Energie sparen - das geht uns alle an!

Die Situation auf dem Energiemarkt lässt uns allen keine Wahl. Jetzt ist Energiesparen angesagt. Wir zeigen, wie einfach das ist – mit diesen Tipps. Die sind ganz leicht umsetzbar, tun deinem Konto gut und unserer Umwelt. Mach mit!

Frau am Backofen

Stromfresser in der Küche bändigen!

  • Kühl- und Gefrierschränke stehen beim Stromverbrauch ganz oben auf der Liste. Schließ die Türen immer schnell wieder und achte auf die Temperatur: Experten empfehlen sieben Grad im Kühlschrank und minus 18 Grad Celsius in der Gefriertruhe. Sinkt die Temperatur nur um zwei Grad, steigt der Stromverbrauch gleich um zehn Prozent! Prüf die Türgummis: Dichten sie nicht richtig ab oder sind sie porös, verbrauchen die Geräte noch mehr Strom.
  • Auf jeden Topf passt ein Deckel. Und er sollte passen! Um die Hitze im Kochtopf zu halten.
  • Kochtöpfe und Pfannen sollten die gleiche Größe haben wie die Herdplatten. Nutzt du zu kleine Töpfe, geht kostbare Energie durch ungenutzten Wärmeplatz verloren.
  • Mit Schnellkoch- bzw. Dampfgartöpfen sparst du bis zu 50 % Energie!
  • Der Backofen ist ein Strom-Vielfraß: Nicht genutzte Gitter und Backbleche aus dem Ofen entfernen, nur größere Mengen backen oder garen und die Umluftfunktion nutzen.
  • Alles wird im Ofen schneller gar, wenn du eine kleine feuerfeste Schüssel mit heißem Wasser aus dem Wasserkocher in den Backofen stellst.

Das reicht dir noch nicht? Weiter geht’s …

  • Backst du häufig Brötchen auf, lohnt es sich, dafür den Toaster (mit Brötchenaufsatz) zu nutzen. Das ist mit dem Backofen viel teurer.
  • Mit dem Wasserkocher immer nur so viel Wasser erhitzen, wie du wirklich brauchst und das Gerät nach dem Kochvorgang direkt abschalten.
  • Wasser nie im Topf erhitzen, sondern im Wasserkocher – auch wenn du es zum Beispiel zum Nudeln kochen nutzt.
  • Schalte Waschmaschine und Geschirrspüler erst an, wenn sie wirklich voll sind. Eco-Programme neuerer Maschinen brauchen weniger Strom – obwohl sie länger laufen.
Paar sitzt vor Waschmaschine

Beim Waschen geht’s richtig rund.

  • Für die Waschmaschine macht die Nutzung eines Warmwasseranschlusses Sinn. Das spart Energie beim Erhitzen.
  • Damit die Wäsche sauber wird, reichen meistens 30 Grad Celsius aus. Auch die Vorwäsche kannst du dir locker sparen.
  • Jeden Tag duschen? Muss nicht sein. Wenn doch: Sparduschkopf und Durchflussbegrenzer helfen, weniger warmes Wasser zu verbrauchen. Und sparen eine Menge Energie.
  • Runter mit der Warmwassertemperatur! 50 Grad Celsius reichen für den täglichen Bedarf und schonen auch noch die Umwelt.

Gut isoliert ist halb gewonnen.

  • Isolierfolie an deinen Fenstern wirkt auf dem Glas wie ein wärmendes Luftpolster. Die gibt‘s im Baumarkt in Standardfenstergrößen.
  • Die Wand hinter deinen Heizkörpern lässt sich ganz einfach mit Heizkörper-Reflexionsfolie dämmen. Das sind dünne aluminiumbeschichtete Folien oder Styroporplatten. Sie lassen sich mit der Schere zuschneiden und sind einfach anzubringen – auch in Mietwohnungen.
  • Ordnung ist das halbe Leben. Also stell die Heizkörper nicht mit Dingen zu. Nur so kann sich die Wärme ausbreiten.
  • Um die Heizungs-Temperatur per App zu steuern, hilft ein intelligentes Heizungsthermostat.
Frau beißt in Stromkabel - haarsträubend

Raus aus der Steckdose.

Was frisst denn so viel Strom? Das sind zum Beispiel Fernseher, Computer, Radio und WLAN-Router. Deshalb: Mach Schluss mit dem Stand-by Modus und schalte alles immer richtig aus. Viele Geräte, dazu zählen auch alle anderen Arten von Haushaltsgeräten, ziehen sogar noch Strom aus der Steckdose, wenn sie ausgeschaltet sind.

Achtung auch bei Ladegeräten für Handy, Tablet, Notebook, Zahnbürste und Co, sie verbrauchen oft noch Strom, wenn gar nichts zum Laden angeschlossen ist.

Das gilt übrigens auch für deinen Kaffeevollautomaten: Der heizt zwischendurch auf und verbraucht Strom – trotz Ruhezustand.

Unser Tipp.

Schaff dir Steckdosenleisten an, über die du gleich mehrere Geräte mit dem Stromnetz verbindest. Die kannst du dann alle gleichzeitig über den Ausschaltknopf der Leiste abschalten und so eine Menge Energie sparen.

Frau montiert LED Leuchte

LED-Leuchten statt Glühbirnen.

  • Hast du schon alle alten Glühbirnen durch LED-Leuchten ersetzt? Eine Energiesparlampe wandelt fünfmal mehr Strom in Licht um und hält 10 mal länger! Das spart 'ne Menge Geld.
  • Trotz LED-Leuchten: Schalte Lampen nur an, wenn du sie brauchst. Die Küche muss nicht taghell erleuchtet sein, wenn du auf dem Sofa chillst.
  • Du liebst Deko-Beleuchtung? Das sind echte Stromfresser! Richtig romantisch wird’s doch erst mit Kerzen.

Wie kann ich meinen Stromverbrauch messen?

Mit unserer kostenlosen Energie-Check App kWhapp hast du deinen Stromverbrauch im Blick und ersparst dir unerwartete Nachzahlungen. Hast du die App installiert und dich registriert, scannst du mit der Kamera deines Smartphones den Zählerstand. Die App speichert die Daten und zeigt in der Monatsübersicht Stromverbrauch und Kosten an.

Unsere Empfehlung: Ein Zählerstand pro Monat. So kannst du deinen Abschlag auch direkt deinem jeweiligen Verbrauch selbst anpassen.

PS: Die App gibt’s natürlich auch für Gas!