Er befindet sich normalerweise in jedem Haushalt: der Stromzähler. Er misst deinen Stromverbrauch in Kilowattstunden (kWh). Wenn du deinen Stromanbieter wechselst, brauchst du keinen neuen Stromzähler. Dein Strom kommt über dieselbe Leitung ins Haus und wird vom selben Stromzähler gemessen. Den Zählerstand musst du bei einem Stromanbieterwechsel und für die jährliche Rechnungsstellung beim Stromversorger angeben. Wie das geht und was du beachten musst, erklären wir hier.

Wie liest man den Zählerstand korrekt ab?

Der Stromzähler befindet sich entweder in deiner Wohnung, im Treppenhaus oder im Keller. Im Zweifel kann deine Vermietung weiterhelfen. An deinem Stromzähler befindet sich eine Anzeige mit der Kennzeichnung „kWh“ für Kilowattstunden. Diese Anzeige ist der Zählerstand. Abhängig davon, wie viel Strom du gerade in deiner Wohnung verbrauchst, dreht sich der Zähler schneller oder langsamer.

Gut zu wissen: Der Zählerstand übermittelt nicht deinen aktuellen Jahresverbrauch. Der Zähler wird nicht zurückgesetzt. Wie viel Strom du im letzten Abrechnungszeitraum verbraucht hast, ist schnell errechnet: Ziehe den Zählerstand deiner letzten Stromrechnung vom aktuellen Zählerstand ab.

So einfach liest du deinen Zählerstand ab:

  1. Den Zähler ausfindig machen.
  2. Die Zählernummer mit der Nummer auf deiner alten Stromrechnung vergleichen.
  3. Dann den Zählerstand ablesen.
  4. Den Zählerstand notieren und an deinen Stromanbieter übermitteln.
  5. Bei Yello: Ganz easy mit der Yello App den Zählerstand an Yello senden.

Wann muss ich den Yello Strom Zählerstand ablesen?

Der Zählerstand muss beim Stromanbieterwechsel dem Stromversorger übermittelt werden. Darüber hinaus erfolgt eine jährliche Ermittlung des Zählerstands durch den örtlichen Netzbetreiber, beispielsweise durch einen Außendienstmitarbeiter:in. In den meisten Fällen werden die Kund:innen aufgefordert, mithilfe einer Ablesekarte oder online den Zählerstand durchzugeben.

Den Yello Strom Zählerstand abzumessen ist bequem: du meldest dich entspannt bei Mein Yello an und gibst im persönlichen Kundenportal den Zählerstand durch. Du kannst ebenfalls über die Service-Hotline Kontakt aufnehmen. Gerne wird dir bei weiteren Fragen geholfen. Wenn der Stromversorger den Zählerstand nicht bekommt, schätzt der Stromanbieter deinen Energie-Verbrauch basierend auf dem Stromverbrauch aus dem Vorjahr.

Kleiner Tipp: Mit der Yello App bist du in Sachen Strom- und Gasverbrauch immer auf dem Laufenden und schützt dich vor nervigen Nachzahlungen. Du hast es in der Hand: Die kostenlose App gibt dir die volle Kostenkontrolle und Transparenz über deinen Verbrauch. Scan einfach regelmäßig deinen Zählerstand und pass deinen Abschlag selbst schnell an.

Du ziehst um oder hast keinen Zugang zum Zähler?

Wichtig: Wenn du umziehst, solltest du vor Auszug den Zählerstand deiner alten Wohnung notieren. Damit kontrollierst du, ob dein alter Stromanbieter den korrekten Verbrauch aus dem letzten Abrechnungszeitraum abrechnet. Den Zählerstand in der neuen Wohnung solltest du aufbewahren, um nach dem Wechsel die erste Abrechnung deines neuen Stromanbieters zu überprüfen. Beim Anbieterwechsel kommt es häufig zu hohen Abschlagzahlungen. Vermeide dies, indem du anhand der vorherigen Jahresabrechnung deinen Stromverbrauch abliest.

Wenn du als Mieter:in keinen Zugang zum Stromzähler hast, kannst du deinem Stromanbieter keinen Zählerstand durchgeben. Wenn keine Ablesung erfolgt, schätzt der Stromversorger den Zählerstand aufgrund deines Stromverbrauchs im vergangenen Jahr. Damit du das bezahlst, was du verbrauchst, empfehlen wir dir, den genauen Yello Strom Zählerstand durchzugeben. Dir ist es als Mieter:in gesetzlich erlaubt, einmal im Monat Zugang zu deinem Stromzähler zu erhalten.

Welche Zählerarten gibt es überhaupt?

Wenn es um das Ablesen des Zählerstands geht, ist es wichtig zu wissen, welche verschiedenen Zählerarten es gibt. Denn je nach Art des Zählers kann es unterschiedliche Vorgehensweisen geben. Die wohl bekannteste Art ist der Stromzähler, der den Verbrauch von elektrischer Energie misst. Aber auch Gaszähler und Wasserzähler sind gängige Zählerarten. Gaszähler messen den Verbrauch von Gas und Wasserzähler den Verbrauch von Wasser. Doch es gibt auch speziellere Zählerarten, wie beispielsweise Wärmezähler oder Kältezähler, die den Verbrauch von Heizwärme oder Kälteenergie messen.

Der Stromzähler misst die elektrische Energie, die du verbrauchst, in Kilowattstunden (kWh). Der Gaszähler hingegen misst das Volumen des verbrauchten Gases in Kubikmetern (m³). Wasserzähler messen das Volumen des verbrauchten Wassers in Kubikmetern (m³). Ein weiterer Unterschied ist, dass Strom- und Gaszähler normalerweise einen Zahlenwert anzeigen, während Wasserzähler oft analog sind und eine sich drehende Scheibe haben, die den Verbrauch anzeigt.

Bei Stromzählern gibt es zusätzlich digitale und analoge Zähler. Den analogen Zähler kennst du bestimmt: Das ist der typische schwarze Kasten mit einer Drehscheibe. Die Drehscheibe wird mit dem Strom angetrieben und verändert den Zählerstand am Zählerrad. Er zeigt also den gesamten Stromverbrauch seit Einbau des Zählers an. Der digitale Stromzähler kann deinen aktuellen Stromverbrauch genau anzeigen. Aber auch den wöchentlichen oder monatlichen Stromverbrauch kannst du hier ablesen. Die digitalen Stromzähler sollen stufenweise bis 2023 den analogen Zähler ersetzten.

Noch mehr Wissen zu digitalen und analogen Stromzählern findest du bei der Verbraucherzentrale.

Hier hast du die wichtigsten Unterschiede auf einen Blick:

Stromzähler Gaszähler Wasserzähler
Kilo­watt­stunden (kWh) Kubikmeter (m³) Kubikmeter (m³)
Zahlenwert Zahlenwert Drehscheibe
Der Unterschied zwischen analogen und digitalen Stromzählern.

Was können Smarte Stromzähler?

Du hast bestimmt schon einmal von Smarten Stromzählern gehört. Aber was genau ist das eigentlich? Sie werden auch Smart Meter genannt. Im Gegensatz zu herkömmlichen Stromzählern, die nur den Gesamtverbrauch messen und ablesen können, bieten Smarte Stromzähler viele weitere Funktionen. Sie können beispielsweise den Stromverbrauch in Echtzeit anzeigen, sodass du immer im Blick hast, wie viel Strom du gerade verbrauchst. Außerdem können sie automatisch den Zählerstand an deinen Stromversorger übermitteln, was dir das lästige Ablesen erspart.

Aber das ist noch nicht alles: Smarte Stromzähler können auch mit anderen Geräten im Haushalt kommunizieren und dir so helfen, deinen Stromverbrauch zu optimieren. So kannst du zum Beispiel sehen, welche Geräte besonders viel Strom verbrauchen und diese gezielt ausschalten, wenn du sie gerade nicht brauchst. Smarte Stromzähler sind also eine tolle Möglichkeit, um deinen Stromverbrauch im Blick zu behalten und zu reduzieren.

Noch mehr Info's zu Smart Metern gibt's übrigens hier!

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