Wenn Sie auf Ihrem Dach mit einer Photovoltaikanlage Strom erzeugen wollen, müssen Sie sich früher oder später mit den Solarmodulen beschäftigen, die das Herzstück einer Solaranlage darstellen. Denn Photovoltaikmodul ist nicht gleich Photovoltaikmodul! Es gibt große Unterschiede bei den verschiedenen Anlagen, zum Beispiel bei der Leistung, beim Anschaffungspreis oder weiteren Optionen, wie einem Miet- bzw. Pachtmodell. Daher lohnt es sich, bei diesem Thema etwas genauer hinzuschauen, damit Sie am Ende die für Sie sinnvollste Entscheidung treffen. Wir haben für Sie alle wichtigen Infos auf dieser Seite zusammengestellt.

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Was genau ist eigentlich ein Solarmodul?

Die Basis jeder Photovoltaikanlage sind Solarzellen. Diese Solarzellen wandeln Strahlungsenergie (also in unserem Fall das Licht der Sonne) um in elektrische Energie. Ein Solarmodul besteht aus vielen Solarzellen, die miteinander verbunden sind und durch eine Glasscheibe vor Verschmutzung und Beschädigung geschützt werden. Eine Photovoltaikanlage besteht in der Regel aus mehreren Modulen, abhängig vom zur Verfügung stehenden Platz.

Gibt es unterschiedliche Arten von Solarmodulen?

Ja! Man unterscheidet in der Regel zwischen Modulen mit monokristallinen Solarzellen und Modulen mit polykristallinen Solarzellen. Der Grundstoff beider Arten ist Silizium, allerdings unterscheiden sie sich im Herstellungsprozess und in der Reinheit des verwendeten Siliziums. Für Sie als Betreiber einer Photovoltaikanlage dürften die technischen Details nicht so relevant sein. Interessant dagegen sind die Unterschiede in der Leistung und im Preis.

Monokristalline oder polykristalline Module – die Qual der Wahl.

Wenn Sie sich entscheiden, eine Photovoltaikanlage anzuschaffen, müssen Sie sich zwischen diesen beiden Varianten entscheiden. Wir erklären Ihnen die Unterschiede und helfen Ihnen so, die richtige Wahl zu treffen.

Optik, Preis, Leistung – los geht’s mit den Unterschieden. Da wäre zunächst der optische Unterschied: Monokristalline Solarmodule sind tiefschwarz, während polykristalline Module ein schimmernd-blaue Farbe haben. Wichtiger dürfte aber für Sie der Anschaffungspreis sein: Hier gewinnt das polykristalline Modul, dass in der Regel günstiger in der Anschaffung ist. Allerdings bringen die monokristallinen Module mehr Leistung. Ob das den höheren Anschaffungspreis jedoch rechtfertigt, muss im Einzelfall berechnet werden.

Oder doch besser ein Dünnschichtmodul?

Neben den kristallinen Varianten gibt es auch noch die sogenannten Dünnschichtmodule. Diese lassen sich vergleichsweise günstig herstellen. Allerdings ist ihr Wirkungsgrad deutlich geringer als die der kristallinen Module. Dennoch: Wenn Sie sehr große Flächen für eine Photovoltaik-Anlage zur Verfügung haben, dann können Dünnschichtmodule durchaus eine lohnenswerte Alternative sein.

Tipp.

Die Entscheidung für das passende Modul will wohl überlegt sein. Wir lassen Sie bei dieser Entscheidung nicht im Stich. Vereinbaren Sie einfach einen ersten unverbindlichen Beratungstermin wir stehen Ihnen mit Rat und Tat zur Seite.

Lebensdauer von Solarmodulen

Solarmodule weisen eine lange Haltbarkeit über mehrere Jahrzehnte und sehr geringe Verluste in der Nennleistung und im Wirkungsgrad auf. Somit konnten die Universität Oldenburg in einem Langzeittest über 35 Jahre bereits 2011 zeigen, dass Nennleistung und Wirkungsgrad im Schnitt nur um 0,35 % gesunken waren - die Module erzielten am Ende also fast genau die gleiche Leistung, wie zum Zeitpunkt ihrer Betriebnahme. Dabei wurden insgesamt 336 Module mit einer Gesamtleistung von 3.460 Watt getestet.

Sollte die Leistung eines Solarmoduls doch einmal sehr stark sinken bzw. dieses kaputt gehen, so lassen sich Solarmodule in 95 % aller Fälle recyceln. Das Material wird unter anderem für die Produktion neuer Photovoltaikanlagen wiederverwendet. Selbst defekte Module können recycelt werden, da sie den hochwertigen und umweltverträglichen Rohstoff Silizium beinhalten. Ein Gewinn für Wirtschaft und Umwelt!

Lebensdauer von Solarmodulen.

Quelle: Universität Oldenburg

Verschattung von Solarmodulen.

Idealerweise werden Dächer mit Solarmodulen so belegt, dass diese zu keiner Zeit verschattet werden, um eine möglich hohe Stromausbeute zu gewährleisten. Sollten Module im Verlauf des Tages oder des Jahres - zum Beispiel im Winter, wenn die Sonne tiefer steht und Objekte längere Schatten werfen - verschattet sein, so kann deren Verschaltung untereinander einen großen Einfluss auf die Gesamtleistung der Photovoltaikanlage haben.

Der Unterschied zwischen Reihenschaltung und Parallelschaltung.

Normalerweise werden Solarmodule in Reihe geschaltet, da dies einfacher und weniger aufwändig ist. Dies bedeutet allerdings auch, dass die Stromstärke in allen Solarmodulen so groß ist, wie im Modul mit dem größten Widerstand; sprich, dem verschatteten Modul. Dadurch kann die Verschattung eines Moduls in einer Reihenschaltung die Stromstärke in allen anderen Modulen reduzieren, was sich negativ auf die Gesamtleistung auswirkt.

Um dies zu verhindern, können Solarmodule auch in einer Parallelschaltung miteinander verbunden werden, wenn bekannt ist, dass Module verschattet sein werden. Dadurch fließt in allen Solarmodulen ein unterschiedlicher Strom, aber in allem Modulen herrscht die gleiche Spannung. Sinkt in einem Modul die Spannung, aufgrund der Verschattung, zu stark ab, so wird dieses Modul mit Hilfe von spezieller Dioden überbrückt, um einen Spannungsabfall im gesamten System, und dadurch Einbußen beim Solarstromertrag, zu verhindern. Diese Schaltungsvariante ist zwar aufwändiger, macht sich jedoch in der Gesamtleistung der Solaranlage positiv bemerkbar.

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Was ist der Unterschied zwischen Miete und Pacht?

Der Unterschied zwischen Pacht und Miete ist klein, aber fein. Denn das Pachtmodell geht noch über die Vorteile einer Miete hinaus. Erklären wir es mit einem kleinen Beispiel:

Bei der Miete einer Wiese mit Apfelbäumen dürfen Sie auf dieser Wiese spazieren gehen, im Schatten der Apfelbäume ein Nickerchen halten und von den saftigen, reifen Äpfeln träumen. Sie dürfen diese jedoch nicht pflücken! Haben Sie jedoch die Wiese von ihrem Besitzer gepachtet, so gehören Ihnen auch alle Erträge, die Sie durch den Betrieb der Wiese erwirtschaften - kurz gesagt: Sie dürfen sich die Äpfel schmecken lassen.

Übertragen auf die Solaranlagen-Pacht bedeutet dies: Wenn Sie eine Solaranlage bei Yello pachten - und nicht nur mieten - sind Sie eigenständiger Betreiber Ihrer Anlage und dürfen den Strom-Ertrag selbstständig verwenden: Egal, ob Sie ihn direkt selber verbrauchen, für später in Ihrem Stromspeicher speichern, oder in das öffentliche Stromnetz einspeisen, wofür Sie eine Einspeisevergütung nach den Regelungen des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) erhalten.

Das Pachtmodell von Yello Solar ist günstig, unkompliziert und risikolos, denn es fallen für Sie keine Investitionskosten an. Auch die Aufwände für den Aufbau, die Wartung und den Betrieb der Solaranlage entfallen. Sie gehen also weder ein finanzielles noch ein technisches Risiko ein. So können Sie sich entspannt zurücklehnen und Ihre private Energiewende genießen. Und falls Sie sich später doch dazu entscheiden, die Solaranlage zu kaufen, bieten wir Ihnen nach zehn Jahren die Möglichkeit dazu.