Strom sparen - das geht uns alle an. Die Situation auf dem Energiemarkt lässt uns allen keine Wahl. Jetzt ist Energiesparen angesagt. Wir zeigen, wie einfach das ist – mit diesen Tipps. Die sind ganz leicht umsetzbar, tun deinem Konto gut und unserer Umwelt. Mach mit!

Was denkst du: Was braucht am meisten Strom?

Wenn du Strom sparen willst, ist es wichtig zu wissen, welche Geräte eigentlich am meisten Strom im Haushalt brauchen. Was meinst du? Wer frisst wieviel Strom?

1. Kochen.

Am meisten Strom frisst der Herd. Für 3 Personen brauchst du etwa 450 kWh, das sind fast 200 € an Stromkosten im Jahr.

2. Kühlgeräte.

Dein Kühlschrank verbraucht im Schnitt 330 kWh Strom. Das sind circa 150 € auf deiner Jahresrechnung.

3. Laptop, Fernseher, Handy & Co.

Dein Fernseher verbraucht etwa 190 kWh im Jahr. Aber auch Monitore fürs Home-Office schlagen mit 90 kWh im Jahr zu Buche.

Die Rechengrundlage: Haushalt mit 3 Personen, Stromverbrauch im Jahr, Stromkosten von 45 Cent pro kWh.

Die größten Stromfresser im Haushalt.

Die größten Stromfresser.

Hier siehst du die größten Stromfresser in deinem Haushalt. Titelverteidiger beim Stromverbrauch ist mit 34 % die Prozesswärme. Darunter fällt alles, was mit Wärme zu tun hat: zum Beispiel Kochen oder Bügeln. Dicht gefolgt mit 28 % von Information und Kommunikation: also Computer, Telefon, Handy oder Laptop. Waschen, Trocknen und Licht ziehen ebenfalls einiges an Strom, insgesamt 27 %. Und schließlich machen Kühl- und Gefrierschrank noch einmal 11 % des Stromverbrauchs aus.

Unsere besten Tipps zum Stromsparen.

Strom sparen in der Küche.

In der Küche.

Dein Kühlschrank oder Toaster haben nicht Energieeffizienz-Klasse A? Keine Angst, um Strom zu sparen, musst du keinen neuen Kühlschrank kaufen oder kalten Toast essen. Es hilft schon, wenn du kleine Angewohnheiten im Alltag veränderst. Dein Geldbeutel und die Umwelt freuen sich darüber!

Du weißt nicht wie viel Strom du verbrauchst? Probier mal den Stromverbrauchsrechner von co2online. Er zeigt dir auch gleich dein Einsparpotenzial an.

1.Kochen.

Auf jeden Topf passt ein Deckel. Und er sollte genau passen, um die Hitze im Kochtopf zu halten. Der Kochtopf sollten auch die gleiche Größe haben wie die Herdplatte. Nutzt du zu kleine Töpfe, geht kostbare Energie verloren. Erhitze dein Wasser, zum Beispiel zum Nudeln kochen, vorab im Wasserkocher. Und mach immer nur so viel Wasser warm, wie du brauchst. Hast du einen Dampfgartopf zu Hause? Super, dann sparst du bis zu 50 % Energie!

2.Kühl- & Gefrierschrank.

Vor allem Kühl- und Gefrierschränke stehen beim Stromverbrauch weit oben auf der Liste. Nach dem Öffnen schließe schnell die Türen. Achte auf die Temperatur: Expert:innen empfehlen 7°C im Kühlschrank und -18°C in der Gefriertruhe. Stellst du den Kühlschrank nur zwei Grad kälter, steigt der Stromverbrauch gleich um zehn Prozent! Prüfe auch die Türgummis: Sie sollten gut abdichten und nicht porös sein.

3.Waschmaschine & Geschirrspüler.

Schalte deine Waschmaschine und den Geschirrspüler erst an, wenn sie wirklich voll sind. Eco-Programme brauchen weniger Strom – obwohl sie länger laufen. Für die Waschmaschine macht die Nutzung eines Warmwasseranschlusses Sinn. Das spart Energie beim Erhitzen. Damit die Wäsche sauber wird, reichen meistens 30°C aus. Auch die Vorwäsche kannst du dir locker sparen.

4.Backofen.

Verzichte, zum Beispiel beim Plätzchen backen, auf das Vorheizen und nutze die Restwärme des Ofens. Schmelz damit einfach noch die Schokoladenglasur. Heiß- und Umluft spart bis zu 40 % Energie! Sei effizient und schiebe bei Umluft mehrere Bleche gleichzeitig in den Ofen. Du möchtest Aufbackbrötchen backen? Dann verwende lieber den Toaster.

Wasserhahn zudrehen und Strom sparen.

Im Badezimmer.

Wenn möglich, lass deine Haare lufttrocknen. So kannst du im Jahr mehr als 60 kWh Strom einsparen. LED-Lampen im Bad sind ebenfalls super zum Stromsparen, da sie weniger Energie verbrauchen als herkömmliche Lampen. Du hast eine elektrische Zahnbürste, die immer auf dem Ladegerät steht? Zieh den Stecker und lad nur nach Herstellerangaben. So verlängerst du zusätzlich das Leben deines Akkus. Ansonsten gilt:

1.Spring unter die Dusche.

Duschen geht schneller und spart eine Menge Strom. Für eine volle Badewanne brauchst du etwa 120 Liter warmes Wasser. Duschst du fünf Minuten, brauchst du nur halb so viel Wasser. Aber Achtung: Bei einer halben Stunde Duschen mit voll aufgedrehtem Duschkopf, wird ein Bad sogar sparsamer. Sparduschkopf und Durchflussbegrenzer helfen, weniger warmes Wasser zu verbrauchen.

2.Dreh den Hahn ab.

Beim Hände- oder Zähneputzen dreh den Wasserhahn ab. Am besten besorgst du dir einen Strahlregler – einen sogenannten „Perlator“. Dadurch sparst du ebenfalls Strom und Geld. Gerade wenn du einen Durchlauferhitzer oder eine Wärmepumpe hast: Runter mit der Warmwasser-Temperatur! Laut Empfehlung des Umweltbundesamtes reichen 55 bis 60°C für den täglichen Bedarf.

Frau im Home Office am Laptop

Elektro-Geräte & Co.

Was frisst denn so viel Strom? Das sind zum Beispiel Fernseher, Computer, Radio und WLAN-Router. Deshalb: Mach Schluss mit dem Stand-by-Modus und schalt alles immer richtig aus.

Geheimtipp: Fühle bei ausgeschalteten Elektrogeräten, ob das Netzteil noch warm ist. Wenn ja, dann verbraucht es noch Strom! Bei WLAN-Routern kannst du die Datenübertragungs-Funktion zeitlich begrenzen und ihn nachts komplett abschalten.

Thema Homeoffice: Deaktiviere deinen Bildschirmschoner und wechsel in den Energiesparmodus, wenn du nicht am Platz bist. Eine Steckdosenleiste, mit der du alles ausschalten kannst, ist auch super.

Spare Energie bei deinem Stromanbieter

Check deinen Stromverbrauch.

Mit unserer kostenlosen Yello App hast du deinen Stromverbrauch im Blick und ersparst dir unerwartete Nachzahlungen. Die App zeigt deinen Stromverbrauch und deine Stromkosten an. Überprüfst du deinen Zählerstand regelmäßig, kannst du deinen Stromabschlag in der App schnell selbst anpassen.

Jetzt zur Yello App

Yellos erklären: Strom sparen leicht gemacht.

Noch mehr Energiewissen.

Strom sparen leicht gemacht.

Ausgezeichnet: Gelber Ökostrom für dich.

  • PLZ und Verbrauch eingeben
  • Tarif selbst zusammenstellen
  • Daten später nachreichen
  • Yello regelt den Wechsel
50 € Sofort­bonus
Ekomi Testsiegel

eKomi – mal ganz objektiv
betrachtet.

4,7/5

Kundenerfahrung vom 10.01.2023

"Alles sehr übersichtlich" 4/5

892 Kundenmeinungen auf eKomi