Saubere Energie

Was ist Ökostrom? Strom mit Zukunft.

Du willst mehr fürs Klima tun und Ökostrom nutzen? Doch wann ist Strom wirklich sauber? Und was ist Ökostrom genau? Diesen Fragen sind wir auf der Spur.

Ökostrom umfasst einen sauberen Energiemix aus Sonne, Wind, Wasser, Geothermie und Biomasse. Deswegen gilt er als klimafreundlich. In Deutschland macht Ökostrom bereits über die Hälfte des Strommixes aus. Wenn du auf 100 % erneuerbare Energien setzen willst, geht das per Ökostromtarif. Was falsch machen kannst du kaum: Wir erklären, welcher Strom „echt“ öko ist.

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Ein kleiner Junge steht vor einem Feld mit gelben Wildblumen und hält einen Strauß der Blumen in die Kamera.

Einfach erklärt: Was ist Ökostrom?

Mit Ökostrom wird allgemein Strom bezeichnet, der zu 100 % aus erneuerbaren Energien gewonnen wird – also aus Sonne, Wind, Wasser oder Biomasse. Das bedeutet, dass bei der Erzeugung keine fossilen Brennstoffe wie Kohle oder Erdgas verbrannt werden und somit auch kein CO₂ ausgestoßen wird. Darum gilt Ökostrom als besonders umweltfreundlich und heißt deshalb auch sauberer Strom, Grünstrom oder Naturstrom. Ne saubere Sache eben!

Aber hey: Wusstest du, dass der Begriff „Ökostrom“ nicht geschützt ist und es keine einheitliche gesetzliche Definition in Deutschland gibt? Das öffnet leider manchmal die Tür für sogenanntes Greenwashing, bei dem Tarife durch Marketingbegriffe grüner wirken, als sie eigentlich sind. Doch keine Sorge, damit du weißt, wo dein Strom herkommt, müssen Stromversorger die Energiequelle transparent ausweisen (Stromkennzeichnungspflicht). Dabei gelten erneuerbare Energien einfach gesagt als solche, die entweder eine Förderung nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) erhalten oder einen Herkunftsnachweis besitzen.

Das regelt in Deutschland das vom Umweltbundesamt geführte Herkunftsnachweisregister (HKNR), das europäisch vernetzt ist. Dank Herkunftsnachweisen und Ökostrom-Labels kannst du die Echtheit deines Ökostroms checken. Zur Kennzeichnung später mehr. Daran angelehnt hat das Umweltbundesamt (UBA) eine Definition erstellt, die beschreibt, was ein Ökostromprodukt auszeichnet:

Definition: „Ein Ökostromprodukt ist ein Stromprodukt, dessen Stromkennzeichnung ausschließlich erneuerbare Energieträger ausweist, die mit (...) Herkunftsnachweisen hinterlegt werden müssen.“

Zwei Männer sitzen auf dem Dach eines Wohnhauses und lachen.

Unterschied Ökostrom und Normalstrom.

Der entscheidende Unterschied zwischen herkömmlichem Normalstrom – auch Graustrom genannt – und Ökostrom liegt in der Herkunft der Energie. Graustrom wird aus fossilen Energieträgern oder Kernenergie erzeugt, Ökostrom hingegen stammt aus erneuerbaren Energiequellen.

Graustrom wird traditionell aus begrenzten Rohstoffen wie Kohle, Gas oder Atomkraft gewonnen. Atomkraft wird in Deutschland zwar nicht mehr erzeugt, aber teils importiert. Diese Energiequellen verursachen nicht nur CO₂-Emissionen, sondern im Fall von Atomkraft auch schädlichen radioaktiven Abfall.

Ökostrom stammt aus Energiequellen wie Wind, Sonne und Wasser, die sich immer wieder erneuern und somit langfristig verfügbar sind. Bei der Stromerzeugung entstehen keine direkten klimaschädlichen Emissionen. Er ist damit in der Produktion klimaneutral und nachhaltig.

Die wichtigsten Unterschiede siehst du hier im direkten Vergleich:

Merkmal

Ökostrom

Normalstrom (Graustrom)

Energiequellen

Sonne, Wind, Wasser, Biomasse, Geothermie

Kohle, Erdgas, Kernkraft

CO₂-Ausstoß

0 g/kWh (marktbasierte Bilanz)

ca. 344 g/kWh (aktueller Deutschland-Mix)

Ressourcen

unendlich verfügbar, regenerativ

begrenzt verfügbar, umweltschädlicher Abbau

*kWh = Kilowattstunde

Über den Strommix in Deutschland.

In Deutschland erhalten grundsätzlich alle Stromkund:innen einen Anteil an Strom aus erneuerbaren Energiequellen – schließlich finanzieren wir alle den Ausbau über Bestandteile des Strompreises mit. Im Strommix von Deutschland macht Strom aus erneuerbaren Quellen inzwischen rund 58,6 % aus. Krass saubere Power, oder? Der Trend setzt sich langfristig fort: Zwar gab es 2025 einen leichten Anstieg bei Erdgas, aber die Bedeutung von Kohle bei der Stromerzeugung nimmt weiter ab: Ihr Anteil ist laut Statistischem Bundesamt auf 22,1 % gesunken.

Auch 2026 ist die Windkraft die wichtigste Quelle der deutschen Stromerzeugung. Bereits 2025 stammten rund 30 % des Stroms aus Windenergie an Land und auf See. Während die Windstromproduktion damals wetterbedingt etwas niedriger ausfiel, erreichte die Solarenergie mit einem Anteil von 16 % einen neuen Rekordwert.

Die Botschaft ist klar: Wind und Sonne sind dabei, fossile Brennstoffe wie Kohle Stück für Stück aus dem Strommix zu verdrängen. Seit 2018 wurde fast ein Viertel mehr Ökostrom ins Netz eingespeist. Falls du dich fragst, wo der Atomstrom auftaucht? Er wird in Deutschland nicht mehr erzeugt: Im April 2023 wurden die letzten drei Atomkraftwerke hierzulande abgeschaltet.

Die Energieversorgung wird durch Strom aus dem Ausland ergänzt. Europas Stromnetze sind nämlich alle miteinander verbunden. Wenn bei uns einmal weniger Wind weht oder die Sonne Pause macht, kommt der Strom einfach aus den Nachbarländern. 2025 hat Deutschland zwar das dritte Jahr in Folge mehr Strom importiert als exportiert, aber dieser Importüberschuss ist im Vergleich zum Vorjahr um satte 26,2 % gesunken. Das liegt vor allem daran, dass wir selbst immer mehr Strom aus erneuerbaren Energien erzeugen und ins europäische Netz einspeisen.

Wichtig für dich zu wissen: Importstrom ist nicht automatisch auch Ökostrom. Je nachdem, woher er kommt, kann er auch aus Kohle- oder Atomkraft stammen. Wenn du dich für einen zertifizierten Ökostromtarif entscheidest, setzt du deshalb auf klare Qualität: Strenge Zertifikate wie das von TÜV NORD prüfen ganz genau, ob dein Strom wirklich aus erneuerbaren Energien stammt und belegen das lückenlos mit Herkunftsnachweisen.

Grafik Stromeinspeisung in Deutschland 2025: Anteil Erneuerbare Energien über 64%.

Wie kommt der Ökostrom zu dir nach Hause?

Spoiler: Es gibt kein separates Netz für Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Ökostrom kommt über dasselbe Stromnetz zu dir nach Hause wie jeder andere Strom auch. Wenn du Ökostrom beziehst, wird nicht exakt „dein“ Strom separat geliefert, sondern die von dir verbrauchte Strommenge aus erneuerbaren Energien ins gemeinsame Netz eingespeist. Heißt im Klartext, dass bei deinen Nachbar:innen genau der gleiche Strom fließt wie bei dir. Denn: Der Strom, der aus deiner Steckdose kommt, ist physikalisch gesehen immer ein Mix aus allen Energiequellen – Sonne, Wind, Kohle und mehr. Aber du hast Einfluss auf diesen Mix!

Um das besser zu verstehen, hilft das bekannte Stromsee-Modell: Stell dir das gesamte deutsche Stromnetz wie einen riesigen See vor. Alle Energieerzeuger – egal ob das Kohlekraftwerk oder der saubere Windpark – leiten ihren Strom in diesen See hinein. Wenn du zu Hause den Fernseher einschaltest, pumpst du quasi Wasser aus diesem See ab. Filtern, ob dein „Wasser“ gerade von der Windmühle oder aus dem Gaskraftwerk kommt? Geht leider nicht.

Aber du hast Einfluss auf diesen Mix! Und jetzt wird´s spannend: Mit deiner Entscheidung Ökostrom zu nutzen, steigt der Anteil aus erneuerbaren Energien, der in den gemeinsamen See eingespeist wird. Dadurch steigt auch der Anteil an Ökostrom im Strommix. Der See wird also mit jedem Ökostromkunden und jeder Ökostromkundin ein bisschen sauberer, während Graustrom immer weiter verdrängt wird. Jeder Wechsel zählt und macht den gesamten Strommix ein Stückchen sauberer.

Ein junger Mann steht in einem Feld aus gelben Blumen, hinter ihm ein Windrad.

Sauber und gut: Daraus besteht Ökostrom.

Illustration für Erneuerbare Energien mit Wind, Wasser und Solar

Richtiger Ökostrom kommt aus erneuerbaren Energiequellen. Einfach gesagt: Wir nutzen die unbegrenzte Energie aus der Natur oder setzen auf schnell nachwachsende Rohstoffe:

  • Wind

  • Wasser

  • Sonne

  • Geothermie

  • Energie aus Biomasse und Biogas

Die erneuerbaren Energien kommen also ohne konventionelle Energieträger wie Kernkraft, Kohle oder Gas aus. Sie tragen so nicht nur zum Klimaschutz bei, sondern machen uns unabhängig von Rohstoffimporten und erhöhen die Versorgungssicherheit in Krisenzeiten. Doch um ehrlich zu sein: Keine Energiequelle ist perfekt. Jede hat ihre eigenen Stärken und Herausforderungen.

Illustration einer Hand, die ein Windrad hält

Windenergie.

Hier wird der Wind zur echten Powerquelle! In Deutschland sind Windparks – sowohl an Land (onshore) als auch auf See (offshore) – vor allem im Norden voll im Einsatz. Windkraft erzeugt ein Drittel unseres Stroms und nimmt damit die Spitzenposition unter den erneuerbaren Energien ein.

Illustration von drei Sonnenbrillen übereinander.

Solarenergie.

Photovoltaik legt Jahr für Jahr richtig zu. Immer mehr Unternehmen und Privatleute setzen auf Solarenergie: 2025 erreichte die Sonnenenergie laut Destatis einen neuen Rekord und steuerte bereits 16 % zur deutschen Stromproduktion bei. Ende 2025 waren laut Bundesnetzagentur Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 117 Gigawatt (GW) installiert. Das ist erst der Anfang. Bis zum Jahr 2030 sollen es insgesamt 215 GW werden.

Illustration eines Papierbootes auf einer Welle im Wasser

Wasserkraft.

Flüsse und Talsperren geben bei der Wasserkraft den Ton an. Damit wird ganz ohne CO₂ Strom erzeugt. Auch wenn Wasserkraft hierzulande laut Statistischem Bundesamt im Jahr 2025 nur 3,5 % des Stroms liefert, sieht’s in Ländern wie Norwegen oder Island ganz anders aus – da ist Wasserkraft die Nummer eins.

Illustration einer Hand, die eine junge Pflanze mit Erde hält

Bioenergie.

Mit Bioenergie wird Abfall zum Energielieferanten. Hier entsteht Strom aus Biomasse wie Gülle oder Pflanzenresten, aber auch aus extra angebauten Energiepflanzen wie Mais, die als Biogas genutzt werden. So konnten im Jahr 2025 laut Destatis (Statistisches Bundesamt) 6,2 % des deutschen Stroms umweltfreundlich aus Biogas produziert werden.

Ist der echt? Nachweise und Zertifikate.

Wenn du dich für Ökostrom entscheidest, möchtest du natürlich sicher sein, dass auch wirklich 100 % erneuerbare Energien drinstecken. Aber wie checkst du das? Dein Stromanbieter garantiert dir die saubere Power deines Stroms über drei Wege: die Stromkennzeichnung, Herkunftsnachweise und unabhängige Gütesiegel.

Dank staatlicher Förderung (EEG) macht Ökostrom in Deutschland ohnehin schon mehr als die Hälfte vom allgemeinen Strommix aus. Wie sich dein eigener Tarif genau zusammensetzt, muss dein Anbieter transparent in der sogenannten Stromkennzeichnung ausweisen – die findest du auf deiner Rechnung oder auf der Webseite. Bei Yello kannst du dir die Stromkennzeichnung direkt hier ansehen.

Schauen wir uns die drei Wege einmal genauer an:

Ein glückliches Paar, das am Küchentisch einen Blick auf ihre Unterlagen wirft, vor ihnen steht ein geöffneter Laptop.

Stromkennzeichnung.

Die Stromkennzeichnung ist ein wichtiges Instrument für Energieversorger, um Kund:innen mehr Transparenz und Verbraucherschutz zu bieten. Sie gibt Auskunft über die Herkunft und Umweltauswirkungen des Stroms und muss von jedem Anbieter bereitgestellt werden. Die Stromkennzeichnung zu deinem Ökostromtarif zeigt mindestens diese Angaben:

  • Erneuerbare Energien gefördert nach dem EEG

  • Mieterstrom gefördert nach dem EEG

  • Erneuerbare Energien aus der Region („regionaler EEG-Strom“)

  • Erneuerbare Energien mit Herkunftsnachweis

Allerdings bleibt oft unklar, ob der Strom aus Sonne, Wind oder Wasser stammt. Hier besteht also noch Verbesserungsbedarf. Trotzdem ist die Stromkennzeichnung ein wichtiger Schritt hin zu mehr Transparenz. Wir empfehlen dir daher, bei der Wahl des Tarifs auf diese Angaben zu achten.

Infos zum Strommix findest du in deinem Stromvertrag, auf deiner Rechnung oder auf der Webseite deines Stromlieferanten. So oder ähnlich könnte eine Stromkennzeichnung aussehen:

Grafik Beispiel einer Stromkennzeichnung eines Stromanbieters in Deutschland 2024

Herkunftsnachweis.

Neben dem automatisch beigemischten EEG-Strom ist der Herkunftsnachweis der zweite wichtige Baustein für deinen Ökostrom. Stell ihn dir einfach wie eine elektronische Geburtsurkunde vor. Für jede Megawattstunde an sauberem Strom aus Wind oder Wasser bekommt der Betreiber ein digitales Zertifikat. Das belegt ganz genau, wie und wo der Strom erzeugt wurde. Damit niemand schummelt, wacht das Umweltbundesamt mit seinem Herkunftsnachweisregister (HKNR) streng darüber. So wird jedes Zertifikat garantiert nur ein einziges Mal für tatsächlich erzeugten Ökostrom vergeben. Auf deiner Stromkennzeichnung taucht das dann als „Erneuerbare Energien mit Herkunftsnachweis“ auf. Dank europaweit einheitlicher Standards weißt du immer genau, woher die Zertifikate für deinen Tarif stammen – fast wie bei Bio-Lebensmitteln. Seit November 2023 steht dort sogar das genaue Herkunftsland schwarz auf weiß.

Kommt mein Strom jetzt aus Norwegen?

Auf Ökostrom-Zertifikaten stehen oft Länder wie Norwegen oder Island. Das Gute ist: Du holst dir dadurch keinen Strom über Tausende von Kilometern nach Hause! Strom und Zertifikate gehen einfach getrennte Wege. Hier hilft wieder das Bild vom Stromsee: Strom nimmt immer den kürzesten Weg. Wenn du zu Hause das Licht anknipst, kommt der Strom ganz pragmatisch aus dem Kraftwerk in deiner Nähe. Das europäische Zertifikat beweist einfach, dass für deinen Verbrauch die exakt gleiche Menge an sauberem Ökostrom in den großen, gemeinsamen See eingespeist wurde. Das ist alles.

Eine junge Frau steht auf einem Staudamm und schaut den herabfließenden Wassermassen zu.

Gütesiegel und Label.

Weil der reine Handel mit Zertifikaten allein die Energiewende noch nicht anschiebt, gibt es strenge Qualitätssiegel. Sie bescheinigen den sogenannten "Zusatznutzen" – also, dass dein Anbieter aktiv in neue, saubere Energien investiert. Wir stellen dir die drei wichtigsten Siegel für Ökostrom vor:

Ökostromsiegel des TÜV NORD.
Das Zertifikat „Geprüfter Ökostrom“ wird vom TÜV NORD ausgestellt und ist sehr verbreitet. Das Siegel bescheinigt, dass der Strom zu 100 % aus erneuerbaren Energien stammt. Zusätzlich erhalten nur solche Stromanbieter das Siegel, die entweder in den Bau neuer Ökostrom-Anlagen investieren oder mindestens 1/3 Ökostrom aus jüngeren Anlagen beziehen. Einmal im Jahr überprüft der TÜV NORD, ob der Stromanbieter die Kriterien weiterhin erfüllt.

Siegel ok-power von EnergieVision.
EnergieVision ist ein Verein, der sich für mehr Verbraucher- und Umweltschutz in Sachen Energie einsetzt. Das ok-power-Siegel zeichnet Ökostromtarife aus, deren Strom zu 100 % aus erneuerbaren Energien stammt und die einen Beitrag zum Gelingen der
Energiewende leisten. Das Siegel schließt Anbieter aus, die an Atom- und Kohlekraftwerken beteiligt sind. Bonus bei diesem Siegel: Faire und transparente Vertragsbedingungen werden ebenfalls garantiert.

Das Grüner-Strom-Label.
Hinter diesem Label stehen Umweltverbände wie der NABU oder der BUND. Auch hier wird nicht nur die Echtheit des Ökostroms bescheinigt. Stromanbieter müssen einen festen Betrag in den Ausbau erneuerbarer Energien investieren. Tarife mit dem Grüner-Strom-Label werden alle zwei Jahre überprüft und von einem unabhängigen Institut validiert. Es ist das erste Ökostrom-Label in Deutschland und wurde 1998 ins Leben gerufen.

Illustration Frau und Hund mit Föh

Mal Klartext: Was der Strom von Yello kann.

Lass uns ganz transparent sein: Bei Yello gibt es keine leeren Versprechen, sondern echte und geprüfte Fakten. Unser Ökostrom besteht zu 90 % aus europäischer Wasserkraft und zu 10 % aus europäischer Solarenergie. Alle unsere Stromtarife sind zu 100 % europäischer Ökostrom – glasklar zertifiziert vom TÜV NORD. Mit einem Ökostromtarif von Yello triffst du also eine richtig gute Entscheidung für die Umwelt. Und weil die Natur jede Hilfe gebrauchen kann, machen wir direkt noch mehr: Mit deinem Tarif unterstützt du ganz automatisch regionale Aufforstungsprojekte hier bei uns in Deutschland.

Auf großem Fuß: Der CO₂-Fußabdruck.

Klimaschutz? Da können wir alle etwas bewegen! Unser CO₂-Fußabdruck zeigt, wie viel Treibhausgase in unserem täglichen Leben entstehen – und in Deutschland sind das aktuell im Schnitt knapp 10 Tonnen pro Person und Jahr. Um das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaschutzabkommens zu erreichen, müsste jede:r von uns den persönlichen Fußabdruck bis 2050 auf circa 1 Tonne CO₂ reduzieren.

Ein guter Anfang: Schnapp dir den CO₂-Rechner des Umweltbundesamtes und check deine eigene Bilanz! Schon kleine Änderungen im Alltag können echt was bewirken – für dich und für die Umwelt. Dazu gehört zum Beispiel das Stromsparen. Wir haben dir einfache Tipps zusammengestellt, mit denen du deinen Stromverbrauch mühelos senken kannst.

Übrigens: Der Begriff „CO₂-Fußabdruck“ ist heute zwar Standard, wurde aber ursprünglich vom Öl- und Gaskonzern BP populär gemacht. Ziel war damals, den Blick der Öffentlichkeit auf das Verhalten einzelner Verbraucher:innen zu richten – und damit von den eigenen Emissionen abzulenken. Trotzdem ergibt der CO₂-Fußabdruck natürlich Sinn! Er hilft dabei, zu verstehen, wo du persönlich oder als Unternehmen aktiv werden kannst – sei es durch Stromsparen oder einen Wechsel zu nachhaltigen Energiequellen.

Grafik CO2-Fußabdruck pro Person Deutschland 2025

Ökostrom für den kleinen Fußabdruck.

Die einfachste Methode für einen kleinen Fußabdruck? Ökostrom! Der Umstieg auf erneuerbare Energie ist einfach und wirkungsvoll. Bei einem durchschnittlichen Haushalt trägt Strom mit 6 % zum CO₂-Fußabdruck bei. Das klingt wenig, aber aufs Jahr verteilt sind das 600 kg CO₂. Bei der Berechnung geht das Umweltbundesamt vom aktuellen Strommix in Deutschland aus, der bereits zu mehr als der Hälfte aus erneuerbaren Energien besteht. Der verbleibende Graustromanteil verursacht allerdings weiterhin eine große Menge CO₂. Zum Vergleich: Während bei der Produktion des restlichen Graustroms oft über 300 g CO₂ pro kWh anfallen, drückst du diesen Wert mit echtem Ökostrom quasi auf null. Mit einem reinen Ökostromtarif kannst du den Ausstoß um 90 % absenken!

Ein Wechsel des Stromtarifs ist einfacher als gedacht. Online findest du mit wenigen Klicks einen passenden Tarif und schließt den Vertrag ab. Manche Anbieter übernehmen sogar die Kündigung bei deinem aktuellen Versorger. Der Wechsel läuft automatisch und es geht nahtlos mit Ökostrom weiter. So kannst auch du ganz einfach zum Klimaschutz beitragen und deinen CO₂-Fußabdruck verkleinern.

Junge Frau sitzt im Schneidersitz auf dem Sofa, hat auf dem Schoß einen Laptop stehen und streckt die Arme jubelnd in die Luft.
Eine Frau steht vor einer grünen Wand aus Pflanzen, ihr Kopf wird von den Blätter umrahmt.

Gemeinsam für mehr Klimaschutz.

Bis 2035 wollen wir bei Yello klimaneutral sein - also Netto-Null-Emissionen zu haben. Deshalb heißt es für uns: Zusammen gegen den Klimawandel. Und wie? Ganz einfach mit guter Energie. Denn die bringt uns zusammen, macht gute Laune und sorgt überall für ein gutes Klima.

Ob 100 % Ökostrom für zu Hause, E-Auto oder Wärmepumpe, Selfmade-Strom aus der Solaranlage oder einfach den Verbrauch im Griff per Yello App. Du hast die Wahl. Also auf die Plätze, fertig, CO₂ los!

Die Kosten im Blick: Ist Ökostrom teurer?

Die kurze Antwort lautet nein. Tatsächlich sind Ökostromtarife oft sogar günstiger als der Strompreis in der Grundversorgung bei deinen Stadtwerken. Beim Vergleich der Ökostromanbieter in Online-Vergleichsportalen reihen sich Ökostromtarife neben den herkömmlichen Stromtarifen ein. Unterschiede im Preis sind abhängig vom Anbieter, der Laufzeit, der Preisgarantie oder möglichen Boni. Wenn dir ein zertifizierter Tarif wichtig ist, der aktiv den Ausbau erneuerbarer Energien fördert, könnte er im Vergleich zu einfachen Ökostrom- oder herkömmlichen Graustromtarifen etwas teurer sein.

Nach Angaben des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) beträgt der durchschnittliche Strompreis im Jahr 2026 bisher rund 37 Cent pro kWh [Stand: April 2026] inklusive Grundpreis. Damit ist das Preisniveau im Vergleich zu 2025 (39,3 Cent pro kWh) sogar leicht gesunken. Trotz dieser Stabilisierung liegen die Strompreise weiterhin über dem Niveau vor der Energiekrise. Wer 2026 aktiv wechselt und einen neuen Vertrag über ein Vergleichsportal abschließt, zahlt im Schnitt einen aktuellen Strompreis von etwa 24 Cent pro kWh. Kurzum: Ein Preisvergleich lohnt sich für dich – erst recht, wenn du noch Graustrom beziehst und auf erneuerbare Energie umsteigen willst. Vor allem dann, wenn du noch im teuren Tarif des Grundversorgers steckst.

Wenn es dir bei der Wahl des Ökostroms nicht nur auf den Preis ankommt, kannst du auf die Zusatzkriterien der verschiedenen Anbieter schauen. Manche garantieren einen besonders hohen Anteil an Solarenergie oder Windstrom. Andere fördern Klimaschutz und den Ausbau erneuerbarer Energien mit einem extra Beitrag. Oder der Ökostrom kommt direkt aus deiner Region. Am Ende zahlt sich ein etwas höherer Preis aus – er ist eine Investition in mehr Lebensqualität, heute und in Zukunft.

Eine Frau sitzt auf dem Sofa und hält in der einen Hand einen Zettel, in der anderen ein Smartphone.

Fazit: Ökostrom – einfach das Klima schützen.

Wenn es um umweltbewusstes Leben geht, ist Ökostrom eine der einfachsten und effektivsten Möglichkeiten, zum Klimaschutz beizutragen. Indem du dich für einen Ökostromtarif entscheidest, reduzierst du deinen CO₂-Fußabdruck und unterstützt die Energiewende. Mit dem Wechsel zu einem Ökostromprodukt sind 90 % weniger CO₂-Emissionen drin.

Achte bei der Wahl eines Ökostromtarifs auf die Stromkennzeichnung des Anbieters. Diese zeigt dir, woher dein Ökostrom kommt: aus sauberer Energie, die durch das EEG gefördert wird, oder erneuerbaren Quellen mit Herkunftsnachweisen. Zertifikate wie das von TÜV NORD, das ok-power-Siegel oder das Grüner-Strom-Label geben dir zusätzliche Sicherheit, dass der Ökostrom echt ist.

Und das Beste: Ökostrom ist nicht teurer als herkömmlicher Strom. Er ist sogar oft günstiger als der Strompreis in der Grundversorgung. All in all: Ein Wechsel lohnt sich, da der Marktpreis niedrig ist. Einfach, günstig und sauber – das geht wirklich gleichzeitig!

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