Mit einem Stromspeicher können Sie überschüssigen Solarstrom einfach speichern und zu einem späteren Zeitpunkt nutzen. Die vorhandene Energie können Sie beispielsweise einsetzen, wenn die Sonne mal nicht scheint und die Solarmodule daher keinen Strom erzeugen. Durch den erhöhten Eigenverbrauch sinken wiederum die Stromkosten. Doch welche Modelle gibt es? Und wie funktionieren sie?

Berechnen Sie die monatlichen Kosten für eine Solaranlage zur Pacht mit wenigen Klicks.

Welche Vorteile bietet ein Stromspeicher?

Solarstrom wird überwiegend am Tag erzeugt. Ohne Stromspeicher müssen Sie den Strom sofort nutzen. Das Problem: Der Strombedarf der meisten Haushalte steigt oft erst in den Abendstunden sprunghaft an. Genau dann also, wenn die Sonne kaum noch Strom produziert. Mit einem Stromspeicher für Ihre Solaranlage können Sie die tagsüber nicht benötigte Solarenergie speichern und nutzen, wenn Sie sie wirklich brauchen.

Solarstromspeicher erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Neben steigenden Strompreisen spielen dabei auch die sinkenden Einspeisevergütungen eine Rolle. Sie führen dazu, dass immer mehr Privatpersonen den selbst produzierten Strom nicht ins öffentliche Netz einspeisen, sondern ihn für den Eigenbedarf nutzen. Mit einem Solarspeicher lässt sich dieser ganz einfach optimieren. Denn während Sie ohne Speichersystem nur etwa 30 Prozent der erzeugten Solarenergie tatsächlich nutzen, steigt der Anteil mit Solarspeicher auf bis zu 80 Prozent. Mit einem Solarspeicher steigt also der Grad Ihrer Autarkie von der öffentlichen Stromversorgung.

Zu den Vorteilen von Stromspeichern zählen die

  • langfristige Optimierung des Eigenverbrauchs.
  • nachhaltige Reduzierung der Stromkosten.
  • zusätzliche Unabhängigkeit von Energieversorgern.

Lithium-Ionen-Akkus im Vorteil.

Im Wesentlichen wird zwischen zwei Solarstromspeichern unterschieden: Lithium-Ionen-Batteriespeicher und Blei-Batteriespeicher. Auch wenn beide Modelle ähnlich funktionieren, sind Lithium-Ionen-Akkus im Vorteil. Sie weisen nicht nur eine längere Lebensdauer auf, auch die Leistung ist wesentlich effektiver. Mit 95 Prozent haben sie einen höheren Wirkungsgrad als ihre Pendants aus Blei (80 Prozent). Und auch die Entladetiefe der Lithium-Ionen-Akkus übersteigt mit 90 bis 100 Prozent die Leistung von Blei-Akkus (70 bis 80 Prozent).

Aufgrund der Vorteile wächst die Zahl der stationären Lithium-Ionen-Batterien von Jahr zu Jahr. Heute werden mehr als 30.000 neue Geräte pro Jahr installiert. Demnach entscheidet sich etwa jeder zweite neue Betreiber einer Solaranlage auch gleich für einen Speicher. Eine Zahl, die künftig noch weiter steigen dürfte. Denn die Preise für Solarstromspeicher sinken stetig. Und auch die Forschung arbeitet an immer leistungsstärkeren Modellen.

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Tipp.

Möchten Sie einen Stromspeicher kaufen, sollten Sie neben dem Wirkungsgrad und der Entladetiefe auch das Speichervolumen berücksichtigen. Denn ein Stromspeicher ist am effektivsten, wenn er an die Größe der Solaranlage angepasst ist. Es gilt: Pro Kilowatt Leistung sollten Sie auch mit einem Kilowatt Speicher rechnen.

Wie funktioniert ein Stromspeicher?

Ist die Sonneneinstrahlung besonders stark, übersteigt der erzeugte Solarstrom schnell den Energiebedarf des Hauses. Die überschüssige Energie fließt in den Solarstromspeicher, der daraufhin geladen wird. Erst wenn der Speicher voll ist, wird Solarstrom ins öffentliche Stromnetz eingespeist.

Egal ob Lithium-Ionen-Batteriespeicher oder Blei-Batteriespeicher – in ihrer Funktionsweise sind sich beide Systeme ähnlich. Im Inneren des Speichers befinden sich zwei Elektroden: eine ist positiv, die andere negativ geladen. An der positiven Elektrode befinden sich Stoff-Teilchen. Sobald nun Solarstrom auf die positiven Elektroden trifft, gleiten diese zur negativen Elektrode. Eine sogenannte Potenzialdifferenz entsteht und der Akku wird geladen.

Durch Energiemanagementsysteme, die mit der Solaranlage verbaut werden, lässt sich die erzeugte Solarenergie noch effizienter ausnutzen. Denn herkömmliche Speicher beginnen sich aufzuladen, sobald die ersten Sonnenstrahlen durch die Solarmodule eingefangen werden. Ist der Speicher dann um die Mittagszeit voll geladen, wird die überschüssige Energie ins Netz eingespeist – zu einer Zeit, wo die Einspeiseleistung gedrosselt wird. Die Folge ist, dass der Strom nicht komplett eingespeist wird, sondern ungenutzt verfällt. Intelligente Systeme umgehen dieses Problem, indem sie die Batteriespeicher erst aufladen, wenn besonders viel Sonne scheint. Dadurch wird Ihr Speicher maximal geladen und nur ein geringerer Teil ins Netz eingespeist, wodurch sich Effizienz und Wirtschaftlichkeit Ihrer Solaranlage verbessern.

Herkömmliche Speicherung.
Intelligente Speicherung.

Quelle: BSW Solar, 2017

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Tipp.

Die Solaranlagen mit Solarspeicher von Yello Solar nutzen ein intelligentes Energiemanagementsystem mit dazugehöriger Yello Solar App. Mit dieser können Sie alle Stromflüsse der Solaranlage im Auge behalten und nachvollziehen, wieviel Strom produziert, gespeichert oder eingespeist wird.

Wann lohnt sich ein Stromspeicher?

Grundsätzlich lohnt es sich, bei der Neuinstallation einer Solaranlage auch direkt einen Stromspeicher zu erwerben. Und auch eine Nachrüstung rentiert sich in den meisten Fällen. Das gilt besonders für Anlagen, die nach 2011 in Betrieb genommen wurden. Denn seitdem ist die Einspeisevergütung deutlich gesunken. Der Anteil am Eigenverbrauch rückt stattdessen in den Fokus. Ein Solarspeicher kann zur Optimierung beitragen.

Bei Betreibern von Photovoltaikanlagen, die vor 2011 installiert wurden, ist dagegen eine individuelle Betrachtung notwendig. Erhalten Sie beispielsweise eine Eigenverbrauchsvergütung, kann sich auch in solchen Fällen ein Stromspeicher bezahlt machen.

Was kostet ein Stromspeicher?

Die Kosten für einen Stromspeicher variieren mitunter stark und hängen im Wesentlichen davon ab, welche Komponenten verbaut sind. Darüber hinaus sinken die Preise seit Jahren kontinuierlich, seit 2013 um etwa 18 Prozent. In der Regel zahlen Kunden für kleine Speicher heute durchschnittlich 1.200 bis 1.500 Euro pro Kilowattstunde Speicherkapazität.

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Tipp.

Noch attraktiver wird die Anschaffung durch die Pacht einer Solaranlage mit integriertem Stromspeicher. Dadurch entfallen die Anschaffungskosten und verteilen sich auf monatliche, festgelegte Pachtraten.

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Pachten Sie eine Solaranlage bei uns, gehört diese über die Dauer der Laufzeit der Yello Solar GmbH (Eigentümer). Sie selbst sind der Betreiber der Solaranlage. Der gesamte damit produzierte Strom sowie alle erwirtschafteten Erträge, z.B. durch die Netzeinspeisung, gehören Ihnen.

Was ist der Unterschied zwischen Miete und Pacht?

Der Unterschied ist klein, aber fein. Bei einer Miete, z.B. für eine Wohnung, zahlen Sie einen vereinbarten Betrag und können im Gegenzug in der Wohnung leben. Bei einer Pacht zahlen sie ebenfalls einen vereinbarten Betrag für die Nutzung einer Sache, beispielsweise eines Ladenlokals, können aber die Erträge, die Sie erwirtschaften, behalten. Yello Solar bietet ein Pachtmodell. Das bedeutet: Sie pachten die Anlage von uns und zahlen dafür eine monatliche Rate. Sämtliche Erträge, die Sie erwirtschaften, z.B. durch das Einspeisen von zu viel erzeugtem Sonnenstrom ins Stromnetz, können Sie behalten.

Das Pachtmodell von Yello Solar ist günstig, unkompliziert und risikolos, denn es fallen für Sie keine Investitionskosten an. Auch die Aufwände für den Aufbau, die Wartung und den Betrieb der Solaranlage entfallen. Sie gehen also weder ein finanzielles noch ein technisches Risiko ein. So können Sie sich entspannt zurücklehnen und Ihre private Energiewende genießen. Und falls Sie sich später doch dazu entscheiden, die Solaranlage zu kaufen, bieten wir Ihnen nach zehn Jahren die Möglichkeit dazu.