Die meisten haben es sicher schon selbst erlebt oder zumindest davon gehört: Sämtliche Lampen gehen aus und plötzlich steht man im Stockdunkeln. Man tastet sich durch die Wohnung; auf der Suche nach Kerzen, einer Taschenlampe oder dem Smartphone. Mit einer Solaranlage mit Solarstromspeicher könnte dieses Szenario bald der Vergangenheit angehören.

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Abhängigkeit von der Stromversorgung.

Ohne Strom zu sein ist unbequem. Ist er weg, fühlt man sich um Jahrhunderte zurückversetzt. Heutzutage haben wir uns daran gewöhnt, dass der Stromfluss aus der Steckdose niemals versiegt. Wir sind alle auf Strom angewiesen und dadurch abhängig von einem funktionierenden Stromnetz und Stromerzeugern. Unser Stromanbieter versorgt uns mit dem nötigen Strom, wir zahlen im Gegenzug den Strompreis. Dieser ist jedoch in den letzten Jahren stetig gestiegen: Für einen Haushalt mit 3.500 kWh Jahresverbrauch kostet die Kilowattstunde derzeit im Schnitt 29,44 Cent. So das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), das im Mai 2018 eine Analyse durchführte. Die Bundesnetzagentur (BNA) gibt sogar einen Haushaltskundenpreis von 29,88 Cent pro Kilowattstunde an.

Strom ist somit ein kostbares Gut; der gelbe Saft, der unbemerkt durch die Leitungen fließt und unseren elektronischen Geräten ganz selbstverständlich Leben einhaucht. Funktioniert dies allerdings nicht, merken wir schnell, wie stark wir auf Elektrizität angewiesen sind.

Illustration Steckdode

Tipp.

Wenn Sie wissen wollen, wie sich der Strompreis zusammensetzt, können Sie sich auf der Webseite der Bundesnetzagentur informieren.

Warum fließt kein Strom?

Ein Stromausfall kann nerven. Er legt den Betrieb lahm: Kein Kochen, kein Heizen, kein Warmwasser. Aber wie oft passiert sowas überhaupt? Wie sieht es mit der Stromversorgung in Deutschland aus? Rund 166.500 Versorgungsunterbrechungen verzeichnete die Bundesnetzagentur in 2017. Dabei floss im Schnitt ca. 15 Minuten kein Strom; eine Dauer, die vorerst kein größeres Problem darstellt.

Als elektrischen Strom bezeichnet man den Fluss von Ladungsträgern, zum Beispiel Elektronen. Sie fließen in einem Stromkreis von einem Pol zum anderen – wie in einer Batterie. Dafür wird allerdings eine Spannung benötigt. Sie ist wie ein Gefälle, das die Elektronen in Bewegung setzt. Ist dieser Stromkreis jedoch unterbrochen oder ist keine Spannung vorhanden, fließt kein Strom.

Kurzschluss durch Stromkreisunterbrechungen.

Wenn kein Strom zu uns fließt, ist lediglich die Stromversorgung unterbrochen – wir nennen das dann Stromausfall. Der Strom ist aber nicht weg, er kommt nur nicht bei uns an. Umgestürzte Strommasten können dafür ein Auslöser sein. Allgemein sind Stürme, Überschwemmungen oder Brände für eine Unterbrechung des Stromkreises, und somit des Stromflusses, verantwortlich. Auch wenn es viel schneit, können die Leitungen dadurch gestört werden.

Durch Kurzschlüsse in Umspannwerken, wo der Strom die richtige Spannung erhält, um befördert zu werden und am Ziel ohne Verluste ankommt, kann es ebenfalls zu einem Stopp bei der Stromversorgung kommen. Eine andere Möglichkeit sind Cyberattacken, durch die gezielt Kraftwerke zum Stillstand gezwungen werden.

Stromnetz aus dem Gleichgewicht.

Der Stromausfall kann aber auch einen anderen Grund haben: Einen sogenannten Re-Dispatch. Dabei werden die Kraftwerke hoch- und runtergefahren, um Schwankungen im Stromnetz auszugleichen. Diese Schwankungen entstehen dadurch, dass mal mehr und mal weniger Energie ins Netz eingespeist wird. Mithilfe eines Re-Dispatchs wird versucht, einen Engpass oder ein Übermaß in der Energieversorgung auszugleichen.

Speisen Solaranlagen zum Beispiel einmal weniger Strom ins Netz ein oder weht gerade kein Lüftchen, sodass die Windkrafträder stillstehen, herrscht ein Ungleichgewicht: Denn die Netze sind so konzipiert, dass der Strom gleichmäßig und mit gleicher Frequenz hindurchfließt. Durch das schwankenden Einspeiseverhalten der verschiedenen Anlagen ist das Netz instabil und anfälliger. Netzbetreiber in Deutschland, wie Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt, müssen daher oft ins Stromnetz eingreifen, um die Fluktuationen auszugleichen. Dadurch kommt es zu zum Re-Dispatch und in der Folge zu Netzausfällen sowie Leitungsstörungen und somit im Endeffekt zum Stromausfall, wie wir ihn kennen.

Blackout - Stromausfall im großen Stil.

Doch was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem kleinen Stromausfall und einem kompletten Blackout - auf Deutsch Verdunklung? Die meisten kennen den Blackout vielleicht noch aus ihrer Schulzeit: Man soll etwas vortragen und plötzlich wird es schwarz im Kopf und man weiß nicht weiter. Bei einem Blackout im Rahmen eines Stromausfalls ist es ganz ähnlich. Allerdings ist ein Blackout drastischer: Der Strom fällt nicht nur bei Ihnen zuhause aus, sondern in einem großräumigen Gebiet – das ganze Netz ist betroffen. Die Infrastruktur einer ganzen Stadt oder sogar eines Landes kann dadurch beeinträchtigt sein. Je länger kein Strom zur Verfügung steht, desto ernster wird die Lage und es zeigt sich, wie abhängig wir vom Strom sind.

Ein Blackout wird häufig als sehr schlimmes Ereignis angesehen. Dies liegt daran, dass die Strukturen unserer heutigen, stark vom Strom abhängigen Welt komplett zusammenbrechen können.

  • Kommunikation - Ausfall von Mobilfunknetzen, Fernsehen und Internet.
  • Beleuchtung und Ordnung - Lichter, Ampeln und Alarmanlagen bleiben ausgeschaltet.
  • Bezahlung - Die Bargeldversorgung über Geldautomaten und die Bezahlung mittels EC-Kartenlesegeräten funktionieren nicht.
  • Notversorgung - Öffentliche Einrichtungen müssen auf Notstrom aus Notstromaggregaten zugreifen. Die Wasserversorgung wird problematisch; zu kühlende Lebensmittel verderben.

Jeder kennt diese Szenen aus Filmen. So unwahrscheinlich einem das Szenario auch vorkommen mag, man ist trotzdem froh, wenn bei einem zuhause nur kurz der Strom ausfällt und man es sich bei Kerzenschein gemütlich machen kann.

Vorsorge für den Stromausfall.

Ein normaler Stromausfall in Deutschland ist nicht weiter tragisch, wenn Sie darauf etwas vorbereitet sind. Wenn der Strom plötzlich weg ist und man im Dunkeln tappt, sollten Sie die Ruhe bewahren und ein paar einfache Schritte befolgen.

3 Dinge, um gewappnet zu sein.

  1. Beleuchtung - Taschenlampen, und dazu passende Batterien oder Akkus, oder Kerzen sollten Sie immer zur Hand haben und nicht lange suchen müssen. Auch etwas, um diese anzuzünden oder ein mögliches Feuer wieder zu löschen, sollten man parat haben.
  2. Kommunikation - Ihr Smartphone ist heutzutage der Zugang zur Außenwelt. Sorgen Sie dafür, dass es geladen ist und Sie die wichtigsten Nummern vorliegen haben. Da Ihr Internetzugang vom Stromnetz abhängt, sind Sie auf ein mobiles Netz angewiesen.
  3. Wohlbefinden - Halten Sie Decken, warme Kleidung, Wärmflasche und dergleichen bereit – viele Heizungen funktionieren nicht ohne Strom. Es ist auch gut, ein paar Flaschen Wasser im Haus zu haben, falls Wasser ohne Strom nicht zu Ihnen gepumpt werden kann. Ein paar Speisen, die nicht erhitzt oder gekocht werden müssen bzw. auch ohne Kühlung längere Zeit haltbar sind, sollten Sie bevorraten.

5 Schritte, die Sie bei Stromausfall tun sollten.

  1. Besorgen Sie sich eine Lichtquelle, z.B. eine Taschenlampe.
  2. Ist vielleicht nur Ihre Sicherung herausgeflogen? Schauen Sie im Sicherungskasten nach und überprüfen Sie die Lage in der Nachbarschaft: Haben alle anderen Licht oder liegt das komplette Wohnviertel im Dunkeln?
  3. Waren Sie gerade am Kochen? Oder ist sonst eines Ihrer Geräte eingeschaltet, dass besser aus wäre, sobald der Strom auf einmal wieder da ist? Schalten Sie besser alles aus!
  4. Nutzen Sie Ihr Smartphone, batteriebetriebene Geräte oder Ihr Autoradio, um Informationen zu erhalten und zu kommunizieren.
  5. Ihr Stromversorger freut sich über jeden Hinweis zur Klärung des Stromausfalls: Melden Sie umgestürzte Strommasten oder defekte Leitungen und warten Sie, bis der Strom wieder fließt.
Illustration einer Solaranlage mit einer Sonne

Tipp.

Möchte man vollkommen autark sein, muss man mindestens immer genauso viel Strom produzieren, wie man verbraucht. Dies wird als Solar-Inselsystem bezeichnet: Der Stromverbrauch wird zu 100 % durch den selbst erzeugten Solarstrom gedeckt. Solar-Inselanlagen sind nicht mit dem öffentlichen Stromnetz verbunden und speisen keinen Strom ein.

Bei Stromausfall autark sein.

Wird es dann plötzlich dunkel, ist man trotzdem überrascht. Besitzt man ein Notstromaggregat hat man zumindest so lange Strom, wie der Diesel reicht. Eine andere Möglichkeit ist, eine Solaranlage mit Speicher zu besitzen, der den Notstrom liefert. Wenn die Steckdose nicht mehr vom Netz gespeist wird, bedient man sich einfach am selbsterzeugten Strom.

Mit einer Solaranlage bzw. Photovoltaikanlage (PV-Anlage), die auf dem Dach installiert ist, produziert man eigenen Strom, der selbst verbraucht oder ins Stromnetz eingespeist wird. Produziert man gerade keinen Strom – weil die Sonne nicht scheint oder Nacht ist – bezieht man den benötigten Strom einfach aus dem lokalen Stromnetz, vom Stromerzeuger. Bei einem Stromausfall könnte man prinzipiell komplett auf den Eigenverbrauch setzen. Dafür benötigt man nur einen Stromspeicher, der den Strom beim Ausfall bereitstellt – er muss natürlich vorher welchen gespeichert haben.

Vorteile von Solaranlagen mit Speicher und Inselsystemen.

  1. Sie sind nicht auf das öffentliche Stromnetz angewiesen und somit unabhängiger vom Strompreis.
  2. Sie erhalten eine Vergütung für den von Ihnen ins Netz eingespeisten Strom.
  3. Mit einem Speicher, können Sie den überschüssigen Strom vorerst speichern und zu einem späteren Zeitpunkt nutzen, wenn die Solaranlage keinen Strom produziert oder das öffentliche Stromnetz zusammenbricht.
  4. Solarstromanlagen können ohne große Anfangsinvestitionen auch gepachtet werden.
Tarif Yello Solar Smart

Tipp.

Mit dem Betrieb einer Solaranlage hat man den ersten Schritt in Richtung Prävention von Stromausfällen getan. Rüstet man dann noch mit einem Solarstromspeicher nach, kann man bei einem Blackout auf den gespeicherten Strom zurückgreifen. Die Anlage selbst muss dann nur so ausgestattet sein, dass sie auch bei Stromausfall arbeitet.

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Pachten Sie eine Solaranlage bei uns, gehört diese über die Dauer der Laufzeit der Yello Solar GmbH (Eigentümer). Sie selbst sind der Betreiber der Solaranlage. Der gesamte damit produzierte Strom sowie alle erwirtschafteten Erträge, z.B. durch die Netzeinspeisung, gehören Ihnen.

Was ist der Unterschied zwischen Miete und Pacht?

Der Unterschied zwischen Pacht und Miete ist klein, aber fein. Denn das Pachtmodell geht noch über die Vorteile einer Miete hinaus. Erklären wir es mit einem kleinen Beispiel:

Bei der Miete einer Wiese mit Apfelbäumen dürfen Sie auf dieser Wiese spazieren gehen, im Schatten der Apfelbäume ein Nickerchen halten und von den saftigen, reifen Äpfeln träumen. Sie dürfen diese jedoch nicht pflücken! Haben Sie jedoch die Wiese von ihrem Besitzer gepachtet, so gehören Ihnen auch alle Erträge, die Sie durch den Betrieb der Wiese erwirtschaften - kurz gesagt: Sie dürfen sich die Äpfel schmecken lassen.

Übertragen auf die Solaranlagen-Pacht bedeutet dies: Wenn Sie eine Solaranlage bei Yello pachten - und nicht nur mieten - sind Sie eigenständiger Betreiber Ihrer Anlage und dürfen den Strom-Ertrag selbstständig verwenden: Egal, ob Sie ihn direkt selber verbrauchen, für später in Ihrem Stromspeicher speichern, oder in das öffentliche Stromnetz einspeisen, wofür Sie eine Einspeisevergütung nach den Regelungen des Erneuerbaren-Energien-Gesetzes (EEG) erhalten.

Das Pachtmodell von Yello Solar ist günstig, unkompliziert und risikolos, denn es fallen für Sie keine Investitionskosten an. Auch die Aufwände für den Aufbau, die Wartung und den Betrieb der Solaranlage entfallen. Sie gehen also weder ein finanzielles noch ein technisches Risiko ein. So können Sie sich entspannt zurücklehnen und Ihre private Energiewende genießen. Und falls Sie sich später doch dazu entscheiden, die Solaranlage zu kaufen, bieten wir Ihnen nach zehn Jahren die Möglichkeit dazu.