in einem effizienten Wohngebäude errichtet wird, das zum Gebäudebestand zählt.

Lastmanagementfähigkeit.
Eine Zusatzförderung von 500 Euro kann gewährt werden, wenn
die Anlage über Schnittstellen verfügt, um die Wärmepumpe netzdienlich aktivieren zu können.

Einzelmaßnahmen zur Optimierung.
Für Optimierungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der gleichzeitigen Errichtung einer Wärmepumpe kann einmalig ein Investitionszuschuss gewährt werden („Optimierungsbonus“). Der Zuschuss beträgt 10 % der förderfähigen Investitionskosten (Netto), höchstens jedoch 50 % der Basisförderung für die Wärmepumpe.

Förderung bei Heizanlagen im Neubau.

Innovationsförderung im Neubau: Elektrische Wärmepumpe.

Wärmequelle Luft:
40 Euro je Kilowatt installierter Nennwärmeleistung, mindestens jedoch:

  • 1.500 Euro je Anlage bei leistungsgeregelten und/oder monovalenten Wärmepumpen.
  • 1.300 Euro je Anlage bei allen sonstigen elektrischen Wärmepumpen mit der Wärmequelle Luft.

Wärmequelle Erde und Wasser.
100 Euro je Kilowatt installierter Nennwärmeleistung, mindestens jedoch:

  • 4.500 Euro je Anlage bei allen Wärmepumpen mit den Wärmequellen Erdwärme oder Wasser.
  • 4.000 Euro je Anlage bei allen Wärmepumpen mit der Wärmequelle Erdwärme, bei gleichzeitiger Erdsondenbohrung.

Alle Wärmequellen.
100 Euro je Kilowatt installierter Nennwärmeleistung, mindestens jedoch: 4.500 Euro je Anlage.

Zusatzförderung bei Sanierung und Neubau.

Anreizprogramm Energieeffizienz (APEE).
Für die Ersetzung bzw. solarthermische Modernisierung einer besonders ineffizienten Altanlage erhalten Sie einen Betrag von 20 % des im Rahmen des Marktanzreizprogramms für die Installation der neuen Anlage bewilligten Gesamtförderbetrags (ohne Zusatzförderung für gleichzeitig durchgeführte Optimierungsmaßnahmen – „Optimierungsbonus“).

Einen einmaligen Investitionszuschuss von 600 Euro erhalten Sie zudem für die Umsetzung aller erforderlichen Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz am Heizungssystem.

Die Zusatzförderung nach dem APEE ist nicht kumulierbar mit dem Optimierungsbonus nach dem Marktanzreizprogramm.

Kombinationsbonus bei effizienten WP.
500 Euro je Anlagenkombination ist möglich bei:

  • Gleichzeitiger Errichtung einer förderfähigen Solarthermie- oder Biomasseanlage.
  • Gleichzeitiger Errichtung einer nicht nach diesen Richtlinien förderfähigen Solarkollektoranlage.

Gebäudeeffizienzbonus (KfW).
50 % der Basisförderung kann gewährt werden, wenn die Anlage in einem effizienten Wohngebäude errichtet wird, das zum Gebäudebestand zählt.

Lastmanagementfähigkeit.
Eine Zusatzförderung von 500 Euro kann gewährt werden, wenn
die Anlage über Schnittstellen verfügt, um die Wärmepumpe netzdienlich aktivieren zu können.

Einzelmaßnahmen zur Optimierung.
Für Optimierungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der gleichzeitigen Errichtung einer Wärmepumpe kann einmalig ein Investitionszuschuss gewährt werden („Optimierungsbonus“). Der Zuschuss beträgt 10 % der förderfähigen Investitionskosten (Netto), höchstens jedoch 50 % der Basisförderung für die Wärmepumpe.

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