Damit sich das Stromspeichern lohnt, brauchst du einen flexiblen Stromtarif – also einen Tarif, bei dem der Preis nicht den ganzen Tag gleich bleibt. Ein normaler Tarif mit festem Verbrauchspreis (z.B. 30 Cent pro Kilowattstunde) ist hierfür ungeeignet. Am besten passt ein variabler oder ein dynamischer Stromtarif. Beim variablen Tarif gibt es feste Zeiten am Tag, in denen dein Strompreis günstiger ist. Der dynamische Tarif orientiert sich dagegen stündlich an den Preisen der Strombörse.
Wie entstehen die unterschiedlichen Preise? Ganz einfach: Je höher die Nachfrage und je weniger grüner Strom im Netz ist, desto teurer wird der Strom. Umgekehrt sinken die Preise, wenn viel Wind- oder Sonnenenergie verfügbar ist. Dann kann sogar zu viel Strom im Netz sein – die Folge: die Preise fallen, manchmal ins Negative. Klingt verrückt, lohnt sich aber. Denn du wirst quasi dafür bezahlt, Strom zu verbrauchen.


















