Günstige Wärme für Nachtspeicherheizungen.


Nachtspeicherheizung - Heizen mit Strom.

Die Stromheizung mit einem Nachtspeicherofen hat seit vielen Jahren einen festen Platz in der Reihe der Heizungsarten. Früher galt Nachtspeicherstrom als eine saubere Alternative zum Kohle- und Ölofen und konnte mit günstigen Tarifen die Nachfrage für neue Kohle- und Atomkraftwerke schaffen. Dies ist aktuell aber nicht mehr der Fall. In der Zukunft kann Nachtspeicherstrom dennoch eine wichtige Rolle spielen. Und zwar in der Speicherung von aktuell nicht benötigtem Strom aus erneuerbaren Energien. Die zwischenzeitliche Vorschrift über das Verbot des Betriebs von Nachtspeicherheizungen, die ab 2020 einsetzen sollte, ist 2014 aus der Energieverordnung gestrichen worden.

Was ist eine Nachtspeicherheizung?

Es gibt verschiedene Bauformen von Nachtspeicherheizungen. Meistens wurden sie als Einzelofen direkt im Raum aufgestellt. Im Inneren der Heizung dienen Steine mit einem hohen Magnesitgehalt als Wärmespeicher. Im Kern des Speichers kann die Temperatur bis zu 650° C betragen. Die Abgabe der Wärme aus dem Speicher erfolgt über Wärmestrahlung an der Oberfläche der Heizung oder mit Hilfe eines Gebläses. Mit dem Ventilator wird die Raumluft durch die Heizung geführt und am Wärmespeicher erwärmt. Je nach eingestellter Geschwindigkeit wird die Luft schneller oder langsamer erwärmt.

Was ist ein Nachtspeicherofen?

Ein Nachtspeicherofen ist eine Einzelraum-Heizung, die neben der Stromleitung keine weiteren Leitungen benötigt. Dies ist die gebräuchlichste Variante der Nachtspeicher- oder Nachtstromspeicherheizung. Weitere verwendete Begriffe sind elektrische Speicherheizung oder Niedertarif-Speicherheizung. Daneben gibt es auch eine elektrische Fußboden-Nachtspeicherheizung. Weiter existieren noch Zentralheizung und Kachelöfen mit einem Nachtstromspeicher.

Wie funktioniert eine elektrische Nachtspeicherheizung?

Der Speicher von Nachtspeicherheizungen wird immer nur so weit mit Wärme aufgeladen wie in der nächsten Abgabephase benötigt wird. Dazu gibt es eine Aufladesteuerung als Regelung, die die vorhandene Restwärme und das aktuelle Wetter berücksichtigt. Die Stärke der Aufladung kann man auch manuell einstellen. Eine weitere Einstellung bezieht sich auf die Wärmeabgabe. Es empfiehlt sich diese so zu wählen, dass die Temperatur nicht zu hoch ist und der Lüfter nur noch selten eingeschaltet wird, um die gewünschte Temperatur zu halten.

Bei gutem Wetter kann die Heizung ausgeschaltet bleiben, ein Nachtspeicherofen heizt noch drei Tage nach. In der Nacht sollte die Nachtabsenkung genutzt werden, um die Soll-Temperatur zu reduzieren und den Stromverbrauch zu begrenzen.

Wieviel Strom verbraucht eine Nachtspeicherheizung?

Nachtspeicherheizungen haftet das unrühmliche Image an, viel Strom zu verbrauchen und damit hohe Heizkosten zu verursachen. Ein Vorurteil, das zu kurz greift. Denn oftmals sind verbaute Nachtspeicherheizungen bereits seit über 20 Jahren im Einsatz. Dank Modernisierungen sind Nachtspeicherheizungen heute deutlich effizienter.

Um den genauen Verbrauch zu berechnen, müssen Sie einige Faktoren berücksichtigen. Neben dem Alter der Heizung zählt dazu auch die Dämmung des Gebäudes sowie die gewünschte Raumtemperatur. Noch einfacher ist es, wenn Sie den Verbrauch Ihrer letzten Nebenkostenabrechnung entnehmen.

Fest steht: Im Vergleich zu alternativen Heizformen ist der Energieverbrauch einer Nachtspeicherheizung relativ hoch. Mit der richtigen Handhabung lässt sich der Verbrauch aber relativ einfach optimieren. Prüfen Sie beispielsweise regelmäßig, ob die Steuerung Ihrer Nachtspeicherheizung einwandfrei funktioniert.

Weitere elektrische Heizungen.

Neben den Nachtspeicherheizungen gibt es weitere Varianten der elektrischen Heizungen. Ein ähnliches Prinzip haben Natursteinheizungen, diese haben jedoch nur eine geringe Speicherfähigkeit. Häufig liest man von der Infrarotheizung, die mit Wärmestrahlung arbeitet und Gegenstände anstelle der Luft erwärmt. Für individuelle Raumwärme gibt es auch elektrisch betriebene Radiatoren. Diese Heizkörper mit Anschluss an der Steckdose sind flexibel einsetzbar und benötigen keine aufwändig verlegten Rohrleitungen. Weitere Varianten sind elektrische Konvektorheizungen, wie beispielsweise Heizlüfter, die Heizdrähte erwärmen und mit einem Ventilator die warme Luft verteilen

Vorteil von Nachtspeicheröfen.

Nachtspeicheröfen benötigen, wie alle elektrischen Heizungen, keine wassergeführten Leitungen und sind wartungsarm, da es keine Abnutzung gibt. Die Investitionskosten sind im Vergleich zu anderen Heizungsarten weit geringer und die Installation ist vergleichsweise einfach. Es müssen nur Stromleitungen verlegt werden. Ein Abgaskamin ist genauso wenig notwendig wie Speicherplatz für den Energieträger.

Welche Vorteile hat eine Nachtspeicherheizung sonst noch?

  • geringe Investitionskosten
  • schnelle und einfache Installation
  • wartungsarmer Betrieb und platzsparend
  • keine Lagerung von Brennstoff notwendig
  • kein Schornstein oder zusätzlicher Gasanschluss nötig

Weitere spannende Fakten zum Wärmestrom und zur Wärmepumpe.

Nachtspeicherheizung modernisieren und Heizkosten senken.

Warum sollte ich meine Nachtspeicherheizung austauschen?

In einigen älteren Modellen von Nachtspeicherheizungen wurden asbesthaltige Materialien verbaut. Diese können sich bei defekten Geräten oder bei der Entsorgung der Öfen lösen. Asbest ist für Menschen gesundheitsgefährdend und kann Krebs auslösen. Es reichen kleinste Kratzer oder Beschädigungen aus, um Asbestfasern zu lösen.

Ob die Nachtspeicherheizung in der Wohnung Asbest enthält, kann ein Fachmann beurteilen. In Apotheken sind Tests zum Nachweis von Asbestfasern in der Raumluft erhältlich.

Ist Asbest im Nachtspeicherofen, dann sollte dieser schnellstens ausgetauscht werden. Für die Entsorgung der asbesthaltigen Nachtspeicherheizung muss eine Fachfirma beauftragt werden, die die Richtlinien der Arbeitsschutzvorschriften einhält und den Ofen fachgerecht entsorgen kann.
Alte Nachtspeicherheizungen können auch noch weitere gesundheitsgefährdende Schadstoffe enthalten, wie Chromat, PCB oder künstliche Mineralfasern.

Wie lange sind Nachtspeicherheizungen noch erlaubt?

Im Jahr 2009 war noch geplant, den Betrieb von Nachtspeicherheizungen ab dem Jahr 2020 auslaufen zu lassen. Die Energieeinsparverordnung (EnEV) aus dem Jahr 2009, sowie ein entsprechender Abschnitt im Energieeinsparungsgesetz (EnEG) enthielten eine solche Regelung, die jedoch in 2013 wieder aufgehoben wurde. Heute gibt es in Deutschland keine gesetzlichen Vorschriften mehr, die den Betrieb von Nachtspeicherheizungen einschränken.

Moderne Wege, um die alte Nachtspeicherheizung zu ersetzen.

Wer nicht auf eine Nachtspeicherheizung verzichten möchte, aber aus anderen Gründen die Heizung austauschen muss, kann die Vorzüge von neuen Nachtspeicheröfen nutzen. Auch bei dieser Heizung hat sich die Technik weiterentwickelt. Die Wärmespeicherung ist besser geworden und die Abgabe der Wärme erfolgt fast nur noch über das kaum hörbare Geräusch des Ventilators. Genauso wie bei anderen Heizungen ist es heute bei Nachtspeicheröfen möglich, das Aufladen entsprechend der Außentemperatur zu regeln.

Eine Alternative zur Nachtspeicherheizung ohne große Investition und Umbauten sind Infrarotheizungen. Bei dieser Heizungsart werden zumeist plattenförmige Heizflächen an die Wand oder an die Decke gehängt und an die Steckdose angeschlossen.

Die Umrüstung auf ein anderes Heizsystem ist mit hohen Investitionskosten und baulichen Maßnahmen verbunden, da neue Heizungsleitungen und Heizkörper eingebaut werden müssen. Der Aufwand kann sich jedoch lohnen, wenn ohnehin ein Austausch der Heizung notwendig ist und durch günstigere Brennstoffkosten die Betriebskosten reduziert werden.

Sicher in die Zukunft starten mit Nachtspeicherheizungen.

Beim Stichwort Nachtspeicherheizung denken viele Verbraucher an gesundheitsgefährdende Schadstoffe, wie Asbest und an Strom aus Kohle- und Atomkraftwerken. Nachtspeicheröfen haben keinen guten Ruf. Doch mit modernen Nachtspeicherheizungen und dem sich ändernden Strommarkt mit einem wachsenden Anteil an erneuerbaren Energien ändert sich einiges. Das schwankende Stromangebot aus Sonnen- und Windenergie kann in den Heizungen zwischengespeichert werden und im Bedarfsfall genutzt werden. Eine moderne Regelung sorgt zudem für eine bessere Regulierung der Raumtemperatur.

Nachtspeicherheizung umrüsten.

Viele der vorhandenen Nachtspeicheröfen können mit einer modernen Regelung ausgestattet werden. Insbesondere eine außentemperaturgeführte Aufladesteuerung kann zu einer erheblichen Einsparung von Heizwärme führen. Mit dieser Regelung muss nicht mehr auf den Wetterbericht geachtet werden, um die Heizung bei steigenden Temperaturen von Hand auszuschalten oder im Herbst bei sinkenden Temperaturen wieder einzuschalten. Auch eine moderne Raumtemperaturregelung wird heute für Nachtspeicheröfen angeboten.

Nachtspeicherheizung kaufen.

Zahlreiche Anbieter bieten heute unterschiedliche Varianten und Bauformen von Nachtspeicherheizungen an. Wichtig ist es, den Wärmebedarf der Räume in Watt oder Kilowatt zu kennen, in die die Heizung eingebaut werden soll. Eventuell kann man sich an den Werten der bereits vorhandenen Heizungen orientieren. Wird eine bestehende Heizung ausgetauscht, dann ist es sinnvoll, wenn das beauftragte Fachunternehmen auch die neue Heizung einbaut.

Was kostet eine Nachtspeicherheizung?

Die Kosten für den Kauf einer neuen Nachtspeicherheizung sind abhängig von der benötigten Leistung. Die Heizleistung der angebotenen Öfen liegt in der Regel zwischen 1,6 kW und 7 kW. In dieser Größenordnung bewegen sich die Kosten zwischen 500 und 1.500 Euro pro Speicherofen. Hinzu kommen Montagezubehör, Raumtemperaturregler und Aufladesteuerung.

Wer Nachtstrom bezieht oder beziehen möchte, benötigt einen speziellen Zähler, damit der Nachtstrom gesondert abgerechnet werden kann. Wenn Haushalts- und Heizstrom noch gemeinsam gemessen werden, ist die Belieferung von Nachstrom nicht möglich.

Ist zusätzlich ein Eintarifzähler eingebaut, dann hat man im Haushalt zwei getrennte Stromzähler – einen für Haushaltsstrom und einen für Heizstrom – für den dann nur ein Tarif abgerechnet werden kann.

Wenn ein extra Doppel- oder Zweitarifzähler für den Heizstrom eingebaut ist, kann dieser dann zu verschiedenen Tarifen, Nacht- und Tagstrom oder Hochtarif (HT) und Niedertarif (NT) abgerechnet werden. Bei Nachtspeicherheizungen ist es häufig so, dass mit einem Doppeltarifzähler im Hochtarif der Haushaltsstrom und im Niedertarif der Heizstrom berechnet wird.

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Moderne Nachtspeicherheizung — Heizkosten pro Quadratmeter.

Die Heizkosten mit einer Nachtspeicherheizung sind abhängig vom Zustand des Gebäudes. Wie hoch sind die Wärmeverluste? Wie alt ist das Gebäude? Daher sind pauschale Angaben über die Heizkosten immer schwierig. Angaben zu den Heizkosten mit einer Nachtspeicherheizung bewegen sich zwischen 18 und 25 Euro pro Quadratmeter und Jahr.

Welche Größe der Nachtspeicherheizung für den Raum?

Auch die Größe der Nachtspeicherheizung hängt vom Zustand des Gebäudes ab. In einem nicht sanierten Altbau benötigt man ungefähr eine Heizleistung von 4 bis 5 kW. In einem Neubau oder einem sanierten Altbau benötigt man hingegen ungefähr 2,5 kW bei einer Raumgröße von 20 Quadratmetern. Bei größeren Räumen kann eine höhere Heizleistung notwendig sein.

Mit Nachtstrom sparen.

Unterschied zwischen Tag- und Nachtstrom.

Für den Betrieb von Nachtspeicherheizungen sind spezielle Tarife eingerichtet worden. In der Nacht, wenn die Nachfrage nach Strom geringer ist, werden die Heizungen mit Strom versorgt, damit sie diesen tagsüber bei Bedarf wieder abgeben können. Große Kraftwerke können damit gleichmäßiger ausgelastet werden, wenn in der Nacht zu Phasen schwacher Auslastung weitere Stromverbraucher eingeschaltet werden. Daher kommt die umgangssprachliche Bezeichnung Nachtstrom oder Schwachlastphase. Im Gegensatz dazu ist der Tagstrom der übliche Haushaltsstrom. Die fachliche Strom-Bezeichnung ist Nieder- und Hochtarif.

Die Umschaltung auf den Nachtstrom erfolgte vom Stromversorger über die sogenannte Rundsteuertechnik mit einem Signal an die Stromzähler, dass von diesem Zeitpunkt an den Zähler für den Nachtstrom laufen soll. Daher konnte für lange Zeit nur beim örtlichen Grundversorger der Nachtstrom bezogen werden. Inzwischen ist es jedoch möglich sich auch für Nachtspeicherheizungen bundesweit einen preisgünstigen Stromanbieter auszuwählen.

Voraussetzungen für den Bezug von Nachtstrom.

Wer Nachtstrom bezieht oder beziehen möchte, benötigt einen speziellen Zähler, damit der Nachtstrom gesondert abgerechnet werden kann. Wenn Haushalts- und Heizstrom noch gemeinsam gemessen werden, ist die Belieferung von Nachstrom nicht möglich.

Ist ein extra Eintarifzähler eingebaut, dann hat man im Haushalt zwei getrennte Stromzähler – einen für Haushaltsstrom und einen für Heizstrom – für den dann nur ein Tarif abgerechnet werden kann.

Wenn ein extra Doppel- oder Zweitarifzähler für den Heizstrom eingebaut ist, kann dieser dann zu verschiedenen Tarifen, Nacht- und Tagstrom oder Hochtarif (HT) und Niedertarif (NT) abgerechnet werden. Bei Nachtspeicherheizungen ist es häufig so, dass mit einem Doppeltarifzähler im Hochtarif der Haushaltsstrom und im Niedertarif der Heizstrom berechnet wird.

Angebot der Stromanbieter vergleichen lohnt sich.

Angebot und Tarife der Stromanbieter vergleichen lohnt sich.
Durch die Möglichkeit auch bei Nachtspeicherheizungen den Stromanbieter frei zu wählen, ergeben sich neue Optionen für Kunden mit Nachtspeicherheizungen, Stromkosten zu sparen. Denn heute ist man nicht mehr an den örtlichen Grundversorger gebunden und hat damit die freie Wahl des Stromanbieters. Damit können mehrere Hundert Euro an Heizstromkosten im Jahr eingespart werden. Ein Preisvergleich der bundesweiten Nachtstromanbieter lohnt sich.

Vor dem Vergleich ist es wichtig zu wissen, welche Art von Stromzähler man hat und wie hoch der Stromverbrauch für Heizstrom ist. Wenn man einen separaten Zähler für den Heizstrom hat, ist dieser ein Eintarifzähler oder hat man einen Doppel- bzw. Zweitarifzähler, der zwischen dem Verbrauch für Nieder- und Hochtarif unterscheiden kann.

Bevor Sie den Stromanbieter Ihrer Nachtspeicherheizung wechseln, ist es wichtig zu wissen, welche Art von Stromzähler Sie haben und wie hoch der Stromverbrauch für Heizstrom ist. Wenn Sie einen separaten Zähler für den Heizstrom haben, ist dieser ein Eintarifzähler oder Sie haben einen Doppel- bzw. Zweitarifzähler, der zwischen dem Verbrauch für Nieder- und Hochtarif unterscheiden kann. Auf dieser Grundlage können Sie einen Anbieterwechsel für Ihren Nachtspeicherstrom vornehmen und Yello zu Ihrem Nachtstromanbieter machen. Entdecken Sie unsere speziellen Tarife für Nachtspeicherheizungen: Yello Strom Night, Yello Strom Night duo und Yello Strom Night combo