Günstige Wärme für Wärmepumpen.

Wärmepumpenarten.

Zunehmend interessant wird der Einsatz von Wärmepumpen für die Heizung. Sie können aus dem eingesetzten Strom für den Antrieb das Drei- bis Fünffache an Heizenergie bereitstellen. Die Technologie der Wärmepumpe, mit dem umgekehrten Prinzip des Kühlschranks, entwickelt sich immer weiter und der Strom wird durch wachsenden Anteil an erneuerbaren Energien immer umweltfreundlicher.

Die einzelnen Typen der Wärmepumpen werden unterschieden in Abhängigkeit von der Wärmequelle - Erdwärme, Grundwasser, Außen- oder Abluft sind die bekannten und üblichen Quellen. Neu ist die Nutzung von Abwasser als Quelle. Eine weitere Unterscheidung erfolgt nach der abgegebenen Energie. Wird die Wärme im Wasser beispielsweise für die Fußbodenheizung oder in der Luft für eine Luftheizung genutzt.

Wärmepumpen können für die Heizung und/oder für die Brauchwassererwärmung eingesetzt werden. Der Betrieb kann als einzelne Heizung (monovalent) erfolgen, wie auch in Kombination mit einer thermischen Solaranlage oder einer Pelletsheizung (bivalent). Manche Modelle bieten auch eine elektrische Zusatzheizung an.

Luftwärmepumpe.

Die in der Außenluft oder in der Abluft einer Lüftungsanlage enthaltene Wärme wird von der Luftwärmepumpe zum Heizen und Erwärmen des Warmwassers genutzt. Je tiefer die Temperatur sinkt, umso schlechter wird der Wirkungsgrad. Diese Art der Wärmepumpe wird weiter unterteilt in Luft-Wasser-Wärmepumpe bei der die Wärme an einen Heizungs- bzw. einen Warmwasserkreislauf abgegeben wird, sowie in Luft-Luft-Wärmepumpen, die die Wärme über eine Luftheizung wieder abgeben.

Erdwärmepumpe.

Bei Erdwärmepumpen wird die im Erdreich enthaltene Wärme als Wärmequelle genutzt. Es gibt zwei unterschiedliche Varianten. Bei Erdwärmesonden werden eine oder mehrere senkrechte Bohrungen von ca. 50 Metern ausgeführt und bei Erdwärmekollektoren werden Heizschlangen in ca. 1 bis 1,5 Meter Tiefe im Boden verlegt. In beiden Varianten werden Rohre oder Schläuche mit einer Flüssigkeit als eine Art Wärmetauscher eingesetzt, um die Wärme im Erdreich nutzen zu können.

Wasserwärmepumpe.

Wasser als Wärmequelle wird eher selten eingesetzt. Hierbei wird die Wärme im Grundwasser, Oberflächenwasser oder auch im Abwasser genutzt. Für die Nutzung dieser Wärmequelle bedarf es einer wasserrechtlichen Genehmigung und einen Schutz des Wärmetauschers vor Verockerung, bzw. Oxidierung. Durch die über das Jahr relativ konstante Temperatur des Grundwassers kann eine relativ hohe Jahresarbeitszahl von 5 erreicht werden – die Jahresarbeitszahl steht für den Wirkungsgrad von Wärmepumpen.

Wärmepumpen.

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Förderung
Heizung