Immer mehr Haushalte setzen auf bezahlbare und nachhaltige Energie und ergänzen ihre Stromversorgung mit eigener Photovoltaikanlage. Auch, weil die Energiepreise in 2021 auf ein Rekordhoch kletterten – Tendenz weiter steigend. Dabei liegt die Strompreisbremse auf der Hand: Sonne ist immer da, ein Dach ist frei und ungenutzt. Verbraucht man nun noch möglichst viel Strom mi einer eigenen PV-Anlage selbst, braucht man weniger Strom zugekauft aus dem Netz. Die Investition klingt vielversprechend. Bereits über 2 Millionen Solaranlagen sind heute in Deutschland installiert. Null CO2, sauber produziert, Geldbeutel geschont. Du fragst dich, ob sich PV für dich lohnt? Erfahre mehr!

Photovoltaikanlagen: Das kostet eine Anlage.

Eine Photovoltaikanlage ist immer eine langfristige Investition. Bei der Berechnung der Wirtschaftlichkeit spielen diese 3 Faktoren die größte Rolle:

  • die Anschaffungs- und Installationskosten,
  • die Reparaturkosten sowie
  • die individuellen Standortbedingungen.

Hinzu kommen Fördermöglichkeiten oder die Alternativen zum Kauf: die Miete einer Photovoltaikanlage. Zum Beispiel mit Yello. Wenn du hierzu mehr erfahren willst, geht’s sofort hier weiter.

Ein Überblick über die Kosten.

Im Schnitt kosten Photovoltaikanlagen heute je nach Hersteller, Qualität, Leistung und Modultyp etwa 1.200 und 1.800 € pro Kilowatt Leistung (kWp). Kleine PV-Anlagen mit weniger Leistung sind dabei oftmals teurer als größere. Bei einer Anlagenleistung von 6,5 kWp kann man mit Kosten um die 10.000 € (plus Mehrwertsteuer) rechnen. Die tatsächlichen Kosten für eine Photovoltaikanlage setzen sich aus der Größe, den Modulen, sowie weiteren Komponenten wie Wechselrichter, Energiemanagementsystem oder Kabellage zusammen.

Hinzu kommen bei einer PV-Komplettanlage Ausgaben für den Stromspeicher samt Montage oder die Gerüststellung für die Installation auf deinem Dach. Wenn du eine Solaranlage bei Yello mietest, entfallen diese Investitionskosten komplett. Sie sind bereits in der Miete enthalten, der Preis für die komplette Dauer der Miete garantiert. Das Gleiche gilt für alle Kosten, die im laufenden Betrieb zusätzlich und meist unerwartet anfallen, wie zum Beispiel Wartungen oder Reparaturen.

Was machen Betriebskosten aus?

Generell gelten Solaranlagen als wartungsarm. Jedoch kann im laufenden Betrieb immer etwas passieren. Zu den laufenden Kosten zählen Fern-Wartung, Instandhaltung und Reinigung, der Austausch oder die Reparatur von defekten Geräten sowie die Versicherung der Photovoltaikanlage. Als Richtwert nimmt man hier etwa 1 % der Anschaffungskosten pro Jahr. Bei der Miete einer Yello Solaranlage entfallen all diese Kosten – all inklusive also.

Welche Photovoltaik-Förderung gibt es?

Die bekannteste Förderung für Photovoltaikanlagen ist die Einspeisevergütung. Sie ist auf 20 Jahre garantiert nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) und meint: Für jede kWh Strom, die du ins Netz einspeist, bekommst du eine Vergütung. Die Höhe des Vergütungssatzes pro Kilowattstunde (etwa 6,7 Cent, Stand: Februar 2022) ist abhängig vom Monat der Inbetriebnahme und von der Anlagengröße. Schnell sein lohnt sich: Für neue Anlagen sinkt der Vergütungssatz von Monat zu Monat. Daher gewinnt der Eigenverbrauch im Vergleich zur Einspeisung an Attraktivität.

Zusätzlich gibt es in vielen Regionen und einigen Bundesländern in Deutschland individuelle Förderangebote und Zuschüsse für PV-Anlagen, auch mit Batteriespeicher. In der Förderdatenbank des Bundeswirtschaftsministeriums findet man aktuelle Förderprogramme. Die Förderbank KfW unterstützt den Kauf von Photovoltaikanlagen mit zinsgünstigen Darlehen.

Auch mit weniger Zuschuss klappt Solar.

Zwar sind staatliche Vergünstigungen für Erneuerbare Energien in den letzten Jahren mitunter drastisch gesunken, doch die Produktionskosten für Solarmodule ebenfalls. Eine Photovoltaikanlage ist daher heute günstiger denn je.

Eine Photovoltaikanlage für‘s Privathaus: Lohnt es sich?

Oh ja! Grundsätzlich gilt heute: Je mehr Solarstrom du direkt im Haus verbrauchst, desto mehr lohnt sich die Photovoltaik-Anlage auf deinem Dach. Verbrauchst du tagsüber wenig Strom, kann die Anschaffung eines Stromspeichers Sinn machen. Rund die Hälfte der Eigenheimbesitzer, die sich 2020 für eine Photovoltaik-Anlage entschieden, kauften eine Solarbatterie hinzu – nicht nur aus ansteigendem Unabhängigkeitsbedürfnis, sondern auch, weil es sich rechnet.

5 Vorteile von Photovoltaikanlagen.

Die Installation einer Solaranlage ist mit vielen Vorteilen verbunden. Hier sind 5 davon:

  • Kontinuierliche Ersparnis gegenüber Strom aus dem Netz.
  • Mehr Unabhängigkeit von Stromversorgern durch selbsterzeugten Strom.
  • Langfristige Absicherung vor steigenden Strompreisen.
  • Sichere Geldanlage dank regelmäßiger Rendite durch Einspeisung.
  • Nachhaltige Wertsteigerung der Immobilie.

So rechnet sich dein Strompreis mit Photovoltaik.

Eine mittlere Photovoltaik-Anlage mit 6 kWp produziert zu einem ungefähren Preis von etwa 10 Cent pro kWp Sonnenstrom. Im Vergleich dazu bringt die Einspeisevergütung für Photovoltaik-Strom im Februar 2022 nur noch 6,73 Cent pro Kilowattstunde. Der Preis für eine kWh Strom aus dem Netz liegt im Durchschnitt bei 31,89 Cent, also 3 x so hoch wie Solarstrom. Diese deutliche Kostenersparnis macht Solarenergie so attraktiv.

Eigenverbrauch rauf, Stromkosten runter.

Mit guten Voraussetzungen vor Ort, guter Planung und intelligenter Nutzung werden Photovoltaikanlagen immer rentabler. Die Ertragshöhe einer Photovoltaikanlage hängt von diesen Faktoren ab:

  • Standort
  • Qualität der Solarmodule
  • Größe der Solaranlage
  • Verbrauch und Nutzung des Solarstroms.

Süd, Ost, West, unverschattet und mit einer idealen Dachneigung von 30 bis 35 %, steht deinem PV-Projekt nix mehr im Weg. Hinzu kommt dann die Menge an Modulen für die ideale Abdeckung deines Verbrauchs und natürlich passend zur Dachgröße deines Privathauses. Für die Berechnung der Effizienz und Wirtschaftlichkeit, rechnet man üblicherweise mit einem Zeitraum von 20 Jahren. Das entspricht dem Zeitraum der gesetzlich vereinbarten Einspeisevergütung.

Während man früher voll auf die Einspeisung des Solarstroms ins Netz setzte, steht heute der Eigenverbrauch hoch im Kurs: Ein möglichst hoher Grad an Unabhängigkeit von der Versorgung aus dem Netz, auch Autarkie genannt. So können Stromkosten deutlich gespart und je nach individuellen Voraussetzungen Renditen von 3 bis 8 % erzielt werden.

Lade dein E-Auto oder die Wärmepumpe günstig.

E-Autos, E-Bikes oder E-Scooter oder die Wärmepumpe - egal wofür du Strom brauchst, deine Photovoltaikanlage liefert dir günstigen Strom. Und wieviel Strom kann ich mit einer Photovoltaikanlage erzeugen? Um genug Strom für 10.000 Kilometer Reichweite zu erzeugen, sollte deine Photovoltaikanlage eine Mindestleistung von 1,7 kWp aufweisen. Das entspricht in etwa einer Dachfläche von 10 Quadratmetern. Ansonsten empfiehlt sich eine individuelle Planung deiner Anlage nach deinen Bedürfnissen. Bei Yello natürlich kostenlos.

Ein genaues Angebot einholen.

Von der LED-Birne bis zum E-Auto: Solarenergie versorgt alles, was bei dir zu Hause Strom benötigt. Wie du eine Photovoltaikanlage auf dein Dach bekommst? Wir zeigen‘s dir persönlich, vor Ort direkt bei dir Zuhause oder am Telefon. So, dass deine neue Anlage genau deinem Bedarf entspricht und zu dir passt.

So funktionieren Photovoltaikanlagen.

Sonnenenergie ist nicht nur umweltfreundlich und kostenlos, sie ist vor allem auch unbegrenzt verfügbar.

Der Unterschied zwischen Photovoltaik und Solar.

Solaranlagen sind alle Anlagen, die Sonnenenergie in nutzbare Energie umwandeln. Dazu zählt neben der Photovoltaikanlage auch die Solarthermie. Im Gegensatz zur Solarstromanlage wird bei der Solarthermieanlage aber nicht Strom, sondern Wärme erzeugt, zum Beispiel für die Heizung oder Warmwasser. In flächen- oder röhrenförmigen Elementen wird dabei die Strahlungsenergie der Sonne in Wärme umgewandelt. Bei der Photovoltaik nutzt man Solarzellen, die Strom erzeugen.

Sonne in Strom wandeln – mit Photovoltaikanlage.

Solarpark im großen Stil zur Erzeugung von grünem Strom

Die Photovoltaik-Technik kurz erklärt.

Photovoltaikanlagen arbeiten grundsätzlich als netzgekoppelte Solarstromanlagen. Dein Vorteil gegenüber anderen Anlagesystemen: Du kannst den Strom, der nicht direkt genutzt wird, dem öffentlichen Netz zuführen. Die Funktionsweise erfolgt in drei aufeinanderfolgenden Schritten:

1. Energiegewinnung.

Grundlage jeder PV-Anlage sind die Solarmodule. Bei Lichteinfall wandeln sie das Sonnenlicht in Strom um. In ihrer Gesamtheit bilden die Solarmodule den Solargenerator und zieren als weithin sichtbarste Komponente zahlreiche Dächer.

2. Umwandlung.

Der erzeugte Gleichstrom wird im nächsten Schritt vom sogenannten Wechselrichter in netzkonformen Wechselstrom umgewandelt. Er ist nun für dich als Endverbraucher nutzbar.

3. Stromverbrauch.

Ob für den Eigenverbrauch oder als Einspeisung ins öffentliche Netz – Solarstromanlagen eignen sich für beides. Kombiniere deine Anlage zusätzlich mit einem Stromspeicher. So kannst du mehr von deinem Solarstrom verbrauchen, denn jeder Überschuss wird für den späteren Bedarf gespeichert.

Wie kann ich eine eigene PV-Anlage mieten?

Es ist längst kein Geheimnis mehr: Eine Photovoltaikanlage zur Miete ist die Alternative zum Kauf. Alles maximal planbar und du bleibst finanziell flexibel. Ab Tag 1 die gleiche Mietrate – mit Preisgarantie für die komplette Mietdauer, egal wie sich der Markt entwickelt. Du genießt alle Vorteile einer Photovoltaikanlage zur festen Mietrate und sparst dir alle laufenden Kosten beim Betrieb der Anlage oder teure Finanzierungszinsen. Auch eine hohe Anfangsinvestition entfällt komplett. Und die Option auf den Kauf der Anlage gibt’s bereits nach 10 Jahren sowie die Möglichkeit deine Anlage nach Laufzeitende einfach kostenlos weiter zu betreiben. Mit unserer Photovoltaikanlage zur Miete kannst du deinen Solarstrom aus Sonnenenergie selbst erzeugen, verbrauchen, mit Batteriespeicher speichern oder ins Netz einspeisen. Photovoltaik ist, was du draus machst.

Gut zu wissen.