Illustration Wärmestrom

Yello Wärmestrom.

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Damit wir den Tarif berechnen können, der perfekt zu Ihrem Zählertyp passt, brauchen wir noch ein paar Angaben.

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Kundenerfahrung vom 07.12.2019

"Absicherung für 2 Jahre klasse" 5/5

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Was ist Wärmestrom?

Wärmestrom wird umgangssprachlich auch gern als „Heizstrom“ bezeichnet, denn es ist der Strom damit gemeint, der für den Betrieb von Anlagen genutzt wird, mit denen man sein Haus oder seine Wohnung beheizt. Darunter zählen Speicherheizungen, die man auch als Nachtspeicherheizungen kennt, und elektrische Wärmepumpen, die vor allem in neuen Einfamilienhäusern oder nach der Sanierung von Immobilien eingebaut werden.

Der Wärme- oder Heizstrom, der verbraucht wird, wird immer separat vom Haushaltsstrom erfasst: Entweder wird bei der getrennten Messung über einen getrennten Zähler ganz losgelöst vom Haushaltsstrom gemessen oder bei der gemeinsamen Messung zusammen mit dem Haushaltsstrom mit Hilfe eines Doppeltarifzählers. Das ist bei Speicherheizungen üblich: Tagsüber wird der Verbrauch zum Hochtarif (HT) erfasst, nachts - wenn die Speicherheizung sich auflädt - wird zum günstigeren Niedertarif (NT) verbraucht.

Mehr Infos rund ums Thema Wärmestrom gibt's unter hier

Warum ist Wärmestrom günstiger als Haushaltsstrom?

Wärmestrom, der für Anlagen genutzt wird, mit denen man seine Wohnung oder sein Haus beheizt, ist aus zwei Gründen günstiger: Erstens, weil eine geringere Konzessionsabgabe dafür fällig wird und zweitens, weil auch die Netzentgelte günstiger sind, die für den verbrauchten Wärmestrom zu zahlen sind. Der Grund dafür ist, dass diese Anlagen als so genannte „unterbrechbare Verbrauchseinrichtungen“ gelten und beim örtlichen Netzbetreiber auch als solche angemeldet werden müssen. Der Netzbetreiber kann Wärmestrom-Anlagen kurzzeitig (max. 3 x 2 Stunden pro Tag) vom Netz nehmen, um damit die Auslastung des Stromnetzes in Spitzenzeiten auszugleichen. Im Gegenzug werden dann geringere Netzentgelte erhoben. Die niedrigeren Kosten beim Wärmestrom geben wir natürlich an Sie weiter und Sie können sich über besonders günstige Preise freuen.

Nutzen Sie unserern Wärmestrom-Tarifrechner. und finden Sie hier heraus, welcher Tarif der passende für Sie ist.

Wie kann ich Wärmestrom Kunde werden?

Wie auch sonst bei Yello ist der Wechsel kinderleicht: Wenn Sie eine Speicherheizung oder Wärmepumpe zum Heizen nutzen und diese bereits bei Ihrem örtlichen Netzbetreiber angemeldet wurde, können Sie jederzeit zu Yello wechseln. Dafür einfach hier Ihre Angaben zu PLZ, Heizart und Zählertyp eingeben und schon sehen Sie Ihren passenden Yello Wärmestrom-Tarif!

Wo liegt der Unterschied zwischen Wärmepumpe und Nachtspeicherheizung?

Technisch gesehen sind eine Wärmepumpe und eine Nachtspeicherheizung zwei grundverschiedene Dinge. Eine Nachtspeicherheizung ist eine elektrisch betriebene Heizung, bei der ein Wärmespeicher abends und in der Nacht, wenn der Strom in dem speziell darauf zugeschnittenen Wärmestromtarif günstiger ist, aufgeladen wird. Nachtspeicherheizungen gelten als nicht energieeffizient, da in der Regel im Vergleich zu anderen Heizungsarten sehr viel Strom verbraucht wird. Anders sieht das bei der Wärmepumpe aus. Diese werden vor allem in Neubauten und nach Sanierung von Immobilien eingebaut und gelten als sehr energieeffiziente Möglichkeit, die eigenen vier Wände in Kombination mit einer Fußbodenheizung zu heizen. Je nach Art der Wärmepumpe kann man sein Haus auch mit Warmwasser versorgen.

Zum Vergleich: Für eine Nachtspeicherheizung fällt ungefähr noch mal der gleiche Stromverbrauch an wie für den Rest im Haushalt – bei einer Wärmepumpe nur ein Drittel oder nur ein Viertel. Beiden gemeinsam ist aber, dass sie als sogenannte „unterbrechbare Verbrauchseinrichtung“ bei Ihrem örtlichen Netzbetreiber angemeldet sein müssen, um die Vorteile eines Wärmestromtarifs nutzen zu können.

Was ist der Unterschied zwischen Eintarif und Zweitarif?

Wenn Sie einen Zähler mit einem Zählwerk zu Hause haben, spricht man von einem Eintarifzähler. Ihr Stromverbrauch wird über dieses eine Zählwerk im Zähler erfasst und von uns mit einem einheitlichen Verbrauchspreis pro kWh abgerechnet. Anders läuft das bei einem sogenannten Zweitarifzähler — bei diesem gibt es an ihrem Zähler zwei Zählerwerke. Eins davon misst ihren Stromverbrauch tagsüber und das Andere erfasst Ihren Verbrauch abends und in der Nacht. Der Grund dafür ist ganz einfach: Bei einem Zweitarifzähler gelten zu unterschiedlichen Zeiten auch unterschiedliche Preise. Abends und in der Nacht zu Zeiten des sogenannten Niedertarifs (NT) gilt ein günstigerer Verbrauchspreis pro kWh als tagsüber zur Zeit des Hochtarifs (HT).

Mehr zum Thema Eintarif und Zweitarif gibt's hier.