Lachende Frau im gelben Pullover lädt ihr E-Auto zuhause

Die neue E-Auto-Förderung ab 2026.

Der Umweltbonus feiert sein Comeback! Was 2026 gilt, welche Extras du dir jetzt schon schnappen kannst und wie du dir Steuervorteile sicherst.


Der Umweltbonus für E-Autos ist zwar schon seit Dezember 2023 ausgelaufen, aber 2026 kommt was Neues! Die Bundesregierung plant nämlich eine soziale Kaufprämie für Elektroautos. Wir zeigen dir, was gerade rund um die neue E-Auto Prämie diskutiert wird, welche Steuervorteile – wie die Kfz-Steuerbefreiung – du schon jetzt nutzen kannst und wie du beim Wechsel aufs E-Auto am besten profitierst.

Datum: 7. Januar 2026 | Lesezeit: 7 Minuten

Neue E-Auto-Förderung: Was 2026 geplant ist.

Seit Herbst 2025 steht fest: Eine neue E-Auto-Förderung soll kommen. Die Bundesregierung will Schluss machen mit dem Prinzip der Gießkanne: Die geplante Kaufprämie soll gezielt dort ankommen, wo sie am meisten gebraucht wird. Und zwar bei privaten Haushalten mit kleinem oder mittlerem Einkommen und bei kleinen Unternehmen. Außerdem wurde die Steuerbefreiung für Elektroautos bis 2030 verlängert. Die Finanzierung steht bereits: 3 Milliarden € sollen bis 2029 investiert werden, finanziert aus dem EU-Klimasozialfonds und dem deutschen Klima- und Transformationsfonds (KTF).

Förderbedingungen auf einen Blick.

Geplant ist eine Kaufprämie von bis zu 4.000 €. Damit du die Förderung für dein Elektroauto bekommst, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein – bei Einkommen, Fahrzeug und Nutzung:

  • Einkommensgrenze: Maximal 80.000 € zu versteuerndes Jahreseinkommen. Für bis zu zwei Kinder erhöht sich die Grenze um je 5.000 € pro Kind.
  • Fahrzeugtyp: Gefördert werden neue Elektroautos der EU-Fahrzeugklasse M1 mit rein batterieelektrischem Antrieb oder Plug-in-Hybride.
  • Kauf und Leasing: Die Förderung gilt für Kauf oder Leasing eines erstmals in Deutschland zugelassenen Neufahrzeugs. Der Netto-Listenpreis des E-Autos muss unter 45.000 € liegen.
  • Mindesthaltedauer: Sowohl beim Kauf als auch beim Leasing ist eine Mindesthaltedauer vorgesehen. Die genaue Dauer ist aktuell noch offen.
Frau lädt ihr E-Auto an der Wallbox und schaut dabei aufs Handy

Fragen und Antworten zur E-Auto-Förderung.

Jetzt zu den wichtigsten Fragen rund um die geplante E-Auto Förderung 2026 beim Kauf eines E-Autos. Aktuell arbeitet die Bundesregierung noch an den genauen Förderbedingungen – einige Details sind also noch offen. Der Start ist für Anfang 2026 geplant, einen Förderantrag beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) kannst du derzeit noch nicht stellen. Hier bekommst du aber eine erste Orientierung, worauf es bei der Förderung ankommt.

Wer kann die E-Auto-Prämie beantragen?

  • Für Privatleute: Die neue Kaufprämie richtet sich an Privatpersonen und kleine Unternehmen. Ziel ist es, Haushalten mit geringerem Einkommen den Umstieg aufs E-Auto leichter zu machen.
  • Einkommensgrenze: Anspruch haben Haushalte mit niedrigem bis mittlerem Einkommen. Das zu versteuernde Einkommen darf nicht mehr als 80.000 € pro Jahr betragen.
  • Familienfreundlich: Für Familien mit Kindern erhöht sich die Einkommensgrenze automatisch um 5.000 € pro Kind. Das gilt für bis zu zwei Kinder im Haushalt. Nice!

Welche E-Autos werden gefördert?

  • Neuwagen: Eine Förderung kannst du für ein in Deutschland zugelassenes neues E-Auto der EU-Fahrzeugklasse M1 beantragen. Neben reinen Elektroautos zählen auch Plug-in-Hybride dazu.
  • Kauf und Leasing: Die Förderung gilt sowohl für Kauf als auch Leasing. Der Netto-Listenpreis darf höchstens 45.000 € betragen. Das entspricht laut ADAC einer Leasingrate von rund 530 € pro Monat.
  • Gebrauchtwagen: Das Bundesumweltministerium prüft aktuell auch Vorschläge für die Förderung von gebrauchten Elektroautos. Aber: Gebrauchtwagen sind nicht Teil der 2026-Förderung.
  • Haltedauer: Sowohl beim Kauf als auch beim Leasing soll es eine Mindesthaltedauer geben. Wie lange du dein neues E-Auto fahren musst, steht aktuell noch nicht fest.

Wie hoch ist die E-Auto Förderung 2026?

  • Basisförderung: Geplant ist eine Basisförderung von 3.000 € für den Kauf von elektrischen Fahrzeugen und Plug-in-Hybriden. Zur Erinnerung: Sie gilt nur für neue Autos, nicht für Gebrauchtwagen.
  • Kinderbonus: Familien mit Kindern können eine zusätzliche Förderung erhalten. Für jedes Kind bekommst du 500 € extra. Der zusätzliche Kinderbonus gilt für maximal zwei Kinder und beträgt also höchstens 1.000 €.
  • Niedrige Einkommen: Auch Haushalte mit geringerem Einkommen werden stärker gefördert. Liegt dein Haushaltseinkommen unter 3.000 € netto pro Monat, erhöht sich die Basisförderung voraussichtlich um weitere 1.000 €.

Wie kann man die Förderung beantragen?

  • Start ab 2026: Los geht's mit der Prämie schnellstmöglich im Jahr 2026. Zuständig bleibt wie früher das BAFA – das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle. Aktuell ist das Programm noch nicht aktiv.
  • Antrag nach der Zulassung: Vielleicht kennst du den Ablauf schon von der alten Prämie: Erst E-Auto kaufen und zulassen, dann den Antrag für die Förderung online beim BAFA stellen.
  • Nachweise hochladen: Bei der Beantragung musst du voraussichtlich einige Nachweise hochladen: Dazu gehören der Kaufvertrag, die Zulassungsbescheinigung und ein Einkommensnachweis.
  • Rückwirkende Auszahlung: Die Prämie gibt es dann im Anschluss rückwirkend aufs Konto. Kompliziert ist die Sache also nicht, sofern du und dein gekauftes Auto die Anforderungen erfüllen.
Illustration E-Auto lädt zuhause an einer Wallbox

Der richtige Strom für dein Elektroauto.

Mit der passenden Förderung wird dein E-Auto schon beim Kauf günstiger. Aber richtig und langfristig sparen? Das passiert beim Laden. Und zwar jeden Tag. Statt teuer an der Ladesäule zu „tanken“, lädst du zuhause viel günstiger. Vor allem mit einem cleveren Autostromtarif. Klingt gut? Mit unserem Autostrom fährst du mit 100 % Ökostrom und sparst zusätzlich durch smarte Ladezeiten. So lädst du günstiger. Und grüner.

Das Warten auf die neue Prämie lohnt sich also – aber clever sparen geht schon jetzt! Denn E-Autos werden nicht nur durch eine Kaufprämie gefördert. Es gibt noch ein paar weitere Vorteile, die dir auch jetzt schon was bringen und den Alltag mit deinem E-Auto günstiger machen. Hier kommt dein Überblick:

Die THG-Prämie: Dein jährlicher E-Auto-Bonus.

Mit deinem E-Auto kannst du jedes Jahr ganz easy Geld verdienen, dank der Treibhausgasminderungs-Quote (kurz: THG-Quote). Die Idee dahinter: Mineralölkonzerne müssen CO₂ einsparen und kaufen sich diese Einsparungen bei anderen ein. Zum Beispiel bei dir! Denn wenn du ein reines E-Auto fährst, stößt du beim Fahren kein CO₂ aus. Und genau das bringt dir Geld. Aufgepasst: Plug-in-Hybride kommen für die THG-Quote nicht infrage.


So einfach geht’s: Du registrierst dich online bei einem THG-Anbieter und lädst ein Foto vom Fahrzeugschein hoch. Der Rest läuft fast automatisch. Um die Zertifizierung, den Verkauf und die Auszahlung kümmert sich der Anbieter für dich. Gut zu wissen: Die Prämie gibt’s jedes Jahr neu und ist für dich als Privatperson steuerfrei. Die gesetzliche Regelung zur THG‑Quote gilt bis mindestens 2030.

Mann und Frau mit Laptop bei der Arbeit geben sich ein High Five

Steuern & Versicherung: So sparst du laufend.

Während die neue Kaufprämie noch in den Startlöchern steht, kannst du dir schon jetzt handfeste Vorteile sichern. Denn vor allem bei Kfz-Steuer und Versicherung lässt sich als E-Auto-Fahrer:in ordentlich sparen. Die guten Nachrichten kommen vom Bundesfinanzministerium: Die Kfz-Steuer ist bei E-Autos weiterhin erstmal kein Thema mehr. Im Oktober 2025 wurde das Gesetz zur Verlängerung der Steuerbefreiung bis Ende 2030 für reine E-Autos beschlossen. Das bringt Planungssicherheit und bares Geld.


Aber was heißt das konkret? Meldest du ein E-Auto an, zahlst du für bis zu 10 Jahre keine Kfz-Steuer. Aufgepasst: Die Steuerfreiheit gilt längstens bis zum 31. Dezember 2035. Das heißt, je früher du ein E-Auto zulässt, desto mehr Jahre sparst du. Wenn du dein Auto beispielsweise erst Ende 2030 anmeldest, ist es nur 5 Jahre steuerfrei. Meldest du es noch 2026 an, sind es noch 9 Jahre. Doch auch danach bleibt’s für dich günstig: Die Steuer ist ab 2035 dauerhaft um 50 % reduziert.


Was ist mit der Versicherung? Auch da geht was. Viele Versicherer bieten spezielle E-Auto-Tarife an. Die schließen nicht nur faire Preise, sondern oft auch andere coole Extras mit ein. Dein Umstieg wird also gleich doppelt belohnt.

Vater und Sohn sitzen am Tisch auf dem ein Sparschwein steht

Dienstwagen-Vorteil: Dein größter Spar-Hebel.

Fährst du deinen Dienstwagen auch privat? Dann lohnt sich ein E-Auto noch mehr – steuerlich bist du damit nämlich ganz weit vorn. Das gilt übrigens für alle: Angestellte, Selbstständige und Unternehmen profitieren gleichermaßen. Hier ist die 0,25-%-Regel dein bester Freund. Bei privater Nutzung musst du den „geldwerten Vorteil“ versteuern. Bei E-Autos sind das nur 0,25 % vom Bruttolistenpreis statt 1 % wie bei Verbrennern. Das heißt für dich: mehr Netto am Monatsende.


Außerdem gilt: Mehr Auswahl, mehr Möglichkeiten. Seit Juli 2025 gilt der Vorteil für alle reinen Stromer mit einem Bruttolistenpreis von bis zu 100.000 €. Deine Modellwahl ist jetzt also noch größer. Zudem gibt's einen richtigen Turbo für Firmen und Selbstständige: Ebenfalls seit Juli 2025 können Unternehmen 75 % der Anschaffungskosten für reine E-Autos direkt im Jahr des Kaufes steuerlich geltend machen. Klingt nach Investition? Ist es auch und zwar in deine Zukunft.

Ein Mann mit Handy in der Hand lädt seinen elektrischen Minivan

Laden und Strompreis: Was jetzt gefördert wird.

Ein E-Auto ohne Lademöglichkeit? Geht nicht. Egal, ob es ums Laden zuhause oder unterwegs geht – die Regierung hat einiges vor, um es dir leichter und günstiger zu machen. Für deine private Wallbox zuhause gibt es aktuell bundesweit keine aktive Förderung. Aber aufgepasst: Viele Bundesländer, Städte oder lokale Energieversorger bieten eigene Zuschüsse an. Es lohnt sich also, genauer hinzuschauen. In unserem Ratgeber zur Wallbox-Förderung zeigen wir dir, ob es in deiner Region gerade Fördermöglichkeiten gibt, und halten dich immer up to date.


Wie sieht es mit dem Laden unterwegs und den Strompreisen aus? In Deutschland wollen wir beim Ausbau der öffentlichen Ladeinfrastruktur ordentlich Gas geben. In der Umsetzung ist beispielsweise eine Ladesäulenpflicht für Tankstellen und Supermärkte, damit du überall einfach laden kannst. Und auch beim Strompreis kannst du sparen: Mit flexiblen Stromtarifen lädst du dein E-Auto immer dann, wenn der Strompreis niedrig ist und senkst deine Ladekosten. Für eine steuerbare Wallbox zahlst du außerdem weniger Netzentgelte beim Strompreis. Das macht das E-Auto-Fahren noch attraktiver.

Frau mit Handy und Lebensmitteln wartet auf das Laden ihres Elektroautos in der City

Fazit: Dein Fahrplan zur E-Auto-Förderung.

Die E-Auto-Förderung in Deutschland verändert sich und der Umstieg wird wieder attraktiver fürs Portemonnaie. Anfang 2026 plant die Bundesregierung eine neue, soziale Kaufprämie. Bis zu 4.000 € gibt es dann für neue, bezahlbare E-Autos, vor allem für Haushalte mit kleinem und mittlerem Einkommen. Und: Es sollen auch Plug-in-Hybride gefördert werden.


Aber warum warten? Schon heute kannst du richtig sparen. Nämlich durch die THG-Prämie, bis 2035 steuerfreies Fahren und Steuervorteile für Dienstwagenfahrer:innen. Egal, wo du gerade stehst, der Weg zur günstigen E-Mobilität ist frei. Und den letzten Spar-Booster holst du dir zuhause: Mit einem speziellen Autostromtarif lädst du nicht nur grüner, sondern senkst auch dauerhaft deine Stromkosten. So fährst du mit gutem Gewissen und cleverem Budget.


Autorin
Alina von Yello

Clever laden, smart sparen: Damit geht's.

Dein Upgrade in Sachen E-Auto-Wissen.