Solaranlage für den Garten – die wichtigsten Infos!

Feine Sache, so ein eigener Garten! Im Grünen relaxen und feiern ist eine der beliebtesten Freizeitaktivitäten, Gartenarbeit entspannt und ist gut für die Gesundheit. Und was eignet sich besser für die grüne Oase als grüne Energie? Vielleicht ist ja auch das Gartenhaus, in dem du Strom benötigst, gar nicht ans öffentliche Stromnetz angeschlossen? So oder so: Mit einer Solaranlage für den Garten setzt du auf eine ebenso günstige wie umweltfreundliche Stromversorgung!

Wofür benötige ich eine Solaranlage für den Garten?

Eine Anlage, die aus Sonnenenergie Strom macht, wird Photovoltaikanlage genannt – oder kurz PVA. Sie wandelt Sonnenstrahlung in elektrische Energie um, mit der du dann im Garten und im Gartenhaus elektrische Geräte betreiben kannst. Das sind beispielsweise:

  • Heizungen
  • Beleuchtungsanlagen
  • Sicherheitsanlagen
  • elektrische Geräte wie Kühlschrank, Herd, Fernseher
  • Gartenutensilien wie Rasenmäher, Teichpumpe

Aufbau der Solaranlage für den Garten.

Eine PVA besteht im Wesentlichen aus Solarmodulen, Wechselrichter, Stromzähler, Kabel und optional einem Akku zum Stromspeichern. Zentraler Bestandteil ist das Solarmodul (oder mehrere Module), in dem sich eine Reihe von Solarzellen befindet. Die Module sammeln die Sonnenenergie ein und wandeln sie in Gleichstrom um, der Wechselrichter erzeugt daraus nutzbaren Wechselstrom. Überschüssiger Strom landet im Akku. Eine solche PVA für den Garten kann gebräuchliche 230-Volt-Geräte versorgen und liefert Strom für Springbrunnen oder Teichpumpen. Die Solaranlage kann auf dem Gartenhaus montiert oder dort im Garten aufgestellt werden, wo sie nicht stört.

Mobile Solaranlagen für den Garten.

Neben den stationären Solaranlagen für den Garten sind auch mobile Varianten erhältlich. Die kannst du unter den Arm klemmen und überall mit hinnehmen. Sie sind nicht für eine dauerhafte Befestigung gedacht, sondern für den flexiblen Einsatz unterwegs. Typische Einsatzgebiete sind Camping, Wohnmobil, Trekking und Wandern – und natürlich der eigene Garten. Es gibt zwei grundsätzliche Typen.

  • Solarkoffer: Diese Variante klappst du wie einen Koffer auf und nach Benutzung wieder zu.
  • Flexible Solaranlage: Dies sind Solarmodule, die sich zusammenfalten oder zusammenrollen und bei Bedarf an Oberflächen anbringen oder ins Sonnenlicht hängen lassen.

Die Leistung dieser Geräte beträgt zwischen etwa 5 und 100 Watt.

Faltbares Solarmodul am Baum

Was kostet eine Solaranlage für den Garten?

Die Kosten für eine Solaranlage im Garten hängen natürlich eng mit deinem Bedarf zusammen. Bestenfalls deckst du deinen Strombedarf zu hundert Prozent mit dem selbst erzeugten Solarstrom ab. Und die Frage, ab wann sich die Garten-PVA rechnet, ist wiederum abhängig von Größe, Ausführung und Ertrag der Anlage. Rechne die Kosten gegen die Ersparnis auf, die du durch deinen eigenen Strom erreichst. Wenn du auf null kommst, lohnt sich die Anlage.

Stelle eine Liste mit sämtlichen elektrischen Geräten in Garten und Gartenhaus auf und notiere deren Stromverbrauch, so wie er von den Herstellern angegeben wird. Addiere die Posten und runde auf –und du hast deinen Strombedarf ermittelt.

Je nach Leistung der Anlage variiert der Preis. Eine kleine PVA mit einer Leistung von rund 20 Watt gibt’s schon ab etwa 75 Euro. Ein komplettes Solar-Set mit rund 30 Watt Leistung kostet ab 250 Euro aufwärts, größere Anlagen sind ab circa 1.000 Euro zu haben.

Spezielle Solaranlagen für den Garten.

Du kannst Solarmodule für ganz bestimmte Anwendungen im Garten kaufen. Einige Modelle liefern ausschließlich Strom für Pumpen im Teich oder im Springbrunnen. Andere kümmern sich um die Gartenbeleuchtung – ob im Beet, an den Gehwegen, an der Hauswand, im Teich oder als Lichterkette.

Solarlampen am Wegesrand im Garten

Eine Solaranlage für den Garten hält 20 bis 30 Jahre. Wartung und Instandhaltungskosten fallen nicht an – du musst nur ab und an die Solarzellen von Staub befreien.

Wichtig für den Ertrag einer Solaranlage ist zudem die Himmelsrichtung. Idealerweise sind die Solarzellen in Richtung Süden ausgerichtet – hier ist die Zahl der Sonnenstunden am höchsten.

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